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mad-moxx enhanced: Sapphire 9800 Pro 430 MHz - 1/3
01.09.2004 by doelf
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Die mad-moxx enhanced Sapphire 9800 Pro 430 MHz ist nicht die erste Grafikkarte mit Radeon 9800 Pro GPU, die wir testen. Es ist aber mit Sicherheit die schnellste! Bisher hatten wir uns folgende Modelle angesehen:
Der Lieferumfang
Die Beigaben entsprechen denen der Sapphire 9800 Pro Light-Retail - eine DVD-Player-Software gibt es folglich nicht:
Die Karte
Unsere mad-moxx Karte basiert auf den neueren Sapphire Modellen mit roter Platine, setzt aber - wie die HIS Excalibur Radeon 9800Pro IceQ-Edition - auf den Arctic Cooling VGA Silencer als Kühlung.
Die Kühlung
Ein Schalter erlaubt es, zwischen zwei Lüftergeschwindigkeiten umzuschalten. Somit kann der Lüfter des 278 Gramm schweren Aluminium-Kühlers wahlweise mit 1200 oder 2400 Umdrehungen pro Minute rotieren. In beiden Einstellungen arbeitet er leiser als der Referenzkühler der Radeon 9800 Pro, in der niedrigen Einstellung ist er praktisch unhörbar.
mad-moxx enhanced: Sapphire 9800 Pro 430 MHz - 2/3
01.09.2004 by doelf
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Von Hause aus übertaktet
Allerdings ist bei der mad-moxx enhanced Sapphire 9800 Pro 430 MHz - wie auch auf dem beiliegenden Informationszettel beschrieben - lediglich die 2400er Drehzahl des Lüfters sinnvoll, denn die Karte wird deutlich übertaktet:
Performance
Erstaunlich, daß die R350 GPU zu solchen Taktraten fähig ist! Da neuere 9800 Pro Grafikkarten jedoch zumeist einen R360 Grafikchip unter dem Kühler haben - also eine Radeon 9800 XT GPU - sind gute Übertaktungsergebnisse heute leichter zu erreichen. In unserem 3D-Performance-Guide 2004 mußte sich die Karte in 44 Benchmarkdurchläufen bewehren und zeigte dabei fast immer eine bessere Leistung als Karten mit dem ATi Radeon 9800 XT Grafikchip.
Nebenwirkungen?
Während die mad-moxx enhanced Sapphire 9800 Pro 430 MHz auf Mainboards mit Intels Canterwood Chipsatz keinerlei Probleme zeigte, konnten wir auf MSIs PT880 Neo mit VIAs PT880 Chipsatz nach jedem Doom 3-Durchlauf Grafikfehler auf dem Desktop feststellen, Grafikfehler im 3D-Modus konnten wir jedoch keine nachweisen. Da dieses Mainboard bereits mit unserer Powercolor Radeon 9800 Pro massive Probleme hatte, möchten wir uns an dieser Stelle nicht auf einen "Schuldigen" festlegen. Da Mad-Moxx den Betrieb bei 430/350 MHz garantiert, sollte es für den einzelnen Kunden bei Problemen kein Risiko geben.
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01.09.2004 by doelf
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Fazit
Mit einem Preis von 259,- Euro ist die mad-moxx enhanced Sapphire 9800 Pro 430 MHz ganze 70 Euro teurer als eine Sapphire 9800 Pro, der jedoch die bessere Kühlung fehlt. Diese hat die HIS Excalibur Radeon 9800Pro IceQ-Edition, allerdings beträgt der Preisunterschied zu dieser Karte auch nur 24,- Euro und bei der HiS garantiert niemand, daß 430/350 MHz Taktrate erreicht werden können. Bleibt noch der Griff zu einer echten Radeon 9800 XT, die zudem 256 MB Grafikspeicher bietet. Die Powercolor Radeon 9800XT kostet gerade einmal 16 Euro mehr und liegt in Bezug auf die Performance knapp hinter der mad-moxx enhanced Sapphire 9800 Pro 430. Die 9800 XT ist jedoch noch nicht übertaktet! Der Preis der mad-moxx enhanced Sapphire 9800 Pro 430 ist also angemessen, aber dennoch kein Schnäppchen.
Verglichen mit der neuen GPU-Klasse ist die Leistung zwar ordentlich, der Abstand jedoch auch deutlich. Allerdings kostet eine X800Pro auch noch 160 bis 200 Euro mehr.
Aufgrund der guten und leisen Kühlung können wir die mad-moxx enhanced Sapphire 9800 Pro 430 dennoch empfehlen. Mad-Moxx sollte jedoch auf größere Verpackungen umsteigen, im Lieferkarton wirkte unsere Testmuster arg gequetscht.
Unser Dank gilt Mad-Moxx für die Teststellung der Grafikkarte.
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