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Release des Intel Springdale und neuer FSB800-Prozessoren - 1/16
21.05.2003 by holger
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Nachdem Intel am 14. April den Canterwood sowie den Pentium 4 mit FSB800/3.00 GHz, der eindeutig auf den High-Performance-Sektor abzielt, vorgestellt hat, greift man den Mitbewerber AMD nun auch im Mainstream-Markt mit allen Mitteln an: Drei weitere Chipsätze sowie drei neue Prozessoren mit FSB800 und Hyper Threading werden ins Rennen geschickt!


Die Intel-Chipsatz-Kollektion für den Sommer 2003 ist da!

Am 14.11.2002 berichteten wir über das Release des Pentium 4 3.06 GHz mit Hyper Threading und waren ob der Performance-Zuwächse begeistert. Am heutigen Tag holt Intel die Vorstellung der kleineren Prozessoren mit Hyper Threading nicht nur nach, sondern schafft mit dem höheren FSB 800 gleichzeitig eine enorme Bandbreite von 6.4 GB/s. Um dieses Potential nutzen zu können, stehen im Mainstream-Markt nun drei neue Chipsätze auf Basis des „Springdale“ zur Verfügung: der i865PE, i865G sowie i865P. Dem „kleinen“ i865P bleibt hingegen der Dual-DDR400-Support verwehrt, er muss sich mit den älteren FSB533 Pentium 4 sowie den Celeron mit FSB400 begnügen.

Die neuen CPUs im Vergleich

CPU Takt in GHz FSB VCore TDP Max Temp.
P4 2.5 GHz/400 2.50 400 1.500 ca. 59 Watt ca. 71 C°
P4 2.6 GHz/400 2.60 400 1.525 62,6 Watt 72 C°
P4 2.66 GHz/533 2.66 533 1.525 66,1 Watt 74 C°
P4 2.80 GHz/533 2.80 533 1.525 68,4 Watt 75 C°
P4 3.06 GHz/533 3.06 533 1.550 81,8 Watt 69 C°
P4 2.4 GHz/800 2.40 800 1.475-1.525 66.2 Watt 74 C°
P4 2.6 GHz/800 2.60 800 1.475-1.525 69.0 Watt 75 C°
P4 2.8 GHz/800 2.80 800 1.475-1.525 69.7 Watt 75 C°
P4 3.00 GHz/800 3.00 800 1.475-1.550 81,9 Watt 70 C°

Die neue CPU ähnelt in ihrem thermischen Verhalten den 533 MHz-Kollegen. Neu dürfte für viele User die Tatsache sein, dass die neuen Modelle in drei VCore-Varianten (1.475, 1.500, 1.525), das Spitzenmodell sogar in vier VCore-Varianten (bis 1.550V), zu haben sein werden. Gedanken bezüglich der Hitzeentwicklung braucht man sich trotzdem nicht zu machen, da Intel die Spezifikationen für die jeweils gleich getakteten CPUs in Bezug auf die TDP (Thermal-Design-Power) sowie der TCase (maximale Temperatur des CPU-Gehäuses) an das Modell mit der höchsten nominellen Kernspannung anlehnt.

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Doch zunächst ein Überblick bezüglich der neuen Chipsätze sowie deren technische Daten:

