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Release des Intel Springdale und neuer FSB800-Prozessoren - 3/16
21.05.2003 by holger
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Das Intel D865GBF im Detail
Das Mainboard lag uns in der frühen Revision 1 vor.
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Intel D865GBF |
| DDR-RAM |
4 (Dual-Channel A, B) |
| AGP, PCI, ISA, ACR |
1 (4x), 6 x PCI 32Bit/33 MHz |
| COM, LPT, USB 2.0 |
1, 1, 4 |
| ICH5: UDMA100/SATA |
2 / 2 |
| Sound |
AnalogDevice AD1985 |
| LAN |
Gigabit Ethernet Controller i82547EI |
| Hardwaremonitor |
Ja |
| Lüfteranschlüsse |
3 |
| Besonderheiten |
Intel Extreme Graphics 2 |
Der Testkandidat wurde uns von Intel Deutschland in einer Sample-Version geliefert, so dass sämtliche Retail-Beigaben fehlten und daher nicht in die Bewertung einfließen können. Wie bereits oben erwähnt, verfügt der i865G über Intels Extrem Graphics2, die mit immerhin 266 MHz getaktet ist. Aufgrund der neuen Chipsatz-Architektur soll die neue Grafikeinheit die alte im i845G um den Faktor 2 übertreffen - betrachten wir also einmal die Besonderheiten der Grafikeinheit:
- Dynamic Video Memory Technology (DVMT):
Im BIOS bekommt die Grafikeinheit maximal 8 MB zugesprochen. Wird mehr Grafikspeicher benötigt, fordert der Intel Grafiktreiber bis zu 64 MB vom Betriebssystem an. Dieses stellt - abhängig vom Speicherausbau des PC - den Speicher solange zur Verfügung, wie die Anwendung ihn benötig und gibt ihn danach wieder frei. Somit erhält man immer die optimale Performance, sei es im 2D-Bereich oder im 3D-Bereich (die Grenzen dieser "optimalen Performance" liegen natürlich in den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Chipsatzes).
- Rapid Pixel and Texel Rendering (RPTR) Architecture:
Unter diesem Begriff fast Intel verschiedene Techniken zur Beschleunigung der Grafik-Performance zusammen. Hierzu zählt eine Kompression (maximal 8-fach), durch welche die Speicherbandbreite und die Größe des Texturen-Speichers geschont werden. Weiterhin ermöglichen besondere Pipelines die parallele Abarbeitung von 2D- und 3D-Vorgängen.
- Intelligent Memory Management (IMM):
Zitat: "Unterteilte Speicheradressierung, tiefe Anzeigepuffer und dynamische Datenverwaltung sorgen für effiziente Speichernutzung."
Analyse: Marketing Umschreibung für den Umstand, daß 3D-Grafik von schnellen Speicherzugriffen profitiert und diese Zugriffe starkt optimiert sein sollten. Das macht natürlich jeder Hersteller von 3D-Grafiklösungen so oder ähnlich.
- Zone Rendering Technology (ZR):
Diese Technik unterteilt den Framebuffer in rechteckige Zonen, danach werden alle Dreiecke einer Zone in den Speicher kopiert und komplett verabreitet bis die Pixel in den Speicher geschrieben werden. Anschließend wird das nächste Rechteck abgearbeitet. Statt die komplette Szene zu rendern, werden nur kleine Teile bearbeitet und die berechneten Pixelfelder zusammengefügt. Auf diese Weise werden die Resourcen - vor allem aber der benötigte Speicher - gering gehalten. Intel weist auf die Einzigartigkeit dieser Technik hin, allerdings erinnert sie sehr an das "tile based rendering" der KYRO II Grafikchips.
Was die Technik betrifft, so unterscheided sich Intels Extrem Graphics2 kaum vom Vorgänger. Allerdings wird die onboard Grafik aller Vorraussicht nach von der gestiegenen Systemleistung profitieren können - ob es allerdings der Faktor 2 sein wird, muß sich noch zeigen.
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