Die Installation des CPU-Kühlers geschieht nicht per Retention-Mechanismus, wie wir dies mittlerweile von P4-Systemen kennen. Um einen möglichst
kompakten und dennoch leistungsfähigen Kühler zu realisieren, wurde ein Vollkupferkühler gewählt, der selbst Verarbeitungsfreaks gerecht wird. Er wird mittels vier Schrauben in den (vormontierten) Gewinden des Mainboard verschraubt, für gleichmäßigen Anpressdruck sorgen Spiralfedern. Die Grundplatte ist absolut plan und frei von Riefen, die aufgelöteten Kühlerfins erinnern stark an die Künste der Firma
Thermalright. Der Lüfter selbst kann ohne Zweifel als echtes Highlight bezeichnet werden, obwohl das Kerlchen mit satten 5000 Umdrehungen zu Werke gehen kann (es erfolgt eine temperaturabhängige Drehzahlregelung!), hört man dank der magnetischen Lagerung kaum ein störendes Laufgeräusch. Im Zusammenspiel mit den beiden ebenfalls magnetisch gelagerten Lüftern an der linken Gehäuseseite, die die durch die CPU erhitzte Luft absaugen, wurde ein echter Silent-PC realisiert. Schaltet man den Rechner ein, drehen die Lüfter schnell hoch, um nach kurzer Zeit fast
unhörbar ihren Dienst zu verrichten. MSI gibt die gesamte Lärmemission des (kompletten!) Rechners mit gerade einmal 28,8-35dB an.
Ein wesentlicher Baustein des thermischen Konzeptes stellt der Fan-Duct dar, der auf dem Kühler montiert wird. Auf diese Weise kann die heiße Luft noch effizienter aus dem Inneren des Rechners abgeleitet werden, ohne dass sich die übrigen Komponenten, insbesondere die hitzeempfindliche
Festplatte, erwärmen. Überhaupt wurde das gesamte Design aller Komponenten auf ein effizientes thermisches und akustisches Konzept ausgelegt. Selbst die Riser-Karte blieb nicht verschont, offenbar wurde die Platine zur besseren Luftzirkulation durchlöchert.