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16 Heatpipe-Kühler im Pentium 4 Extreme Edition Test - 16/25
Scythe Andy Samurai Master Wer die Zahl der Lüfter in seinem PC möglichst gering halten will, ist mit einem Top-Flow Kühler gut bedient. Aber auch Übertakter können durch die Kühlung des Mainboards von diesem Kühlkonzept profitieren, sofern sie zusätzlich eine ausreichende Zahl von Gehäuselüftern einsetzen. Während vor einem Jahr die Turmkühler den mittleren und gehobenen Leistungsbereich klar dominierten, sind in den letzten Monaten wieder einige neue Downblower auf den Markt gekommen. In unserem Testfeld spiegelt sich dies anhand der Modelle Aerocool Dominator, Aerocool X-Fire und Silverstone Nitrogon NT06 wieder. Insbesondere der Silverstone Nitrogon NT06 erzielte sehr gute Leistungsdaten, mit dem Scythe Andy Samurai Master tritt nun ein Modell an, das eine ähnlich gute Kühlleistung verspricht. Im Zubehör des Scythe Andy Samurai Master finden wir Montagematerial für die Sockel 478 und LGA775 (Intel) sowie 754, 939, 940 und AM2 (AMD). Abermals setzt Scythe auf sein bewährtes VTMS (Versatile Tool-Free Multiplatform System) Montagesystem, bei dem die Befestigungsklammern für die unterschiedlichen Sockel seitlich aufgesteckt werden. Im Lieferumfang finden wir zudem Wärmeleitpaste, der 120 mm Lüfter wurde bereits vom Hersteller mit Hilfe zweier Klammern am Kühlkörper befestigt. Mit einer Grundfläche von 125 x 137 mm und 125 mm Höhe (inklusive Lüfter) wird dieser Kühler nicht in jedes Gehäuse passen. Insbesondere wenn der CPU-Sockel dicht am Rand der Platine sitzt und der Abstand zwischen Netzteil und Mainboard gering ist, sollte man vor dem Kauf des Andy Samurai Master genau nachmessen. Das Gewicht des Kühlers ist mit 685 Gramm zwar nicht gering, aber durchaus noch unkritisch. Die Abwärme des Prozessors wird über eine dünne, sauber verarbeitete und völlig plane Kupferplatte in sechs Heatpipes mit einem Durchmesser von jeweils sechs Millimetern geleitet, welche ebenfalls aus Kupfer bestehen. Direkt darüber ordnet Scythe einen Aluminiumblock an, der in 14 Kühlrippen aufgeteilt wurde. Diese Kühlrippen wurden zudem in je zehn Segmente unterteilt, so dass insgesamt 140 Aluminiumstifte für eine maximale Oberfläche und einen Luftaustritt zu allen Seiten hin sorgen. Doch dieser Kühlkörper ist nur ein Nebenschauplatz, denn der Großteil der Abwärme wird von den sechs Heatpipes aufgenommen und in eine zweite Ebene geführt. Dort reiht Scythe 65 dünne Finnen aus Aluminium in einem Abstand von ca. 1,5 Millimetern nebeneinander und setzt dabei auf ein System namens "Infinity Interleave Fin Structure". Je drei der Bleche haben die volle Größe von 125 x 50 mm, darauf folgt ein zweiteiliges Blech mit Abmessungen von zweimal 26 x 50 mm, welches sich auf den Bereich um die Heatpipes beschränkt. Auf diese Weise entstehen erweiterte Zwischenräume von knapp drei Millimetern zwischen den Blechen, die den Luftfluss optimieren. Die Gesamtoberfläche der Finnen beträgt ca. 7500 cm2.
Während wir beim Infinity sowie beim Ninja PLUS einen 120 mm Lüfter mit der Bezeichnung AD1212DS-A73GL(6TCL3) (12V/0,13A) vorfanden, trägt das Modell, das Scythe dem Andy Samurai Master aufsetzt, die Kennung DFS122512L (12V/0,18A). Beide Lüfter verwenden ein Gleitlager und rotieren mit 1200 U/min, dennoch bietet das neue Modell einen höheren Luftdurchsatz (+5,24 m3/h) bei zugleich gesenktem Schalldruck (-2,56 dB(A)). Auch der neue Lüfter hat einen 3-Pin Stecker, so dass eine Regelung über Pulsweitenmodulation nicht möglich ist.
Die Montage verläuft dank VTMS gewohnt einfach, da Scythe die vorgesehenen Befestigungsmethoden der jeweiligen Plattform verwendet:
Weiter: 17. Update: Xigmatek HDT-S963
1. Einleitung und aktuelle Trends |
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