  I875P I865PE I865G I865P
Prozessor Support Pentium 4 Pentium4/
Celeron
Pentium4/
Celeron
Pentium4/
Celeron
FSB Speed 800/533 MHz 800/533/400 MHz 800/533/400 MHz 533/400 MHz
Hyper-Threading-Support Ja Ja Ja Ja
DIMMs per Channel /
Anzahl der Channels
2 DIMMs/2 Channels 2 DIMMs/2 Channels 2 DIMMs/2 Channels 2 DIMMs/2 Channels
Max Memory Support 4 GB 4 GB 4 GB 4 GB
PAT Ja Nein Nein Nein
System Bus /
Speicher-Support
800/DDR400
800/DDR320
533/DDR333
800/DDR400
800/DDR320
800/DDR266
533/DDR333
533/DDR266
400/DDR266
800/DDR400
800/DDR320
800/DDR266
533/DDR333
533/DDR266
400/DDR266
533/DDR333
533/DDR266
400/DDR266
ECC Support Ja Nein Nein Nein
AGP Interface AGP 4x/8x (1.5V/0.8V) AGP 4x/8x (1.5V/0.8V) AGP 4x/8x (1.5V/0.8V) AGP 4x/8x (1.5V/0.8V)
PCI Master 6 6 6 6
IDE/SATA Support ATA100 (2 Kanäle)
SATA 150 (2 Ports)
ATA100 (2 Kanäle)
SATA 150 (2 Ports)
ATA100 (2 Kanäle)
SATA 150 (2 Ports)
ATA100 (2 Kanäle)
SATA 150 (2 Ports)
USB 8 USB 2.0 Ports 8 USB 2.0 Ports 8 USB 2.0 Ports 8 USB 2.0 Ports
CSA Support Ja, durch Intel 82547EI Ja, durch Intel 82547EI Ja, durch Intel 82547EI Ja, durch Intel 82547EI
LAN MAC/PNA Ja Ja Ja Ja
Audio Support Enhanced 20-bit
AC97 Audio
Enhanced 20-bit
AC97 Audio
Enhanced 20-bit
AC97 Audio
Enhanced 20-bit
AC97Audio
North Bridge 82875P 82865PE 82865G 82865P
North Bridge Package 1005 FCBGA 932 FCBGA 932 FCBGA 932 FCBGA
ICH Support ICH5/R ICH5/R ICH5/R ICH5/R
South Bridge 82801EB 82801EB 82801EB 82801EB
South Bridge Package 460 MBGA 460 MBGA 460 MBGA 460 MBGA

Aus der obigen Darstellung ist unmittelbar ersichtlich, dass sich der Canterwood, der Springdale i865PE sowie der i865G mit integrierter Grafik bis auf Intel Performance Acceleration Technology (PAT) nicht weiter unterscheiden. Intel lässt auch diesem Chipsatz sämtliche Entlastungsmaßnahmen des PCI-Busses angedeihen: Mittels Intel Communications Streaming Architecture for GbE (CSA) hat der Intel P82547EI-Gigabit Adapter mit einer Bandbreite von 266MB/s zum Memory Controller Hub (MCH) direkten Zugriff auf den System-Speicher. Die neue ICH 5 bringt dem User zusätzliche SATA-Anschlüsse, die ICH5R verfügt über einen integrierten Raid 0-Controller, der in der Lage ist, 2x150MB/s an Bandbreite zur Verfügung zu stellen – wohl gemerkt, ohne den PCI-Bus zu belasten.

Unser heimlicher Favorit ist ohne Zweifel der i865G, der sämtliche Features des i865PE mitbringt und darüber hinaus mit einer leistungsfähigen, integrierten Grafikeinheit aufwartet, die sich aufgrund der Bandbreiten-Wucherei besser in Szene setzen können sollte als der Vorgänger i845G.

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Das Intel D865GBF im Detail
Das Mainboard lag uns in der frühen Revision 1 vor.

  Intel D865GBF
DDR-RAM 4 (Dual-Channel A, B)
AGP, PCI, ISA, ACR 1 (4x), 6 x PCI 32Bit/33 MHz
COM, LPT, USB 2.0 1, 1, 4
ICH5: UDMA100/SATA 2 / 2
Sound AnalogDevice AD1985
LAN Gigabit Ethernet Controller i82547EI
Hardwaremonitor Ja
Lüfteranschlüsse 3
Besonderheiten Intel Extreme Graphics 2

Der Testkandidat wurde uns von Intel Deutschland in einer Sample-Version geliefert, so dass sämtliche Retail-Beigaben fehlten und daher nicht in die Bewertung einfließen können. Wie bereits oben erwähnt, verfügt der i865G über Intels Extrem Graphics2, die mit immerhin 266 MHz getaktet ist. Aufgrund der neuen Chipsatz-Architektur soll die neue Grafikeinheit die alte im i845G um den Faktor 2 übertreffen - betrachten wir also einmal die Besonderheiten der Grafikeinheit:

Was die Technik betrifft, so unterscheided sich Intels Extrem Graphics2 kaum vom Vorgänger. Allerdings wird die onboard Grafik aller Vorraussicht nach von der gestiegenen Systemleistung profitieren können - ob es allerdings der Faktor 2 sein wird, muß sich noch zeigen.

