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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 3/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
Der komplette Artikel als Druckversion

Asus K8V SE Deluxe, VIA K8T800
Das Asus K8V SE Deluxe 1.12 testeten wir mit dem BIOS 1004. Gleich beim Einschalten drehte die Festplatte hoch, verlor dann jedoch den Strom, wurde eine Sekunde später jedoch wieder angefahren. Liegt hier ein Problem mit unserer Western Digital vor? Nein, IBM und Maxtor werden auch kurzzeitig ausgeschaltet. Warum? Keine Ahnung! Aber daß diese Behandlung den Festplatten gut tut, wage ich zu bezweifeln! Im Handbuch steht, daß unser K8V SE Deluxe bei der Bestückung mit 3 Speicherriegeln mit DDR200 takten würde. Tut es aber nicht. Ehrlich gesagt passiert gar nichts - abgesehen von den sich drehenden Lüftern. Bei der Bestückung der Bänke 2 und 3 soll ebenfalls DDR200 getaktet werden, Fehlanzeige. Es tut sich abermals nüüs, nix, zero, nada, NICHTS. Hängen wir unsere Firewire-Festplatte an, so fährt das Mainboard nicht mehr runter, sondern hängt sich auf dem halben Wege zum Shutdown auf. Ein BIOS Update ist immer mit einem CLEAR-CMOS verbunden. Wird kein CLEAR-CMOS ausgeführt, verweigert das Mainboard bockig seinen Dienst.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bei unserem TakeMS-Speicher (512 MB, 11/03) stellt das Asus als einziges Mainboard im Test 3-3-6-3 ein - es sollten eigentlich 3-3-8-3 sein. Im Prinzip liest das Mainboard die SPD-Timings also falsch aus, dennoch kommt es als einziges auf Anhieb mit den Speicherriegeln zurecht. Die beiden anderen Platinen, die richtiger Weise 3-3-8-3 gewählt haben, arbeiten bei diesen Timings instabil. Erst wenn manuell auf 3-3-6-3 umgestellt wird, arbeiten auch die Mainboards von Asrock und EPoX sauber mit dem TakeMS-Speicher zusammen. Das verdient Anerkennung: Asus hat hier gute Arbeit geleistet! Auch die Corsair TWIMX XMS512-4000 sowie unsere älteren TakeMS-Riegel (07/03) bereiteten dem Mainboard keinerlei Probleme.

Also schauen wir uns nach dem anfäglichen Frust die Platine einmal näher an:

Im Lieferumfang befinden sich:

  • 2x ATA133-Kabel, 1x Floppy-Kabel
  • 2x S-ATA-Kabel, 1x S-ATA-Stromadapter
  • Slotblech Audio
  • Slotblech 4x USB
  • Slotblech 1x Firewire
  • ATX-Blende
  • Handbuch
  • Treiber-CD, WinDVD Suite


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das Layout
Die Stromversorgung von Analog Devices (ADP3166 + 3x ADP3418) befindet sich links des CPU-Sockels, rechts vom CPU-Sockel finden wir die Speicher-Steckplätze, die ATA133-Laufweksanschlüsse und den ATX-Stromanschluß. Die Northbridge wird passiv gekühlt.


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Im ATX-Panel finden sich 2x PS/2, 1x LPT, 1x COM, 4x USB, 1x Firewire, 1x Gigabit-LAN und 3x Sound (analog) sowie ein koaxialer Audio-Ausgang.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Rechts neben der Southbridge sehen wir die S-ATA Ports, daneben wurde der Floppy-Anschluß abgewinkelt am Rand des Mainboards platziert. Unterhalb der Southbridge folgen ein ATA133- sowie zwei weitere S-ATA-Anschlüsse, um die sich ein Promise PDC20378 kümmert. Neben der BIOS-Batterie sitzt der Monitoring-Chip Winbond W83697HF.

Links vor dem AGP-Steckplatz finden wir einen VIA VT6307 Firewire-Controller, links vom zweiten PCI-Steckplatz sitzt ein Marvell 88E8001-LKJ Gigabit-LAN Controller. Beide Chips werden via PCI angebunden. Links vor dem vierten PCI-Slot finden wir noch den AC97-Codec AD1980 von Analog Devices.

6 Jumper wurden auf dem Mainboard verteilt: 4x USB-Power, 1x Keyboard-Power und der Clear-CMOS Jumper.

Das BIOS

CPU, Voltages

  • CPU FSB: 200-300 MHz
  • Processor Voltage: +0,2 Volt
  • DDR Voltage: 2,6 / 2,7 / 2,8 Volt
  • AGP Voltage: 1,5 / 1,7 Volt
  • V-Link Voltage: 2,5 / 2,6 Volt
Memory
  • Bank Interleaving: Auto/Disabled
  • CAS: 2,0 / 2,5 / 3,0
  • TRC: 7 / 8 / 9 / 10 / 11 / 12 / 13
  • TRFC: 9 / 10 / 11 / 12 / 13 / 14 / 15
  • TRCD: 2 / 3 / 4 / 5 / 6
  • TWR: 2 / 3
  • TRWT: 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6
  • TRAS: 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / 11 / 12 / 13 / 14 / 15
  • TRP: 2 / 3 / 4 / 5 / 6
Hyper Transport
  • HTWidth: 8/16 Bit
  • HTSpeed: 200 / 400 / 600 / 800
  • HT Tristate: Enable/Disable
  • CRC Flood Enable: Enable/Disable

Stabilität
Das Asus K8V SE Deluxe 1.12 verabschiedete sich im Test ab und an, besonders wenn USB- oder Firewiregeräte angeschlossen wurden. Den 24 Stunden Last-Test (Dauerschleife: SiSoft Sandra Burn-In + Prime95 Torturetest + 3DMark2001SE) überstand die Platine jedoch ohne irgendwelche Auffälligkeiten.

Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Das Asus K8V SE Deluxe nutzt 7 von 8 möglichen INTs, für kritische Karten bleibt der PCI #4, der sich seinen primären IRQ mit keinem anderen Gerät teilen muß:

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP X - - - - - - -
PCI#1 X - - - - - - -
PCI#2 - X - - - - - -
PCI#3 - - X - - - - -
PCI#4 - - - X - - - -
PCI#5 X - - - - - - -
USB 2.0 - - - - - X - -
Firewire X - - - - - - -
LAN - X - - - - - -
RAID - - X - - - - -
SATA - - - - X - - -
Audio - - - - - - X -

Weiter: 4. EPoX 8KDA3+

1. In Kürze
2. Asrock K8S8X (Sockel 754, SiS 755)
3. Asus K8V SE Deluxe (Sockel 754, VIA K8T800)
4. EPoX 8KDA3+ (Sockel 754, nForce 3 250GB)
5. Albatron KX18DS Pro II (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 RAID)
6. Asrock K8-Combo-Z (Sockel 754/1039, ULi 1689)
7. Asrock K8-Combo-Z (Sockel 754/1039, ULi 1689) - Fortsetzung
8. EPoX 8RDA6+ Pro (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 GB)
9. Albatron K8Ultra-U Pro (Sockel 754, ULi 1689)
10. Setup, Audio, USB, Firewire, IDE, Taktraten
11. Benchmarks
12. Fazit

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