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Intel Core2 Duo und Core2 Extreme - 4/18 Intel hat die wichtigsten Neuerungen der Core Mikroarchitektur mit fünf Schlagworten versehen, welche wir auf dieser und der folgenden Seite näher beleuchten wollen:
Wide Dynamic Execution
Während alle Intel Prozessoren vom Pentium Pro über den Pentium 4 und D bis zum Pentium M (und auch AMDs Athlon und Athlon 64) ein dreifach superskalares Design verwenden, arbeiten die CPUs der Core Mikroarchitektur mit einem vierfach superskalarem Design. Doch Intel begnügt sich nicht mit einer vierfach superskalaren Architektur, sondern kann sogar bis zu fünf Befehle pro Taktzyklus bearbeiten. Denn während bisherige Architekturen jeden Befehl einzeln decoden und danach ausführen, beherrschen die Prozessoren der Core Mikroarchitektur eine Funktion namens "Macrofusion". Typische x86-Befehlsfolgen (Macro-Ops) können mit Macrofusion zu einer einzelnen internen Instruktion (Micro-Op) zusammengefaßt werden. Während der x86-Programmcode aus komplexen Instruktionen (CISC = Complex Instruction Set Computing) - also den Macro-Ops - besteht, werden diese zur internen Verarbeitung in einfache Strukturen aufgebrochen. Dabei handelt es sich um die RISC-ähnlichen (Reduced Instruction Set Computing) Micro-Ops. Diese Micro-Ops gehen dann zur weiteren Verarbeitung in die Pipeline des Prozessors. An dieser Stelle greift nun die "Mikro-Op Fusion", die aus der selben Macro-Op stammende Micro-Ops zusammenfassen kann und somit zu einer weiteren Effizienzsteigerung beiträgt. Da Conroe und Allendale zwei Prozessorkerne besitzen, verdoppeln sich auch alle zuvor getroffenen Aussagen. Jeder Kern kann vier Befehle pro Taktzylkus ausführen, das ergibt zusammen acht. Eine CPU mit vier Kernen käme demnach auf sechszehn Befehle pro Taktzyklus - und diese Quad-Cores werden uns Ende 2006 sicherlich noch näher beschäftigen!
Intelligent Power Capability Zudem verfügen auch Allendale und Conroe über Intels SpeedStep Technologie, welche die Kerne abhängig vom Lastzustand taktet oder gar in verschiedene Ruhezustände versetzt. Mit der Taktrate wird natürlich auch die CPU-Spannung abgesenkt. Eine Reihe von Temperatursensoren wurde von Intel an den Hotspots der Kernes verteilt. Diese achten darauf, daß sich die CPU nicht zu stark aufheizt und reduzieren im Falle einer Überhitzung ebenfalls den Prozessortakt.
Im Vergleich zum bisherigen Spitzenmodell Pentium Extreme Edition 965 konnte Intel die TDP (Thermal Design Power) beinahe halbieren, zudem können die Core2 Duo Prozessoren in einen Extended HALT State gehen, der die Leistungsaufnahme auf 22 Watt absenkt. Dafür dürfen die neuen Kerne nicht ganz so warm werden: Bei maximaler TDP sinkt die zulässige Höchsttemperatur um 7 bis 8°C. Das könnte sich auf die Lautstärke der CPU-Kühler auswirken.
1. Ein Rückblick: Pentium III, 4, Extreme Edition und M |
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