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HIS Excalibur RADEON 9700 Pro gegen alle - 1/10
18.11.2002 by holger und doelf
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Bereits vor geraumer Zeit sahen wir uns die Sapphire RADEON 9700 Pro an, leider stand uns zum damaligen Zeitpunkt die Karte nur für kurze Zeit zur Verfügung. Die eiligst ermittelten Ergebnisse waren überaus viel versprechend, sodass wir gespannt waren, wie stark diesmal unsere GeForce4 Ti4600 Federn lassen musste.

ATI hat es mit dieser Karte endlich geschafft, nVidia erfolgreich (!) Paroli zu bieten – die ständigen Versuche à la RADEON 8500 und Co können aus der Distanz als gescheitert angesehen werden. Was hatten wir uns beim Release der 8500 gefreut, dass ATI endlich zu alter Hochform aufgelaufen sein sollte. Die Realität sah jedoch völlig anders aus: Die Karte war ein Paper-Launch, sodass diese auch Wochen und Monate nach deren Release nicht in den Regalen der Händler zu finden war. Bei den 9000er RADEONs handelte es sich lediglich um eine abgespeckte Variante der 8500 – ein Schelm, wer hinter der Marketing-Politik Kunden-Täuschung vermutet. Doch auch bei der optischen Qualität musste ATI Federn lassen: Wo war die viel gerühmte ATI-Qualität, die unsere riesigen Kathoden-Schleudern zu höchsten Pixel-Weihen katapultieren sollte? Gerade die 9000er litt unter der Spar-Wut asiatischer Hersteller, sodass der Lack am schönen ATI-Image bald Schaden nahm.
Doch nun soll alles besser werden: Stabile Treiber, hervorragende Bildqualität und Zocker-Power von denen nVidia momentan nur träumen kann!
Die folgende Tabelle zeigt die technischen Daten der im Benchmark-Kapitel eingesetzten Karten. Tatsächlich lesen sich die schnöden Zahlen der RADEON 9700 im Vergleich zur Ti4600 nicht besonders spektakulär. Durch das von ATI implementierte 256 bit-Speicherinterface wird jedoch eine Speicherbandbreite von schlappen 20 GB/s erzielt, da fallen die 10,4 GB/s der Ti4600 ein wenig ärmlich aus.
| ATi Radeon 64ViVo | ATi Radeon 8500DV | ATi Radeon 9700Pro | GeForce 4 Ti4200 | GeForce 4 Ti4400 | GeForce 4 Ti4600 | |
| Taktung GPU | 164 MHz | 230 MHz | 325 MHz | 250 MHz | 275 MHz | 300 MHz |
| Taktung Speicher | 164 MHz | 190 MHz | 310 MHz | 275 MHz | 275 MHz | 325 MHz |
| Speicherausbau | 64 MB | 64 MB | 128 MB | 128 MB | 128 MB | 128 MB |
Einige Besonderheiten wären hier anzumerken: Die Ti4200 hat einen Speichertakt von 275 MHz, normal wären 222 MHz. Die ATI RADEON All-In-Wonder 8500DV taktet niedriger als eine normale RADEON 8500, und die RADEON 64MB ViVo lag in der OEM-Version vor, die lediglich mit 164 MHz GPU- und Speichertakt arbeitet.
Vergleichskarte: ATi Radeon All-In-Wonder 8500DV
Die ATi Radeon All-In-Wonder 8500DV, welche wir zum Vergleich herangezogen haben, befand sich zum ersten mal in unseren Händen. Wir haben auch diese Karte vier Wochen lang eingesetzt und vor allem mit den Multimediafähigkeiten gearbeitet. Unsere Ergebnisse fassen wir im Laufe dieses Berichtes zusammen und werden am Ende auch diese Karte kurz bewerten.
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Wer sich mit dem Thema RADEON 9700 Pro beschäftigt hat, der weiß um die geballte Ladung innovativer Techniken und Features. ATI’s Marketing-Strategen verpacken dies wie folgt:
Fastest 3D Gaming Performance
Highest Level of Realism
Revolutionary New Video Features
Sieht man einmal von den wohl klingenden Begriffen ab, muss allerdings konstatiert werden, dass Anwendungen (gerade Spiele) DirectX 9 in absehbarer Zeit nicht unterstützen werden. Der time-leak zwischen Vorstellung und effektiver Nutzung neuer Features spielt auch heute noch eine nicht zu unterschätzende Rolle. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass eine kürzlich gekaufte GeForce4 Ti nicht per se durch die 9700 entwertet wird.
