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Im Test: EPoX MiniMe – Der intelligentere PC?! - 1/16
11.02.2004 by holger
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Die Zeiten ändern sich – zwangsläufig, mag da mancher gelangweilt denken. Beinahe zwangsläufig ändern sich aber auch die Gewohnheiten, Bedürfnisse und Ansprüche des Homo Sapiens. Müßig erscheint es aus unserer Sicht, darüber zu diskutieren, ob Technik eher die soziokulturellen Veränderungen herbeiführt oder umgekehrt. Bezogen auf die Hardware-Szene lassen sich neben aller Gigahertzgigantomanie aber auch smartere Tendenzen identifizieren: Da verkneift sich seit der Einführung von Cool&Quiet so mancher Desktop mit Athlon 64 das ein oder andere Megahertz, Notebooks bringen dank leistungsstarker Centrino-Technologie erheblich weniger Pfunde auf die Waage und erreichen trotzdem längere Akkulaufzeiten als deren Vorgänger. Zudem nimmt man „wireless“ Kontakt zum Kommunikationspartner auf, sodass die lästige Strippenzieherei kaum noch nötig erscheint. Kurzum, Technologie wird zum globalen Enabler: Der Mensch wird in die Lage versetzt, seine Aufgaben intelligenter und effizienter zu erledigen.
Dahingegen passen die alten Kisten unter dem Schreibtisch kaum noch ins Hightech-Zeitalter; laut dröhnend versehen sie ihren Dienst, nehmen viel Platz weg und verschwenden allzu oft Unmengen an unwiederbringlicher Energie. So verwundert es kaum, dass die konventionelle PC-Technik im Absatz stagniert oder auf dem Rückzug ist: Kleine feine Notebook sowie Barebones sind der Renner! Wer da als Hersteller nicht mithält, ist bei den Käufern schnell abgeschrieben. EPoX springt mit dem MiniMe, den wir euch in diesem Artikel vorstellen wollen, relativ spät auf den fahrenden Zug auf. Die Messlatte liegt in Anbetracht der starken Konkurrenz bereits in erklecklichen Höhen, die es mit handfesten Argumenten zu nehmen gilt.
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Der Testkandidat im Detail
| EPoX MiniMe | |
| DDR-RAM | 2 (Dual-Channel A, B) |
| AGP, PCI, ISA, ACR | 1 (8x), 1 x PCI 32Bit/33 MHz |
| COM, LPT, USB 2.0 | 1, 1, 6/2 über Frontanschlüsse |
| ICH5: UDMA100/SATA | 2 / 2 |
| Sound | Realtek ALC655 |
| LAN | Realtek RTL8101L |
| Firewire | VIA VT6306 2/1 über Frontanschlüsse |
| Hardwaremonitor | Ja |
| Lüfteranschlüsse | 2 (durch beide CPU-Fans belegt) |
| Besonderheiten | Display Panel mit Music On-Now Steuerung Integrierter Card-Reader (Smart Media/Compact Flash/SD/MMC/Memory Stick) |
Der Winzling zeigt auf kleinster Fläche geballte Technik, die in edlem Aluminium zudem wunderschön verpackt ist. Auf dem Flex-ATX-Board (250x180mm) schlägt der bekannte i865G, also die Springdale Dual-Channel DDR400-Variante mit integrierter Grafikeinheit; mit dem Intel D865GBF haben wir euch zum damaligen Launchtermin ein entsprechendes Mainboard vorgestellt. Da der MiniMe den Anspruch vertritt, ein vollwertiger Rechenkünstler zu sein, werden wir ihn natürlich mit ausgewachsenen ATX-Platinen vergleichen. Das von EPoX beworbene 3G-Tek Cooling-System, das neben der CPU auch den Chipsatz in vertretbaren Temperatur- sowie Geräuschgefilden halten soll, haben wir daher nicht mit einem TDP-Schwächling, sondern mit dem Pentium 4C mit 3.2 GHz strapaziert; lediglich die Benchmarks wurden aus Vergleichbarkeitsgründen mit 3.0 GHz durchgeführt.
