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Im Test: EPoX MiniMe – Der intelligentere PC?! - 1/16
11.02.2004 by holger
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Die Zeiten ändern sich – zwangsläufig, mag da mancher gelangweilt denken. Beinahe zwangsläufig ändern sich aber auch die Gewohnheiten, Bedürfnisse und Ansprüche des Homo Sapiens. Müßig erscheint es aus unserer Sicht, darüber zu diskutieren, ob Technik eher die soziokulturellen Veränderungen herbeiführt oder umgekehrt. Bezogen auf die Hardware-Szene lassen sich neben aller Gigahertzgigantomanie aber auch smartere Tendenzen identifizieren: Da verkneift sich seit der Einführung von Cool&Quiet so mancher Desktop mit Athlon 64 das ein oder andere Megahertz, Notebooks bringen dank leistungsstarker Centrino-Technologie erheblich weniger Pfunde auf die Waage und erreichen trotzdem längere Akkulaufzeiten als deren Vorgänger. Zudem nimmt man „wireless“ Kontakt zum Kommunikationspartner auf, sodass die lästige Strippenzieherei kaum noch nötig erscheint. Kurzum, Technologie wird zum globalen Enabler: Der Mensch wird in die Lage versetzt, seine Aufgaben intelligenter und effizienter zu erledigen.

Dahingegen passen die alten Kisten unter dem Schreibtisch kaum noch ins Hightech-Zeitalter; laut dröhnend versehen sie ihren Dienst, nehmen viel Platz weg und verschwenden allzu oft Unmengen an unwiederbringlicher Energie. So verwundert es kaum, dass die konventionelle PC-Technik im Absatz stagniert oder auf dem Rückzug ist: Kleine feine Notebook sowie Barebones sind der Renner! Wer da als Hersteller nicht mithält, ist bei den Käufern schnell abgeschrieben. EPoX springt mit dem MiniMe, den wir euch in diesem Artikel vorstellen wollen, relativ spät auf den fahrenden Zug auf. Die Messlatte liegt in Anbetracht der starken Konkurrenz bereits in erklecklichen Höhen, die es mit handfesten Argumenten zu nehmen gilt.

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Der Testkandidat im Detail

  EPoX MiniMe
DDR-RAM 2 (Dual-Channel A, B)
AGP, PCI, ISA, ACR 1 (8x), 1 x PCI 32Bit/33 MHz
COM, LPT, USB 2.0 1, 1, 6/2 über Frontanschlüsse
ICH5: UDMA100/SATA 2 / 2
Sound Realtek ALC655
LAN Realtek RTL8101L
Firewire VIA VT6306
2/1 über Frontanschlüsse
Hardwaremonitor Ja
Lüfteranschlüsse 2 (durch beide CPU-Fans belegt)
Besonderheiten Display Panel mit Music On-Now Steuerung
Integrierter Card-Reader
(Smart Media/Compact Flash/SD/MMC/Memory Stick)

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Der Winzling zeigt auf kleinster Fläche geballte Technik, die in edlem Aluminium zudem wunderschön verpackt ist. Auf dem Flex-ATX-Board (250x180mm) schlägt der bekannte i865G, also die Springdale Dual-Channel DDR400-Variante mit integrierter Grafikeinheit; mit dem Intel D865GBF haben wir euch zum damaligen Launchtermin ein entsprechendes Mainboard vorgestellt. Da der MiniMe den Anspruch vertritt, ein vollwertiger Rechenkünstler zu sein, werden wir ihn natürlich mit ausgewachsenen ATX-Platinen vergleichen. Das von EPoX beworbene 3G-Tek Cooling-System, das neben der CPU auch den Chipsatz in vertretbaren Temperatur- sowie Geräuschgefilden halten soll, haben wir daher nicht mit einem TDP-Schwächling, sondern mit dem Pentium 4C mit 3.2 GHz strapaziert; lediglich die Benchmarks wurden aus Vergleichbarkeitsgründen mit 3.0 GHz durchgeführt.

