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Release des Intel Springdale und neuer FSB800-Prozessoren - 1/16
21.05.2003 by holger
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Nachdem Intel am 14. April den Canterwood sowie den Pentium 4 mit FSB800/3.00 GHz, der eindeutig auf den High-Performance-Sektor abzielt, vorgestellt hat, greift man den Mitbewerber AMD nun auch im Mainstream-Markt mit allen Mitteln an: Drei weitere Chipsätze sowie drei neue Prozessoren mit FSB800 und Hyper Threading werden ins Rennen geschickt!

Die Intel-Chipsatz-Kollektion für den Sommer 2003 ist da!
Am 14.11.2002 berichteten wir über das Release des Pentium 4 3.06 GHz mit Hyper Threading und waren ob der Performance-Zuwächse begeistert. Am heutigen Tag holt Intel die Vorstellung der kleineren Prozessoren mit Hyper Threading nicht nur nach, sondern schafft mit dem höheren FSB 800 gleichzeitig eine enorme Bandbreite von 6.4 GB/s. Um dieses Potential nutzen zu können, stehen im Mainstream-Markt nun drei neue Chipsätze auf Basis des „Springdale“ zur Verfügung: der i865PE, i865G sowie i865P. Dem „kleinen“ i865P bleibt hingegen der Dual-DDR400-Support verwehrt, er muss sich mit den älteren FSB533 Pentium 4 sowie den Celeron mit FSB400 begnügen.
Die neuen CPUs im Vergleich
| CPU | Takt in GHz | FSB | VCore | TDP | Max Temp. |
| P4 2.5 GHz/400 | 2.50 | 400 | 1.500 | ca. 59 Watt | ca. 71 C° |
| P4 2.6 GHz/400 | 2.60 | 400 | 1.525 | 62,6 Watt | 72 C° |
| P4 2.66 GHz/533 | 2.66 | 533 | 1.525 | 66,1 Watt | 74 C° |
| P4 2.80 GHz/533 | 2.80 | 533 | 1.525 | 68,4 Watt | 75 C° |
| P4 3.06 GHz/533 | 3.06 | 533 | 1.550 | 81,8 Watt | 69 C° |
| P4 2.4 GHz/800 | 2.40 | 800 | 1.475-1.525 | 66.2 Watt | 74 C° |
| P4 2.6 GHz/800 | 2.60 | 800 | 1.475-1.525 | 69.0 Watt | 75 C° |
| P4 2.8 GHz/800 | 2.80 | 800 | 1.475-1.525 | 69.7 Watt | 75 C° |
| P4 3.00 GHz/800 | 3.00 | 800 | 1.475-1.550 | 81,9 Watt | 70 C° |
Die neue CPU ähnelt in ihrem thermischen Verhalten den 533 MHz-Kollegen. Neu dürfte für viele User die Tatsache sein, dass die neuen Modelle in drei VCore-Varianten (1.475, 1.500, 1.525), das Spitzenmodell sogar in vier VCore-Varianten (bis 1.550V), zu haben sein werden. Gedanken bezüglich der Hitzeentwicklung braucht man sich trotzdem nicht zu machen, da Intel die Spezifikationen für die jeweils gleich getakteten CPUs in Bezug auf die TDP (Thermal-Design-Power) sowie der TCase (maximale Temperatur des CPU-Gehäuses) an das Modell mit der höchsten nominellen Kernspannung anlehnt.
