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CP4U Enhanced: 6800 LE @ GT 16 Pipelines (AGP) im Test - 1/5
27.02.2005 by doelf
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Bereits im Dezember 2004 hatten wir uns zwei Grafikkarten mit NVIDIAs GeForce 6800 LE GPU angesehen. Der 6800 LE Chip ist die schwächste Version in der GeForce 6800er-Familie und taktet mit 300 MHz, der Grafikspeicher wird mit 350 MHz (DDR700) angesprochen. Damit ist nicht die Taktung der wichtigste Unterschied zu einem Modell mit GeForce 6800, dessen Chiptakt lediglich 25 MHz höher liegt und dessen Speicher sogar mit der gleichen Taktung daherkommt, sondern die Anzahl der Pipelines.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Während die Grafikprozessoren GeForce 6800 Ultra und 6800 GT mit 16 Pixel- und 6 Vertex-Pipelines die maximal mögliche Anzahl an Pipelines für diese Chiparchitektur bieten, besitzt der GeForce 6800 nur 12 Pixel- sowie 5 Vertex-Pipelines. Die GeForce 6800 LE GPU ist sogar noch stärker beschnitten und kommt auf lediglich 8 Pixel- und 4 Vertex-Pipelines. Nicht immer wurden diese Pipelines deaktiviert, weil sie defekt sind. Recht häufig bestimmt die Nachfrage, welche Grafikchips benötigt werden, so daß man auch auf einer Grafikkarte mit einer GeForce 6800 LE GPU unter Umständen einige der deaktivierten Pipelines wieder zuschalten kann. Wir versuchten unser Glück im Dezember mit der MSI NX6800LE TD128, dabei konnten wir diese Karte mit der Software RivaTuner auf 12 Pixel- und 6 Vertex-Pipelines aufbohren, bei der Gainward GeForce 6800LE blieb uns ein solcher Erfolg hingegen verwehrt. Wer viel Glück hat, kann es sogar auf 16 Pixel- und 6 Vertex-Pipelines schaffen, allerdings kann man auch Pech haben.
Alternativ zu diesem Glücksspiel bietet die Firma CP4U vorgetestete Grafikkarten mit GeForce 6800 LE an, für die der Betrieb mit 12 bzw. 16 Pixel-Pipelines garantiert wird. Dies hat allerdings auch seinen Preis:

Berücksichtigt man, daß eine Asus V9999 LE - eine solche Karte wurde uns von CP4U als Testmuster geschickt - preislich zwischen 200,00 und 220,00 € liegt, erscheint der Preis der CP4U Enhanced: 6800 LE @ GT 12 Pipelines sehr fair, auch weitere 50 Euro Aufschlag für eine CP4U Enhanced 6800 LE @ GT 16 Pipelines sind angemessen, denn die Ausbeute an solchen Karten wird nicht allzu groß sein.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Lieferumfang und technische Daten
Arg bescheiden fanden wir den Lieferumfang der Karte, die uns in einem neutralen Karton erreichte. Man konnte anhand der Beigaben nicht einmal feststellen, ob es sich nun um die Version mit 12 oder 16 Pipelines handelte:

  • S-Video-Kabel
  • DVI-VGA-Adapter
  • Treiber CD mit NVIDIA ForceWare 66.93, Powerstrip (Demo-Version), RivaTuner 15.3, DirectX 9c, Futuremark 3DMark03 und 05 und Anleitung zum Freischalten der zusätzlichen Pipelines

Erweiterte Funktionen der Asus-Karte bleiben dem Benutzer somit vorenthalten, es sei denn, er läd sich diese im Asus Download-Center herunter. Der wichtigste Punkt ist hierbei der Asus SmartDoc, welcher die Lüftersteuerung übernimmt. Ohne SmartDoc dreht der Lüfter der Asus V9999 LE deutlich hörbar und konstant mit maximaler Drehzahl, erst mit dem SmartDoc wird es im 2D-Betrieb angenehm leise.
Da CP4U die Karte in keiner Weise modifiziert und der Benutzer die zusätzlichen Pipelines selber mit dem RivaTuner freischalten muß hätten wir es bevorzugt, wenn CP4U die Karte mit den original Beilagen von Asus sowie einer Zusatz-CD mit RivaTuner und Anleitung ausliefert. Da man so aber nur eine nackte Karte ohne Asus-Funktionen und Lüfterregelung bekommt, gibt es an dieser Stelle die ersten Punktabzüge.

Testsystem
Die CP4U Enhanced 6800 LE @ GT 16 Pipelines wurde auf folgendem Setup getestet:

Weiter: 2. Layout und Kühlerdesign

1. Lieferumfang und technische Daten
2. Layout und Kühlerdesign
3. Overclocking
4. Alltagsbetrieb und 54 Benchmarks
5. Fazit

Service:
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