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ASUS AX800 Pro/TD im Test - 2/5
05.12.2004 by doelf
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Layout und Kühlerdesign
Seit der Einführung der GeForce 4Ti GPU durch NVIDIA gibt es einen Trend, der sich auch bei der aktuellen Grafikkartengeneration nicht ändert. In der Oberklasse setzen Grafikkarten mit einem Chip von NVIDIA auf sehr große PCBs, die in einigen Gehäusen für Platzprobleme sorgen und den Luftstrom weitgehend blockieren. Zudem befindet sich auf den Spitzenmodellen mit Referenzdesign seit der GeForce FX-Serie ein Kühler im 2-Slot Design. Bei Grafikkarten mit ATi GPU sind die Platinen kleiner und der Kühler kommt mit einem 1-Slot Design aus. Dies wird sich erst bei den Spitzenmodellen der gerade erst vorgestellten Radeon X850-Generation ändern, die ebenfalls auf ein 2-Slot Design setzt.
Die Größe des Kühlers sagt nichts über seine Lautstärke aus, bei NVIDIA sind die Kühlerdesigns der letzten Jahre jedoch weder besonders clever noch besonders leise gewesen. Asus setzt auf ATis Referenzkühler, der einen großen Lüfter mit Kupferlamellen kombiniert. ATi kann hier punkten und setzt mit dem Kühler der Radeon X800Pro eine hohe Messlatte für das Verhältnis Leistung/Lautstärke. Das gilt auch im eigenen Stall, denn bei 3D-Last ist sowohl die Kühlung der Radeon X800XT als auch die der X800SE lauter. Auf der NVIDIA-Seite konnte nur die MSI NX6800-TD128 mit einem MSI-eigenen Kühlerdesign in Punkto Laufruhe mithalten, alle anderen getesteten Modelle arbeiteten deutlich lauter als die ASUS AX800 Pro/TD.
Die ASUS AX800 Pro/TD bietet einen VGA-, einen DVI- sowie einen S-Video-Ausgang. Um die Grafikkarte mit ausreichend Strom versorgen zu können, muß ein Molex-Stromstecker in die Buchse am Ende der Platine gesteckt werden.
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