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Das Layout
Starten wir den Platinenrundgang im Uhrzeigersinn, beginnend mit dem BackPanel, über das vier USB-Ports ausgeführt sind – vier weitere können über die internen Abgriffe angeschlossen werden, ein entsprechendes Bracket lag unserem Board jedoch nicht bei. Anstatt des zweiten Com-Ports findet man den VGA-Anschluss fürdie interne Grafikeinheit, daneben den Gigabit-Lan- sowie die Audio-Anschlüsse.

Die Stromversorgung entspricht weitgehend derjenigen, die auf dem D875PBZzum Einsatz kommt. Der 12V-Stecker lässt sich in der Näheder Stromversorgung lokalisieren. Daneben befindet sich der AnalogDevice multiphase Controller ADP3168 samt zwei zugehöriger Driver vom Typ ADP3418.

In unmittelbarer Nähe zur passiv gekühlten GMCP, die sich selbst bei aktivierter Grafikeinheit kaum erwärmte, finden sich die vier DDR-Ram-Slots, die paarweise angeordnet sind, um die beidengetrennten Speicherkanäle (A und B) zu visualisieren.

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Auch beim Springdale müssen identische Module mit gleicher Kapazität und gleicher Chipdichte verwendet werden. Anders ausgedrückt: Es ist nicht möglich, ein intern einseitiges Modul mit 256 MB miteinem intern doppelseitigen Modul mit 256 MB oder ein 128MB- mit einem 256MB-Modul gemeinsam zu betreiben!
Werden hingegen Module mit unterschiedlicher Geschwindigkeit (DDR333, DDR400), verschiedener Hersteller oder unterschiedlicher Timings betrieben, stellt dies kein Problem dar. Das Speicher-Interface wird einfach auf die niedrigste Geschwindigkeit bzw. langsamsten Timings eingestellt.

Auch dieses Intel-Mainboard zeigt im Bereich der Floppy-/ATX-Anschlüsse sowie der PATA-Konnektoren ein vorbildliches Design: Sämtliche Anschlüsse sind am rechten Platinen-Rand zu verorten, wodurch die entsprechenden Kabel mühelos gebändigt werden können.

Aufgrund der sechs verbauten PCI-Steckplätze rücken die RAM-Bänke sowie der AGP-Slot recht nahe zueinander. Ein Ausbau der Grafikkarte ist beim Tausch der Speichermodule also unumgänglich.

Die SATA-Anschlüsse lassen sich zwischen ICH5 und dem verlöteten Bios (somit dürfte die Zielgruppe für dieses Mainboardnicht unbedingt im Privatkunden-Segment zu finden sein) am rechten Platinenrand verorten, so dass lange PCI-Karten kaum mit den Festplattenanschlüssen kollidieren können.

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Am linken Platinenrand befindet sich der per CSA angebundene Gigabit Ethernet Controller i82547EI sowie der Analog Device-Codec AD1985.

Ressourcen
EinBlick auf den CPU-Z-Screenshot zeigt, dass Intel den Systemtakt recht konservativ eingestellt hat und diesem gerade einmal 199,5 MHz gönnt,daraus resultiert ein CPU-Takt von 2992,7 MHz.

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An der ICH5 lieferte unsere WD800JB bei einer CPU-Auslastung von nur 2,6% einen Burst von 85,7 MB/s.

Per SATA erreichten wir an der ICH5 mit der Seagate 120GB, 7200U/min bei einer CPU-Auslastung von 2,1% einen Read-Burst von 84,4 MB/s. Die am Anfang der Messkurve erkennbaren kurzfristigen Einbrüche können wir auf die Seagate-Festplatte zurückführen, da sich an sämtlichen SATA-Controllern das gleiche Bild reproduzierenlässt.

