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13 Kühler für den Sockel 939 - 18/29
Asetek VapoChill Micro "Ultra Low Noise" und "Extreme Performance": Konstruktion Das Kühlmittel vom Typ R134a ist in flüssiger Form in einer halbkugelförmigen Kammer, welche sich direkt oberhalb der Kupferkontaktfläche zur CPU befindet. Diese Kontaktfläche ist recht glatt und weist nur leichte Riefen auf. Die Hitze wird unmittelbar an die Flüssigkeit abgegeben, welche durch die Erwärmung in den gasförmigen Aggregatzustand übergeht und durch die drei Heattubes aufsteigt. Seitlich der drei Röhren hat Asetek 55 sehr dünne Fins aus Aluminium angebracht, welche zur Vergrößerumg der Oberfläche ähnlich wie Wellblech gefaltet wurden. Die Wärme wird an diese Fins abgegeben, dadurch erkaltet das Kühlmittel, wechselt in den flüssigen Zustand zurück und fließt dank der Schwerkraft in die Verdampfungskammer zurück, wo der Kreislauf von Neuem beginnt. Dieses System kann allerdings nur funktionieren, wenn die drei Röhren nach oben stehen. Während die Luftrichtung bei einem Desktop-System auf den optimalen Luftfluß justiert werden kann, ist man bei einem Tower darauf angewiesen, den Lüfter derart auszurichten, daß die Füssigkeit auch wieder zurückfließen kann. Da moderne CPUs sehr viel Wärme erzeugen, ist es jedoch nicht möglich, die Prozessoren passiv zu kühlen. Das Konzept des Kühlers würde dies zwar durchaus erlauben, doch die Luft ist ein zu schlechter Wärmeleiter. Daher ist es erforderlich, mehr Luft in Kontakt mit der Oberfläche des Radiators zu bringen, dies bewerkstelligt der Lüfter. Dieser Lüfter wird auf einem Luftkanal aus durchsichtigem Kunstsoff montiert, welcher mitsamt Lüfter über den Radiator gestülpt wird. Das Material des Luftkanals ist extrem dünn und biegsam, so daß eine Verschraubung nicht möglich ist. Für dessen Befestigung greift Asetek daher auf sogenannte Plug Pins zurück. Asetek läßt den Lüter angewinkelt auf den Radiator blasen, um die Wäremabgabe zu verbessern und den toten Punkt in der Mitte des Lüfters, wo sich der Motor befindet, abzuschwächen. Auf der Unterseite ist das Fan Duct offen, um durch diesen Schlitz auch Luft auf den Chipsatz und die Stromversorgung des Mainboards zu leiten. Wir haben das Gefühl, daß hier recht viel Luft austritt - möglicherweise verschlechtert dies die Kühlung der CPU. Wir werden diesen Punkt auf der nächsten Seite näher untersuchen müssen.
Die Lüftersteuerung wird über einen Molexstecker mit Strom versorgt. Die 12-Volt Einspeisung reicht sie als 6 bis 12 Volt über ein Y-Kabel an den Lüfter weiter, während das zweite Ende dieses Kabels die Drehzahl an das Mainboard schickt. Während die anderen Kabel eine ausreichende Länge haben, erscheint uns das Kabel für die Stromversorgung etwas kurz geraten: 29 cm sind nicht wirklich lang, wenn der Drehregler mit einem Slotbracket zwischen den Steckkarten verschraubt wird.
1. Einleitung und aktuelle Trends |
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