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Review: Asus A7N8X Deluxe (AMD Socket A, nForce 2) - 7/11
26.04.2003 by holger
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Ressourcen-Verteilung und PCI-Performance
Wer sich an unsere Ausführungen zur VIA-Southridge VT8235 erinnert, fühlt sich an diese unweigerlich zurückversetzt: Der nForce2 bietet die INT A-D für den PCI/AGP-Bus, die zusätzlichen INT E-H werden für die Zusatz-Features des Chipsatzes reserviert. Schade, dass sich Asus nicht dazu durchringen konnte, die vollständige Tabelle abzudrucken, sondern nur die INT A-D zu dokumentieren. Macht nix, dann müssen wir das eben nachstellen.

  Int A Int B Int C Int D Int E Int F Int G Int H
PCI 1 Shared - - - - - - -
PCI 2 - - - Shared - - - -
PCI 3 - - Shared - - - - -
PCI 4 - Shared - - - - -
PCI 5 Shared - - - - - - -
AGP - - - Shared - - - -
NIC nVidia - - - - - - Shared -
NIC 3Com - - - - - - Shared -
Soundstorm - - - - Shared Shared - -
USB 2.0 - - - - Shared Shared
(E-Host
Controller)
Shared -
IDE           Shared    
SATA Silicon Image     Shared          
Firewire           Shared    

Alles richtig gemacht – hätten wir gerne gesagt. Wir wären jedoch glücklicher gewesen, wenn sich nicht PCI2 mit dem AGP-Port geshared hätte, sondern PCI1. Dieser bleibt meist ohnehin frei, da die heutigen, hitzigen Grafikkarten noch ein wenig Atmungsspielraum verlangen.

Beim Thema PCI-Performance müssen wir ein wenig ausholen. Unsere Kollegen von Hard Tecs4U hatten in ihrem letzten nForce2-Roundup von diversen Problemen mit dem nVidia-IDE-Treiber berichtet. Dieser soll, in Verbindung mit dem USB2.0-Treiber dafür verantwortlich sein, dass beim Brennen von CDs lediglich Datenmüll produziert wird. Auch wir hatten nach dem Aufspielen des SP1 für Windows XP während unserer Testarbeiten zum EPoX 8K5A2+ eine überdurchschnittlich hohe CPU-Auslastung beim IDE-Zugriff festgestellt: Satte 54% Prozessorauslastung bescheinigte uns HDTach damals. Da wir jedoch keinerlei Probleme beim Arbeiten mit dem Board feststellen konnten – auch das Brennen von CDs war kein Problem – runzelten wir verwundert die Stirn und ließen die Resultate auf sich beruhen.

Doch genau diese hohe Prozessorauslasten, so die Vermutung, könnte Ursache für die „verbrannten“ Rohlinge sein. Doch wie konnten wir dies überprüfen? Just in diesem Moment stellte Microsoft ein Hotfix für dieses Problem bereit. Der Patch beschreibt ein „Memory Allocation Problem“ und hört auf die Bezeichnung Q815411. Seltsam klingt hingegen die Fehlerbeschreibung von Microsoft.

Symptoms:
After you install Windows XP Service Pack 1 (SP1), your programs may take as much as ten times as long to start.

Cause:
This problem may occur if the programs you run frequently allocate and deallocate large blocks of memory. Changes in Windows XP SP1 in the memory management system have caused this operation to take significantly longer than with pre-SP1 Windows XP.
Um sicher zu gehen, dass tatsächlich das oben beschriebene Problem mit dem Patch gefixt wird, führten wir zunächst auf dem EPoX 8K5A2+ einen Nachtest durch. Das Ergebnis: Nach dem Aufspielen des Patchs konnten wir in Verbindung mit der WD 1200JB eine CPU-Auslastung von lediglich 9,8% messen. Laut nVidia soll dieses Problem jedoch nicht bei der amerikanischen Version von Windows XP auftauchen; soll heißen, dass User auf der nForce-Plattform überhaupt kein Probleme mit dem Brennen sowie mit einer hohen CPU-Auslastung haben sollen. Gerade deshalb sei der Bug so schwer zu lokalisieren gewesen – verständlich, falls die Behauptung stimmt.

Weiter: 8. USB-Performance und Setup

1. Einleitung
2. Ausstattung des Asus A7N8X
3. SoundStorm
4. Layout, 1
5. Layout, 2
6. Layout, 3
7. IRQ-Routing und IDE-Performance
8. USB-Performance und Setup
9. Stabilität
10. Benchmarks
11. Fazit und Empfehlung

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