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Doch stellen wir zunächst die Smarte-Seite des MiniMe vor: Mit „Music On-Now“ sowie dem entsprechenden Frontdisplay verwandelt sich der Zwerg in eine Hifi-Anlage. Drückt man auf den „DJ Mode“-Button auf der Frontblende, bootet der MiniMe ein eigenes Betriebssystem und zeigt anschließend die „eX5 Play List“, die entweder über das korrespondierende Windows-Tool (Music Wizard) zuvor gefüttert wurde oder einfach die eingelegte CD bzw. einen USB-Stick nach Musik-Files durchsucht.
Der Music Wizard sowie dessen Play-List setzen auf den Media Player 9 auf, der, falls noch nicht auf dem Rechner vorhanden, beim Setup des gesamten „eX5“-Packets mit installiert wird.
Über eX5 werden neben der Play-List vier weitere Applikationen gesteuert: Per „Magic-Flash“ werden unter Windows Bios-Updates durchgeführt, mit „Magic Screen“ kann der User seinen eigenen Bootscreen designen, außerdem kann in Verbindung mit dem „Unified System Diagnostic Manager“ der MiniMe en Detail überwacht werden. Mit der vierten Applikation wird das Frontdisplay des MiniMe konfiguriert: Mit „RTC Alarm“ wird der Barebone zum Wecker, der zur gewünschten Uhrzeit die Playlist abspielt. Weiterhin lässt sich die Abtastrate, nach der ein Tastendruck an der Frontblende akzeptiert wird sowie das Erkennungsintervall zur Ermittlung der momentan eingestellten Displayauflösung konfigurieren. Ferner kann die Gesamt- oder die freie Restkapazität der eingebauten Festplatte sowie die CPU-Temperatur in Celsius oder Fahrenheit per Frontdisplay angezeigt werden.
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Die Bedienung ist derart intuitiv, dass man wohl kaum einen Blick in das sehr gute Handbuch werfen muss.
Auch der Hardware-Aufbau sowie die Integration der zahlreichen Funktionen erscheint überaus geschickt gelöst. Das blaue Frontdisplay gerät in Verbindung mit dem darunter befindlichen Bedienfeld zum Blickfang. In einem 3.5“-Schacht wurde der per USB angebundenen Card-Reader verbaut, ein Diskettenlaufwerk sieht EPoX nicht vor – man hat sogar auf die entsprechende Floppy-Schnittstelle verzichtet, „legacy-free“ nennt man das wohl.
Die übrige Front soll nicht durch die Blende eines optischen Laufwerks oder durch USB-, Firewire-, Kopfhörer- und Mikroanschlüsse verschandelt werden – alles wird hinter einer Blende versteckt.
Etwas unverständlich finden wir dahingegen die Entscheidung, Tastatur- und Mausanschluss auf der Front zu integrieren: Anstatt das Kabelgeseiler geschickt im Kabelschacht zu verstecken, müssen die Strippen quer über den Schreibtisch geführt werden. Anscheinend ist man der Meinung, dass allzu oft winzige Mäuschen und Mini-Tastaturen mit kurzem Kabel angeschlossen werden, sodass gar keine andere Verortung der Anschlüsse möglich ist.
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Im Innenraum muss ein absoluter Kabelverlegekünstler gewirkt haben, derart sauber hat noch kein Hersteller Strom- sowie Anschlusskabel verlegt! Dadurch wird nicht nur die Installation von CPU, Speicher, optischem Laufwerk sowie Festplatte erleichtert, außerdem wird die Konvektion im Inneren unterstützt.
Überhaupt hat man beim MiniMe auf ein ausgefeiltes thermisches Design geachtet: Die CPU- und Chipsatzabwärme wird unmittelbar über die Gehäuserückseite abgeführt und kann das winzige Gehäuse nicht mehr weiter aufheizen. Dazu deckt ein proprietärer Kühler sowohl CPU als auch Chipsatz ab, wobei die Northbridge durch die integrierte GPU sowie das Dual-Channel DDR400-Speicherinterface und zwei bestückten DIMMs immerhin eine TDP von 11.8 Watt entwickelt.
