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Corsair TWINX XMS256A-3700 und TWIMX XMS512-4000 - 4/5
17.08.2003 by holger
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Die Benchmarks
Zunächst werden beide Sets mit SPD-Timings betrieben; um den Leistungsunterschied „einseitige vs. doppelseite“ Module aufzudecken, greifen wir auf AIDA32 als synthetischen Benchmark zurück. Die "real life"-Performance ermitteln wir mit einem wahren Speicherfresser: Encoding mittels TMPEG!
Anschließend durchlaufen die Sets den Parcours mit schnellsten Timings, um in der nächsten Runde mit maximalem Takt und entspannten Timings ihr Können unter Beweis zu stellen. Der vierte Durchlauf widmet sich der Frage, ob ein asynchroner Betrieb Sinn macht, also den FSB mit dem Takt zu betreiben, den wir als maximal möglichen Speichertakt ermittelt haben, wobei das Speicherinterface spezifikationskonform mit 200 MHz (DDR400) betrieben wird. Dass sich dies bei einem FSB von 255 MHz aufgrund des 5:4-Teiler nicht genau erreichen lässt, dürfte klar sein, macht aber wegen des niedrigen Übertaktungsniveaus von 4 MHz kaum Probleme – schließlich ließ sich der Speicher weiterhin mit scharfen Timings betreiben.
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CPU MHz |
FSB MHz |
RAM MHz |
Timings |
AIDA32 Read MB/s |
AIDA32 Write MB/s |
TMPEG fps |
| Corsair PC3700 |
3006.9 |
200.5 |
200.5 |
2.5-4-4-7 (SPD) |
4172 |
1138 |
46.58 |
| Corsair PC3700 |
3006.9 |
200.5 |
200.5 |
2.5-3-3-7 (scharf) |
4244 |
1140 |
47.17 |
| Corsair PC3700 |
3000.3 |
250.0 |
250.0 |
3-4-4-8 (moderat) |
4983 |
1289 |
47.78 |
| Corsair PC3700 |
3000.3 |
250.0 |
200.0 |
2.5-3-3-7 (scharf) |
4649 |
1231 |
47.32 |
| Corsair PC4000 |
3006.9 |
200.5 |
200.5 |
3-4-4-7 (SPD) |
4227 |
1699 |
47.15 |
| Corsair PC4000 |
3006.9 |
200.5 |
200.5 |
2-3-3-7 (scharf) |
4281 |
1858 |
47.17 |
| Corsair PC4000 |
3059.8 |
255.0 |
255.0 |
3-4-4-8 (moderat) |
5188 |
2156 |
49.18 |
| Corsair PC4000 |
3059.8 |
255.0 |
204.0 5:4 |
2-3-3-7 (scharf) |
4869 |
1960 |
48.55 |
Erstaunen macht sich beim Studium der Benchmarks breit: Einerseits skaliert der synthetische Benchmark AIDA32 (SiSandra skaliert in gleichem Ausmaß!) hervorragend, auch die Write-Performance der doppelseitigen Module erreicht traumhafte Werte. Insbesondere der synchrone Betrieb bei maximalem Takt und moderaten Timings scheint der uneingeschränkte Performance-King zu sein. Laut synthetischem Benchmark müsste der uneingeschränkte Sieger mit einem Vorsprung von 24.36% bei der Read- und 89.46% bei der Write-Wertung vor dem jeweils langsamsten Wert, der doppelseitige XMS4000-Speicher (bei 255 MHz; 3-4-4-8) sein. Die "real life"-Performance spricht jedoch von einem bescheidenen Vorsprung von lediglich 5.59%. Kritiker könnten einwenden, dass wir weitaus mehr Anwendungen als Vergleichsgrundlage hätten heranziehen müssen. Haben wir intern auch gemacht, mit dem Ergebnis, dass der Vorsprung weiter schrumpft – welche Applikation sollte die Speicherperformance auch besser dokumentieren können, als eine speicherlastige Encoding-Anwendung?!
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