USB2.0 Performance

SiSoft Sandra 8.59 Punktzahl Sequential Read Sequential Write
Intel D865GBF 17741 25 MB/s 25 MB/s
Intel D875PBZ 15414 21 MB/s 25 MB/s
Asus A7N8X Deluxe 15226 20 MB/s 27 MB/s
SOYO SY-KT400 10799 16 MB/s 16 MB/s
ASUS A7V8X 9216 13 MB/s 14 MB/s
MSI KT3 Ultra2 8007 11 MB/s 18 MB/s
Asus P4C800 6159 3,2 MB/s 25 MB/s

And the winner is: Springdale! Mit einem Punktestand von 17741sowie einer Sequential Read/Write-Wertung von 25 MB/s deklassiert derNeuling sogar den großen Bruder Canterwood deutlich. Diegemessenen 25MB/s dürften gleichzeitig das Maximum dessen sein, was unsere Case-Festplatten-Kombination zu leisten im Stande ist.

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RightMark Audio Analyzer

RightMarkt 5.0 Asus P4C800 Intel D865GBF
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere Abweichungen sind besser)
+0.15;-0.84 +0.20;-0.90
Noise level, Eigen-Rauschpegel, dBA
(niedrigere Werte sind besser)
-78.7 -77.9
Dynamic range, Dynamik-Bereich, dBA
(größere Werte sind besser)
78.4 77.1
Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) %
(niedrigere Werte besser)
0.015 0.017
Intermodulation distortion, %
(kleinere Werte sind besser)
0.067 0.070
Stereo crosstalk (Übersprechen), dB
(niedrigere Werte besser)
-77.3 -77.3

Die Abweichungen zur Bezugsfrequenz von 40Hz und 15KHz sind für eine Onboard-Sound-Lösung relativ gering. Der Eigenrauschpegel ist mit -77,9dBA etwas erhöht, Werte unter -85dBA sind erstrebenswert. Der Dynamikumfang beträgt immerhin 77,1dBA und ist somit als befriedigend zu bezeichnen. Der gemessene Klirrfaktor sowie die Intermodulationsverzerrungen liegen mit 0,017 sowie 0,070 % im grünen Bereich. Die ermittelten -77,3dB in der Bewertung des Übersprechens zwischen linkem und rechtem Kanal fallen für einen Onboard-Sound sehr gut aus. Der Vergleich Asus- vs. Intel-Sound-Lösung zeigt fast identische Messwerte, obwohl wir das trotz des gleichen Codes von Analog Device nicht unbedingt erwartet hätten – schließlich spielt die Umsetzung eine entscheidende Rolle.

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Stabilität
Auch beim Release einer neuen Plattform lassen wir es uns nicht nehmen, den Kandidaten durch unseren kompletten Stabilitäts-Parcours zu scheuchen.

Auch dieses Mal zeigte sich die Platine vollkommen unbeeindruckt ob unseres anspruchsvollen Testparcours. Der auf anderen Plattformen wackelige DDR400-Betrieb machte auf dem Springdale-Board keinerlei Probleme – selbst mit vier Speichermodulen waren keine Instabilitäten zu beobachten.

Fast schon eine Selbstverständlichkeit: Der APIC- sowie der S3-Mode wurden einwandfrei implementiert, das Board wachte aus dem Tiefschlaf problemlos aus.

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Die Benchmarks
Stellen wir uns zuvor die Frage, was wir von den Benchmarks erwarten. Die CPU-Leistung wird wohl auf einer Ebene mit den Canterwood-Ergebnissen sein, die Memory-Performance wird hingegen unter der des großen Bruders liegen – schließlich verfügt nur der Canterwood über PAT, wodurch die Speicheradressierung um zwei Taktzyklen verkürzt werden kann. Dies erreicht Intel durch verbessertes logisches Design (oft wird von einem „Bypass“ in Verbindung mit einem „Faster Path“ gesprochen), gleichzeitig kommt ausschließlich für den i875P das schnellste zur Verfügung stehende Silizium zum Einsatz.

Auf den Einsatz des Sysmark 2002 müssen wir diesmal, aufgrund der knappen Testzeit, die uns zur Verfügung stand, verzichten. Schließlich benötigt der Benchmark für einen dreimaligen Durchlauf (nur dann wird der offizielle Durchlauf gewertet) über drei Stunden, für unseren Test ohne/mit Hyper Threading und mit Onboard-Grafik sowie unserer Ti4600 wären also beinahe zwei Tage nötig gewesen.