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Lieferumfang der Excalibur RADEON 9700 Pro
Schauen wir uns im Folgenden den Lieferumfang an:
ATi Radeon All-In-Wonder 8500DV im Detail
Wer seine Prioritäten jedoch mehr im Bereich Video-Capturing und Firewire sieht, kann auch auf die ATi Radeon All-In-Wonder 8500DV zurückgreifen, denn ein solches Rundum Paket wird es als 9700 Pro nicht mehr geben - zumindest auf Firewire muß definitiv verzichtet werden.

Wir haben eine solche Karte zum Vergleich herangezogen, sie soll zeigen, ob sie für Gelegenheitszocker ausreicht. Können die derzeitigen 9700 Pro Modelle in Hinblick auf ihre Anschlüsse und Multimediafunktionen noch nicht aus der Masse hervortreten, so trägt die All-In-Wonder 8500DV ihren Namen zurecht:

Das Jahr Reifezeit hat der ATi Radeon All-In-Wonder 8500DV gut getan, die Treiber sowie Video-Anwendungen sind weitgehend stabil. Leider waren die mitgelieferten Treiber veraltet und wer die Karte mit den Internet Updates installieren will (Windows 2000 diente hier als Testplattform), sollte beachten, daß neben DirectX 8.1 auch der Windows Media Encoder vor den Treibern und der Video-Software installiert werden sollte. Ansonsten wird der Video-Eingang von ATi's Software schlicht und einfach ignoriert.

Eine weitere Fußangel zeigte sich beim Einsatz einer C-Media basierenden Soundlösung: wurde der Sound bei einer Videoaufnahme durch die Kabelpeitsche geschleift, wirkte er verzerrt und schwankte stark in der Lautstärke. Führte man das Audio-Signal direkt in die Soundkarte und nutzte die Kabelpeitsche nur für das Bild, so war alles in bester Ordnung. Eine letze Falle gibt es noch für VirtualDub Fans: ATi's Video-Capturing Treiber ist ein reiner WDM-Treiber ohne Unterstützung für die ältere Video-For-Windows Schnittstelle. Diese wird jedoch von Virtual Dub benötigt! Ein "VfW to WDM Capture Wrapper" sorgt hier für Abhilfe, man kann ihn im Internet finden, einen Download können wir leider nicht anbieten. Hat man diesen installiert, sollte man den Video-Eingang vor der Benutzung mit Virtual Dub immer mit ATi's Video-In Software initialisieren. Alternativ kann man natürlich auch Video-In selber oder eine WDM-taugliche Software wie iuVCR einsetzen.
Noch eine letzte Sache fiel an der gut verarbeiteten Karte negativ auf: ATi hat den Kühler nur aufgeklebt, wenn er ausfällt, wird es alles andere als einfach den Kühler auszutauschen und der Lüfter selber wird nur schwer im Handel zu finden sein.
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Das Layout der HIS RADEON 9700 Pro
Das Layout folgt den Referenz-Vorgaben von ATI, sodass auch dieser Vertreter über einen zusätzlichen Stromanschluss in Form eines Floppy-Connectors verfügt. Anfänglich mochten wir uns mit dem zusätzlichen Kabel nicht so recht anfreunden. Andererseits konnte ATI nicht auf den AGP-Pro-Slot setzen, der die Spannungsproblematik hätte entschärfen können, da diesem seitens der Mainboard-Hersteller immer mehr die Unterstützung versagt wird. Wir müssen uns damit abfinden, dass der noch in 15 Micron hergestellte R300-Core über einen guten Appetit verfügt.

