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MSI Hermes, ein durchdachter Mini-PC - 1/11
29.08.2002 by holger
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MSI Hermes 845GL-P
Nachdem wir den HiQ Mini PC unter die Lupe genommen hatten und deutliche Defizite im thermischen Design attestieren mussten, sodass lediglich ausgewählte Komponenten mit niedrigen thermischen Spezifikationen eingesetzt werden konnten, stellen wir nun den Hermes von MSI vor. Dieser Winzling tritt mit dem Versprechen an, hitzige CPUs und schnelle Festplatten unter spezifikationskonformen Bedingungen betreiben zu können und nicht das Innere des Rechners auf Wüstenniveau zu katapultieren. Ob und wie dies qualitativ gelingt, soll unser Test klären.

Ausstattung und technische Daten:
| MSI Hermes 845GL-P | |
| Chipsatz | Intel 845-GL@400 FSB |
| CPU | Sockel 478 |
| DDR-RAM | 2 |
| AGP, PCI, ISA, ACR | 0, 2 x PCI 32 Bit/33 MHz über Riserkarte |
| VGA Port, DVI Port, S-Video-Port, AV-Out | 1, 1, 1, 1 |
| COM, LPT, USB, IEEE 1394 | 2, 1, 2 Back und 4 Front, Back: 1 x 6-Pin und Front 1 x 4-Pin |
| PCMCIA, Memory Stick | 2, 1 |
| UDMA100/Raid | 2 / 0 |
| Sound | Realtek (ALC1650) /AC97 |
| Sound-Anschlüsse | Back: Line-out, Line-in, MIC-in, Front: MIC-in, Line-out, SPDIF Jack (coaxial) |
| LAN | 1 via Intel 82562ET |
| Hardwaremonitor | ja |
| Besonderheiten | Barebone: Slimeline Gehäuse, Mainboard, Netzteil, CPU-Kühler und Floppy im Lieferumfang |
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29.08.2002 by holger
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Der Hermes von außen
Der zierliche Rechner wirkt neben den üblichen Midi- oder Server-Towern regelrecht verloren, so klein ist er. Dabei muss sich das Kerlchen keineswegs
hinter den Dickschiffen verstecken. Im Gegenteil, was MSI hier auf derart geringem Raum realisiert hat, ist schier unglaublich.
Unter einer kleinen Abdeckung an der Frontblende verstecken sich vier USB 2.0-Anschlüsse, ein Mini-Firewire-Anschluss, MIC-in, Line-out sowie ein SPDIF-Port. Es werden also gerade die Anschlüsse zur Front geführt, die der User gerne im unmittelbaren Zugriff hätte. Die beiden PCMCIA-Schächte sowie der Memory Stick-Schacht runden die Erweiterungsmöglichkeiten auf der Frontseite sinnvoll ab: WLAN-Karten können schnell und einfach getauscht werden, über einen Compact-Flash-Adapter können digitale Fotos bearbeitet werden, oder man greift zum Memory stick, falls eine Sony Digi-Cam eingesetzt wird.

In der schmalen Front sind ein Notebook-Diskettenlaufwerk sowie ein 5 ¼-Zoll-Laufwerk untergebracht. Idealerweise sollte auf ein DVD-/CD-RW-Laufwerk zurückgegriffen werden, da kein zweites optisches Laufwerk verbaut werden kann.
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Auf der Rückseite geht das Ausstattungsfeuerwerk weiter: Über die Back Panel-Anschlüsse finden sechs Audio-Kanäle Anschluss, die entsprechenden Settings werden über den Treiber vorgenommen.

Den heimischen Fernseher kann man per S-Video-Out oder AV-Out an die Leine legen. Der Hermes unterstreicht also überdeutlich seine multimedialen Ambitionen, dazu tragen zwei weitere USB 2.0- sowie ein Firewire-Anschluss bei. Auf legacy-Anschlüsse wie COM1, 2 und LPT muss ebenfalls nicht verzichtet werden, unmittelbar über dem LPT findet man zwei Blenden, die zwei PCI-Steckplätze verdecken.