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Doch zunächst ein Überblick bezüglich der neuen Chipsätze sowie deren technische Daten:
| I875P | I865PE | I865G | I865P | |
| Prozessor Support | Pentium 4 | Pentium4/ Celeron |
Pentium4/ Celeron |
Pentium4/ Celeron |
| FSB Speed | 800/533 MHz | 800/533/400 MHz | 800/533/400 MHz | 533/400 MHz |
| Hyper-Threading-Support | Ja | Ja | Ja | Ja |
| DIMMs per Channel / Anzahl der Channels |
2 DIMMs/2 Channels | 2 DIMMs/2 Channels | 2 DIMMs/2 Channels | 2 DIMMs/2 Channels |
| Max Memory Support | 4 GB | 4 GB | 4 GB | 4 GB |
| PAT | Ja | Nein | Nein | Nein |
| System Bus / Speicher-Support |
800/DDR400 800/DDR320 533/DDR333 |
800/DDR400 800/DDR320 800/DDR266 533/DDR333 533/DDR266 400/DDR266 |
800/DDR400 800/DDR320 800/DDR266 533/DDR333 533/DDR266 400/DDR266 |
533/DDR333 533/DDR266 400/DDR266 |
| ECC Support | Ja | Nein | Nein | Nein |
| AGP Interface | AGP 4x/8x (1.5V/0.8V) | AGP 4x/8x (1.5V/0.8V) | AGP 4x/8x (1.5V/0.8V) | AGP 4x/8x (1.5V/0.8V) |
| PCI Master | 6 | 6 | 6 | 6 |
| IDE/SATA Support | ATA100 (2 Kanäle) SATA 150 (2 Ports) |
ATA100 (2 Kanäle) SATA 150 (2 Ports) |
ATA100 (2 Kanäle) SATA 150 (2 Ports) |
ATA100 (2 Kanäle) SATA 150 (2 Ports) |
| USB | 8 USB 2.0 Ports | 8 USB 2.0 Ports | 8 USB 2.0 Ports | 8 USB 2.0 Ports |
| CSA Support | Ja, durch Intel 82547EI | Ja, durch Intel 82547EI | Ja, durch Intel 82547EI | Ja, durch Intel 82547EI |
| LAN MAC/PNA | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Audio Support | Enhanced 20-bit AC97 Audio |
Enhanced 20-bit AC97 Audio |
Enhanced 20-bit AC97 Audio |
Enhanced 20-bit AC97Audio |
| North Bridge | 82875P | 82865PE | 82865G | 82865P |
| North Bridge Package | 1005 FCBGA | 932 FCBGA | 932 FCBGA | 932 FCBGA |
| ICH Support | ICH5/R | ICH5/R | ICH5/R | ICH5/R |
| South Bridge | 82801EB | 82801EB | 82801EB | 82801EB |
| South Bridge Package | 460 MBGA | 460 MBGA | 460 MBGA | 460 MBGA |
Aus der obigen Darstellung ist unmittelbar ersichtlich, dass sich der Canterwood, der Springdale i865PE sowie der i865G mit integrierter Grafik bis auf Intel Performance Acceleration Technology (PAT) nicht weiter unterscheiden. Intel lässt auch diesem Chipsatz sämtliche Entlastungsmaßnahmen des PCI-Busses angedeihen: Mittels Intel Communications Streaming Architecture for GbE (CSA) hat der Intel P82547EI-Gigabit Adapter mit einer Bandbreite von 266MB/s zum Memory Controller Hub (MCH) direkten Zugriff auf den System-Speicher. Die neue ICH 5 bringt dem User zusätzliche SATA-Anschlüsse, die ICH5R verfügt über einen integrierten Raid 0-Controller, der in der Lage ist, 2x150MB/s an Bandbreite zur Verfügung zu stellen – wohl gemerkt, ohne den PCI-Bus zu belasten.
Unser heimlicher Favorit ist ohne Zweifel der i865G, der sämtliche Features des i865PE mitbringt und darüber hinaus mit einer leistungsfähigen, integrierten Grafikeinheit aufwartet, die sich aufgrund der Bandbreiten-Wucherei besser in Szene setzen können sollte als der Vorgänger i845G.