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Zwei temperaturgesteuerte 55 mm-Winzlinge mit einer Bauhöhe von gerade einmal 10 mm erledigen die aktive Ventilation, wobei der erste die kühle Luft ansaugt und der hintere die erhitzte aus dem Gehäuse über einen Ablufttunnel befördert; so kann die aufgeheizte Abluft überhaupt nicht erst in den Innenraum zurückströmen. Auch die Befestigung des Kühlers ist hervorragend umgesetzt: Die Retention-Module erinnern an umfunktionierte Xeon-Retention-Module, in die proprietären Klammern greifen. Obwohl die Raumverhältnisse derart eingeschränkt sind, geht die Monatage der Kühlerkonstruktion völlig unkompliziert von der Hand.
Über die zahlreichen Lüftungsöffunungen an den Seitenwänden sowie über den Gehäuseboden kann beständig Frischluft nachströmen, diese Öffnungen sollte der User auf keinen Fall zustellen oder anderweitig verschließen.
Das resultierende Kühlergebnis kann sich in der Tat sehen lassen: Selbst ein Pentium4 mit 3.2 GHz kann unter Volllast unter 58 °C gehalten werden. „Ultra Silent“ – so die Werbebotschaft von EPoX – ist das Betriebsverhalten des Zwerges unter solchen Bedingungen jedoch nicht mehr: Sehr deutlich sind die beiden Propeller hörbar, sodass wir, trotz der guten Temperaturwerte, vom Einsatz einer solch potenten CPU abraten müssen. Werden dahingegen weniger hitzige Prozessoren eingesetzt, kann man mit der moderaten Geräuschkulisse äußerst zufrieden sein: „Silent“ wäre das von uns gewählte Attribut. Mit dem „Ultra Silent“ kann es aufgrund der Auspuffkonstruktion nichts werden, da der entstehende Schall ungedämmt nach außen gelangt.
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Die Konvektion im Gehäuse wird zusätzlich über das 200 Watt-Netzteil mit integriertem 75 mm-Lüfter unterstützt. Dieses gab im Betrieb ein leises Surren von sich; die Stabilität war indessen vorbildlich – unser P4 mit 3.2 GHz brachte den kleinen Kraftspender mit den wuchtigen Kühlrippen jedenfalls nicht aus dem Tritt.
Eigentlich hätte man in den MiniMe zwei Festplatten einbauen können: Ein 3.5“-Einbauplatz wird, wie bereits oben erwähnt, mit dem Card-Reader belegt.
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Natürlich kann man diesen problemlos ausbauen, jedoch verzichtet EPoX auf einen zusätzlichen Stromabgriff, ein entsprechendes Anschlusskabel (es wird ein gerundetes P-ATA- sowie ein S-ATA-Kabel beigelegt) sowie eine entsprechende Frontblende, die den nun freien Slot verdecken würde. Wir müssen jedoch bedenken, dass sämtliche Komponenten vom Hersteller bestmöglich zu einem Gesamtkonzept integriert worden sind: Eine zusätzliche Festplatte emittiert jedoch zusätzliche Hitze und verbraucht Strom. Dass dann das angestrebte Design schnell ins Wanken kommen kann, falls der User immer zur leistungsstärksten Komponente greift, dürfte der Grund für die offensichtliche Limitierung sein – mit einer solchen Beschränkung kann man aufgrund riesiger, am Markt verfügbarer Festplatten leben.
Um Vibrationen der Festplatte erst gar nicht entstehen zu lassen, hat EPoX das Laufwerk am Einbaurahmen des Card-Readers aufgehängt, der seinerseits mittels Gummipuffer vom übrigen Gehäuse entkoppelt wurde – eine sehr schöne Detaillösung!
