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Asrock 939Dual-SATA2 Rev. 1.04 im Test - 1/12
08.09.2005 by doelf; UPDATE: 11.09.2005
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UPDATE 14.02.2006:

  • Wir haben einen Troubleshooting-Guide veröffentlicht, welcher Probleme mit der 1T Command Rate untersucht, AGP 8x- und PCIe x16-Leistung 1:1 gegenüberstellt, den Betrieb von Dual-Core CPUs beinhaltet und die aktuellen BIOS Versionen 1.50 sowie 1.60 begutachtet: Troubleshooting: Asrock 939Dual-SATA2 Rev. 1.04. Leider haben die Ergebnisse zu einer Abwertung des Asrock 939Dual-SATA2 Rev. 1.04 geführt.

UPDATE 11.09.2005:

  • Der AGP-Nachtest mit dem ULi Integrated Treiberpaket 2.10 brachte keine Verbesserung im Zusammenspiel mit der Asus V9950 Ultra, weiterhin gab es Grafikfehler und eine niedrige 3D-Leistung. Andere AGP-Grafikkarten hatten jedoch keinerlei Probleme.
  • Bei Cool'n'Quiet regelt das Mainboard bei unserer Test-CPU mit Winchester-Kern von 1,45 auf 1,30 Volt herunter. Gewünscht wären hier jedoch 1,10 Volt. Manuell lassen sich auch niedrigere Spannungen einstellen, jedoch nur, wenn Cool'n'Quiet zuvor deaktiviert wurde.




AMDs Athlon 64 Plattformen werden derzeit von NVIDIA dominiert. Der nForce 4 Chipsatz findet sich im Angebot fast jedes Mainboard-Herstellers und VIAs K8T890, lange Zeit der einzige Herausforderer mit PCI-Express, kann schon fast als Exot eingestuft werden. SiS scheint sich auf den typischen Büro-PC zu konzentrieren und setzt auf den 761GX mit der Grafikeinheit "Mirage 1". Diese findet zwar immer mehr Akzeptanz, wird aber selbst Gelegenheitsspieler nicht befriedigen können. Diese hat dafür ATi im Auge: Mit dem Radeon Xpress 200 liefert man einen spieletauglichen Chipsatz mit DirectX 9 Grafikkern ab, der bisher aber nur auf wenigen Mainboards anzutreffen ist. ATis Markt scheint eher das Geschäft mit Notebook-Chipsätzen zu sein. Bleibt noch ULi, the chipset maker formerly known as ALi, die mit ihrem 1689 Chipsatz einen Achtungserfolg im AGP-Sektor feiern konnten. Hier hatten wir bereits einige Mainboards im Test (Chaintech S1689, Albatron K8Ultra-U Pro, Asrock K8-Combo-Z) und konnten uns ein sehr positives Bild von der preiswerten Single-Chip Lösung machen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Mit der Chipsatzkombination M1695 und M1567 bietet ULi nun die Möglichkeit, nicht nur AGP 8x, sondern auch PCI-Express x16 anzubieten. Beide Grafikkartentypen werden hierbei erstmals auf einem Mainboard mit voller Geschwindigkeit unterstützt. Bisher gab es Lösungen, bei denen PCI-Express Grafikkarten im x2- oder x4-Betrieb arbeiteten, sowie AGP-Krücken, welche eigentlich PCI-Steckplätze im AGP-Mantel waren. Beides nicht gerade die ideale Wahl für den anspruchsvollen Nutzer und im Fall der PCI-AGP-Slots sogar inkompatibel mit vielen aktuellen Grafikkarten. Ist ULis M1695/M1567 nun die eierlegende Wollmilchsau, auf die wir alle gewartet haben?

Bisher hat sich erst ein Hersteller getraut, den Wunderchipsatz zu verbauen: Asrock. Das überaus innovative Asrock 939Dual-SATA2 in der Revision 1.04 haben wir heute im Test und wollen mit dem ganz aktuellen BIOS 1.20 auch seine Übertaktungsfähigkeiten ausloten!

Der Chipsatz
Die Northbridge ist ULis M1695, sie bietet einen PCI-Express x16 Steckplatz, der sich aber auch auf zwei PCI-Express x8 Steckplätze aufteilen läßt. Das entspricht NVIDIAs Vorgehensweise beim nForce 4 SLI Chipsatz, der die beiden Grafikkarten im SLI-Betrieb ebenfalls im x8-Modus arbeiten läßt. Da ULi die SLI-Lizenz fehlt, ist der SLI-Betrieb jedoch nicht möglich, auch wenn technisch nichts dagegen sprechen würde. Man könnte sogar zwei M1695 per HyperTransport hintereinander hängen, wodurch zwei vollwertige PCI-Express x16 Steckplätze zur Vefügung stünden. Eine Southbridge, die zusätzlich auch einen PCI-Express x16 Steckplatz ermöglicht, scheint ULi übrigens ebenfalls in Planung zu haben. Weiterhin besteht beim M1695 Chip die Möglichkeit, zwei PCI-Express x1 oder einen PCI-Express x2 oder x4 Steckplatz anzubieten.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die M1567 Southbridge ist ein naher Verwandter des M1689 AGP-Chipsatzes. In der Southbridge hat ULi AGP 8x, bis zu sechs busmasterfähige 32-Bit PCI-Geräte oder Steckplätze, acht USB 2.0 Schnittstellen, zwei ATA133 Kanäle für bis zu vier P-ATA Geräte, zwei Serial-ATA Ports, 8-Kanal AC97 Audio und 10/100-MBit LAN integriert. M1695 und M1567 sind via HyperTransport miteinander verbunden.

Durch die Kombination von PCI-Express x16, AGP 8x und PCI wird eine Kombination von drei Grafikkarten möglich, die jeweils zwei Anschlüsse bieten können. Das ergäbe in der Summe sechs Bildschirme, was ULi gerne als "TGi" bezeichnet.

Hier nochmal die wichtigsten Eckdaten des Chipsatzes:

  • PCI-Express Chipsatz
  • PCI-Express x16-Grafik, kann auf zwei x8 aufgeteilt werden
  • zwei PCI-Express x1 Steckplätze oder ein PCI-Express x2 oder x4 Steckplatz
  • AGP 8x
  • 6 Busmaster-fähige 32-Bit PCI-Steckplätze
  • 8 USB 2.0 Ports
  • 2x SATA
  • 2x ATA133 für 4 Geräte
  • SATA RAID (Modi 0, 1)
  • LAN: 10/100-MBit LAN
  • Audio: AC’97 8-Kanal


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Lieferumfang
Als Budget-Anbieter packt Asrock nur das Nötigste bei:

  • 1x ATA133 Kabel
  • 1x Floppy Kabel
  • 1x SATA Kabel
  • 1x Molex-zu-SATA Stromadapter
  • ATX-Blende
  • Handbuch
  • Treiber-CD
  • Werkzeug für das Umsetzen der Jumper

Ein wenig mager finden wir den Lieferumfang schon, zumindest ein zweites ATA133- und SATA-Kabel wäre wünschenswert gewesen.

Weiter: 2. Das Layout #1

1. Chipsatz und Lieferumfang
2. Das Layout #1
3. Das Layout #2
4. Das Layout #3
5. BIOS und Overclocking
6. Stabilität und Auffälligkeiten
7. Setup, Audio, USB, IDE, Taktraten
8. Benchmarks: CPU und Speicher
9. Benchmarks: 3D-Spiele
10. Benchmarks: 3D-Anwendungen
11. Benchmarks: Encoding
12. Fazit

Service:
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