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Doch stellen wir zunächst die Smarte-Seite des MiniMe vor: Mit „Music On-Now“ sowie dem entsprechenden Frontdisplay verwandelt sich der Zwerg in eine Hifi-Anlage. Drückt man auf den „DJ Mode“-Button auf der Frontblende, bootet der MiniMe ein eigenes Betriebssystem und zeigt anschließend die „eX5 Play List“, die entweder über das korrespondierende Windows-Tool (Music Wizard) zuvor gefüttert wurde oder einfach die eingelegte CD bzw. einen USB-Stick nach Musik-Files durchsucht.

Der Music Wizard sowie dessen Play-List setzen auf den Media Player 9 auf, der, falls noch nicht auf dem Rechner vorhanden, beim Setup des gesamten „eX5“-Packets mit installiert wird.

Über eX5 werden neben der Play-List vier weitere Applikationen gesteuert: Per „Magic-Flash“ werden unter Windows Bios-Updates durchgeführt, mit „Magic Screen“ kann der User seinen eigenen Bootscreen designen, außerdem kann in Verbindung mit dem „Unified System Diagnostic Manager“ der MiniMe en Detail überwacht werden. Mit der vierten Applikation wird das Frontdisplay des MiniMe konfiguriert: Mit „RTC Alarm“ wird der Barebone zum Wecker, der zur gewünschten Uhrzeit die Playlist abspielt. Weiterhin lässt sich die Abtastrate, nach der ein Tastendruck an der Frontblende akzeptiert wird sowie das Erkennungsintervall zur Ermittlung der momentan eingestellten Displayauflösung konfigurieren. Ferner kann die Gesamt- oder die freie Restkapazität der eingebauten Festplatte sowie die CPU-Temperatur in Celsius oder Fahrenheit per Frontdisplay angezeigt werden.

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Die Bedienung ist derart intuitiv, dass man wohl kaum einen Blick in das sehr gute Handbuch werfen muss.

Auch der Hardware-Aufbau sowie die Integration der zahlreichen Funktionen erscheint überaus geschickt gelöst. Das blaue Frontdisplay gerät in Verbindung mit dem darunter befindlichen Bedienfeld zum Blickfang. In einem 3.5“-Schacht wurde der per USB angebundenen Card-Reader verbaut, ein Diskettenlaufwerk sieht EPoX nicht vor – man hat sogar auf die entsprechende Floppy-Schnittstelle verzichtet, „legacy-free“ nennt man das wohl.

Die übrige Front soll nicht durch die Blende eines optischen Laufwerks oder durch USB-, Firewire-, Kopfhörer- und Mikroanschlüsse verschandelt werden – alles wird hinter einer Blende versteckt.

Etwas unverständlich finden wir dahingegen die Entscheidung, Tastatur- und Mausanschluss auf der Front zu integrieren: Anstatt das Kabelgeseiler geschickt im Kabelschacht zu verstecken, müssen die Strippen quer über den Schreibtisch geführt werden. Anscheinend ist man der Meinung, dass allzu oft winzige Mäuschen und Mini-Tastaturen mit kurzem Kabel angeschlossen werden, sodass gar keine andere Verortung der Anschlüsse möglich ist.

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Im Innenraum muss ein absoluter Kabelverlegekünstler gewirkt haben, derart sauber hat noch kein Hersteller Strom- sowie Anschlusskabel verlegt! Dadurch wird nicht nur die Installation von CPU, Speicher, optischem Laufwerk sowie Festplatte erleichtert, außerdem wird die Konvektion im Inneren unterstützt.

Überhaupt hat man beim MiniMe auf ein ausgefeiltes thermisches Design geachtet: Die CPU- und Chipsatzabwärme wird unmittelbar über die Gehäuserückseite abgeführt und kann das winzige Gehäuse nicht mehr weiter aufheizen. Dazu deckt ein proprietärer Kühler sowohl CPU als auch Chipsatz ab, wobei die Northbridge durch die integrierte GPU sowie das Dual-Channel DDR400-Speicherinterface und zwei bestückten DIMMs immerhin eine TDP von 11.8 Watt entwickelt.