Alleine beim Einbau langer Grafikkarten kommt es zu Platzproblemen: Die Platine liegt am Einbaurahmen des Card-Readers auf - es würde also unweigerlich zu einem Kurzschluss kommen. EPoX schafft hier Abhilfe, indem man Isolationsmaterial beilegt, das auf die Platinenrückseite geklebt werden muss. Die Lösung ist zwar nicht besonders elegant, aber gangbar, schließlich will man den zusätzlichen PCI-Steckplatz nicht opfern. Aufgrund der zentralen Anordnung der CPU-/Chipsatz-Einheit sowie den beiden Dual-Channel-Steckplätzen kann nach unserem Dafürhalten dieser Kompromiss bei einem Barebone als akzeptabel angesehen werden.
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Bios und Overclocking
| Overclocking | Auswählbare Optionen: |
| CPU External Frequency (MHz) | 150 bis 350 |
| CPU Ratio | Falls CPU unlockt |
| AGP/PCI Frequency (MHz) | Auto FSB 100 MHz: AGP: FSB*2/3; PCI: FSB/3 FSB 133 MHz: AGP: FSB*2/4; PCI: FSB/4 oder per Eingabe: 50-80 MHz (default: 66 MHz) |
| DRAM Frequency | 266, 320, 400 MHz, Auto |
| VCore | - |
| DDR Reference Voltage | - |
| AGP VDDQ Voltage | - |
Auf Hardcore-Overclocking-Optionen zur Erhöhung der VCore verzichtet EPoX, was wir nicht weiter bedauern, da ein Barebone sich aufgrund des engen thermischen Konzepts tendenziell weniger gut zum Tweaken eignet. Das Angebot einer niedrigeren VCore wäre jedoch durchaus sinnvoll gewesen, da sich auf diese Weise bei geeigneten Prozessoren die Abwärme deutlich senken läßt. Bedauerlich finden wir die Entscheidung, dass der User die DDR-Voltage nicht erhöhen kann, schließlich spezifiziert selbst die JEDEC eine maximale Spannung von 2.7 V. Andererseits hatten wir mit keinem unserer Module Kompatibilitätsprobleme, selbst der Corsair TWINX1024-4000Pro lief mit default-Spannung absolut problemlos.
| Speichereinstellungen | Auswählbare Optionen: |
| Systemperformance | Aggressive Memory Mode: Standard, Expert, Turbo, Max |
| CPU Bus Park (anwählbar, wenn “Expert” aktiviert) |
Auto/Enabled/Disabled |
| Intel Fast CS (anwählbar, wenn “Expert” aktiviert) |
Auto/Enabled/Disabled |
| Intel CPC Function (anwählbar, wenn “Expert” aktiviert) |
Auto/Enabled/Disabled |
|
Speichertakt |
Auto, 266/333/400, bei FSB533-CPUs auch DDR354 |
| CAS | 2.0/ 2.5/ 3.0 |
| tRAS | 5-8 |
| tRP | 2/ 3/ 4 |
| tRCD | 2/ 3/ 4 |
| Burst Length | 4/ 8 |
Die übrigen Bios-Optionen verwöhnen den Spieltrieb des Tweakers, wir müssen indessen die Transparenz der gebotenen Tuningoptionen kritisieren: Wenn man als Hersteller schon Performanceoptionen im Bios implementiert, dann muss man diese auch verständlich erläutern. Hier sollte EPoX – zumindest durch Help-Hinweise im Bios – unbedingt nachbessern!
IRQ-Routing
| EPoX MiniMe | Int A | Int B | Int C | Int D | Int E | Int F | Int G | Int H |
| AGP | Shared | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI | - | Shared | - | - | - | - | - | - |
| 10/100 Lan | - | - | - | - | - | - | Used | - |
| IEEE 1394 | - | - | - | Used | - | - | - | - |
| VIA SATA Raid | - | - | - | - | - | - | - | - |
| USB2.0 Hub 1/2/3/4 |
Hub 1/4 | - | Hub 2/3 | - | - | - | - | - |
| USB2.0 Host Controller |
- | - | - | - | - | - | - | Used |
| AC97 Audio | - | Shared | - | - | - | - | - | - |
Schade, dass EPoX hier nicht die gebotenen Ressourcen des Chipsatzes optimal nutzt: Warum lässt man Devices auf einer INT sharen, wenn andere vollkommen brach liegen? Schön ist die gebotene Lösung zwar nicht, Konflikte konnten wir jedoch bei unseren Stresstests nicht feststellen – schließlich kann nur eine zusätzliche PCI-Karte (die wiederum über 4 Orders Ressourcen verbrauchen kann) eingebaut werden.