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Das Intel D865GBF im Detail
Das Mainboard lag uns in der frühen Revision 1 vor.
| Intel D865GBF | |
| DDR-RAM | 4 (Dual-Channel A, B) |
| AGP, PCI, ISA, ACR | 1 (4x), 6 x PCI 32Bit/33 MHz |
| COM, LPT, USB 2.0 | 1, 1, 4 |
| ICH5: UDMA100/SATA | 2 / 2 |
| Sound | AnalogDevice AD1985 |
| LAN | Gigabit Ethernet Controller i82547EI |
| Hardwaremonitor | Ja |
| Lüfteranschlüsse | 3 |
| Besonderheiten | Intel Extreme Graphics 2 |
Der Testkandidat wurde uns von Intel Deutschland in einer Sample-Version geliefert, so dass sämtliche Retail-Beigaben fehlten und daher nicht in die Bewertung einfließen können. Wie bereits oben erwähnt, verfügt der i865G über Intels Extrem Graphics2, die mit immerhin 266 MHz getaktet ist. Aufgrund der neuen Chipsatz-Architektur soll die neue Grafikeinheit die alte im i845G um den Faktor 2 übertreffen - betrachten wir also einmal die Besonderheiten der Grafikeinheit:
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Das Layout
Starten wir den Platinenrundgang im Uhrzeigersinn, beginnend mit dem BackPanel, über das vier USB-Ports ausgeführt sind – vier weitere können über die internen Abgriffe angeschlossen werden, ein entsprechendes Bracket lag unserem Board jedoch nicht bei. Anstatt des zweiten Com-Ports findet man den VGA-Anschluss fürdie interne Grafikeinheit, daneben den Gigabit-Lan- sowie die Audio-Anschlüsse.
Die Stromversorgung entspricht weitgehend derjenigen, die auf dem D875PBZzum Einsatz kommt. Der 12V-Stecker lässt sich in der Näheder Stromversorgung lokalisieren. Daneben befindet sich der AnalogDevice multiphase Controller ADP3168 samt zwei zugehöriger Driver vom Typ ADP3418.
In unmittelbarer Nähe zur passiv gekühlten GMCP, die sich selbst bei aktivierter Grafikeinheit kaum erwärmte, finden sich die vier DDR-Ram-Slots, die paarweise angeordnet sind, um die beidengetrennten Speicherkanäle (A und B) zu visualisieren.
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Auch beim Springdale müssen identische Module mit gleicher Kapazität und gleicher Chipdichte verwendet werden. Anders ausgedrückt: Es ist nicht möglich, ein intern einseitiges Modul mit 256 MB miteinem intern doppelseitigen Modul mit 256 MB oder ein 128MB- mit einem 256MB-Modul gemeinsam zu betreiben!
Werden hingegen Module mit unterschiedlicher Geschwindigkeit (DDR333, DDR400), verschiedener Hersteller oder unterschiedlicher Timings betrieben, stellt dies kein Problem dar. Das Speicher-Interface wird einfach auf die niedrigste Geschwindigkeit bzw. langsamsten Timings eingestellt.
Auch dieses Intel-Mainboard zeigt im Bereich der Floppy-/ATX-Anschlüsse sowie der PATA-Konnektoren ein vorbildliches Design: Sämtliche Anschlüsse sind am rechten Platinen-Rand zu verorten, wodurch die entsprechenden Kabel mühelos gebändigt werden können.
Aufgrund der sechs verbauten PCI-Steckplätze rücken die RAM-Bänke sowie der AGP-Slot recht nahe zueinander. Ein Ausbau der Grafikkarte ist beim Tausch der Speichermodule also unumgänglich.
Die SATA-Anschlüsse lassen sich zwischen ICH5 und dem verlöteten Bios (somit dürfte die Zielgruppe für dieses Mainboardnicht unbedingt im Privatkunden-Segment zu finden sein) am rechten Platinenrand verorten, so dass lange PCI-Karten kaum mit den Festplattenanschlüssen kollidieren können.
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Am linken Platinenrand befindet sich der per CSA angebundene Gigabit Ethernet Controller i82547EI sowie der Analog Device-Codec AD1985.
