Beim sequentiellen Lesen werden aufeinanderfolgende Datenblöcke gelesen. Da die Daten auf einer Festplatte jedoch zumeist mehr oder weniger stark fragmentiert sind, müssen wir im Alltagsbetrieb von niedrigeren Durchsätzen ausgehen.
Das zufällige Lesen (Radom Read) greift auf nicht zusammenhängende Sektoren zu, dies würde einer sehr stark fragmentierten Festplatte entsprechen. In der Praxis sind höhere Raten zu erwarten.
Die Alltagsperformance sollte folglich zwischen "Sequential" und "Random" liegen.
Die externe Serial-ATA Festplatte Ultron UHD-3500plusMOBILE setzt auf ein Samsung HD160JJ Laufwerk, welches sich zwischen unsere beiden internen Festplatten, die Samsungs SP2504C und die Samsung SP1614C schiebt. 62 MByte/s beim sequentiellen Lesen sind ein sehr guter Wert.
Die beiden USB 2.0-Festplatten, welche 3,5-Zoll Laufwerke nutzen, kommen auf lediglich 33 (Teac HD-35PU) bzw. 26 MByte/s (TrekStor DataStation maxi y.uh). An den Festplatten liegt diese magere Leserate wohl nicht, bei TrekStor kommt beispielsweise eine Samsung SpinPoint P Series SP2514N zum Einsatz, Teac nutzt eine Seagate Barracuda 7200.7 Plus. Diese Festplatten können deutlich mehr leisten, als der Bridgechip und die USB 2.0-Schnittstelle hier zulassen.
Unsere betagte IBM IC25N040AT liegt mit 20 MByte/s nicht weit zurück, neuere Notebook-Festplatten mit 5400 U/min können hier durchaus mit den Desktop-Modellen mithalten. Die MEM-HDD Box von TakeMS erzielt 9 MByte/s, das ist ein deutlicher Unterschied zu den 2,5- und 3,5-Zoll Laufwerken. Die Kompaktheit geht hier deutlich auf Kosten der Performance.