Hätte ATI also gleich auf den 13 Micron-Herstellungsprozess setzen sollen? Wohl kaum, denn dann wäre der Zug gegenüber Haupt-Konkurrent nVidia erneut abgefahren. Trotzdem stellten wir uns die Frage, was passieren würde, falls man vergisst, den zusätzlichen Stromstecker anzuschließen. Diese Frage beantwortete sich relativ schnell, da dem Tester während der Umbauarbeiten tatsächlich dieser Fehler unterlief. Die Folge war wenig spektakulär und endete keinesfalls in Rauch-Tiraden, wie sie in manchen Foren geschildert werden, sondern mit folgendem freundlichen Hinweis auf dem Monitor:

HIS kann also vorbildliche Arbeit attestiert werden, selten erfährt die Fehlerquelle „User“ so viel Zuwendung.
Das übrige Layout gestaltet sich, abgesehen vom roten PCB, recht unspektakulär: ATI hat die Integrationsdichte im sprichwörtlichen Sinne auf die Spitze getrieben. Zur Realisierung von DVI, S-VHS-Out und Co sind keinerlei Konverter-Chips mehr notwendig; alle Funktionen, die das Layout einer Karte rasch übervoll erscheinen lassen, wurden in den R300 integriert.

Um das Stepping des R300 ranken sich inzwischen Mythen und Gerüchte, wie zu Zeiten von Grimms Märchen. Auslöser der Diskussionen ist die beworbene AGP 8x-Fähigkeit der GPU, mit der es nicht weit her sein soll. Auch wir konnten auf dem ASUS A7V8X in der Revision 1.03 sowie auf dem SOYO Dragon KT400 bei aktiviertem AGP 8x Bluescreens und Abstürze in Verbindung mit 3D-Applikationen nachweisen. Auf dem ASUS A7V8X Revision 1.04 waren diese Probleme allerdings wie weggeblasen: Die Karte lief absolut stabil und fehlerfrei. Fakt ist jedoch, dass alleine das BGA13f-Stepping des R300 tatsächlich AGP 8x unterstützt, über das sämtliche Karten von HIS verfügen. Ältere Steppings, die unter mysteriösen und obskuren Umständen in den Handel gelangt sind, sollen dahingegen keine korrekt arbeitende AGP8x-Unterstützung aufweisen.


Wie die GeForce4 Ti-Karten von nVidia sind sämtliche RADEON 9700 Pro mit den modernen BGA-Speichern bestückt. Anders als manche Overkill-Karten auf Basis des GeForce4 verfügt die HIS über keine passive Speicherkühlung. Darauf kann auch verzichtet werden, Samsung’s Spezifikationen sprechen von einer zulässigen Temperatur von maximal 65 °C bei 350 MHz. Gerade der letztgenannte Wert dürfte die Freunde des Overclockings erfreuen, da die Karte per default mit 310 MHz-Speichertakt ausgeliefert wird. Dass 350 MHz nicht auf jeden Fall erreichbar sind, dürfte den meisten klar sein, immerhin haben die übrigen Komponenten (auch das PCB) Einflüsse auf das mögliche Taktverhalten.
Aufgrund der moderaten Abmessungen der HIS RADEON sollte es zu keinerlei Problemen bei dem Einbau der Karte kommen - selbst unsere MSI GeForce3 Ti500 übertrifft die RADEON um ein paar Millimeter. Besitzer des beliebten CS 601 können sich ebenfalls entspannt zurücklehnen, da keine Kollidierungsgefahr der Grafikkarte mit den im oberen Laufwerkskäfig verbauten Festplatten besteht.
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Treiber und DVD-Player-Ärger
Der während des Testlaufs verwendete offizielle Catalyst 2.3 sorgt seit seinem Release in der ATI-Fan-Gemeinde für einige Misstöne. Tatsächlich zeigt sich der Treiber nicht mit allen aktuellen Spielen kooperativ (Mafia und Co), die von ATI selbst veröffentlichten Beta-Treiber geben allerdings Grund zur Hoffnung. Der von uns ebenfalls angetestet Catalyst 7.77 behob beispielsweise Darstellungsfehler im oben genannten Spiel. Auch beim Polygonmonster Codecreatures gab es Probleme zu vermelden: Wurde 4xAA und 8xAF (und höher) im Treiber eingestellt, so traten bei der
Darstellung der Wasseroberfläche unschöne Pixelfehler auf. Dieser Fehler trat immer auf, es kann also von einem reproduzierbaren Problem gesprochen werden, das sich auch in Verbindung mit anderen RADEON 9700 Pro (Twistron, Sapphire) zeigte. Wir wollen jedoch ATI nicht die alleinige Schuld in die Schuhe schieben, berücksichtigt werden muss beispielsweise der Umstand, dass Codecult’s Codecreatures nach dem Release der GeForce4 Ti-Modelle nicht mehr weiterentwickelt wurde, außerdem trat der genannte Darstellungsfehler nur bei diesem Benchmark auf, jedoch nie bei
anderen Applikationen.