Um das 200 Watt Netzteil von HIPRO, das eine für ein Pentium4-Barebone-System voll und ganz ausreichende Leistung liefert, ausreichend zu kühlen, wurde die Rückseite durch eine feine Wabenstruktur, die dennoch äußerst stabil ausfällt, realisiert. Für ausreichend Luftdurchsatz sorgt ein erstaunlich leiser 80 mm Lüfter, der das Netzteil vor dem Überhitzen schützen und einen Hitzestau zwischen Festplatte und optischem Laufwerk (Brenner!) verhindern soll.
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29.08.2002 by holger
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Der Aufbau
Das Hermes-Mainboard basiert auf dem i845 GL-P-Chipsatz von Intel und bietet somit Unterstützung für FSB 400 P4-Prozessoren, die neueren Northwood mit 533 MHz FSB bleiben also außen vor! Im Gegensatz zum großen Bruder, dem i845GL, bleibt dem GL ein AGP-Slot verwehrt, zur Aufrüstung der Grafikleistung bleibt lediglich der PCI-Bus, der jedoch erheblich durch die enormen (Bandbreiten-)Ansprüche einer PCI-Grafikkarte ausgebremst werden
würde – eine unterm Strich nicht zu empfehlende Lösung. Angesichts der knappen Platzverhältnisse im Inneren des Hermes kann der Einsatz des GL-Pendants jedoch aus thermischen Gründen gerechtfertigt werden, denken wir an moderne Heizöfchen à la GeForce4 Ti4600, wäre ein deutlich größeres Gehäuse fällig geworden – nicht zuletzt deshalb, um die Grafikmonster der Länge nach verstauen zu können. Möchte man ein kleines Gehäuse realisieren, müssen Entwickler also auch (gerade) heute Kompromisse eingehen, dass dieser jedoch die leistungsfähigeren FSB 533 P4-Prozessoren ausschließt, finden wir bedauerlich – unseren 2,53 GHz-Boliden mochte der Hermes überhaupt nicht, statt die CPU mit FSB 400 zu takten, blieb der Bildschirm einfach schwarz.

Das hoch integrierte Mainboard (MS 6557) beherbergt alle Features, die man sich denken kann: Neben dem Firewire-, Lan- und PCMCIA-/Firewire-Controller findet ein AC97-Codec von Realtek Verwendung sowie ein hochwertiger Intel Netzwerk Chip (Intel 82562ET). Über die klanglichen Qualitäten des Realtek kann man nicht meckern, erstaunlich war es schon, dass die klanglichen Fähigkeiten der AC97-Fraktion derart gut klingen können – vorausgesetzt, die Mainboardhersteller realisieren ein sauberes Layout. Naturgemäß fehlte dem Klangbild in den Höhen das letzte Glitzern, auch die räumliche Auflösung und Tiefenstaffelung war nicht perfekt. Die 6-Kanal-Fähigkeiten können dennoch versöhnen, so dass dem Hermes in der Disziplin „Audiofähigkeiten“ Heimkino-Qualitäten attestiert werden können. Negativ fallen hingegen die fehlenden digitalen optischen Ein- und Ausgänge auf, gerne hätten wir das bekannte S-Bracket (vgl. MSI KT3 Ultra2-Review) im Lieferumfang gesehen – schließlich hätte der User selbst entscheiden können, ob er die knappen PCI-Plätze mit einem Adapter verbaut. Glücklicherweise verfügt der Hermes über einen digitalen SPDIF Jack an der Frontseite!
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Die Monitoring- sowie die Super I/O-Funktionen (beispielsweise PS/2 und Floppy) werden vom Winbond W832627HF-AW bereitgestellt, der zu den besseren Vertretern seiner Zunft gehört.
Ein weiterer Bekannter ist der CHRONTEL CH7009A-T, über den S-VHS und DVI-Port realisiert werden. Zwar werden TV-Auflösungen von immerhin 1024x768 ermöglicht, die optischen Qualitäten bleiben jedoch hinter den Erwartungen zurück: Das TV-Bild wird zunächst von einem schwarzen Trauerrand gesäumt, der jedoch im Treiber durch Aktivieren des Overscan-Modus verschwindet. Besonders ärgerlich ist dieser schwarze Rand, wenn man im Bios die Einstellung wählt, dass der Rechner das Bild nur über den TV-Port ausgeben soll. Wird nun der Overscan aktiviert und der Rechner erneut gestartet, so zeigt der Fernseher wiederum eine schwarze Umrandung.
Das ausgegebene Bild über den S-VHS konnte in seiner qualitativen Ausprägung ebenfalls nicht ganz überzeugen, da kleine Schriften und Piktogramme unscharf und matschig aussahen. Wurde hingegen Video-Material oder eine DVD ausgegeben, so konnte die Qualität weitgehend versöhnen: Das Bild wirkte weder verzerrt noch in der Farbtreue verfälscht.
Der Bios-Chip wurde auf dem MS 6557 gesockelt ausgeführt, falls ein Bios-Update mal schief geht, kann der Baustein vom User selbst getauscht werden. Die zwei DDR-RAM-Sockel sind gut positioniert, ein Austausch der RAMs ist einfach und unkompliziert möglich.
Aufwändiger gestaltet sich indessen die Montage der CPU, des optischen Laufwerks und der Festplatte. Dazu muss die Front des Hermes demontiert werden, indem man bei geöffnetem Deckel zunächst eine Schraube entfernt, die die komplette Forderseite arretiert. Nun kann das Front-Panel durch Lösen der beidseitigen Arretierungen abgezogen werden, sodass die Installation schnell und unkompliziert erfolgen kann. Das Handbuch leitet den User Schritt für Schritt durch den Installationsvorgang, sodass keine Probleme auftreten sollten – so sollte ein Handbuch aufgebaut sein liebe Mitbewerber!
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Die Installation des CPU-Kühlers geschieht nicht per Retention-Mechanismus, wie wir dies mittlerweile von P4-Systemen kennen. Um einen möglichst kompakten und dennoch leistungsfähigen Kühler zu realisieren, wurde ein Vollkupferkühler gewählt, der selbst Verarbeitungsfreaks gerecht wird. Er wird mittels vier Schrauben in den (vormontierten) Gewinden des Mainboard verschraubt, für gleichmäßigen Anpressdruck sorgen Spiralfedern. Die Grundplatte ist absolut plan und frei von Riefen, die aufgelöteten Kühlerfins erinnern stark an die Künste der Firma Thermalright. Der Lüfter selbst kann ohne Zweifel als echtes Highlight bezeichnet werden, obwohl das Kerlchen mit satten 5000 Umdrehungen zu Werke gehen kann (es erfolgt eine temperaturabhängige Drehzahlregelung!), hört man dank der magnetischen Lagerung kaum ein störendes Laufgeräusch. Im Zusammenspiel mit den beiden ebenfalls magnetisch gelagerten Lüftern an der linken Gehäuseseite, die die durch die CPU erhitzte Luft absaugen, wurde ein echter Silent-PC realisiert. Schaltet man den Rechner ein, drehen die Lüfter schnell hoch, um nach kurzer Zeit fast unhörbar ihren Dienst zu verrichten. MSI gibt die gesamte Lärmemission des (kompletten!) Rechners mit gerade einmal 28,8-35dB an.

