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Asus A8N-VM CSM im Test - 5/12
Asus K8N-VM CSM: BIOS und Overclocking
Asus gibt dem Benutzer hier umfangreichen Spielraum, um die Grenzen seines Systems auszuloten, ermöglicht aber andererseits auch die automatische Konfiguration aller sowie einzelner Einstellungen, um unerfahrenen Benutzern die Konfiguration zu erleichtern. Unter einem speziellen Menupunkt faßt Asus zudem einige ECC-Einstellungen zusammen (z.B. ECC Logging, Scrubbing und Chip-Kill), denn das Mainboard unterstüzt auch ungebufferte Speichermodule mit Error Checking and Correcting (ECC). Man merkt, daß Asus dieses Mainboard durchaus auch für Geschäftskunden und preiswerte Workstations mit den Sockel 939 Opterons platziert hat. Betrachten wir die weiteren Tuning-Optionen. Hier springen diverse Einstellungsmöglichkeiten bei der Anbindung von CPU und Chipsatz sowie North- und Southbridge ins Auge:
Der Versuch, hier an der Taktrate oder Verbindungsbreite zu drehen, schlägt leider fehl. Andere Optionen als Auto/Auto und 400/8+8 quittiert unsere Testplatine mit Arbeitsverweigerung. Der ständige Griff zum CLEAR-CMOS Jumper verdirbt uns schnell die Lust daran, diese Anbindungen zu tunen. Wie sieht es denn mit den anderen Taktraten und den Spannungen aus? Asus bietet unter dem Menupunkt "JumperFree Configuration" nur einen einzelnen Unterpunkt namens "AI Overclocking" an. Dessen Optionen lauten "Standard", "Auto" und "Manual". Wählen wir die manuellen Einstellungen an, so können wir einen Frontsidebus zwischen 200 und 240 MHz einstellen. Das war es dann aber auch schon! Es läßt sich kein anderer Multiplikator aktivieren, die PCI oder PCI-Express Taktung manipulieren oder eine Spannung verändern. Angesichts der mannigfaltigen Einstellungsmöglichkeiten für den Speicher und die HyperTransport-Anbindungen ist das schon etwas mager und recht untypisch für Asus. Hinsichtlich der Positionierung des K8N-VM CSM als Platine für Profis und Geschäftskunden ist es jedoch nachvollziehbar, daß auf Spannungsspielereien bei diesem Mainboard verzichtet wurde. Bleibt nur noch zu erwähnen, daß der Frame Buffer der GeForce 6150 IGP zwischen 16, 32, 64 und 128 MB gewählt werden kann und das BIOS eine Option zur automatischen Drehzahl-Regelung der am Mainboard angeschlossenen Lüfter bietet.
Overclocking Praxis
TMPEG profitiert vom gesteigerten CPU-Takt, die 1T Command Rate spielt hier keine Rolle.
Ganz anders beim synthetischen Speichertest von SiSoft Sandra: Trotz 230 MHz Speichertakt (DDR460) liegt der Durchlauf mit 2T Command Rate hinter der Messung mit regulärer Taktung zurück. Erst mit 1T Command Rate und DDR460 sehen wir einen Überflieger. Leider hat dieses recht brauchbare Übertaktungsergebnis einen leicht bitteren Beigeschmack: Der Rechner startet zwar normal, wenn man ihn herunterfährt und dann wieder einschaltet, ein normaler Neustart schlägt allerdings fehl und endet ohne Bildschirmsignal. Wir reduzierten den Takt auf 225, dann auf 220 MHz, dieses Problem blieb uns jedoch erhalten.
1. Chipsatz und Lieferumfang |
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