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Zwei temperaturgesteuerte 55 mm-Winzlinge mit einer Bauhöhe von gerade einmal 10 mm erledigen die aktive Ventilation, wobei der erste die kühle Luft ansaugt und der hintere die erhitzte aus dem Gehäuse über einen Ablufttunnel befördert; so kann die aufgeheizte Abluft überhaupt nicht erst in den Innenraum zurückströmen. Auch die Befestigung des Kühlers ist hervorragend umgesetzt: Die Retention-Module erinnern an umfunktionierte Xeon-Retention-Module, in die proprietären Klammern greifen. Obwohl die Raumverhältnisse derart eingeschränkt sind, geht die Monatage der Kühlerkonstruktion völlig unkompliziert von der Hand.

Über die zahlreichen Lüftungsöffunungen an den Seitenwänden sowie über den Gehäuseboden kann beständig Frischluft nachströmen, diese Öffnungen sollte der User auf keinen Fall zustellen oder anderweitig verschließen.

Das resultierende Kühlergebnis kann sich in der Tat sehen lassen: Selbst ein Pentium4 mit 3.2 GHz kann unter Volllast unter 58 °C gehalten werden. „Ultra Silent“ – so die Werbebotschaft von EPoX – ist das Betriebsverhalten des Zwerges unter solchen Bedingungen jedoch nicht mehr: Sehr deutlich sind die beiden Propeller hörbar, sodass wir, trotz der guten Temperaturwerte, vom Einsatz einer solch potenten CPU abraten müssen. Werden dahingegen weniger hitzige Prozessoren eingesetzt, kann man mit der moderaten Geräuschkulisse äußerst zufrieden sein: „Silent“ wäre das von uns gewählte Attribut. Mit dem „Ultra Silent“ kann es aufgrund der Auspuffkonstruktion nichts werden, da der entstehende Schall ungedämmt nach außen gelangt.

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Die Konvektion im Gehäuse wird zusätzlich über das 200 Watt-Netzteil mit integriertem 75 mm-Lüfter unterstützt. Dieses gab im Betrieb ein leises Surren von sich; die Stabilität war indessen vorbildlich – unser P4 mit 3.2 GHz brachte den kleinen Kraftspender mit den wuchtigen Kühlrippen jedenfalls nicht aus dem Tritt.

Eigentlich hätte man in den MiniMe zwei Festplatten einbauen können: Ein 3.5“-Einbauplatz wird, wie bereits oben erwähnt, mit dem Card-Reader belegt.

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Natürlich kann man diesen problemlos ausbauen, jedoch verzichtet EPoX auf einen zusätzlichen Stromabgriff, ein entsprechendes Anschlusskabel (es wird ein gerundetes P-ATA- sowie ein S-ATA-Kabel beigelegt) sowie eine entsprechende Frontblende, die den nun freien Slot verdecken würde. Wir müssen jedoch bedenken, dass sämtliche Komponenten vom Hersteller bestmöglich zu einem Gesamtkonzept integriert worden sind: Eine zusätzliche Festplatte emittiert jedoch zusätzliche Hitze und verbraucht Strom. Dass dann das angestrebte Design schnell ins Wanken kommen kann, falls der User immer zur leistungsstärksten Komponente greift, dürfte der Grund für die offensichtliche Limitierung sein – mit einer solchen Beschränkung kann man aufgrund riesiger, am Markt verfügbarer Festplatten leben.

Um Vibrationen der Festplatte erst gar nicht entstehen zu lassen, hat EPoX das Laufwerk am Einbaurahmen des Card-Readers aufgehängt, der seinerseits mittels Gummipuffer vom übrigen Gehäuse entkoppelt wurde – eine sehr schöne Detaillösung!

