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Im Test: GeForce FX5800 Ultra / FX5600 / FX5200 Ultra und FX5200 - 1/12
08.07.2003 by doelf und trebar
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Mit der GeForceFX Serie führte nVidia die lange erwarteten DirectX 9 Grafikchips ein, doch die Premiere in Form des NV30, den wir auf GeForceFX 5800/Ultra finden, enttäuschte. Trotz monströser Kühlung gelang es nicht, ATis Radeon 9700Pro zu distanzieren. Kurze Zeit später legten die Kanadier dann noch den Radeon 9800Pro Chip nach und konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen. Nun soll der GeForce FX5900 Ultra die Performance-Krone zurück erobern - wir werden sehen. Doch zunächst betrachten wir Grafikkarten mit dem GeForceFX 5800 Ultra (NV30), GeForceFX 5600 (NV31) sowie GeForceFX 5200 und GeForceFX 5200 Ultra (NV34) und vergleichen diese mit den entsprechenden Herausforderern von ATi - nämlich Radeon 9800Pro, 9700Pro, 9500Pro, 9600Pro - sowie diversen Vorgängern.
| Chip | GPU Takt | Speicher Takt | Speicher- bandbreite | Speicher- interface | Rendering Pipelines | AGP | DirectX |
| GF FX5800 Ultra | 500 MHz | 500 MHz | 16.0 GB/s | 128 Bit | 4 | 8x | 9 |
| GF FX5800 | 400 MHz | 400 MHz | 12.8 GB/s | 128 Bit | 4 | 8x | 9 |
| GF FX5600 Ultra | 350 MHz | 350 MHz | 11.2 GB/s | 128 Bit | 4 | 8x | 9 |
| GF FX5600 | 325 MHz | 275 MHz | 8.8 GB/s | 128 Bit | 4 | 8x | 9 |
| GF FX5200 Ultra | 325 MHz | 325 MHz | 10.4 GB/s | 128 Bit | 4 | 8x | 9 |
| GF FX5200 | 250 MHz | 200 MHz | 6.4 GB/s | 128 Bit | 4 | 8x | 9 |
| Radeon 9800Pro | 380 MHz | 340 MHz | 21.8 GB/s | 256 Bit | 8 | 8x | 9 |
| Radeon 9700Pro | 325 MHz | 310 MHz | 19.8 GB/s | 256 Bit | 8 | 8x | 9 |
| Radeon 9600Pro | 400 MHz | 300 MHz | 9.6 GB/s | 128 Bit | 4 | 8x | 9 |
| Radeon 9500Pro | 275 MHz | 270 MHz | 8.64 GB/s | 128 Bit | 8 | 8x | 9 |
| Radeon 9500 | 275 MHz | 270 MHz | 8.64 GB/s | 128 Bit | 4 | 8x | 9 |
Vergleicht man die GeForceFX Chips, so fallen große Unterschiede auf. Im Gegensatz zu Grafikkarten mit der GeForce FX5800/Ultra GPU werden die preiswerteren FX5600 Modelle nicht im aufwendigen 12 Layer-Verfahren hergestellt sondern lediglich mit 8 Layern. Bedenkt man, daß viele Mainboards mit einem 4 Layer-Design auskommen, ist jedoch auch dieser Aufwand schon beachtlich. Die GPU der FX5600 wird zudem "nur" mit 325 MHz getaktet statt der 500 MHz der FX800 Ultra. Auch der Speichertakt fällt von 500 MHz (DDR II 1000) auf lediglich 275 MHz (DDR 550). Dies macht sich in Bezug auf die Performance um so stärker bemerkbar, da die FX5600 mit normalem DDR-Speicher gepaart wird und die FX5800 Ultra mit extrem teuren (und schnellen) DDR II Speicher daherkommt. Somit wird die theoretische Speicherbandbreite von 16.0 GB/s (FX5800 Ultra) auf 8.8 GB/s (FX5600) reduziert.