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PCI-Performance
Ein Blick auf den CPU-Z-Screenshot zeigt, dass EPoX den Systemtakt recht konservativ eingestellt hat und diesem gerade einmal 199,6 MHz gönnt; daraus resultiert ein CPU-Takt von 2993,4 MHz. Schön, dass man es nicht nötig hat per default zu übertakten!
Die P-ATA-Performance an der ICH5 ist vorbildlich: Wir ermitteln einen Burst von 86.1 MB/s bei einer CPU-Belastung von nur 2.8%! Am Promise Ultra100 TX2 messen wir hervorragende 87.8 MB/s bei einer CPU-Auslastung von 0.5%.
Stabilität
Wie jedes Mainboard, das wir testen, so mußte auch der EPoX MiniMe unseren dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen.
Und wie sieht es mit der Kompatibilität aus?
Die Testumgebung
| CPU | Pentium4 3.20 GHz |
| Mainboard | EPoX MiniMe |
| Grafikkarte | Asus Ti4600 |
| Speicher | 2 x Kingmax 256 MB DDR400 Corsair TWINX1024-4000Pro |
| Soundkarte | Soundblaster Live5.1 |
| Festplatte | WD800JB |
| Betriebssystem | Windows XP SP1 |
| Treiber | Intel Inf-Update 5.00.1012 Detonator 43.45 |
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Die USB2.0 Performance des EPoX MiniMe
| SiSoft Sandra 8.59 | ||
| Asus K8V Deluxe USB 2.0 VIA K8T800 | 19777 28 MB/sec 27 MB/sec | |
| MSI K8T Neo USB 2.0 VIA K8T800 | 19774 28 MB/sec 27 MB/sec | |
| MSI K8T Master2 USB 2.0 VIA K8T800 | 19470 28 MB/sec 25 MB/sec | |
| EPoX MiniMe USB 2.0 i865G | 18033 25 MB/sec 26 MB/sec | |
| Intel D865GBF USB 2.0 i865G | 17741 25 MB/sec 25 MB/sec | |
| Intel D875PBZ USB 2.0 i875P | 15414 21 MB/sec 25 MB/sec | |
| Asus A7N8X Deluxe USB 2.0 nForce2 | 15226 20 MB/sec 27 MB/sec | |
| SOYO SY-KT400 USB 2.0 VIA KT400 | 10799 16 MB/sec 16 MB/sec | |
| ASUS A7V8X USB 2.0 VIA KT400 | 9216 13 MB/sec 14 MB/sec | |
| MSI KT3 Ultra2 USB 2.0 VIA KT333 | 8007 11 MB/sec 18 MB/sec | |
| Asus P4C800 USB 2.0 i875P | 6159 3.2 MB/sec 25 MB/sec | |
Der MiniMe schlägt sich in Sachen USB2.0-Performance tapfer, kann jedoch nicht ganz mit den schnellsten Vertretern mithalten. Trotzdem ist die gebotene Leistung vollkommen überzeugend – von einem solchen Wert konnten wir bis vor kurzem nur träumen!