Ressourcen
EinBlick auf den CPU-Z-Screenshot zeigt, dass Intel den Systemtakt recht konservativ eingestellt hat und diesem gerade einmal 199,5 MHz gönnt,daraus resultiert ein CPU-Takt von 2992,7 MHz.
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An der ICH5 lieferte unsere WD800JB bei einer CPU-Auslastung von nur 2,6% einen Burst von 85,7 MB/s.
Per SATA erreichten wir an der ICH5 mit der Seagate 120GB, 7200U/min bei einer CPU-Auslastung von 2,1% einen Read-Burst von 84,4 MB/s. Die am Anfang der Messkurve erkennbaren kurzfristigen Einbrüche können wir auf die Seagate-Festplatte zurückführen, da sich an sämtlichen SATA-Controllern das gleiche Bild reproduzierenlässt.
USB2.0 Performance
| SiSoft Sandra 8.59 | Punktzahl | Sequential Read | Sequential Write |
| Intel D865GBF | 17741 | 25 MB/s | 25 MB/s |
| Intel D875PBZ | 15414 | 21 MB/s | 25 MB/s |
| Asus A7N8X Deluxe | 15226 | 20 MB/s | 27 MB/s |
| SOYO SY-KT400 | 10799 | 16 MB/s | 16 MB/s |
| ASUS A7V8X | 9216 | 13 MB/s | 14 MB/s |
| MSI KT3 Ultra2 | 8007 | 11 MB/s | 18 MB/s |
| Asus P4C800 | 6159 | 3,2 MB/s | 25 MB/s |
And the winner is: Springdale! Mit einem Punktestand von 17741sowie einer Sequential Read/Write-Wertung von 25 MB/s deklassiert derNeuling sogar den großen Bruder Canterwood deutlich. Diegemessenen 25MB/s dürften gleichzeitig das Maximum dessen sein, was unsere Case-Festplatten-Kombination zu leisten im Stande ist.
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RightMark Audio Analyzer
| RightMarkt 5.0 | Asus P4C800 | Intel D865GBF |
| Frequency response, dB Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz (geringere Abweichungen sind besser) |
+0.15;-0.84 | +0.20;-0.90 |
| Noise level, Eigen-Rauschpegel, dBA (niedrigere Werte sind besser) |
-78.7 | -77.9 |
| Dynamic range, Dynamik-Bereich, dBA (größere Werte sind besser) |
78.4 | 77.1 |
| Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) % (niedrigere Werte besser) |
0.015 | 0.017 |
| Intermodulation distortion, % (kleinere Werte sind besser) |
0.067 | 0.070 |
| Stereo crosstalk (Übersprechen), dB (niedrigere Werte besser) |
-77.3 | -77.3 |
Die Abweichungen zur Bezugsfrequenz von 40Hz und 15KHz sind für eine Onboard-Sound-Lösung relativ gering. Der Eigenrauschpegel ist mit -77,9dBA etwas erhöht, Werte unter -85dBA sind erstrebenswert. Der Dynamikumfang beträgt immerhin 77,1dBA und ist somit als befriedigend zu bezeichnen. Der gemessene Klirrfaktor sowie die Intermodulationsverzerrungen liegen mit 0,017 sowie 0,070 % im grünen Bereich. Die ermittelten -77,3dB in der Bewertung des Übersprechens zwischen linkem und rechtem Kanal fallen für einen Onboard-Sound sehr gut aus. Der Vergleich Asus- vs. Intel-Sound-Lösung zeigt fast identische Messwerte, obwohl wir das trotz des gleichen Codes von Analog Device nicht unbedingt erwartet hätten – schließlich spielt die Umsetzung eine entscheidende Rolle.
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Stabilität
Auch beim Release einer neuen Plattform lassen wir es uns nicht nehmen, den Kandidaten durch unseren kompletten Stabilitäts-Parcours zu scheuchen.