Will der User beispielsweise DVDs an einem zweiten Monitor oder auf dem Fernseher betrachten, stellen sich zunächst lange Gesichter ein. Bei allen DirectX beschleunigten Applikationen, wie Cyberlinks PowerDVD oder Microsofts Media Player, war lediglich ein schwarzes Fenster auf der sekundären Ausgabequelle zu sehen. Erst wenn die sekundäre Ausgabequelle per Treibereinstellung zur primären erklärt wurde, konnten DVDs oder DivX-Filme wiedergegeben werden.
Erstmals verzichtet ATI beim R300-Core auf eine fest implementierte Video-Einheit und beauftragt Video-Shader mit den Aufgaben konventionell verdrahteter Beschleuniger. Der Sinn und Zweck ist die Bereitstellung eines kompletten MPEG-Decoders, momentan leisten diese Video-Shader jedoch nicht mehr und nicht weniger als bisherige Video-Einheiten. Doch warum erwähnt der Autor dieses neue Feature, wenn es keine Vor- und keine Nachteile birgt? Ganz einfach: Die momentan erhältlichen DVD-Player, einschließlich ATIs eigenem Player, unterstützen keine Video-Shader. Manche werden nun einwenden, dass dies bei der heutigen Rechenleistung nicht schlimm sei – doch wie werden die übrigen Funktionen, wie inverse diskrete Cosinus-Transformation (iDCT) und Farbraum-Konvertierung umgesetzt?! Tatsächlich lassen sich beispielsweise an schräg verlaufenden Kanten Treppenstufen-Effekte ausmachen. Schade, für Cineasten stellt der R300 momentan eher einen Rückschritt dar. Die Player-Hersteller haben diesmal noch einiges mehr zu leisten, als bunte Oberflächen zu basteln – wir können nur hoffen, dass so schnell wie möglich Abhilfe geschaffen wird.
Das Bild, das sich dem Betrachter am Fernseher bietet, kann mit den aktuellen Philips SAA7108(A)E-Lösungen, die sich auf zahlreichen GeForce4-Modellen wieder finden, mithalten. Insgeheim hatten wir uns mehr von der legendären ATI-Darstellungs-Qualität erhofft; ein Quäntchen mehr an Schärfe und Kontrast hätte dem Bild nicht geschadet!
Versöhnen konnte die Darstellungsqualität auf unserem Eizo T965, erst bei einer Auflösung von 1600x1200 und 85 Hz verloren Schriften merklich an Kontur. Auch der zweite VGA-Ausgang stand dem ersten in nichts nach: Der gleichzeitig angeschlossene TFT von Hansol hatte keine Probleme mit der Phasen-Korrektur und zeigte ein tadelloses Bild.
