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Dual-Channel-DDR400-RAM, Canterwood und FSB800 Pentium 4 - 5/18 Serial-ATA wird den Usern gefallen, da sind wir uns sicher. Die dünnen, roten Kabelchen sehen nicht nur schick aus, sie sind auch weitaus flexibler zu handhaben als ihre parallelen Kollegen. Aufgrund ihrer bescheidenen Breite behindern sie kaum die Luftzirkulation im Inneren eines PCs, außerdem dürfen sie bis zu einem Meter lang sein, was das Verlegen derselben ungemein erleichtert. Das Jumpern der Festplatte gehört ebenfalls der Vergangenheit an, da wir es mit einer Point-to-Point-Verbindung zu tun haben: Also, eine Festplatte an einem kleinen Anschluss – perfekt. Die theoretische Bandbreite liegt bei 150 MB/s, die zweite Serial-ATA-Generation (Mitte 2005) kommt bereits auf 300MB/s, die dritte (Mitte 2007) gar auf 600MB/s. Positiv sollte ebenfalls erwähnt werden, dass keine speziellen SATA-Treiber benötigt werden. Sollen jedoch beide Kanäle als Raid 0 fungieren, wird der entsprechende Raid-Treiber benötigt, der, wie üblich, per F6 während der Installation des OS eingebunden wird.
Damit sind wir auch schon beim nächsten Thema: Raid, das immer mehr Anhänger, speziell im Video/Audio-Editing- und CD/DVD-Authoring-Bereich, findet. Intels ICH5R verfügt über das integrierte Feature, die ICH5 verzichtet darauf. Erinnern wir uns an die vorgenannten Ausführungen, dass SATA 150 MB/s liefert, bei Raid 0 sogar 2x150 MB/s, dann können wir uns unschwer vorstellen, dass der PCI-Bus erneut vollständig ausgelastet werden würde. Intel denkt jedoch einen Schritt weiter und implementiert den Raid-Controller direkt in die ICH, wodurch der PCI-Bus vollständig entlastet wird – eine feine Sache!
Eine schöne Idee stellt die Upgrade-Funktion auf ein Raid-Array dar: Hat der User bisher nur eine Festplatte eingesetzt und entschließt sich nun, sich eine zweite zuzulegen, ist es ohne Probleme möglich, die neue Platte einzubinden – die Konvertierung zum Raid findet einfach per „Intel Application Accelerator“ im laufenden Windows-Betrieb statt! Keine Angst, wir sind gleich mit dem Technik-Kapitel durch – nur noch ein paar Worte zu Hyper-Threading. An dieser Stelle können wir uns auf unsere Ausführungen zum P4 3.06 GHz-Test stützten: „Hyper-Threading soll vor allem die Effizienz des Prozessors durch bessere Auslastung steigern. Dies wird durch die Aufspaltung eines physikalischen Prozessors in zwei logische CPUs erreicht, die auch als solche im Task-Manager von Windows erkennbar sind – Windows verhält sich also wie ein Multi-Prozessor-System. Sollen beispielsweise zwei Threads abgearbeitet werden, so mussten diese bei einem konventionellen System hintereinander abgearbeitet werden. Hyper-Threading ermöglicht jedoch im Idealfall die gleichzeitige Verarbeitung beider Threads. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass gerade multithreaded Applikationen von Hyper-Threading profitieren, da diese bereits für den Einsatz auf Multi-Prozessor-Systemen entsprechend optimiert sind. Werden mehrere Applikationen gleichzeitig per Multitasking ausgeführt, so treten ähnliche Effekte auf, die wir bereits auf Dual-Plattformen beobachten konnten, d.h., dass das Gesamtsystem spürbar in der Overall-Performance zulegt. Da bis dato jedoch relativ wenig multithreaded Applikationen existieren, stellt der letztgenannte Punkt eines der reizvollsten Anwendungsgebiete dar: Dem Anwender wird es nun möglich, sämtliche Aufgaben quasi gleichzeitig auszuführen. Der Virenscanner kann im Hintergrund nach Schädlingen forschen, Photoshop jagt gerade Filter über ein Bildchen, und zur gleichen Zeit kann die elektronische Post bearbeitet werden. Der User profitiert also direkt und unmittelbar vom neuen Feature und muss nicht unbedingt Multi-Prozessor-optimierte Software einsetzen. Gerade durch die Verbreitung von Hyper-Threading-Systemen wird die Optimierung hin zu multithreaded Applikationen für die Software-Industrie wesentlich interessanter – konnten doch bisher „nur“ echte Multi-Prozessor-Systeme von optimierter Software profitieren.“
1. Einleitung |
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