Auch dieses Mal zeigte sich die Platine vollkommen unbeeindruckt ob unseres anspruchsvollen Testparcours. Der auf anderen Plattformen wackelige DDR400-Betrieb machte auf dem Springdale-Board keinerlei Probleme – selbst mit vier Speichermodulen waren keine Instabilitäten zu beobachten.
Fast schon eine Selbstverständlichkeit: Der APIC- sowie der S3-Mode wurden einwandfrei implementiert, das Board wachte aus dem Tiefschlaf problemlos aus.
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Die Benchmarks
Stellen wir uns zuvor die Frage, was wir von den Benchmarks erwarten. Die CPU-Leistung wird wohl auf einer Ebene mit den Canterwood-Ergebnissen sein, die Memory-Performance wird hingegen unter der des großen Bruders liegen – schließlich verfügt nur der Canterwood über PAT, wodurch die Speicheradressierung um zwei Taktzyklen verkürzt werden kann. Dies erreicht Intel durch verbessertes logisches Design (oft wird von einem „Bypass“
in Verbindung mit einem „Faster Path“ gesprochen), gleichzeitig kommt ausschließlich für den i875P das schnellste zur Verfügung stehende Silizium zum Einsatz.
Auf den Einsatz des Sysmark 2002 müssen wir diesmal, aufgrund der knappen Testzeit, die uns zur Verfügung stand, verzichten. Schließlich benötigt der Benchmark für einen dreimaligen Durchlauf (nur dann wird der offizielle Durchlauf gewertet) über drei Stunden, für unseren Test ohne/mit Hyper Threading und mit Onboard-Grafik sowie unserer Ti4600 wären also beinahe zwei Tage nötig gewesen.
| MAGIX mp3 maker platinum (Patch 3.03d) | |
| Intel D865GBF P4 3.00 GHz FSB800 mit HT |
42,44 |
| Intel D865GBF P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT |
33,81 |
| Intel D865GBF P4 3.00 GHz FSB800 mit HT, onboard Grafik |
42,32 |
| Intel D865GBF P4 3.00 GHz FSB800 ohneHT, onboard Grafik |
33,21 |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 mit HT |
42,24 |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT |
34,66 |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 mit HT |
45,19 |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT |
33,08 |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 GHz mit HT |
39,57 |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 GHz ohne HT |
33,49 |
| Intel 850EMV2 P4 2.8 GHz PC1066 |
32,27 |
| Intel 850EMV2 P4 2.53 GHz PC1066 |
31,23 |
Der Springdale schlägt sich gegen das Asus Canterwood-Board hervorragend und verliert nur mit aktiviertem Hyper Threading gegen das Intel 875PBZ. Augenfällig sind die hervorragenden Ergebnisse mit aktivierter Onboard-Grafik, die Ergebnisse gehen kaum gegenüber denen mit separater Grafikkarte zurück!
