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Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 7/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
Der komplette Artikel als Druckversion

Asus ordnet die Steckplätze für Erweiterungskarten wie folgt an:

  • PCIe x16
  • PCIe x1
  • PCIe x1
  • PCIe x16
  • 32-Bit PCI
  • 32-Bit PCI
  • 32-Bit PCI


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Zwischen den beiden PCIe x16-Steckplätzen verbaut Asus die EZ Selector Card, mit der man das Mainboard für den Einzelkarten- oder SLI-Betrieb konfiguriert. Da gleich zwei PCIe x16-Grafikkarten untergebracht werden müssen, kommt es zwischen der oberen Grafikkarte und den Verriegelungen der DIMM-Slots zu einer Engstelle. Somit ist es zwar möglich die Speicherriegel zu entfernen, ohne zuvor die obere Grafikkarte ausbauen zu müssen, es ist aber eine ziemliche Fummelei.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Unterhalb des Chipsatzes sehen wir den zusätzlichen RAID-Controller von Silicon Image (Sil 3114CT176, angebunden via 32-Bit PCI) mit seinen 4 S-ATA-Ports (rot), gleich daneben schließen sich die vier S-ATA Ports des Chipsatzes an (schwarz). Darunter befinden sich die CMOS-Batterie, der Monitoring-Chip von ITE (IT8712F-A) und das gesockelte BIOS. Am unteren Rand des A8N-SLI Deluxe reihen sich drei Header für je zwei USB 2.0-Anschlüsse, der Header für die serielle Schnittstelle sowie der Header für den Gameport auf.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Über dem oberen PCIe x16-Steckplatz sehen wir einen Marvell Alaska Single-Port-Transceiver (88E1111), der die Gigabit-LAN Funktionalität des Chipsatzes ausführt. Vor dem ersten PCIe x1-Slot befindet sich der Realtek ALC850 AC97 Audio-Codec, vor dem zweiten PCIe x16-Steckplatz entdecken wir den Marvell Yukon 88E8001 32-Bit Gigabit-Ethernet-Controller, welcher via 32-Bit PCI angebunden ist. In der unteren, linken Ecke ist zudem der TSB43AB22A Firewire-Controller von Texas Instruments, ebenfalls ein 32-Bit PCI-Chip, zu verorten. Eine Sache gibt uns noch zu denken, denn zu PCI-Express schreibt Asus dies:

Der neue PCIe Standard erleichtert den vielfältigen neuen Datenübertragungsstandards, wie Gigabit LAN, IEEE1394b oder Highspeed RAID ein zukunftssicheres, schnelles und effizientes Zusammenarbeiten.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Wäre es denn da nicht sinnvoll gewesen, den zweiten Gigabit-LAN Controller, den RAID-Controller und den Firewire-Controller mit onboard PCIe-Geräten zu verwirklichen, statt herkömmliche 32-Bit PCI-Chips einzusetzen? Sicher, aber es wäre auch teurer gewesen und passende Chips sind ebenfalls noch Mangelware. Halten wir also fest: Das Design des A8N-SLI Deluxe ist gut gelungen, alle Komponenten wurden sinnvoll gewählt und geschickt platziert. Gut, Asus hätte auch einen passiven Kühlkörper auf dem Chipsatz montieren können, der entweder ein flaches Design verwendet und in die Breite geht, oder aber zwischen den beiden Grafikkarten in die Höhe ragt. Aber man kann auch zu kleinlich sein ;-)

Weiter: 8. Asus A8N-SLI Deluxe: BIOS und Overclocking

1. Vorwort
2. Der NVIDIA nForce 4 SLI Chipsatz
3. SLI-Praxis und Benchmarks
4. Weitere SLI-Benchmarks
5. Asus A8N-SLI Deluxe: Lieferumfang
6. Asus A8N-SLI Deluxe: Layout #1
7. Asus A8N-SLI Deluxe: Layout #2
8. Asus A8N-SLI Deluxe: BIOS und Overclocking
9. Asus A8N-SLI Deluxe: Stabilität und Auffälligkeiten
10. Setup, Audio, USB, IDE, Taktraten
11. Benchmarks: CPU und Speicher
12. Benchmarks: 3D-Spiele
13. Benchmarks: 3D-Anwendungen
14. Benchmarks: Encoding
15. Fazit

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