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Die Benchmarks
Mit Vulpine GL testen wir zunächst einmal die OpenGL Performance der HIS RADEON 9700 Pro. Im ersten Vergleich treten drei Generationen der RADEON gegeneinander an:
| VulpineGL (Radeon 7200 vs. 8500 vs. 9700) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
77,7 | 76,6 | 73,1 |
| ATi AIW 8500DV Radeon 8500 |
65,7 | 50,5 | 37,4 |
| ATi Radeon ViVo Radeon 7200 |
31,6 | 22,3 | 16,0 |
| VulpineGL (Radeon 9700Pro vs. GeForce 4Ti) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
77,7 | 76,6 | 73,1 |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 |
65,1 | 55,2 | 46,4 |
| Albatron Ti4400 GeForce 4Ti4400 |
62,8 | 52,4 | 43,1 |
| Albatron Ti4200 GeForce 4Ti4200 |
62,7 | 51,9 | 42,4 |
| VulpineGL (4xAA und 8xAF) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
77,7 | 76,6 | 73,1 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro 4xAA/8xAF |
71,5 | 60,0 | 45,1 |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 |
65,1 | 55,2 | 46,4 |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 4xAA/8xAF |
33,0 | 23,2 | 16,7 |
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Weiter geht es mit CodeCreatures, einem DirectX 8.1 Benchmark. Auch hier vergleichen wir erst einmal die RADEONs untereinander. Die RADEON 64MB ViVo beherrscht leider kein DirectX 8 und bleibt daher außen vor:
| CodeCreatures (Radeon 7200 vs. 8500 vs. 9700) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
37,8 fps / 13,5 Mio. | 30,1 fps / 11,2 Mio. | 23,5 fps / 9,4 Mio. |
| ATi AIW 8500DV Radeon 8500 |
12,0 fps / 4,7 Mio. | 9,0 fps / 3,7 Mio. | 6,7 fps / 3,0 Mio. |
| ATi Radeon ViVo Radeon 7200 |
- / - | - / - | - / - |
| CodeCreatures (Radeon 9700Pro vs. GeForce 4Ti) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
37,8 fps / 13,5 Mio. | 30,1 fps / 11,2 Mio. | 23,5 fps / 9,4 Mio. |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 |
28,6 fps / 10,0 Mio. | 22,7 fps / 8,4 Mio. | 18,0 fps / 7,2 Mio. |
| Albatron Ti4400 GeForce 4Ti4400 |
25,9 fps / 9,1 Mio. | 20,2 fps / 7,5 Mio. | 16,1 fps / 6,6 Mio. |
| Albatron Ti4200 GeForce 4Ti4200 |
24,6 fps / 8,6 Mio. | 19,3 fps / 7,2 Mio. | 15,4 fps / 6,3 Mio. |
| CodeCreatures (4xAA und 8xAF) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
37,8 fps / 13,5 Mio. | 30,1 fps / 11,2 Mio. | 23,5 fps / 9,4 Mio. |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 |
28,6 fps / 10,0 Mio. | 22,7 fps / 8,4 Mio. | 18,0 fps / 7,2 Mio. |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 4xAA/8xAF |
18,3 fps / 7,1 Mio. | 12,8 fps / 5,5 Mio. | 8,7 fps / 4,0 Mio. |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro 4xAA/8xAF |
n.b. / n.b. | n.b. / n.b. | n.b. / n.b. |
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Die Radeon Familie konnte mit jeder Generation die 3DMark2000 Leistung in etwa verdoppeln:
| 3DMark2000 (Radeon 7200 vs. 8500 vs. 9700) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
13533 | 12202 | 10565 |
| ATi AIW 8500DV Radeon 8500 |
8662 | 6250 | 4533 |
| ATi Radeon ViVo Radeon 7200 |
4937 | 3348 | 2378 |
| 3DMark2000 (Radeon 9700Pro vs. GeForce 4Ti) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
13533 | 12202 | 10565 |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 |
12814 | 10482 | 8162 |
| Albatron Ti4400 GeForce 4Ti4400 |
12417 | 9552 | 7206 |
| Albatron Ti4200 GeForce 4Ti4200 |
12207 | 9334 | 7019 |
| 3DMark2000 (4xAA und 8xAF) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
13533 | 12202 | 10565 |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 |
12814 | 10482 | 8162 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro 4xAA/8xAF |
8154 | 6098 | 4744 |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 4xAA/8xAF |
6131 | 3433 | 2105 |
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Bei 3DMark2001SE erwarten wir ähnliche Ergebnisse...