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| Sandra 2002.1.8.59 |
Dhrystone | Whetstone | INT/SSE | FPU/SSE | Mem/INT | Mem/FPU |
| Intel D865GBF P4 3.00 GHz FSB800 mit HT |
6937 | 2426/5972 | 14075 | 22444 | 4638 | 4666 |
| Intel D865GBF P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT |
5789 | 1641/3771 | 11853 | 14595 | 4635 | 4638 |
| Intel D865GBF P4 3.00 GHz FSB800 mit HT, onboard Grafik |
6850 | 2436/5883 | 14031 | 22164 | 4554 | 4553 |
| Intel D865GBF P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT, onboard Grafik |
5912 | 1637/3779 | 11860 | 14571 | 4554 | 4552 |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 mit HT |
7024 | 2432/5934 | 14135 | 22052 | 4966 | 4928 |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT |
5905 | 1659/3791 | 11905 | 14652 | 4941 | 4907 |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 mit HT |
6904 | 2425/5883 | 14066 | 22337 | 4853 | 4913 |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT |
5794 | 1644/3776 | 11861 | 14640 | 4864 | 4873 |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 GHz mit HT |
7055 | 2478/5797 | 14316 | 22765 | 3371 | 3364 |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 GHz ohne HT |
5981 | 1665/3847 | 12080 | 14882 | 3365 | 3357 |
| Intel 850EMV2 P4 2.8 GHz PC1066 |
5529 | 1512/3491 | 11005 | 13578 | 3290 | 3275 |
| Intel 850EMV2 P4 2.53 GHz PC1066 |
4677 | 1316/3093 | 10009 | 12209 | 3277 | 3274 |
Das Springdale-Board ist ungemein schnell, lediglich in den Memory-Benchmarks zieht es den Kürzeren – genau diese Ergebnisse hatten wir erwartet. Erstaunlich wenig belastet die aktivierte Onboard-Grafik die Overall-Performance des Systems, insbesondere die Memory-Tests gehen gerade einmal um 100 MB/s zurück.
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| FutureMark | PCMark2002/CPU | PCMark2002/MEM | 3DMark2001SE |
| Intel D865GBF mit HT |
7388 | 8596 | 14551 |
| Intel D865GBF ohne HT |
7421 | 8613 | 14581 |
| Intel D865GBF mit HT (onboard Grafik) |
7423 | 8010 | 2992 |
| Intel D865GBF ohne HT (onboard Grafik) |
7382 | 8011 | 2951 |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 mit HT |
7499 | 9455 | 14941 |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT |
7350 | 9505 | 14878 |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 mit HT |
7450 | 9132 | 14715 |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT |
7455 | 9147 | 14762 |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 GHz mit HT |
7475 | 6382 | 13831 |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 GHz ohne HT |
7419 | 6559 | 12723 |
| Intel 850EMV2 P4 2.8 GHz PC1066 |
6850 | 6494 | 12418 |
| Intel 850EMV2 P4 2.53 GHz PC1066 |
6191 | 6448 | 11861 |
Die Future-Mark-Fraktion attestiert dem Springdale hervorragende Ergebnisse, in der CPU-Bewertung des PCMark2002 herrscht zwischen Springdale und Canterwood Gleichstand, in der Memory-Wertung verliert der Neuling hingegen 1000 Punkte. Verluste muss der Springdale auch beim 3DMark2001SE verzeichnen, ein Minus von 400 Punkten muss bereitsals merklicher Rückstand bezeichnet werden.
Bei aktivierter Onboard-Grafikeinheit geht die Bewertung derMemory-Leistung um weitere 600 Punkte zurück, die CPU-Leistung wird hingegen überhaupt nicht beeinflusst.
Bei 3DMark2001SE bekommen wir mit der 3,0 GHz CPU und onboard Grafik 2992 Punkte, auf dem Intel i845G Chipsatz erreichten wir 1620 bis 1835 Punkte - allerdings mit lediglich 2,4 GHz CPU-Takt. Die onboard Grafik ist somit zwar deutlich schneller geworden, dies liegt aber keineswegs an einem optimierten Grafikcore sondern an der optimierten Systemleistung (CPU, RAM, FSB).
Die ermittelten 3000 Punkte in 3DMark2001SE erscheinen bei modernen 3D-Shootern nicht mehr zeitgemäß, bei älteren Spielen reicht die Leistung hingegen vollkommen aus.
