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Albatron PX915G4PRO - Sockel 478 Northwood trifft Intel i915G - 6/13
Asus A8V-E Deluxe: BIOS und Overclocking
Asus bietet alle Funktionen, die man braucht. Bei automatischer Erkennung arbeitete das A8V-E Deluxe mit allen Speicherbausteinen, die wir im Test eingesetzt haben, fehlerfrei zusammen - Details hierzu später im Abschnitt Stabilität. Und welche Übertaktungsoptionen bietet der Hersteller an?
Asus zeigt seit langer Zeit die Tendenz, mehr Spannung als gefordert anzulegen, und auch das A8V-E Deluxe ist hier keine Ausnahme. Von Hause aus wird der Speicher mit 2,75 Volt versorgt, obwohl 2,60 Volt ausreichend wären. Der Chipsatz bekommt 1,6 Volt, obwohl VIA 1,5 Volt vorsieht. Zudem werden beim Wechsel zwischen den Übertaktungsprofilen nicht immer alle Optionen zurückgesetzt, was zu einer ungewollten Spannungs- oder Takterhöhung führen kann. Auf dem A8V-E Deluxe gibt es die Möglicheit entweder manuell, per AI-Profil oder dynamisch zu übertakten. Die AI-Profile bieten für das fixe wie das dynamische Übertakten vier Stufen an: 3, 5, 8 und 10%. Asus betont, daß das hauseigene dynamische Übertakten die Mitbewerber von Neid erblassen läßt, da NOS (No-delay Overclocking System) sofort den Mehrtakt aktiviert, wenn dieser benötigt wird und nicht erst nanosekundenlang analysiert, ob denn nun mehr Power gebraucht wird oder nicht. Wir haben das natürlich ausprobiert und erblassten sogleich:
Wie kann das sein? AI NOS ist keinen Deut schneller als das nicht übertaktete System während das "AI Overclock"-Profil das selbe Ergebnis wie unser manuelles Übertakten um 5 Prozent erreicht. Probieren wir doch einfach einmal die weiteren AI NOS Stufen aus:
Das Ergebnis ist eindeutig: Das dynamische Übertakten funktioniert nicht! Die Gegenprobe mit dem Asus A8N-SLI Deluxe bestätigt dies: Während AI NOS auf der nForce 4-Platine sauber funktioniert, tut sich auf unserem A8V-E Deluxe schlicht und einfach nichts. Nun bin ich wahrscheinlich der Letzte, der dynamisches Übertakten vermissen wird, doch wenn diese Funktion schon angeboten wird, dann sollte sie zumindest auch funktionieren. Ich zitiere die Asus Produktseite: "Der Turbo für Ihr System – aber nur wenn Sie Ihn wirklich brauchen! AI NOS überprüft die Auslastung Ihres Systems. Erreicht diese einen Schwellenwert, wird Ihr System in Echtzeit in kleinen Schritten übertaktet, um eine optimale Arbeitsgeschwindigkeit zu gewährleisten. Nur mit ASUS nutzen Sie diese dynamische Übertaktung in Echtzeit. Selbstverständlich haben Sie die Wahl, ob Sie AI NOS nutzen oder nicht. Vergleichbar mit dem Turbo in einem Rennwagen startet AI NOS das Übertakten Ihres Systems." Eine weitere, von Asus laut gepriesene Tuningmaßnahme verbirgt sich hinter dem "PEG Link Mode". Diese beschreibt Asus wie folgt: "Ein einzigartiges Feature welches es dem User ermöglicht, die Leistung seiner Grafikkarte zu steigern, um beste Videoqualität erreichen." So, so - eine bessere Videoqualität? Mein man damit die Wiedergabe von DVDs oder DivX-Dateien? Bezieht man sich auch das Videosignal der Grafikkarte? Nein, es geht auch hier wieder um eine Leistungssteigerung. Als Asus im August 2004 PEG für die aktuelle Intel-Plattform erstmals ankündigte, wurde seine Funktion mit dem Anheben der PCI-Express-Bandbreite erklärt: "This feature, found only on ASUS 915P- and 925X-based motherboards, allows users to raise GPU and VGA memory throughput via the motherboard BIOS the same way system bus and memory bus are tweaked." Man kann es auch anderes Formulieren: Die Grafikkarte wird via BIOS übertaktet! Für den PEG Link Mode stehen 5 Optionen zur Auswahl: Auto, Disabled, Normal, Fast und Faster. Wir haben sie mit unserer Asus AX600XT ausprobiert und kamen zu folgendem Ergbenis:
Laut Asus soll "Auto"-matisch die beste Konfiguration vom Mainboard gewählt werden, das A8V-E Deluxe wählt hier "DISABLED", was mir die Platine recht symphatisch macht. Warum "Normal" allerdings "Fast" entspricht, ist mir schleierhaft. Zum Glück liefert "Faster" ein noch höheres Ergebnis, so daß wenigstens etwas Logik in die Auswahloptionen kommt.
1. Vorwort |
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