| 3DMark2001SE (Radeon 7200 vs. 8500 vs. 9700) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
13563 | 11834 | 10008 |
| ATi AIW 8500DV Radeon 8500 |
8251 | 6153 | 4563 |
| ATi Radeon ViVo Radeon 7200 |
3708 | 2610 | 1936 |
| 3DMark2001SE (Radeon 9700Pro vs. GeForce 4Ti) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
13563 | 11834 | 10008 |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 |
11516 | 9503 | 7630 |
| Albatron Ti4400 GeForce 4Ti4400 |
10862 | 8583 | 6730 |
| Albatron Ti4200 GeForce 4Ti4200 |
10625 | 8398 | 6586 |
| 3DMark2001SE (4xAA und 8xAF) | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro |
13563 | 11834 | 10008 |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 |
11516 | 9503 | 7630 |
| HIS Excalibur Radeon 9700 Pro 4xAA/8xAF |
8765 | 6520 | 4938 |
| MSI 4600VTD GeForce 4Ti4600 4xAA/8xAF |
6069 | 3512 | 2232 |
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Fazit: HIS Excalibur RADEON 9700 Pro

ATI hat es geschafft: nVidia wurde erfolgreich vom Thron gestoßen, nein, katapultiert. Bei den ermittelten Benchmark-Ergebnissen handelt es sich keinesfalls um marginale Unterschiede, sondern um Welten! Wer hätte jemals gedacht, dass sich das Blatt so schnell wenden könnte – nun muss nVidia zusehen, dass man im prestigeträchtigen High-Performance-Market nicht zu sehr Federn lassen muss.
Das positive Gesamtbild wird durch den aktuellen Catalyst 2.3, der mit den genannten Problemen und Ungereimtheiten kämpfen muss, ein wenig getrübt: Warum stellen sich bei Codecreatures ab einer Einstellung von 4xAA/8xAF Darstellungsfehler ein, und warum kann man nur dann DVDs und DivX-Filmchen am Fernsehen oder einem zweiten Monitor genießen, wenn zuvor der sekundäre Bildschirm zum primären erklärt wird?
Ohne Zweifel ist ATI darum bemüht, Inkompatibilitäten mit aktuellen Spielen abzustellen, dies beweisen die von ATI eiligst nachgeschobenen Beta-Treiber.
Auch Cineasten werden sich aufgrund der in momentan erhältlichen DVD-Playern nicht unterstützten Video-Shader mit der gebotenen Qualität nicht zufrieden geben. Sicher ist die Implementierung eines vollständigen MPEG-Decoders reizvoll, wir müssen aber auf der anderen Seite erwarten können, dass der User bereits heute seine Filme in vollendeter Qualität betrachten kann und sich nicht darauf vertrösten lassen muss, dass die Player-Hersteller bald eine neue Version nachschieben – die man dann käuflich erwerben darf.
Wer momentan den absoluten Performance-König haben will und dazu bereit ist, einen empfohlenen Verkaufspreis von annähernd 500 Euro auf den Tisch des Hauses zu legen, der kann zur HIS RADEON 9700 Pro greifen. Bedenkt man beispielsweise, dass die nVidia-Königsklasse bei Markteinführung nach ein paar Scheinchen mehr verlangte, kann
gegen den verlangten Kaufpreis nicht viel eingewendet werden. Schön, dass es wieder einen ernst zu nehmenden Konkurrenten am GPU-Himmel gibt!
Wir möchten uns sehr herzlich bei ENMIC bedanken, die uns die HIS Excalibur RADEON 9700 Pro zur Verfügung gestellt haben.
Fazit: ATi All-In-Wonder Radeon 8500DV

Die ATi All-In-Wonder Radeon 8500DV ist ein sehr gut ausgestatteter Allrounder (Grafikkarte, TV-Karte, Firewire und Videograbber), Vergleichbares bietet sonst niemand. Die Inbetriebnahme mit der beigelegten Software war sehr einfach, leider zeigten sich etliche Probleme (asynchrone Videoströme bei der MPEG-Aufnahme, Abstürze), so daß die aktuellen Updates aus dem Internet her mußten. Mit 80 MB Downloads war dies nicht gerade wenig und auch die Installation ließ zuweilen zu wünschen übrig, etwa wenn ATi's Video-In den Videoeingang nicht finden wollte. Weiterhin gibt es die Probleme mit der C-Media Soundkarte und der Kabelpeitsche, die wir bisher nicht lösen konnten. Wenn man die Probleme erst einmal umschifft hat, erweist sich die ATi All-In-Wonder Radeon 8500DV als stabil und hochwertig. Somit kann sich die Karte ebenfalls die Wertung "GUT" sichern.
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