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| OpenGL & DirectX | Vulpine GL 1024x768x32 |
Codecreatures 1024x768x32 |
Cinebench Shading |
Cinebench Raytrace Single CPU |
Cinebench Raytrace Multi CPU |
| Intel D865GBF mit HT |
100,1 | 30,7 fps 10,8 Mio |
26,02 | 30,95 | 35,19 MP-Factor: 1.14 |
| Intel D865GBF ohne HT |
100,2 | 30,7 fps 10,8 Mio |
25,17 | 30,85 | - |
| Intel D865GBF mit HT (onboard Grafik) |
19,8 | - | 25,21 | 31,05 | 34,34 MP-Factor: 1.11 |
| Intel D865GBF ohne HT (onboard Grafik) |
19,5 | - | 25,15 | 30,95 | - |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 mit HT |
100,7 | 30,7 fps 10,8 Mio |
25,50 | 31,15 | 35,32 MP-Factor: 1.13 |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT |
100,8 | 30,6 fps 10,8 Mio |
25,76 | 31,15 | - |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 mit HT |
100,2 | 30,3 fps 10,8 Mio |
26,37 | 30,37 | 35,20 MP-Factor: 1.16 |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 ohne HT |
100,5 | 30,3 fps 10,8 Mio. |
26,37 | 30,28 | - |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 GHz mit HT |
83,9 | 29,5 fps 10,3 Mio. |
25,22 | 31,06 | 34,71 MP-Factor: 1.12 |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 GHz ohne HT |
83,8 | 29,3 fps 10,2 Mio. |
25,00 | 31,25 | - |
| Intel 850EMV2 P4 2.8 GHz PC1066 |
83,2 | 28,9 fps 10,1 Mio. |
22,09 | 28,42 | - |
| Intel 850EMV2 P4 2.53 GHz PC1066 |
82,7 | 28,4 fps 9,9 Mio. |
21,13 | 25,39 | - |
Die Leistung des Springdale ist mit dem des Canterwood weitgehend identisch, bei aktivierter Onboard-Grafik gehen die Messwerte des Cinebench leicht zurück. Die OpenGL-Leistung der Extreme Graphics 2 erreicht lediglich gut 20% der Leistung einer Ti4600. 13,6 bis 14,7 Frames erreichten wir damals mit dem i845G und der 2,4 GHz CPU, nun sind es maximal 19,8. Obwohl das Ergebnis für eine integrierte Grafikeinheit okay ist, fällt die Steigerung recht mager aus.
Release des Intel Springdale und neuer FSB800-Prozessoren - 14/16
21.05.2003 by holger
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| Video | TMPEG ohne Hyper Threading |
TMPEG mit Hyper Threading |
| Intel D865GBF Multi Threaded |
- | 47,17 fps |
| Intel D865GBF Single Threaded |
38,65 fps | 38,86 fps |
| Intel D865GBF Multi Threaded (onboard Grafik) |
- | 47,47 fps |
| Intel D865GBF Single Threaded (onboard Grafik) |
38,66 fps | 38,99 fps |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 Multi Threaded |
- | 48,06 fps |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 Single Threaded |
39,47fps | 39,68 fps |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 Multi Threaded |
- | 45,45 fps |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 SingleThreaded |
37,88 fps | 36,95 fps |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 GHz Multi Threaded |
- | 46,45 fps |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 GHz Single Threaded |
38,26 fps | 38,86 fps |
| Intel 850EMV2 P4 2.8 GHz PC1066 |
35,55 fps | - |
| Intel 850EMV2 P4 2.53 GHz PC1066 |
31,62 fps | - |
Das Intel-Referenz-Mainboard D875PBZ mit Canterwood-Chipsatz konnte sich zum Release gegenüber dem Rambus-Renner nicht durchsetzen – zu diesem Zeitpunkt schoben wir die Messwerte auf den CPU-Taktunterschied von 60 MHz. Das Asus P4C800 Deluxe widerlegt unsere These eindrucksvoll und rückt den Dual-DDR-Renner in ein gänzlich anderes Licht. Auch das Springdale übertrifft die Rambus-Leistung, wohl gemerkt ohne PAT! Demnach wird es höchste Zeit, dass wir das Intel 875PBZ mit einem aktuellen Bios erneut unter die Lupe nehmen.