Auch die GeForce FX5200/Ultra Grafikchips werden auf Platinen mit 8 Layern verbaut und - wie die FX5600 - kommt auf diesen Karten für den unteren Preisbereich normaler DDR-Speicher zum Einsatz. Findet man auf FX5800 Grafikkarten lediglich Speicher in der BGA-Bauform, so können auf FX5600- und FX5200-Grafikkarten auch die älteren TSOP Speicherbausteine verwendet werden. Mit 250 MHz Core- sowie 200 MHz (DDR 400) Speichertakt erreicht der FX5200 eine Speicherbandbreite von 6.4 GB/s. Vielversprechender erscheint der FX5200 Ultra dank 325 MHz Core- sowie 325 MHz (DDR 650) Speichertakt. Mit 10.4 GB/s erreicht der FX5200 Ultra gar eine höhere Speicherbandbreite als der FX5600, allerdings hat nVidia die GPU derart kastriert, daß die Rangfolge bei den Benchmarks streng eingehalten wird. Besonders der Wegfall der Intellisample Technologie (Kompression) tut der FX5200er-Familie in den Anti-Aliasing Tests sehr weh, hier mangelt es dem Chip an der Intelligenz seiner großen Brüder. Zuletzt wird die FX5200er-Klasse noch in der 0,15µm Technologie gefertigt, während sowohl die FX5600 als auch die FX5800 bereits den 0,13µm Fertigungsprozess nutzen. Wie alle GeForce FX-Chips, so bietet selbst der FX5200 AGP 8x und DirectX 9 Unterstützung. ATis Radeon 9200 kann hier nur mit DirectX 8.1 aufwarten, doch fragen wir uns ernsthaft, ob die Performance der FX5200er-Serie für aufwendige DirectX 9 Spiele überhaupt ausreicht.
Kommen wir nun zu den einzelnen Grafikkarten.
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08.07.2003 by doelf und trebar
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Die MSI FX5800 Ultra ist die schnellste Karte in diesem Vergleich. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert: Dies sieht man nicht nur an der Hardware, sondern auch an den umfangreichen Beigaben und einer guten Ausstattung:
Das alles bietet die MSI FX5800 Ultra:
Noch beeindruckender ist die Hardware: Der Grafikprozessor wird mit 500 MHz getaktet, der teure DDR II Speicher ebenfalls (DDR II 1000), und die 12-Layer Platine ist geradezu gewaltig.
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08.07.2003 by doelf und trebar
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Noch gewaltiger ist allerdings die Kühlung! Nicht nur die GPU, auch der Speicher muß gut gekühlt werden. Hierfür setzt MSI drei Heatpipes ein, die von einem schnellen (und lauten) Radiallüfter von YS-Tech mit Frischluft versorgt werden.
Dieser zieht die Kühlluft nicht innerhalb des Gehäuses an, sondern von der Rückseite des PC. Im Gegensatz zu anderen Grafikkarten braucht die MSI FX5800 Ultra zwei Steckplätze, denn die gewaltige Kühlerkonstruktion überragt den PCI #1. Die Karte verfügt somit auch über zwei Slotbleche und während man am oberen die Anschlüsse findet (VGA, DVI, TV-Out), so bietet der untere zwei Lüftungsöffnungen - eine, um kalte Luft anzuziehen und eine zweite, um die warme Luft herauszublasen.
Die Konstruktion sorgt nicht nur für wohlig warme Kabel, sie sorgt auch für einen nicht dämmbaren Lärmfaktor. Ob das Gehäuse nun offen steht oder geschlossen wird macht keinen großen Unterschied, da der "Auspuff" der Grafikkarte ja auf der Rückseite für einen konstanten Lärmpegel sorgt.
Dieser ist so hoch, daß er die drei Gehäuselüfter, die beiden CPU-Lüfter sowie die drei Netzteillüfter unseres Dual-Athlon locker überbieten konnte. Glücklicher Weise wird der Lüfter nur bei 3D-Anwendungen hinzugeschaltet, bei der normalen Arbeit unter Windows bleibt die Karte völlig ruhig. Dies ist auch dringend nötig, denn wenn der Lüfter immerzu laufen würde, müßten wir die Karte schlicht und einfach als unzumutbar bewerten! Gamer seien zur Benutzung von Kopfhörern geraten, dann hört man bei längeren Sessions wenigstens das Klopfen der Nachbarn nicht. Zuletzt möchte ich den Sinn einer Kühlerkonstruktion in Frage stellen, die genau dort die Frischluft ansaugt, wo auch die Abluft herausgeblasen wird. Das Ganze sieht eher aus wie ein Wärmetauscher zur Vorwärmung der Zuluft.
