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USB-Flashspeichersticks mit bis zu 200-facher Geschwindigkeit - 1/14
UPDATE 30.04.2007:
UPDATE 24.04.2007: Im August des letzten Jahres hatten wir uns drei USB-Sticks mit 1 GByte Flashspeicher angesehen. Dank seines Dual-Channel Controllers konnte der Fireball von Super Talent seinerzeit die Spitzenposition übernehmen, dabei konnten wir eine maximale Leserate von 28,8 MByte/s sowie eine Schreibrate von maximal 12,8 MByte/s messen. Der Fireball konnte insbesondere die weit verbreiteten Speichersticks mit 120-facher Geschwindigkeit klar schlagen, doch auf der CeBIT 2007 wurden nun erste USB-Sticks gezeigt, die bereits mit 200-facher Geschwindigkeit arbeiten. Wir werden in unserem heutigen Bericht die 200-fach Generation mit aktuellen 166- und 120-fach Modellen sowie mit den drei USB-Sticks des letztjährigen Tests vergleichen.
Die Kandidaten
Hinzu kommen die drei USB-Flashspeichersticks aus unserem letztjährigen Test:
x-fache Geschwindigkeit? Warum geben wir dann überhaupt Mebibyte/s an? Weil die Werte bei Megabytes/s zwar glatter, aber keinesfalls realitätsnah sind. Auch wenn die Hersteller von Datenträgern seit Jahren mit 1000er Einheiten rechnen, gilt dies für die Betriebssysteme noch lange nicht, hier ergeben 1024 Byte auch weiterhin ein Kilobyte und 1024 Kilobyte ein Megabyte. Aus diesem Grund bietet die frisch eingebaute 160 Gigabyte Festplatte unter Windows lediglich 149 Gigabyte, denn Windows rechnet in Gibibyte, gibt diese aber als Gigabyte (GB) an. Wer unter Windows eine 100 MB Datei auf seinen USB-Stick kopiert, schreibt folglich 100 Mebibyte und sollte sich daher an Mebibyte/s orientieren. Damit wir uns nicht die Finger wund tippen, werden wir im weiteren Verlauf dieses Artikels MByte/s für Mebibyte/s sowie MB/s für Megabyte/s verwenden. Uns ist dabei vollkommen bewußt, dass für Mebibyte eigentlich das Kürzel "MiB" vorgesehen ist, doch da dieses die meisten Leser nur noch zusätzlich verwirrt, werden wir die "Men in Black" im Kino lassen.
Die Datenträgergröße
Alle Speichersticks bewegen sich in einem akzeptablen Bereich, insbesondere die Geräte von Super Talent kommen recht dicht ans Soll heran. Ganz vorbildlich erweist sich der I-Disk II 166x von Pretec, der es auf 999 MByte bringt.
MLC oder SLC?
Während bei SLC nur 1 Bit pro Speicherzelle gespeichert wird, legt MLC gleich zwei Bits ab. Was sich zunächst gut anhört, hat für die MLC Architektur entscheidende Nachteile: Durch die beiden Bits kann sich die einzelne MLC Zelle in vier Zuständen befinden (11=gelöscht, 01/10=teilweise programmiert, 00=vollständig programmiert), bei SLC gibt es hingegen nur zwei Zustände (1=gelöscht, 0=programmiert). SLC kommt mit einer niedrigeren Spannung aus und lässt sich daher auch schneller beschreiben. Insbesondere für die "Ready Boost" Funktion von Windows Vista ist die SLC-Architektur besser geeignet - dazu später mehr.
Weiter: 2. Corsair Flash ReadOut 2 GByte
1. Einleitung |
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