  MAGIX mp3 maker platinum (Patch 3.03d)
Intel D865GBF
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT
42,44
Intel D865GBF
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT
33,81
Intel D865GBF
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT, onboard Grafik
42,32
Intel D865GBF
P4 3.00 GHz FSB800
ohneHT, onboard Grafik
33,21
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT
42,24
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT
34,66
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT
45,19
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT
33,08
Intel 850EMV2
P4 3.06 GHz
mit HT
39,57
Intel 850EMV2
P4 3.06 GHz
ohne HT
33,49
Intel 850EMV2
P4 2.8 GHz PC1066
32,27
Intel 850EMV2
P4 2.53 GHz PC1066
31,23
(Nur in Verbindung mit dem Patch 3.03d ist das Programm benchmarkfähig!)

Der Springdale schlägt sich gegen das Asus Canterwood-Board hervorragend und verliert nur mit aktiviertem Hyper Threading gegen das Intel 875PBZ. Augenfällig sind die hervorragenden Ergebnisse mit aktivierter Onboard-Grafik, die Ergebnisse gehen kaum gegenüber denen mit separater Grafikkarte zurück!

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Sandra
2002.1.8.59
Dhrystone Whetstone INT/SSE FPU/SSE Mem/INT Mem/FPU
Intel D865GBF
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT
6937 2426/5972 14075 22444 4638 4666
Intel D865GBF
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT
5789 1641/3771 11853 14595 4635 4638
Intel D865GBF
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT, onboard Grafik
6850 2436/5883 14031 22164 4554 4553
Intel D865GBF
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT, onboard Grafik
5912 1637/3779 11860 14571 4554 4552
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT
7024 2432/5934 14135 22052 4966 4928
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT
5905 1659/3791 11905 14652 4941 4907
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT
6904 2425/5883 14066 22337 4853 4913
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT
5794 1644/3776 11861 14640 4864 4873
Intel 850EMV2
P4 3.06 GHz
mit HT
7055 2478/5797 14316 22765 3371 3364
Intel 850EMV2
P4 3.06 GHz
ohne HT
5981 1665/3847 12080 14882 3365 3357
Intel 850EMV2
P4 2.8 GHz PC1066
5529 1512/3491 11005 13578 3290 3275
Intel 850EMV2
P4 2.53 GHz PC1066
4677 1316/3093 10009 12209 3277 3274

Das Springdale-Board ist ungemein schnell, lediglich in den Memory-Benchmarks zieht es den Kürzeren – genau diese Ergebnisse hatten wir erwartet. Erstaunlich wenig belastet die aktivierte Onboard-Grafik die Overall-Performance des Systems, insbesondere die Memory-Tests gehen gerade einmal um 100 MB/s zurück.

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FutureMark PCMark2002/CPU PCMark2002/MEM 3DMark2001SE
Intel D865GBF
mit HT
7388 8596 14551
Intel D865GBF
ohne HT
7421 8613 14581
Intel D865GBF
mit HT
(onboard Grafik)
7423 8010 2992
Intel D865GBF
ohne HT
(onboard Grafik)
7382 8011 2951
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT
7499 9455 14941
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT
7350 9505 14878
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT
7450 9132 14715
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT
7455 9147 14762
Intel 850EMV2
P4 3.06 GHz
mit HT
7475 6382 13831
Intel 850EMV2
P4 3.06 GHz
ohne HT
7419 6559 12723
Intel 850EMV2
P4 2.8 GHz PC1066
6850 6494 12418
Intel 850EMV2
P4 2.53 GHz PC1066
6191 6448 11861

Die Future-Mark-Fraktion attestiert dem Springdale hervorragende Ergebnisse, in der CPU-Bewertung des PCMark2002 herrscht zwischen Springdale und Canterwood Gleichstand, in der Memory-Wertung verliert der Neuling hingegen 1000 Punkte. Verluste muss der Springdale auch beim 3DMark2001SE verzeichnen, ein Minus von 400 Punkten muss bereitsals merklicher Rückstand bezeichnet werden.
Bei aktivierter Onboard-Grafikeinheit geht die Bewertung derMemory-Leistung um weitere 600 Punkte zurück, die CPU-Leistung wird hingegen überhaupt nicht beeinflusst.