RightMark Audio Analyzer
| RightMarkt 5.0 | EPoX MiniMe |
Albatron PX848PV |
MSI PT8 Neo |
Soltek EQ3401M |
| Frequency response, dB Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz (geringere=besser) |
+0.54;-4.12 | +0.30;-0.41 | +0.32;-0.45 | +0.41;-0.89 |
| Noise level, dBA Eigen-Rauschpegel (niedriger=besser) |
-81.6 | -86.0 | -87.5 | -86.0 |
| Dynamic range, dBA Dynamik-Bereich (größer=besser) |
77.6 | 78.4 | 80.0 | 84.8 |
| Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) % (niedriger=besser) |
0.026 | 0.043 | 0.043 | 0.0088 |
| Intermodulation distortion, % (kleiner=besser) |
0.621 | 0.078 | 0.081 | 0.356 |
| Stereo crosstalk, dB Übersprechen (niedriger=besser) |
-80.2 | -80.4 | -80.8 | -83.3 |
Bis auf den leichten Höhenabfall sind alle übrigen Werte im grünen Bereich: Beim subjektiven Hörtest konnten wir die gemessene Hochtonzurückhalten zwar nachvollziehen, trotzdem gefiel das Klanggeschehen mit tendenziell warmen Klangfarben.
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Die Benchmarks
CPU-Performance
Sehen wir uns nun die Ergebnisse von SiSoft Sandra 2002.1.8.59 an:
| SiSoft Sandra 2002.1.8.59: Dhrystone; Whetstone; Whetstone SSE | ||
| Asus P4C800 i875P | 7024 2432 5934 | |
| MSI 875P Neo i875P | 7012 2436 5904 | |
| Intel D865GBF i865G | 6937 2426 5972 | |
| Intel D875PBZ i875P | 6906 2425 5846 | |
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 6863 2439 6075 | |
| Intel D865GBF i865G onboard VGA | 6850 2436 5883 | |
| EPoX MiniMe i865G onboard VGA | 6838 2426 5859 | |
| EPoX MiniMe i865G | 6827 2424 5847 | |
| SiSoft Sandra 2002.1.8.59: INT/SSE; FPU/SSE | ||
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 14151 22518 | |
| MSI 875P Neo i875P | 14138 22565 | |
| Asus P4C800 i875P | 14135 22052 | |
| Intel D865GBF i865G | 14075 22444 | |
| Intel D875PBZ i875P | 14068 22347 | |
| EPoX MiniMe i865G onboard VGA | 14068 21731 | |
| EPoX MiniMe i865G | 14045 22356 | |
| Intel D865GBF i865G onboard VGA | 14031 22164 | |
| SiSoft Sandra 2002.1.8.59: Mem/INT; Mem/FPU | ||
| Asus P4C800 i875P | 4966 4928 | |
| Intel D875PBZ i875P | 4835 4853 | |
| Intel D865GBF i865G | 4638 4666 | |
| EPoX MiniMe i865G | 4574 4593 | |
| Intel D865GBF i865G onboard VGA | 4554 4553 | |
| MSI 875P Neo i875P | 4426 4447 | |
| EPoX MiniMe i865G onboard VGA | 4417 4434 | |
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 4402 4381 | |
Der MiniMe liegt mit den übrigen Springdale-Boards auf einem Niveau; lediglich in der Speicherperformance kann sich das D865GBF im Chipsatz-internen Vergleich absetzen.
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| Futuremark PCMark2002: CPU | ||
| Asus P4C800 i875P | 7499 | |
| Intel D875PBZ i875P | 7432 | |
| Intel D865GBF i865G onboard VGA | 7423 | |
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 7415 | |
| EPoX MiniMe i865G | 7400 | |
| EPoX MiniMe i865G onboard VGA | 7399 | |
| Intel D865GBF i865G | 7388 | |
| MSI 875P Neo i875P onboard VGA | 7224 | |
| Futuremark PCMark2002: Memory | ||
| Asus P4C800 i875P | 9455 | |
| Intel D875PBZ i875P | 8979 | |
| Intel D865GBF i865G | 8596 | |
| EPoX MiniMe i865G | 8196 | |
| MSI 875P Neo i875P onboard VGA | 8013 | |
| Intel D865GBF i865G onboard VGA | 8010 | |
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 7871 | |
| EPoX MiniMe i865G onboard VGA | 7321 | |
| Futuremark 3DMark2001SE | ||
| Asus P4C800 i875P | 14941 | |
| Intel D875PBZ i875P | 14735 | |
| Intel D865GBF i865G | 14551 | |
| EPoX MiniMe i865G | 14379 | |
| MSI 875P Neo i875P onboard VGA | 14201 | |
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 14194 | |
| Intel D865GBF i865G onboard VGA | 2992 | |
| EPoX MiniMe i865G onboard VGA | 2811 | |
Der MiniMe schlägt sich auch in diesem Vergleich gut, verliert jedoch auch diesmal die Memory-Wertung an das D865GBF. Bessere Leistungen bieten alleine die Canterwood-Vertreter aufgrund von PAT.