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08.07.2003 by doelf und trebar
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Die Nutzung des zweiten PCI-Slots ist möglich, es geht jedoch eng zu. Immerhin haben die PCI-Karten keinen Einfluß auf die Effektivität der Lüftung.
Um den gewaltigen Stromhunger der FX5800 Ultra GPU zu befriedigen, verfügt die MSI FX5800 Ultra über einen Stromanschluß im Festplattenformat. Dieser sitzt am rechten Rand der langen Karte und könnte in engen Gehäusen zu Problemen mit dem Festplattenkäfig führen.
Das Bild, welches die MSI FX5800 Ultra auf den Monitor zaubert, ist herausragend. Die 12-Layer Bauweise scheint sich positiv auf das Ausgabesignal ausgewirkt zu haben. Das TV-Bild zeigte sich bei mir von üblicher Qualität: brilliant für die Wiedergabe von DVDs aber deutlich verwaschen bei Texten.
Preis/Leistung und Wertung
Die Benchmarks im Vergleich zu 24 weiteren Grafikkarten gibt es hier!
Die Performance der MSI FX5800 Ultra kann sich sehen lassen, zumeist finden wir die Karte gleich hinter der Radeon 9800Pro von Sapphire. Bei Quake III Arena sowie Startrek Voyager Eliteforce erreicht sie sogar den ersten Platz, solange AA und AF nicht genutzt werden. Werden Anti-Aliasing und anisotrophe Filterung genutzt, so bricht die MSI FX5800 Ultra stärker ein, als die Radeon 9800Pro. Cinebench 2003 geht jedoch klar an die nVidia-Fraktion und insbesondere an die MSI FX5800 Ultra, die diesen Test klar dominiert. Doch der Lüfterlärm trübt die Freude am guten Bild sowie der guten Performance. nVidia mußte sich mächtig strecken, um an die ATis heranzukommen. Das sieht man an den Abmessungen der Karte, an ihrem Preis und - leider - hört man es auch. Der Preis der FX5800 Ultra liegt mit 500 bis 650 Euro zwar deutlich über dem einer Radeon 9800Pro (ab 375 Euro zu haben), dies ist aber das geringste Problem, denn man wird kaum noch Karten am Markt finden können.
MSI hält sich streng an nVidias Vorgaben und hat nicht viel Spielraum - auch preislich. Denn die Produktion einer solch aufwendigen Karte dürfte kaum kostendeckend gelingen. Somit ist der Preis - im Vergleich zu ATis 9700Pro und 9800Pro - zu hoch. Zudem ist die Karte im 3D-Betrieb unglaublich laut und selbst Hardcore-Gamer werden dies (ohne Headset) nicht mehr "cool" finden. Somit bleiben gute Leistung und herrausragende Bildqualität unbelohnt und die MSI FX5800 Ultra ohne Empfehlung.