Alleine beim Einbau langer Grafikkarten kommt es zu Platzproblemen: Die Platine liegt am Einbaurahmen des Card-Readers auf - es würde also unweigerlich zu einem Kurzschluss kommen. EPoX schafft hier Abhilfe, indem man Isolationsmaterial beilegt, das auf die Platinenrückseite geklebt werden muss. Die Lösung ist zwar nicht besonders elegant, aber gangbar, schließlich will man den zusätzlichen PCI-Steckplatz nicht opfern. Aufgrund der zentralen Anordnung der CPU-/Chipsatz-Einheit sowie den beiden Dual-Channel-Steckplätzen kann nach unserem Dafürhalten dieser Kompromiss bei einem Barebone als akzeptabel angesehen werden.

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Bios und Overclocking

Overclocking Auswählbare Optionen:
CPU External Frequency (MHz) 150 bis 350
CPU Ratio Falls CPU unlockt
AGP/PCI Frequency (MHz) Auto
FSB 100 MHz: AGP: FSB*2/3; PCI: FSB/3
FSB 133 MHz: AGP: FSB*2/4; PCI: FSB/4
oder per Eingabe: 50-80 MHz (default: 66 MHz)
DRAM Frequency 266, 320, 400 MHz, Auto
VCore -
DDR Reference Voltage -
AGP VDDQ Voltage -

Auf Hardcore-Overclocking-Optionen zur Erhöhung der VCore verzichtet EPoX, was wir nicht weiter bedauern, da ein Barebone sich aufgrund des engen thermischen Konzepts tendenziell weniger gut zum Tweaken eignet. Das Angebot einer niedrigeren VCore wäre jedoch durchaus sinnvoll gewesen, da sich auf diese Weise bei geeigneten Prozessoren die Abwärme deutlich senken läßt. Bedauerlich finden wir die Entscheidung, dass der User die DDR-Voltage nicht erhöhen kann, schließlich spezifiziert selbst die JEDEC eine maximale Spannung von 2.7 V. Andererseits hatten wir mit keinem unserer Module Kompatibilitätsprobleme, selbst der Corsair TWINX1024-4000Pro lief mit default-Spannung absolut problemlos.

Speichereinstellungen Auswählbare Optionen:
Systemperformance Aggressive Memory Mode:
Standard, Expert, Turbo, Max
CPU Bus Park
(anwählbar, wenn “Expert” aktiviert)
Auto/Enabled/Disabled
Intel Fast CS
(anwählbar, wenn “Expert” aktiviert)
Auto/Enabled/Disabled
Intel CPC Function
(anwählbar, wenn “Expert” aktiviert)
Auto/Enabled/Disabled

Speichertakt

Auto, 266/333/400,
bei FSB533-CPUs auch DDR354
CAS 2.0/ 2.5/ 3.0
tRAS 5-8
tRP 2/ 3/ 4
tRCD 2/ 3/ 4
Burst Length 4/ 8

Die übrigen Bios-Optionen verwöhnen den Spieltrieb des Tweakers, wir müssen indessen die Transparenz der gebotenen Tuningoptionen kritisieren: Wenn man als Hersteller schon Performanceoptionen im Bios implementiert, dann muss man diese auch verständlich erläutern. Hier sollte EPoX – zumindest durch Help-Hinweise im Bios – unbedingt nachbessern!

IRQ-Routing

EPoX MiniMe Int A Int B Int C Int D Int E Int F Int G Int H
AGP Shared - - - - - - -
PCI - Shared - - - - - -
10/100 Lan - - - - - - Used -
IEEE 1394 - - - Used - - - -
VIA SATA Raid - - - - - - - -
USB2.0
Hub 1/2/3/4
Hub 1/4 - Hub 2/3 - - - - -
USB2.0
Host Controller
- - - - - - - Used
AC97 Audio - Shared - - - - - -

Schade, dass EPoX hier nicht die gebotenen Ressourcen des Chipsatzes optimal nutzt: Warum lässt man Devices auf einer INT sharen, wenn andere vollkommen brach liegen? Schön ist die gebotene Lösung zwar nicht, Konflikte konnten wir jedoch bei unseren Stresstests nicht feststellen – schließlich kann nur eine zusätzliche PCI-Karte (die wiederum über 4 Orders Ressourcen verbrauchen kann) eingebaut werden.