Bei 3DMark2001SE bekommen wir mit der 3,0 GHz CPU und onboard Grafik 2992 Punkte, auf dem Intel i845G Chipsatz erreichten wir 1620 bis 1835 Punkte - allerdings mit lediglich 2,4 GHz CPU-Takt. Die onboard Grafik ist somit zwar deutlich schneller geworden, dies liegt aber keineswegs an einem optimierten Grafikcore sondern an der optimierten Systemleistung (CPU, RAM, FSB).
Die ermittelten 3000 Punkte in 3DMark2001SE erscheinen bei modernen 3D-Shootern nicht mehr zeitgemäß, bei älteren Spielen reicht die Leistung hingegen vollkommen aus.

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OpenGL & DirectX Vulpine GL
1024x768x32
Codecreatures
1024x768x32
Cinebench
Shading
Cinebench
Raytrace
Single CPU
Cinebench
Raytrace
Multi CPU
Intel D865GBF
mit HT
100,1 30,7 fps
10,8 Mio
26,02 30,95 35,19
MP-Factor:
1.14
Intel D865GBF
ohne HT
100,2 30,7 fps
10,8 Mio
25,17 30,85 -
Intel D865GBF
mit HT
(onboard Grafik)
19,8 - 25,21 31,05 34,34
MP-Factor:
1.11
Intel D865GBF
ohne HT
(onboard Grafik)
19,5 - 25,15 30,95 -
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT
100,7 30,7 fps
10,8 Mio
25,50 31,15 35,32
MP-Factor:
1.13
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT
100,8 30,6 fps
10,8 Mio
25,76 31,15 -
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
mit HT
100,2 30,3 fps
10,8 Mio
26,37 30,37 35,20
MP-Factor:
1.16
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
ohne HT
100,5 30,3 fps
10,8 Mio.
26,37 30,28 -
Intel 850EMV2
P4 3.06 GHz
mit HT
83,9 29,5 fps
10,3 Mio.
25,22 31,06 34,71
MP-Factor:
1.12
Intel 850EMV2
P4 3.06 GHz
ohne HT
83,8 29,3 fps
10,2 Mio.
25,00 31,25 -
Intel 850EMV2
P4 2.8 GHz PC1066
83,2 28,9 fps
10,1 Mio.
22,09 28,42 -
Intel 850EMV2
P4 2.53 GHz PC1066
82,7 28,4 fps
9,9 Mio.
21,13 25,39 -

Die Leistung des Springdale ist mit dem des Canterwood weitgehend identisch, bei aktivierter Onboard-Grafik gehen die Messwerte des Cinebench leicht zurück. Die OpenGL-Leistung der Extreme Graphics 2 erreicht lediglich gut 20% der Leistung einer Ti4600. 13,6 bis 14,7 Frames erreichten wir damals mit dem i845G und der 2,4 GHz CPU, nun sind es maximal 19,8. Obwohl das Ergebnis für eine integrierte Grafikeinheit okay ist, fällt die Steigerung recht mager aus.

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Release des Intel Springdale und neuer FSB800-Prozessoren - 14/16
21.05.2003 by holger
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Video TMPEG
ohne Hyper Threading
TMPEG mit Hyper Threading
Intel D865GBF
Multi Threaded
- 47,17 fps
Intel D865GBF
Single Threaded
38,65 fps 38,86 fps
Intel D865GBF
Multi Threaded
(onboard Grafik)
- 47,47 fps
Intel D865GBF
Single Threaded
(onboard Grafik)
38,66 fps 38,99 fps
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
Multi Threaded
- 48,06 fps
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
Single Threaded
39,47fps 39,68 fps
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
Multi Threaded
- 45,45 fps
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
SingleThreaded
37,88 fps 36,95 fps
Intel 850EMV2
P4 3.06 GHz
Multi Threaded
- 46,45 fps
Intel 850EMV2
P4 3.06 GHz
Single Threaded
38,26 fps 38,86 fps
Intel 850EMV2
P4 2.8 GHz PC1066
35,55 fps -
Intel 850EMV2
P4 2.53 GHz PC1066
31,62 fps -

Das Intel-Referenz-Mainboard D875PBZ mit Canterwood-Chipsatz konnte sich zum Release gegenüber dem Rambus-Renner nicht durchsetzen – zu diesem Zeitpunkt schoben wir die Messwerte auf den CPU-Taktunterschied von 60 MHz. Das Asus P4C800 Deluxe widerlegt unsere These eindrucksvoll und rückt den Dual-DDR-Renner in ein gänzlich anderes Licht. Auch das Springdale übertrifft die Rambus-Leistung, wohl gemerkt ohne PAT! Demnach wird es höchste Zeit, dass wir das Intel 875PBZ mit einem aktuellen Bios erneut unter die Lupe nehmen.

