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16 Heatpipe-Kühler im Pentium 4 Extreme Edition Test - 25/25
05.03.2006 by doelf; UPDATE: 07.05.2007
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Fazit #3




Scythe Samurai Z
Der Scythe Samurai Z ist der leichteste Kühler im Testfeld, er ist ordentlich verarbeitet und zeigt eine befriedigende Kühlleistung sowie einen unauffälligen Schallpegel. Der nach unten gerichtete Lüfter kann zwar nicht ganz unsere Erwartungen erfüllen, doch das Testsystem arbeitete mit dem Scythe Samurai Z stabil und fehlerfrei. Auch bei der Bodenplatte hätten wir uns etwas mehr Sogfalt gewünscht, doch die Montage entschädigt für diese Kritikpunkte: Sie ist einfach und geht schnell von der Hand. Hinzu kommt der günstige Preis: Inklusive Lüfter kostet der Scythe Samurai Z nur 24,90 €.
Das ist uns den Preistip wert!


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Spire DiamondCool SP507B7-U
Die Kühlleistung des kompakten DiamondCool SP507B7-U von Spire kann sich sehen lassen, auch die Verarbeitung ist ordentlich. Lediglich bei der Bodenplatte trüben deutliche Riefen den positiven Eindruck. Pluspunkte sammelt der Kühler bei der einfachen Montage: Für die Verschraubung mit der Backplate muß das Mainboard zwar ausgebaut werden, das Anziehen der vier Schrauben ist dann jedoch so einfach, daß kaum etwas dabei schief gehen sollte.
Negativ fällt der laute 80 mm Lüfter auf, welcher sich nicht via Pulsweitenmodulation regeln läßt. Hierzu wäre ein 4-Pin Anschluß von Nöten, welchen die anderen Lüfter zwar auch nicht bieten, doch diese zielen auch nicht einzig und alleine auf Intels Sockel 775 ab. Ohne 4-Pin Anschluß bleibt nur noch die Hoffnung, daß das Mainboard auch 3-Pin Lüfter herunterregeln kann, denn der von Spire versprochene leise Betrieb kann von uns nicht bestätigt werden.
Der Kühler treibt zwar einen hohen Aufwand mit 60 Kupferblechen und vier Heatpipes, angesichts der Laufstärke würden wir dennoch zu anderen Modellen raten. Der Preis des Spire DiamondCool SP507B7-U liegt bei 29,90 €.


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Noctua NH-U9
Schick sieht er aus. Der Noctua NH-U9 ist eine elegante Erscheinung, perfekt verarbeitet und zu allem Überfluß kühlt er auch noch erstklassig. Allerdings nur die CPU, denn als klassischer Turmkühler richtet der Noctua NH-U9 keinen Lufthauch in Richtung Stromversorgung oder Chipsatz.
Die Montage erfordert den Ausbau des Mainboards, geht dann jedoch recht einfach von statten. Etwas fummelig ist die Befestigung des Lüfters bzw. der Lüfter. Und damit kommen wir zu einem Vor- bzw. Nachteil: Noctua liefert keinen Lüfter mit und überläßt es dem Kunden, ob er einen 80 oder 92 mm Lüfter montiert und wie schnell dieser drehen soll. Damit hat der Kunde die Freiheit, einen Lüfter nach seinem Gusto zu erwerben, aber auch die Qual der Wahl und Zusatzkosten.
Es fällt uns damit auch etwas schwer, den Kühler zu bewerten, denn der Lüfter ist nun einmal ein essentieller Bestandteil eines CPU-Kühlers. In Kombination mit dem richtigen Lüfter und mit einem angemessenen Belüftungskonzept für das komplette System ist dieser Kühler eine sehr gute Wahl. Der Noctua NH-U9 kostet ohne Lüfter 37,90 €.