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PCI-Performance

Ein Blick auf den CPU-Z-Screenshot zeigt, dass EPoX den Systemtakt recht konservativ eingestellt hat und diesem gerade einmal 199,6 MHz gönnt; daraus resultiert ein CPU-Takt von 2993,4 MHz. Schön, dass man es nicht nötig hat per default zu übertakten!

Die P-ATA-Performance an der ICH5 ist vorbildlich: Wir ermitteln einen Burst von 86.1 MB/s bei einer CPU-Belastung von nur 2.8%! Am Promise Ultra100 TX2 messen wir hervorragende 87.8 MB/s bei einer CPU-Auslastung von 0.5%.

Stabilität

Wie jedes Mainboard, das wir testen, so mußte auch der EPoX MiniMe unseren dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen.

  1. Zunächst wurde Windows XP installiert und mit SP1 sowie DX9 gepatcht: keine Probleme.
  2. Im zweiten Schritt folgten die Benchmarks bei FSB800 sowie im Dual-Channel DDR400-Mode: keine Probleme
  3. Zuletzt sorgten 3DMark2001SE, SiSoft Sandra und Prime95 für einen Tag Dauerlast: keine Probleme.

Und wie sieht es mit der Kompatibilität aus?

Die Testumgebung

CPU Pentium4 3.20 GHz
Mainboard EPoX MiniMe
Grafikkarte Asus Ti4600
Speicher 2 x Kingmax 256 MB DDR400
Corsair TWINX1024-4000Pro
Soundkarte Soundblaster Live5.1
Festplatte WD800JB
Betriebssystem Windows XP SP1
Treiber Intel Inf-Update 5.00.1012
Detonator 43.45

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Die USB2.0 Performance des EPoX MiniMe

SiSoft Sandra 8.59
Asus K8V Deluxe
USB 2.0
VIA K8T800
19777
28 MB/sec
27 MB/sec


MSI K8T Neo
USB 2.0
VIA K8T800
19774
28 MB/sec
27 MB/sec


MSI K8T Master2
USB 2.0
VIA K8T800
19470
28 MB/sec
25 MB/sec


EPoX MiniMe
USB 2.0
i865G
18033
25 MB/sec
26 MB/sec


Intel D865GBF
USB 2.0
i865G
17741
25 MB/sec
25 MB/sec


Intel D875PBZ
USB 2.0
i875P
15414
21 MB/sec
25 MB/sec


Asus A7N8X Deluxe
USB 2.0
nForce2
15226
20 MB/sec
27 MB/sec


SOYO SY-KT400
USB 2.0
VIA KT400
10799
16 MB/sec
16 MB/sec


ASUS A7V8X
USB 2.0
VIA KT400
9216
13 MB/sec
14 MB/sec


MSI KT3 Ultra2
USB 2.0
VIA KT333
8007
11 MB/sec
18 MB/sec


Asus P4C800
USB 2.0
i875P
6159
3.2 MB/sec
25 MB/sec


Der MiniMe schlägt sich in Sachen USB2.0-Performance tapfer, kann jedoch nicht ganz mit den schnellsten Vertretern mithalten. Trotzdem ist die gebotene Leistung vollkommen überzeugend – von einem solchen Wert konnten wir bis vor kurzem nur träumen!

