Mit der MSI GeForce 3 Ti200Pro VT 64MB geht die vorletzte Grafikkarte des gesammten Testfeldes ins Rennen. Die Karte lockt mit reichlich Video-Funktionen und wurde uns freundlicher Weise von HiQ-Computer zur Verfügung gestellt. Bisher konnten nVidia basierende Grafikkarten in Bezug auf TV-Ausgang und Video-In nicht so recht überzeugen, MSI setzt allerdings nicht auf den allgegenwärtigen Chrontel Chip sondern setzt eine Alternative von Philips ein. Mal sehen, wie dieser sich so bewährt.
Die Ausstattung
Mit einer Treiber-CD, dem MSI DVD-Player (alias Intervideo WinDVD), Intervideo WinCoder und WinProducer, dem Spiel Sacrifice, einem Handbuch, S-VHS Kabel und S-VHS auf Compostite/Chinch Adapter ist die Ausstattung als großzügig zu bezeichnen.
Die Karte selber bietet einen S-VHS Eingang und S-VHS und Composite/Chinch Ausgänge. Eine überflüssige 3D-Shutterbrille - wie bei den Deluxe-Versionen von Asus - liegt nicht bei. Allerdings macht die Brille von MSI einen deutlich besseren Eindruck.
GPU und Speicher haben getrennte Kühlkörper - das macht Sinn, da die Abwäre des Grafikprozessors nicht auf den Speicher übertragen werden kann. Die Verarbeitung ist gut, allerdings sprengt der häßliche Lüfter das ansonsten attraktive Design. Die Kühlkörper auf dem Speicher können zudem auf eigigen Mainboards den AGP Arretierungen in die Quere kommen. Mit etwas guten Willen sollte es aber in den meisten Fällen passen.