In 3DMark2001SE verliert die onboard Grafiklösung aus dem Hause Intel, wobei die 3D-Leistung bei diesem Chipsatz sicherlich nicht im Vordergrund steht.
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| Codecreatures: 1024x768x32 | ||
| Asus P4C800 i875P | 30,7 fps 10,8 Mio | |
| Intel D875PBZ i875P | 30,7 fps 10,8 Mio | |
| Intel D865GBF i865G | 30,7 fps 10,8 Mio | |
| MSI 875P Neo i875P | 30,7 fps 10,8 Mio | |
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 30,7 fps 10,8 Mio | |
| EPoX MiniMe i865G | 30,6 fps 10,8 Mio | |
Bei Codecreatures liegen alle Kandidaten Kopf an Kopf, der Rückstand des MiniMe ist minimal. Einen Test mit der onboard Grafik konnte nicht durchgeführt werden, da Codecreatures eine DirectX 8-GPU vorraussetzt.
| Cinebench Raytrace: Single CPU/Multi CPU | ||
| Asus P4C800 i875P | 31,15 35,32 | |
| MSI 875P Neo i875P | 31,06 35,20 | |
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 31,06 34,45 | |
| EPoX MiniMe i865G onboard VGA | 31.06 34,21 | |
| Intel D865GBF i865G onboard VGA | 31,05 34,34 | |
| Intel D875PBZ i875P | 30,96 35,32 | |
| Intel D865GBF i865G | 30,95 35,19 | |
| EPoX MiniMe i865G | 30,85 34,95 | |
Der Raytracer von Cinebench ermöglicht einen Blick auf die CPU-Performance mit und ohne HyperThreading. Trotz seiner konservativen Taktung hält sich der MiniMe wacker.
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11.02.2004 by holger
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| MAGIX mp3 maker platinum (Patch 3.03d) | ||
| Intel D875PBZ i875P | 45,39x | |
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 42,53x | |
| Intel D865GBF i865G | 42,44x | |
| Intel D865GBF i865G onboard VGA | 42,32x | |
| Asus P4C800 i875P | 42,24x | |
| EPoX MiniMe i865G | 42,15x | |
| EPoX MiniMe i865G onboard VGA | 41,44x | |
| MSI 875P Neo i875P onboard VGA | 41,41x | |
Auch der MiniMe schlägt sich bei Encoding-Applikationen hervorragend, die Performanceunterschiede sind innerhalb der Springdale-Klasse zu vernachlässigen. Allenfalls das D875PBZ distanziert als Canterwood-Vertreter das restliche Verfolgerfeld deutlich.
| TMPEG: Single CPU/Multi CPU | ||
| Asus P4C800 i875P | 48,06 fps 39,68 fps | |
| MSI 875P Neo i875P | 47,93 fps 38,86 fps | |
| Intel D875PBZ i875P | 47,76 fps 39,27 fps | |
| Intel D865GBF i865G onboard VGA | 47,47 fps 38,99 fps | |
| Intel D865GBF i865G | 47,17 fps 38,86 fps | |
| EPoX MiniMe i865G | 47,17 fps 38,41 fps | |
| EPoX MiniMe i865G onboard VGA | 46,88 fps 38,66 fps | |
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 46,72 fps 38,46 fps | |
Erfahrungsgemäß macht Encoding auf einer Intel-Plattform einfach Spaß, hier hat Hyper Threading unbestrittene Vorteile gegenüber einer konventionellen Single-Threaded-Architektur.