RightMark Audio Analyzer

RightMarkt 5.0 EPoX
MiniMe
Albatron
PX848PV
MSI
PT8 Neo
Soltek
EQ3401M
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere=besser)
+0.54;-4.12 +0.30;-0.41 +0.32;-0.45 +0.41;-0.89
Noise level, dBA
Eigen-Rauschpegel
(niedriger=besser)
-81.6 -86.0 -87.5 -86.0
Dynamic range, dBA
Dynamik-Bereich
(größer=besser)
77.6 78.4 80.0 84.8
Total Harmonic Distortion
(Klirrfaktor) %
(niedriger=besser)
0.026 0.043 0.043 0.0088
Intermodulation
distortion, %
(kleiner=besser)
0.621 0.078 0.081 0.356
Stereo crosstalk, dB
Übersprechen
(niedriger=besser)
-80.2 -80.4 -80.8 -83.3

Bis auf den leichten Höhenabfall sind alle übrigen Werte im grünen Bereich: Beim subjektiven Hörtest konnten wir die gemessene Hochtonzurückhalten zwar nachvollziehen, trotzdem gefiel das Klanggeschehen mit tendenziell warmen Klangfarben.

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Die Benchmarks

CPU-Performance
Sehen wir uns nun die Ergebnisse von SiSoft Sandra 2002.1.8.59 an:

SiSoft Sandra 2002.1.8.59: Dhrystone; Whetstone; Whetstone SSE
Asus P4C800
i875P
7024
2432
5934


MSI 875P Neo
i875P
7012
2436
5904


Intel D865GBF
i865G
6937
2426
5972


Intel D875PBZ
i875P
6906
2425
5846


MSI 865PE Neo2
i865PE
6863
2439
6075


Intel D865GBF
i865G
onboard VGA
6850
2436
5883


EPoX MiniMe
i865G
onboard VGA
6838
2426
5859


EPoX MiniMe
i865G
6827
2424
5847


SiSoft Sandra 2002.1.8.59: INT/SSE; FPU/SSE
MSI 865PE Neo2
i865PE
14151
22518

MSI 875P Neo
i875P
14138
22565

Asus P4C800
i875P
14135
22052

Intel D865GBF
i865G
14075
22444

Intel D875PBZ
i875P
14068
22347

EPoX MiniMe
i865G
onboard VGA
14068
21731

EPoX MiniMe
i865G
14045
22356

Intel D865GBF
i865G
onboard VGA
14031
22164

SiSoft Sandra 2002.1.8.59: Mem/INT; Mem/FPU
Asus P4C800
i875P
4966
4928

Intel D875PBZ
i875P
4835
4853

Intel D865GBF
i865G
4638
4666

EPoX MiniMe
i865G
4574
4593

Intel D865GBF
i865G
onboard VGA
4554
4553

MSI 875P Neo
i875P
4426
4447

EPoX MiniMe
i865G
onboard VGA
4417
4434

MSI 865PE Neo2
i865PE
4402
4381

Der MiniMe liegt mit den übrigen Springdale-Boards auf einem Niveau; lediglich in der Speicherperformance kann sich das D865GBF im Chipsatz-internen Vergleich absetzen.

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Futuremark PCMark2002: CPU
Asus P4C800
i875P
7499
Intel D875PBZ
i875P
7432
Intel D865GBF
i865G
onboard VGA
7423
MSI 865PE Neo2
i865PE
7415
EPoX MiniMe
i865G
7400
EPoX MiniMe
i865G
onboard VGA
7399
Intel D865GBF
i865G
7388
MSI 875P Neo
i875P
onboard VGA
7224

Futuremark PCMark2002: Memory
Asus P4C800
i875P
9455
Intel D875PBZ
i875P
8979
Intel D865GBF
i865G
8596
EPoX MiniMe
i865G
8196
MSI 875P Neo
i875P
onboard VGA
8013
Intel D865GBF
i865G
onboard VGA
8010
MSI 865PE Neo2
i865PE
7871
EPoX MiniMe
i865G
onboard VGA
7321

