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Im Test: GeForce FX5800 Ultra / FX5600 / FX5200 Ultra und FX5200 - 3/12
Noch gewaltiger ist allerdings die Kühlung! Nicht nur die GPU, auch der Speicher muß gut gekühlt werden. Hierfür setzt MSI drei Heatpipes ein, die von einem schnellen (und lauten) Radiallüfter von YS-Tech mit Frischluft versorgt werden.
Dieser zieht die Kühlluft nicht innerhalb des Gehäuses an, sondern von der Rückseite des PC. Im Gegensatz zu anderen Grafikkarten braucht die MSI FX5800 Ultra zwei Steckplätze, denn die gewaltige Kühlerkonstruktion überragt den PCI #1. Die Karte verfügt somit auch über zwei Slotbleche und während man am oberen die Anschlüsse findet (VGA, DVI, TV-Out), so bietet der untere zwei Lüftungsöffnungen - eine, um kalte Luft anzuziehen und eine zweite, um die warme Luft herauszublasen.
Die Konstruktion sorgt nicht nur für wohlig warme Kabel, sie sorgt auch für einen nicht dämmbaren Lärmfaktor. Ob das Gehäuse nun offen steht oder geschlossen wird macht keinen großen Unterschied, da der "Auspuff" der Grafikkarte ja auf der Rückseite für einen konstanten Lärmpegel sorgt.
Dieser ist so hoch, daß er die drei Gehäuselüfter, die beiden CPU-Lüfter sowie die drei Netzteillüfter unseres Dual-Athlon locker überbieten konnte. Glücklicher Weise wird der Lüfter nur bei 3D-Anwendungen hinzugeschaltet, bei der normalen Arbeit unter Windows bleibt die Karte völlig ruhig. Dies ist auch dringend nötig, denn wenn der Lüfter immerzu laufen würde, müßten wir die Karte schlicht und einfach als unzumutbar bewerten! Gamer seien zur Benutzung von Kopfhörern geraten, dann hört man bei längeren Sessions wenigstens das Klopfen der Nachbarn nicht. Zuletzt möchte ich den Sinn einer Kühlerkonstruktion in Frage stellen, die genau dort die Frischluft ansaugt, wo auch die Abluft herausgeblasen wird. Das Ganze sieht eher aus wie ein Wärmetauscher zur Vorwärmung der Zuluft.
1. Einleitung |
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