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Dual-Channel-DDR400-RAM, Canterwood und FSB800 Pentium 4 - 1/18 Heute, am 14. April 2003, dem offiziellen Launchtermin des neuen FSB800-Boliden mit 3.0 GHz sowie des Canterwood-Chipsatzes, fackelt Intel ein wahres Innovations-Feuerwerk ab: Schlagworte wie 800 MHz System-Bus, Dual-Channel-DDR400, Intel Performance Acceleration Technology (PAT), Serial ATA Raid, Intel Communications Streaming Architecture for GbE (CSA), AGP8X werden in diesem Artikel immer wieder fallen. Was sich hinter diesen Begriffen verbirgt und welche Vorteile sie bringen, klären wir in diesem Test.
Zunächst werfen wir einen Blick zurück: Am 26.08.2002 wurde der Intel P4 2.8 GHz, am 14.11.2002 der P4 3.06 GHz mit Hyper-Threading-Technologie vorgestellt. Überraschend für viele dürfte die Tatsache sein, dass Intel beim neuen FSB800-Prozessor nicht weiter an der MHz-Schraube dreht, sondern die Bandbreite des Prozessors sowie des Speichers auf gigantische 6.4 GB/s anhebt. Die alte 533 MHz-FSB-Generation verfügt dagegen lediglich über 4.2 GB/s, denen man von der Speicher-Seite aus nur mit teurem PC1066-Rambus-Speicher beikommen konnte. Doch Intel konnte oder wollte sich damals nicht zu einer Zertifizierung des schnelleren seriellen Speichers durchringen – an der Stabilität und Performance konnte es jedenfalls nicht gelegen haben, die war bei unseren Tests nämlich hervorragend. Intel machte sich also Gedanken, wie man dem Bandbreiten-Hunger des P4 mit DDR-Standard-Speicher beikommen konnte. Mit dem Granite Bay, dem ersten Dual-Channel-DDR266-Chipsatz aus dem Hause Intel, erreichte man ebenfalls 4.2 GB/s an Speicherbandbreite – wohlgemerkt, mit relativ altem PC2100-Speicher! Mit dem Canterwood, offiziell als Intel 875P Chipsatz bezeichnet, holt man nun zum technologischen Rundumschlag aus, indem man sämtliche neuen Features in die Waagschale wirft, die den allerneuesten Stand der Technik darstellen.
Weiter: 2. Intel i875: technische Daten
1. Einleitung |
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