Futuremark 3DMark2001SE
Asus P4C800
i875P
14941
Intel D875PBZ
i875P
14735
Intel D865GBF
i865G
14551
EPoX MiniMe
i865G
14379
MSI 875P Neo
i875P
onboard VGA
14201
MSI 865PE Neo2
i865PE
14194
Intel D865GBF
i865G
onboard VGA
2992
EPoX MiniMe
i865G
onboard VGA
2811

Der MiniMe schlägt sich auch in diesem Vergleich gut, verliert jedoch auch diesmal die Memory-Wertung an das D865GBF. Bessere Leistungen bieten alleine die Canterwood-Vertreter aufgrund von PAT.

In 3DMark2001SE verliert die onboard Grafiklösung aus dem Hause Intel, wobei die 3D-Leistung bei diesem Chipsatz sicherlich nicht im Vordergrund steht.

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Codecreatures: 1024x768x32
Asus P4C800
i875P
30,7 fps
10,8 Mio

Intel D875PBZ
i875P
30,7 fps
10,8 Mio

Intel D865GBF
i865G
30,7 fps
10,8 Mio

MSI 875P Neo
i875P
30,7 fps
10,8 Mio

MSI 865PE Neo2
i865PE
30,7 fps
10,8 Mio

EPoX MiniMe
i865G
30,6 fps
10,8 Mio

Bei Codecreatures liegen alle Kandidaten Kopf an Kopf, der Rückstand des MiniMe ist minimal. Einen Test mit der onboard Grafik konnte nicht durchgeführt werden, da Codecreatures eine DirectX 8-GPU vorraussetzt.

Cinebench Raytrace: Single CPU/Multi CPU
Asus P4C800
i875P
31,15
35,32

MSI 875P Neo
i875P
31,06
35,20

MSI 865PE Neo2
i865PE
31,06
34,45

EPoX MiniMe
i865G
onboard VGA
31.06
34,21

Intel D865GBF
i865G
onboard VGA
31,05
34,34

Intel D875PBZ
i875P
30,96
35,32

Intel D865GBF
i865G
30,95
35,19

EPoX MiniMe
i865G
30,85
34,95

Der Raytracer von Cinebench ermöglicht einen Blick auf die CPU-Performance mit und ohne HyperThreading. Trotz seiner konservativen Taktung hält sich der MiniMe wacker.

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MAGIX mp3 maker platinum (Patch 3.03d)
Intel D875PBZ
i875P
45,39x
MSI 865PE Neo2
i865PE
42,53x
Intel D865GBF
i865G
42,44x
Intel D865GBF
i865G
onboard VGA
42,32x
Asus P4C800
i875P
42,24x
EPoX MiniMe
i865G
42,15x
EPoX MiniMe
i865G
onboard VGA
41,44x
MSI 875P Neo
i875P
onboard VGA
41,41x
(Nur in Verbindung mit dem Patch 3.03d ist das Programm benchmarkfähig!)

Auch der MiniMe schlägt sich bei Encoding-Applikationen hervorragend, die Performanceunterschiede sind innerhalb der Springdale-Klasse zu vernachlässigen. Allenfalls das D875PBZ distanziert als Canterwood-Vertreter das restliche Verfolgerfeld deutlich.

TMPEG: Single CPU/Multi CPU
Asus P4C800
i875P
48,06 fps
39,68 fps

MSI 875P Neo
i875P
47,93 fps
38,86 fps

Intel D875PBZ
i875P
47,76 fps
39,27 fps

Intel D865GBF
i865G
onboard VGA
47,47 fps
38,99 fps

Intel D865GBF
i865G
47,17 fps
38,86 fps

EPoX MiniMe
i865G
47,17 fps
38,41 fps

EPoX MiniMe
i865G
onboard VGA
46,88 fps
38,66 fps

MSI 865PE Neo2
i865PE
46,72 fps
38,46 fps

Erfahrungsgemäß macht Encoding auf einer Intel-Plattform einfach Spaß, hier hat Hyper Threading unbestrittene Vorteile gegenüber einer konventionellen Single-Threaded-Architektur.