Eine Überraschung stellen die Ergebnisse mit aktivierter Onboard-Grafik dar: Die Messwerte verbessern sich leicht gegenüber denen mit separater Grafikkarte – erstaunlich! Evtl. liegt dies an den bescheidenen Ansprüchen des Intel-Grafik-Treibers, sowie dem guten Handling der Memory-Zuteilung des Chipsatzes.

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Release des Intel Springdale und neuer FSB800-Prozessoren - 15/16
21.05.2003 by holger
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Video Mainconcept 1.3.1 AVI-to-MPEGConverter
ohne Hyper Threading
Mainconcept 1.3.1 AVI-to-MPEG Converter mit Hyper Threading
Intel D865GBF
P4 3.00 GHz FSB800
1926 Sekunden 1721 Sekunden
Intel D865GBF
P4 3.00 GHz FSB800
(onboard Grafik)
1925 Sekunden 1722 Sekunden
Asus P4C800
P4 3.00 GHz FSB800
1891 Sekunden 1692 Sekunden
Intel D875PBZ
P4 3.00 GHz FSB800
2085 Sekunden 1878 Sekunden
Intel 850EMV2
P4 3.06 PC1066
1987 Sekunden 1773 Sekunden
Intel 850EMV2
P4 2.8 GHz PC1066
2148 Sekunden -
Intel 850EMV2
P4 2.53 GHz PC1066
2372 Sekunden -

Mainconcept bestätigt die Ergebnisse von TMPEG: Das Springdale übertrifft den Rambus-Renner deutlich und muss sich nur dem Asus P4C800 mit Canterwood-Chipsatz geschlagen geben. Erneut zeigt die Onboard-Grafik erstaunlich gute Leistung und beeinflusst die Overall-Performance nicht im Geringsten.

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Release des Intel Springdale und neuer FSB800-Prozessoren - 16/16
21.05.2003 by holger
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Fazit und Empfehlung
Intel wertet mit der Vorstellung des Springdale (inkl. seiner drei Derivate) die Plattformen für den Mainstream-Markt deutlich auf: Endlich kommt der User aufgrund des FSB800 sowie des Dual-Channel-DDR400-Interfaces in den Genuss der riesigen Bandbreite von 6.4GB/s von FSB und Speicher! Dabei büßt der User gegenüber dem High-Performance-Chipsatz lediglich PAT als Feature ein, wodurch der Performance-Unterschied in der Memory-Wertung zu erklären ist. Mit der Einführung der neuen FSB800-CPUs gelangt der User kostengünstig in den Genuss von Hyper Threading. Insbesondere das D865GBF hat uns vom Start weg überzeugt: Die Platine zeigt sich bereits beim Release vollkommen ausgereift, fehlerfrei und glänzt mit hervorragender Performance. Wer auf monströse 3D-Shooter verzichtet, ist mit der Onboard-Grafikeinheit bestens bedient – Freunde der Silent-Fraktion werden aufgrund der passiven GMCH-Kühlung ins Schwärmen geraten! Zusätzlich wird das D865GBF durch den per CSA angebundenen Gigabit-Lan sowie die Audio-Einheit auf Basis des Analog Device AD1985 deutlich aufgewertet.
Und das Schönste zum Schluss: Aufgrund der Platzierung des Springdale für den Mainstream-Markt werden die Platinen wohl deutlich günstiger angeboten werden, als die kostspieligen Canterwood-Boards. Das Intel D865GBF soll für unter 180 Euro in den Regalen der Händler stehen – ein wirklich moderater Preis für ein solches Ausstattungspaket und geballter Leistung!

Checkliste Intel D865GBF + Intel Pentium 4 3.0/FSB800:

Zum Abschluss dieses Testes möchten wir uns recht herzlich bei Intel Deutschland bedanken, die uns die Testplattform zur Verfügung gestellt haben.

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