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08.07.2003 by doelf und trebar
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Die MSI FX5600-VTDR kommt mit einer leuchtend roten Platine daher und läßt uns tief durchatmen: Eine normale Grafikarte, die weder den ersten PCI-Slot blockiert noch einen Hörschaden hervorruft. Im Gegenteil, der Lüfter der MSI FX5600-VTDR entpuppt sich als angenehm leise. Und auch der Lieferumfang, der u.a. 11 CDs umfaßt, beeindruckt sehr:
Die MSI FX5600-VTDR kommt mit allen Extras:
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08.07.2003 by doelf und trebar
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Besonders die Fernbedienung verwundert zunächst, doch die MSI FX5600-VTDR ist keine einfache Grafikkarte, sie ist das Herz für Multimedia-PCs - einzig eine TV-Funktion vermissen wir noch. Der Empfänger der Fernbedienung befindet sich in der Kabelpeitsche, die auch die Video-Anschlüsse bietet. Das MSI Media Center Deluxe II wird somit komplett fernbedienbar und die multimediale Entertainment-Maschine wird in Zukunft nicht per Tastatur und Mouse sondern per Fernbedienung gesteuert:
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08.07.2003 by doelf und trebar
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Betrachten wir die Kühlung der MSI FX5600-VTDR im Detail: Auf der Vorderseite finden wir den bereits von NV25 bekannten Kühlkörper, der die GPU sowie die Speicherbausteine überdeckt. Der große Lüfter sitzt ein wenig rechts von der GPU und dückt die Luft sowohl nach links, wo sich ein Kupferkühlprofil befindet, als auch nach oben, wodurch die Luft die dort verbauten Speicherbausteine kühlt. Der Propeller drehte bei einer GPU-Temperatur von 44°C mit gerade einmal 2800U/min, die Versorgungspannung des Lüfters lag bei 6.6 V statt der üblichen 12V.
Während wir auf der GPU genügend Wärmeleitpaste finden, hat MSI beim Speicher arg gegeizt. Aber das Wichtigste ist, daß die Kühlung der Karte erfreulich leise erfolgt!
Auch auf der Unterseite der Karte finden wir eine eloxierte Aluminiumplatte. Diese soll Wärme von den Speicherbausteinen sowie unterhalb der GPU aufnehmen. Auch hier findet sich kaum Wärmeleitpaste, zudem hatte ein Speicherchip kaum Kontakt mit dem Kühlerprofil, da dieser bei unserer Testkarte nicht plan auflag.
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08.07.2003 by doelf und trebar
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Mit einem Winbond W83L785R ermöglicht MSI zudem das Hardware-Monitoring der Karte. Der Philips SAA7114H zeichnet für die Video-In-Funktionen verantwortlich, die TV-Out-Abteilung wurde von nVidia vollständig in der GPU integriert. Unter "Device Adjustments" kann das TV-Bild aufgrund der integrierten TV-Ausgabe stufenlos skaliert werden, zudem gibt es einen separaten Overscan-Mode für DVD & Co. Auch die Monitor-Anschlüsse können sich sehen lassen, das Bild ist auf CRT- und TFT-Monitor gut und scharf. In Sachen Overclocking konnte der Standard-Takt von 325 MHz (GPU) und 275 MHz (MEM) bis 350 MHz (GPU) und 335 MHz (MEM) erhöht werden - das ist ordentlich!
Preis/Leistung und Wertung
Die Benchmarks im Vergleich zu 24 weiteren Grafikkarten gibt es hier!
In Sachen Performance hinkt die MSI FX5600-VTDR leider ein wenig hinterher. Bei unseren Benchmarks lag die Karte oft im Bereich einer GeForce 4Ti4200 aber oft auch nur auf dem Niveau einer GeForce 3Ti200. Einzig bei Startrek Voyager Eliteforce stößt die Karte im Durchlauf ohne Filter auf die Performance einer GeForce 4Ti4800 vor.
Aktivieren wir Anti-Aliasing sowie anisotrophe Filterung, so sieht es für die FX5600 viel besser aus: Bei 3DMark2000 und 2001SE sowie Spielen mit der Quake III Engine und Startrek Voyager Eliteforce erreicht sie die Performance von GeForce 4Ti4800 bzw. Radeon 9600Pro. Codecreatures und VulpineGL überfordern sowohl die FX5600 als auch die Radeon 9600Pro: Hier landen die Karten zwar deutlich vor der GeForce FX5200/Ultra aber auch deutlich hinter der GeForce 4Ti4200. Bei CineBench 2003 finden wir die MSI FX5600-VTDR knapp hinter den GeForce 4Ti4200-Karten.