Eine Überraschung stellen die Ergebnisse mit aktivierter Onboard-Grafik dar: Die Messwerte verbessern sich leicht gegenüber denen mit separater Grafikkarte – erstaunlich! Evtl. liegt dies an den bescheidenen Ansprüchen des Intel-Grafik-Treibers, sowie dem guten Handling der Memory-Zuteilung des Chipsatzes.
Release des Intel Springdale und neuer FSB800-Prozessoren - 15/16
21.05.2003 by holger
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| Video | Mainconcept 1.3.1 AVI-to-MPEGConverter ohne Hyper Threading |
Mainconcept 1.3.1 AVI-to-MPEG Converter mit Hyper Threading |
| Intel D865GBF P4 3.00 GHz FSB800 |
1926 Sekunden | 1721 Sekunden |
| Intel D865GBF P4 3.00 GHz FSB800 (onboard Grafik) |
1925 Sekunden | 1722 Sekunden |
| Asus P4C800 P4 3.00 GHz FSB800 |
1891 Sekunden | 1692 Sekunden |
| Intel D875PBZ P4 3.00 GHz FSB800 |
2085 Sekunden | 1878 Sekunden |
| Intel 850EMV2 P4 3.06 PC1066 |
1987 Sekunden | 1773 Sekunden |
| Intel 850EMV2 P4 2.8 GHz PC1066 |
2148 Sekunden | - |
| Intel 850EMV2 P4 2.53 GHz PC1066 |
2372 Sekunden | - |
Mainconcept bestätigt die Ergebnisse von TMPEG: Das Springdale übertrifft den Rambus-Renner deutlich und muss sich nur dem Asus P4C800 mit Canterwood-Chipsatz geschlagen geben. Erneut zeigt die Onboard-Grafik erstaunlich gute Leistung und beeinflusst die Overall-Performance nicht im Geringsten.
Release des Intel Springdale und neuer FSB800-Prozessoren - 16/16
21.05.2003 by holger
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Fazit und Empfehlung
Intel wertet mit der Vorstellung des Springdale (inkl. seiner drei Derivate) die Plattformen für den Mainstream-Markt deutlich auf: Endlich kommt der User aufgrund des FSB800 sowie des Dual-Channel-DDR400-Interfaces in den Genuss der riesigen Bandbreite von 6.4GB/s von FSB und Speicher! Dabei büßt der User gegenüber dem High-Performance-Chipsatz lediglich PAT als Feature ein, wodurch der Performance-Unterschied in der Memory-Wertung zu erklären ist. Mit der Einführung der neuen FSB800-CPUs gelangt der User kostengünstig in den Genuss von Hyper Threading.
Insbesondere das D865GBF hat uns vom Start weg überzeugt: Die Platine zeigt sich bereits beim Release vollkommen ausgereift, fehlerfrei und glänzt mit hervorragender Performance. Wer auf monströse 3D-Shooter verzichtet, ist mit der Onboard-Grafikeinheit bestens bedient – Freunde der Silent-Fraktion werden aufgrund der passiven GMCH-Kühlung ins Schwärmen geraten! Zusätzlich wird das D865GBF durch den per CSA angebundenen Gigabit-Lan sowie die Audio-Einheit auf Basis des Analog Device AD1985 deutlich aufgewertet.
Und das Schönste zum Schluss: Aufgrund der Platzierung des Springdale für den Mainstream-Markt werden die Platinen wohl deutlich günstiger angeboten werden, als die kostspieligen Canterwood-Boards. Das Intel D865GBF soll für unter 180 Euro in den Regalen der Händler stehen – ein wirklich moderater Preis für ein solches Ausstattungspaket und geballter Leistung!
Checkliste Intel D865GBF + Intel Pentium 4 3.0/FSB800:
Zum Abschluss dieses Testes möchten wir uns recht herzlich bei Intel Deutschland bedanken, die uns die Testplattform zur Verfügung gestellt haben.
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www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-inteld865gbf-print.phtml