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Foxconn WinFast MCP61SM2MA mit NVIDIA MCP61S Chipsatz - 2/17
Foxconn WinFast MCP61SM2MA: Lieferumfang
Ein zweites Serial-ATA Kabel hätte den Lieferumfang komplettiert und auch über Brackets für die USB 2.0-Anschlüsse fünf bis acht sowie für den zweiten Firewire-Port hätten uns gefreut, doch angesichts des Kampfpreises wollen wir nicht meckern. Lediglich das Handbuch vermissen wir schmerzlich, denn das beliegende Faltblatt läßt viele Fragen offen.
Foxconn WinFast MCP61SM2MA: Layout #1
Bereits das Anschlusspanel zeigt, dass es sich bei Foxconns WinFast MCP61SM2MA um ein gut ausgestattetes Micro-ATX Mainboard handelt. Geboten wird im Prinzip alles, lediglich die Anzahl der jeweiligen Anschlüsse sowie ihre Ausführung zollt den niedrigen Anschaffungskosten Tribut. Nicht gespart hat Foxconn bei den DIMM-Slots und bietet daher Platz für maximal vier Speicherriegel. Das Layout der Platine nutzt die traditionelle Anordnung der Bauteile: Hinter dem ATX-Anschlusspanel finden wir die Spannungswandler, wobei Foxconn auf gekapselte Spulen und ELKOs von OST zurückgreift - eine solide Lösung für diese Preisklasse. Weiter rechts sehen wir den CPU-Sockel mit dem Befestigungsrahmen für den CPU-Kühler. Foxconn geht auch an dieser Stelle kein Risiko ein und verschraubt den Rahmen mit Hilfe von vier Schrauben mit einer Konterplatte auf der Rückseite der Platine. Diese Konstruktion sollte auch schwere CPU-Kühlern sicher an Ort und Stelle halten. Rechts neben dem CPU-Sockel platziert Foxconn die vier DIMM-Slots, am rechten Rand der Platine folgen der 24-Pin ATX-Stromanschluss sowie die ATA133- und die Floppy-Buchse, der ATX12V-Anschluss befindet sich links oberhalb des CPU-Sockels. Diese Anordnung der Bauteile vereinfacht die Verkabelung und wurde optimal umgesetzt. Allerdings musste der Hersteller auch nur einen ATA133-Anschluss unterbringen, da der Chipsatz keinen zweiten Kanal bietet. Wer mehr als zwei Parallel-ATA Geräte nutzen möchte, muss daher einen weiteren Controller in Form einer PCI- oder PCI-Express Steckkarte erwerben. Foxconn spart in der oberen Hälfte der Platine nicht nur den Platz für den zweiten ATA133-Anschluss, sondern auch den, welcher normalerweise von der Northbridge belegt wird. Der Chipsatz im 1-Chip Design findet sich an der Stelle, die normalerweise von der Southbridge belegt wird. Die beiden 4-Pin Lüfteranschlüsse wurden links unterhalb des CPU-Sockels sowie unterhalb des Chipsatzes verbaut. Im BIOS kann man eine automatische Drehzahlregelung für den CPU-Lüfter über Pulsweitenmodulation (PWM) einstellen, hierfür muss der CPU-Lüfter allerdings über einen 4-Pin Anschluss verfügen, bei Lüftern mit 3-Pin Anschluss konnten wir hingegen keine Regelung feststellen. Der Gehäuselüfter wird hingegen nicht automatisch geregelt.
Weiter: 3. Foxconn MCP61SM2MA: Layout #2
1. NVIDIAs MCP61S Chipsatz |
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