Angesichts des Preises von 179 Euro kann sich die MSI FX5600-VTDR durchaus sehen lassen. Sie liegt nur 10 Euro über den Radeon 9600Pro-Karten, bietet jedoch Video-In, eine Fernbedienung und eine sehr umfangreiche Ausstattung. In Sachen Performance kann die MSI FX5600-VTDR nur bei AA und AF mit der Radeon 9600Pro mithalten und wir sind doch ein wenig enttäuscht. Es ist letztlich die Performance, welche die MSI FX5600-VTDR um den Editor's Choice bringt. MSI hat bei dieser Karte alles besser gemacht, als bei den Vorgängern: Es gibt mehr Beigaben und ein durchdachtes Multi-Media-Konzept - nur die Performance des Grafikchips konnte man nicht verbessern. Dennoch stellt die Karte eine gelungene Alternative dar: Sehr Gut.
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08.07.2003 by doelf und trebar
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Die Albatron FX5200 Ultra kann mit der umfrangreichen Ausstattung der MSI-Karten zwar nicht mithalten, dennoch ist die Ausstattung ausreichend. Allerdings vermissen wir einen DVI-VGA-Adapter.
Die Beigaben reichen nicht an MSI heran:
Das typische Blau der Platine macht die Karte im Zusammenspiel mit den Kühlern sehr attraktiv. Albatron trennt die GPU- und Speicher-Kühlung, was auch durchaus sinnvoll erscheint.
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08.07.2003 by doelf und trebar
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Auf der GPU finden wir einen Kühlkörper mit großem Lüfter, der zwar nicht wirklich laut ist, aber die leise Kühlung der MSI FX5600-VTDR deutlich übertönt. Die Luft wird nach oben und rechts herausgeblasen, wo sich die Kühlkörper der Speicherbausteine befinden. Auf der Oberseite der Karte sind diese mit je zwei kleinen Fächernprofilen ausgestattet, auf der Unterseite finden wir Kühlkörper mit recht niedrige Rippen. Albatron befestigt die Speicherkühler mit jeweils zwei Pushpins - bei der GeForce 4Ti-Serie wurden die Kühlkörper noch verklebt.
Im Gegensatz zur MSI FX5600-VTDR finden wir auf der Albatron FX5200 Ultra einen Stromanschluß und BGA-Speicher. Dieser wurde mit ausreichend viel Wärmeleitpaste versehen (auf dem folgenden Bild haben wir die Paste von einem Speicherchip entfernt, um den Chip identifizieren zu können). Dies verspricht hohe Übertaktbarkeit: Den Speichertakt konnten wir nur von 325 MHz auf 335 MHz anheben, den Core-Takt immerhin von 325 MHz auf 360 MHz. Leider brachte dies nicht viel Mehrleistung und der Wegfall der Intellisample Technologie verhindert den Aufstieg zur FX5600-Leistung.
Die Bildqualität ist - ebenso wie die Verarbeitung - gut. Sowohl auf dem CRT- als auch auf dem TFT-Monitor sehen wir ein kontrastreiches und ausgewogenes Bild, der TV-Ausgang liegt auf dem Niveau der MSI-Karten.
Preis/Leistung und Wertung
Die Benchmarks im Vergleich zu 24 weiteren Grafikkarten gibt es hier!
Bewerten wir die Performance der Albatron FX5200 Ultra, so ordnet sich die Karte immer zwischen FX5200 und FX5600 ein. Damit kommt sie - ohne Filter - in den Bereich von GeForce 3Ti200 und ATi Radeon 8500. Das ist sehr enttäuschend!
Aktivieren wir Anti-Aliasing sowie anisotrophe Filterung, so erreichen wir mit der Albatron FX5200 Ultra bei 3DMark2000 und 2001SE sowie Quake III und Startrek Voyager Eliteforce das Niveau von GeForce 4Ti-Karten. Betrachten wir CodeCreatures, VulpineGL, Unreal Tournament 2003 und CineBench 2003, so liegt die FX5200 Ultra jedoch wieder deutlich zurück.
Preise von 170 Euro und mehr werden derzeit für diese Karte verlangt. Damit ist sie nur 9 Euro preiswerter als die MSI FX5600-VTDR und das bei deutlich schlechterer Ausstattung und schlechterer Performance. Für einen Euro weniger bekommt man bereits eine Radeon 9600Pro-Karte und die ist noch schneller. Was spricht also für die Albatron FX5200 Ultra? Solange die Preise nicht fallen: wenig.