| Mainconcept 1.3.1 AVI-to-MPEG Converter (niedrige Werte sind besser) | ||
| MSI 865PE Neo2 i865PE | 1741 Sekunden | |
| EPoX MiniMe i865G | 1738 Sekunden | |
| MSI 875P Neo i875P onboard VGA | 1734 Sekunden | |
| Intel D875PBZ i875P | 1729 Sekunden | |
| Intel D865GBF i865G onboard VGA | 1722 Sekunden | |
| Intel D865GBF i865G | 1721 Sekunden | |
| Asus P4C800 i875P | 1692 Sekunden | |
| EPoX MiniMe i865G onboard VGA | 1657 Sekunden | |
Beinahe hätte der MiniMe das MSI 865PE Neo2 im Maincocept-Kapitel geschlagen, am Ende erreicht der Barebone vor den Canterwood-Vertretern das Ziel.
Im Test: EPoX MiniMe – Der intelligentere PC?! - 16/16
11.02.2004 by holger
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Fazit und Empfehlung
EPoX liefert mit dem MiniMe einen wunderschönen und durchdachten Barebone ab, der zudem in Sachen Ergonomie und Ausstattung voll und ganz überzeugen kann! Das alles hat seinen Preis: Mit ca. 350 Euro ist der EPoX MiniMe kein Schnäppchen, wir meinen jedoch, das EPoX überzeugende Argumente abliefert, die den geforderten Preis voll und ganz rechtfertigen. Mit dem i865G bietet man dem User eine überaus flexible Basis: So kann der User selbst entscheiden, ob die integrierte Grafikeinheit oder eine zusätzliche AGP-Karte zum Einsatz kommen soll. Erstaunlich gut fiel indessen die Bildqualität des GMCH aus: Ein derart brillantes und scharfes Bild lieferte bisher keiner der von uns getesteten Barebones auf Intel-Chipsatz-Basis – allenfalls das Intel D865GBF kann in dieser Disziplin dem Urteil des Testers standhalten.
Verwöhnte Springdale/Canterwood-User werden dennoch ein Haar in der Suppe finden: EPoX ignoriert Intels Communications Streaming Architecture for GbE (CSA), die den P82547EI-Gigabit Adapter mit einer Bandbreite von 266MB/s zum Memory Controller Hub (MCH) direkten Zugriff auf den System-Speicher ermöglicht. Zudem kommt lediglich die ICH 5 zum Einsatz, die es dem User erlaubt, S-ATA-Festplatten anzuschließen. Die ICH5R verfügt dahingegen über einen integrierten Raid 0/1-Controller, der in der Lage ist, 2x150MB/s an Bandbreite zur Verfügung zu stellen – wohl gemerkt, ohne den PCI-Bus zu belasten. Ob ein CSA-Gigabit-Lan sowie die ICH5R in einem Mini-Barebone sinnvoll einsetzbar sind, steht dahingegen auf einem ganz anderen Blatt. Nach unserem Dafürhalten geht das Konzept des MiniMe – insbesondere unter thermischen Gesichtspunkten - mit der Beschränkung auf eine Festplatte voll und ganz auf: Der kleine Kerl zeigt sich mit 3G-Tek (der kombinierten CPU-/GMCH-Kühlung) sowie Music On-Now und interagierendem, blauen Frontdisplay von der smarten Seite und lässt so manchen Desktoprechner ziemlich alt aussehen. Da braucht man kein Prophet zu sein, um den hochintegrierten Barebones stetig steigende Umsatzzahlen vorauszusagen…und das allmähliche Aussterben des konventionellen Desktop-PCs.
Unser Dank gilt EPoX für die Bereitstellung des MiniMe.
Wer zwei Festplatten und zwei 5 1/4 Zoll-Laufwerke nutzen möchte, sollte sich Solteks EQ3401M ansehen, welcher ebenfalls unseren Editor's Choice erringen konnte.
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www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-minime-print.phtml