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A.C.Ryan Tanky passiver HDD-Kühler im Test - 2/4
Konstruktion und Kompatibilität Dann schleife man die Unterseite des Deckel möglichst glatt, bestreiche die Oberseite der Festplatte mit Wärmeleitpaste und bringe diese in Kontakt mit der glatten Unterseite des XTOR Tanky. Festplatte verschrauben, XTOR Tanky einbauen: fertig. Allerdings gibt es hier ein paar Feinheiten zu beachten: Nicht jede Festplatte hat eine glatte Oberfläche. Ein vollständiger Kontakt ist bei keiner Festplatte möglich, dennoch eignen sich einige Festplatten besser und andere schlechter für die Wärmeabführung über ihre Oberseite. Zudem kleben dort Herstelleraufkleber, die man aus Garantiegründen nicht entfernen darf. Die glatte Kontaktfläche des XTOR Tanky in Ehren, aber diese Aufkleber sind ziemliche Wärmedämmer und die Wärmeübertragung kann daher nicht optimal funktionieren. Wir haben einige Festplatten mit dem Tanky ausprobiert - Wärmepaste wird reichlich mitgeliefert - und kommen dabei zu folgenden Resultaten:
Der XTOR Tanky nutzt natürliche Konvektion sowie den Luftanzug des Netzteiles. Wenn sich die Kühlrippen auf der Oberseite erwärmen, steigt die warme Luft auf und kühle Luft strömt von der Gehäusefront durch drei Lochreihen in der Vorderseite des XTOR Tanky nach. Die oberste dieser Lochreihen wurde entsprechend zu den Kühlrippen angeordnet, so daß die Zuluft von der Front durch die Rippen zum Netzteil geführt wird. Hat das Gehäuse eine Tür auf der Vorderseite, ver- oder behindert diese im geschlossenen Zustand natürlich die Luftzufuhr. Die Verarbeitung des XTOR Tanky kann sich sehen lassen, einzig die Lackierung auf der Rückseite war nicht ganz gelungen. Eine Chance zur besseren Kühlung vergibt A.C.Ryan unserer Meinung nach, da seitlich nur an den Schrauben Kontakt hergestellt wird. Dabei könnte man über die metallenen Seiten der Festplatte die Wärme sehr effektiv abführen. Zudem werden die Chips, welche sich auf der Unterseite der Festplatte befinden, nur indirekt gekühlt (da sich die Festplatte nicht so stark erwärmt).
Weiter: 3. Temperaturmessungen |
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