Albatron hat eine sehr schmucke und gut verarbeitete Karte abgeliefert, doch was hilft es, wenn der Preis zu hoch und die Leistung zu schwach ist. Auch wenn der Hersteller seine Arbeit gut gemacht hat, können wir jegliche FX5200 Ultra-Karten derzeit leider nicht empfehlen.
Im Test: GeForce FX5800 Ultra / FX5600 / FX5200 Ultra und FX5200 - 11/12
08.07.2003 by doelf und trebar
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Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die Pixelview FX5200. Die Ausstattung fällt recht knapp aus:
Das Nötigste ist da:
Es gibt weder Spiele noch einen DVI-VGA-Adapter als Beigabe, alle Speicherbausteine (TSOP Bauweise) befinden sich auf der Vorderseite und werden nicht von Kühlkörpern bedeckt. Bei 200 MHz (DDR400) Speichertakt ist dies aber auch nicht unbedingt nötig.
Im Test: GeForce FX5800 Ultra / FX5600 / FX5200 Ultra und FX5200 - 12/12
08.07.2003 by doelf und trebar
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Die Ausgabequalität der Anschlüsse ist gut, einzig auf dem TFT-Monitor zeigt der VGA-Ausgang einen kleinen Schatten, der bei den anderen Karten nicht auftrat.
Der Grafikprozessor käme mit einer passiven Kühlung aus, Pixelview setzt jedoch einen runden Kühlkörper mit Lüfter ein, der etwa die Lautstärke des Lüfters auf der Albatron FX5200 Ultra erreicht.
Preis/Leistung und Wertung
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Da die Karte sich somit für Silent-Fans nicht mehr anbietet, muß sie sich über den Preis verkaufen. Dieser liegt bei 85 Euro, im Bereich von GeForce 4Ti4200 Grafikkarten mit 64MB Grafikspeicher. Da die Leistung der Pixelview FX5200 recht schwach ausfällt, würden wir eher zu einer GeForce 4Ti4200 greifen. Die Karte bietet zwar DirectX 9 Unterstützung, die Performance wird jedoch kaum für solche Spiele ausreichen. FX5200-Karten mit passiver Kühlung stellen hingegen eine gute Alternative zu passiv gekühlten Karten mit Radeon 9200 dar.
Der Preis ist gering, die Leistung auch. Als Alternative zu einer GeForce4 MX440 macht eine FX5200 trotz des beinahe doppelten Preises Sinn, allerdings würden wir nur Karten mit passiver Kühlung in Erwägung ziehen. Einerseits bringt Overclocking auf einer FX5200 nicht viel, wodruch die aktive Kühlung keinen Gewinn bringt, andererseits spart man sich ein lautes Verschleißteil. Aus diesem Grund können wir uns auch bei der Pixelview FX5200 zu keiner Empfehlung hinreißen lassen.
Letzte Worte
Technik von heute, Leistung von gestern - dies trifft zumindest auf die GeForce FX5200/Ultra-Karten zu. Aber auch der GeForce FX5600 bleibt nicht frei von Kritik: Solange man keine Filter nutzt, ist die Leistung des Grafikchips mäßig. Nach Jahren des Geschwindigkeitsrausches bremst uns nVidia mit den bezahlbaren Karten der FX-Serie ruckartig aus. Da die Preise der GeForce 4Ti-Generation gehörig gefallen sind, haben die Neuen nicht nur ATis Radeon-Bande zu fürchten sondern ihre direkten Vorfahren. Wer büßt beim Kauf einer neuen Grafikkarte schon gerne Leistung ein? Statt Awards gab es diesmal Ernüchterung. Einzige Ausnahme: die MSI FX5600-VTDR. MSI setzt bei dieser Karte nicht auf Leistung sondern auf sinnvolle Ausstattung und Laufruhe und das wird belohnt. Wer eine GeForce 2 oder 3 sein Eigen nennt, wird mit einer GeForce FX5600 oder gar 5600 Ultra sicher nicht unglücklich sein. Wer jedoch schon zu den GeForce 4Ti-Besitzern zählt, kann diese Generation ohne Reue überspringen.
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