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Asus Pundit-R, ein Office- und Multimedia-Barebone mit ATI RS300 Chipsatz - 4/9 Das Mainboard Als Mainboard kommt das Asus P4R8L zum Einsatz. Hat man das Seitenteil entfernt, so sieht man direkt hinter der Gehäusefront die dreiphasige Stromversorgung des Mainboards sowie den ATX 12 Volt Anschluß. Dahinter sitzt der CPU-Sockel mit dem Retention-Modul, in dem alle Pentium 4 Prozessoren in der 478-Pin Bauform mit Northwood- oder Prescott-Core Platz finden. Hinter diesem sehen wir die passiv gekühlte ATI RS300 Northbridge. Zum Gehäuseboden hin orientieren sich die beiden DIMM-Sockel, die bis zu 2 GByte DDR400, 333 oder 266 im Dual-Channel Betrieb unterstützen. Im hinteren Bereich sehen wir einen PCI-Steckplatz, in dem die Riser-Karte platziert wird. Ein ITE IT8712F-A sorgt für das Hardware-Monitoring, ein Realtek RTL8201BL PHY führt die 10/100 MBit-LAN Schnittstelle des Chipsatzes aus. Zudem finden wir einen Chrontel CH7301C-T, der DVI-Ausgaben bis zu Auflösungen von 1600x1200 Pixel ermöglicht. Der bei Asus häufig anzutreffende Analog Devices AD1888 AC97 Codec sorgt für 6 Audiokanäle. Entfernen wir den Laufwerkskäfig, so ballen sich darunter weitere Chips: Ins Auge fällt dabei ein Exemplar mit der Aufschrift "Ene CB-710Q A2", der in etwa die gleiche Größe wie ATis IXP200 Southrbidge hat. Es handelt sich hierbei um den Controller für den PC Card/PCMCIA Slot. Neben dem PCMCIA Slot befindet sich ein VIA VT6307 IEEE 1394 Firewire Controller. Auf der Platine sehen wir den Silkscreen des zweiten ATA133-Anschlusses, doch dieser wurde nicht ausgeführt. Der Grund hierfür heißt Marvell 88i8030-TBC und befindet sich nebem dem Serial-ATA Port. Es handelt sich hierbei um eine Serial-ATA Bridge, also einen Chip, der Parallel-ATA auf Serial-ATA brückt. Oberhalb des PCMCIA-Einschubes sehen wir den gesockelten BIOS-Chip, die CMOS-Batterie sowie den CLEAR-CMOS Jumper. Dessen Lage wurde nicht besonders geschickt gewählt, denn um an ihn heran zu kommen, muß zuvor der Laufwerkskäfig ausgebaut werden.
Weiter: 5. Die Montage |
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