Mainconcept 1.3.1 AVI-to-MPEG Converter (niedrige Werte sind besser)
MSI 865PE Neo2
i865PE
1741 Sekunden
EPoX MiniMe
i865G
1738 Sekunden
MSI 875P Neo
i875P
onboard VGA
1734 Sekunden
Intel D875PBZ
i875P
1729 Sekunden
Intel D865GBF
i865G
onboard VGA
1722 Sekunden
Intel D865GBF
i865G
1721 Sekunden
Asus P4C800
i875P
1692 Sekunden
EPoX MiniMe
i865G
onboard VGA
1657 Sekunden

Beinahe hätte der MiniMe das MSI 865PE Neo2 im Maincocept-Kapitel geschlagen, am Ende erreicht der Barebone vor den Canterwood-Vertretern das Ziel.

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Im Test: EPoX MiniMe – Der intelligentere PC?! - 16/16
11.02.2004 by holger
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Fazit und Empfehlung
EPoX liefert mit dem MiniMe einen wunderschönen und durchdachten Barebone ab, der zudem in Sachen Ergonomie und Ausstattung voll und ganz überzeugen kann! Das alles hat seinen Preis: Mit ca. 350 Euro ist der EPoX MiniMe kein Schnäppchen, wir meinen jedoch, das EPoX überzeugende Argumente abliefert, die den geforderten Preis voll und ganz rechtfertigen. Mit dem i865G bietet man dem User eine überaus flexible Basis: So kann der User selbst entscheiden, ob die integrierte Grafikeinheit oder eine zusätzliche AGP-Karte zum Einsatz kommen soll. Erstaunlich gut fiel indessen die Bildqualität des GMCH aus: Ein derart brillantes und scharfes Bild lieferte bisher keiner der von uns getesteten Barebones auf Intel-Chipsatz-Basis – allenfalls das Intel D865GBF kann in dieser Disziplin dem Urteil des Testers standhalten.

Verwöhnte Springdale/Canterwood-User werden dennoch ein Haar in der Suppe finden: EPoX ignoriert Intels Communications Streaming Architecture for GbE (CSA), die den P82547EI-Gigabit Adapter mit einer Bandbreite von 266MB/s zum Memory Controller Hub (MCH) direkten Zugriff auf den System-Speicher ermöglicht. Zudem kommt lediglich die ICH 5 zum Einsatz, die es dem User erlaubt, S-ATA-Festplatten anzuschließen. Die ICH5R verfügt dahingegen über einen integrierten Raid 0/1-Controller, der in der Lage ist, 2x150MB/s an Bandbreite zur Verfügung zu stellen – wohl gemerkt, ohne den PCI-Bus zu belasten. Ob ein CSA-Gigabit-Lan sowie die ICH5R in einem Mini-Barebone sinnvoll einsetzbar sind, steht dahingegen auf einem ganz anderen Blatt. Nach unserem Dafürhalten geht das Konzept des MiniMe – insbesondere unter thermischen Gesichtspunkten - mit der Beschränkung auf eine Festplatte voll und ganz auf: Der kleine Kerl zeigt sich mit 3G-Tek (der kombinierten CPU-/GMCH-Kühlung) sowie Music On-Now und interagierendem, blauen Frontdisplay von der smarten Seite und lässt so manchen Desktoprechner ziemlich alt aussehen. Da braucht man kein Prophet zu sein, um den hochintegrierten Barebones stetig steigende Umsatzzahlen vorauszusagen…und das allmähliche Aussterben des konventionellen Desktop-PCs.

Unser Dank gilt EPoX für die Bereitstellung des MiniMe.

Wer zwei Festplatten und zwei 5 1/4 Zoll-Laufwerke nutzen möchte, sollte sich Solteks EQ3401M ansehen, welcher ebenfalls unseren Editor's Choice erringen konnte.

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