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Noctua NH-U12
Für den Noctua NH-U12 gilt all das, was wir bereits zum Noctua NH-U9 gesagt haben. Am Noctua NH-U12 lassen sich allerdings nicht nur 92 sondern auch 120 mm Lüfter montieren, was den selben Luftdurchsatz bei niedrigerer Drehzahl ermöglicht.
Kurz gesagt ist der Noctua NH-U12 größer, schwerer und auch teurer. Die Verarbeitung ist ebenso hervorragend wie beim kleineren Schwestermodell, und genau wie bei diesem, findet sich auch beim NH-U12 kein Lüfter im Lieferumfang. Welchen Noctua man nun zu seinem Favouriten kürt, bleibt jedem selbst überlassen. Beide setzen jedoch verraus, daß Chipsatz und Stromversorgung des Mainboards anderwertig mit Frischluft versorgt werden. Wir werten auch den NH-U12 mit "Sehr Gut".
Der Aufpreis zum NH-U9 beträgt 10 €, damit kostet der Noctua NH-U12 47,90 €.


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Sharkoon Red Shock
Vier Heatpipes und 35 Kupfer-Fins sollen den Sharkoon Red Shock zu Höchstleistungen auflaufen lassen. Da der Lüfter auf dem Sharkoon in Richtung Mainboard ausgerichtet ist, kann dieser bei ausreichender Dimensionierung auch den Chipsatz und die Stromversorgung der Hauptplatine mit Frischluft versorgen. Sharkoon bietet sogar die Möglichkeit, einen 120 mm Lüfter zu verbauen. Alternativ kann sich der Besitzer des Red Shock auch für ein Modell mit 92 oder 80 mm entscheiden. Nein, das ist nicht ganz richtig: Er muß sich entscheiden, denn Sharkoon liefert keinen Lüfter mit.
Eigentlich gefällt uns der Red Shock sehr gut, er kann mit hochwertiger Verarbeitung und spiegelblanker Bodenplatte aufwarten. Im Test kühlt er im Zusammenspiel mit einem 120 mmm Lüfter bei 1687 U/min und einem 92 mm Lüfter mit über 3800 U/min das Mainboard sehr effektiv. Beim Einsatz des 120 mm Modells erreicht er aufgrund des lufttoten Bereiches unterhalb des Lüftermotors und seiner kompakten Bauform, an der unser 120 mm Lüfter in erster Linie vorbeibläst, jedoch nur eine mäßige CPU-Kühlung. Setzen wir 92 oder 120 mm Lüfter mit niedriger Drehzahl ein, wird es unserem Testsystem zu warm, so daß sich auch die Silent-Fähigkeiten des Red Shock in Grenzen halten. Verwenden wir einen lauten, aber schnell drehenden 92 mm Lüfter, so zeigt der Red Shock deutlich bessere Leistungen, kommt aber dennoch nicht an den Noctua NH-U9 heran.
Unterm Strich ist uns der Red Shock zu teuer, denn der Preis liegt bei satten 48,90 €.


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1. Einleitung und aktuelle Trends
2. Übersicht des Testfeldes
3. Scythe Samurai Z
4. Scythe Ninja PLUS
5. Spire DiamondCool SP507B7-U
6. Noctua NH-U9
7. Noctua NH-U12
8. Sharkoon Red Shock
9. Update: Scythe Mine Cooler
10. Update: Aerocool Dominator
11. Update: Silverstone Nitrogon NT06
12. Update: Scythe Mugen (vormals: Infinity)
13. Update: Aerocool X-Fire
14. Update: Zaward Sylphee
15. Update: Revoltec Freezer Tower
16. Update: Scythe Andy Samurai Master
17. Update: Xigmatek HDT-S963
18. Update: Scythe Katana II
19. Coolink Lüfter
20. Kühlleistung: IDLE
21. Kühlleistung: Volllast
22. Schallpegelmessung
23. Fazit #1
24. Fazit #2
25. Fazit #3

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