Mit der AOpen GeForce 3 Ti200-DV geht bei uns die vierte Grafikkarte mit dem attraktiven GeForce 3 Ti200 Chip von nVidia ins Rennen. Die Besonderheit: auf der AOpen GeForce 3 Ti200-DV sitzen 128MB DDR-RAM - die Karte hat somit genausoviel Speicher, wie ein billiger Komplett-PC! Auch diesmal geht unser Dank an HiQ-Computer, die uns die Karte zur Verfügung gestellt haben.
Die Ausstattung
AOpen legt ein gutes Handbuch, Treiber und den Software DVD-Player WinDVD bei. Anschlußkabel für den TV-Ausgang sucht man allerdings vergebens. Der Chrontel-Chip, der den TV-Ausgang ansteuert, arbeitet am besten über einen S-VHS Kabel. Allerdings erreicht er nicht die Qualität des Philips Chips, den MSI etwa verwendet, und schon gar nicht die TV-Out Qualität einer beliebigen ATi Radeon. Wie bei allen nVidia Karten, wird das TV-Bild nicht ganz ausgenutzt und es zeigen sich schwarze Ränder. ATi nutzt (getestet an Radeon 64MB ViVo mit .6025-Treiber) zumindest die volle Breite aus. Um den TV-Ausgang zu testen, verwendeten wir den Detonator 21.83, da neuere Versionen den Ausgang zumeist nicht erkannten.
Neben VGA und S-VHS Ausgang bietet AOpen einen DVI Anschluß für entsprechende Flachbildschirme. GPU und Speicherkühler wurden getrennt ausgeführt, was sinnvoll ist, da sich die Hitze des GeForce 3 Ti200 Chips so nicht auf den Speicher übertragen kann. Die schwarze Platine macht im Zusammenspiel mit den alu-farbenen Kühlkörpern einen optisch ansprechenden Eindruck und die Verarbeitungsqualität ist einwandfrei.