Ein wesentlicher Baustein des thermischen Konzeptes stellt der Fan-Duct dar, der auf dem Kühler montiert wird. Auf diese Weise kann die heiße Luft noch effizienter aus dem Inneren des Rechners abgeleitet werden, ohne dass sich die übrigen Komponenten, insbesondere die hitzeempfindliche Festplatte, erwärmen. Überhaupt wurde das gesamte Design aller Komponenten auf ein effizientes thermisches und akustisches Konzept ausgelegt. Selbst die Riser-Karte blieb nicht verschont, offenbar wurde die Platine zur besseren Luftzirkulation durchlöchert.
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Es scheint so, als ob ein Pedant diesen Rechner entworfen hätte, auch die IDE-Kabel wurden strömungsoptimiert, um ein Verdecken des 80 mm Netzteillüfters zu verhindern. Diese Aufzählung könnte man gewiss immer weiter fortsetzen, wie beispielsweise die Anordnung der Stromanschlüsse, deren Abgriffe so gestaltet sind, dass das Kabel möglichst nicht gequetscht werden kann oder die Verwendung eines Notebook-Floppy-Laufwerkes, das den knappen Raum wesentlich effizienter nutzt…Trotzdem, zwei Highlights müssen wir unbedingt noch erwähnen:

Die Montage der Festplatte erfolgt in einem schraubenlos demontierbaren Schlitten, es muss lediglich der Hebel an der Stirnseite geöffnet werden, und schon kann der Käfig entnommen werden.

Um die lauten Laufgeräusche von DVD und Co akustisch unter Kontrolle zu bringen, wurde das optische Laufwerk kurzerhand hinter eine Kunststoffblende verbannt – diese simple Lösung senkt wirkungsvoll den Geräuschpegel!

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Der Hermes im Alltagsbetrieb
Wie sollte es anders sein, die Inbetriebnahme gab keine Denksportaufgaben auf, die Installation der Komponenten machte aufgrund der durchdachten Gesamtlösung einfach Spaß.
Konnten sich bisherige onboard-Grafiklösungen nicht sonderlich mit Ruhm bekleckern, da die Ausgabequalität zumeist nicht stimmte, lag diese beim Hermes auf erstaunlich hohem Niveau. Selbst an unserem EIZO T965 21“-Monitor konnte die Darstellungsqualität bis zu einer Auflösung von
1280*1024 und 85 Hz überzeugen. Wurden hingegen 100 Hz eingestellt, machte sich eine flaue und matschige Darstellung breit.
Um die von MSI-Deutschland beworbenen Dualhead-Funktionen war es jedoch nicht sonderlich gut bestellt. Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wir kein TFT zum Test zur Verfügung hatten! Um diesen Umstand zu kompensieren, setzten wir einen DVI-I-Adapter ein, der bei GeForce4-Karten den Betrieb eines regulären CRTs am DVI-Port ermöglicht. Wurde nun ein zweiter Monitor angeschlossen, so wurde stets der CRT, der am DVI-Port betrieben werden sollte, schlichtweg ignoriert, dies geschah selbst dann, wenn wir im Bios die Ausgabeoption auf „Auto“ oder „CRT+EFP“ einstellten. Der Rechner bootete weiterhin über den ersten Monitor; wurde unter Windows XP der Shortcut des Intel-Treibers
angeklickt, so erfolgte sofort ein Neustart des Rechners. Da jedoch selbst ein Bootvorgang über den DVI-Port unter Verwendung des DVI-Adapters und eines einzelnen Monitors nicht möglich war, können wir keinerlei zuverlässige Aussage zur Dualhead-Fähigkeit machen.
Ein Dualhead-Betrieb per CRT sowie TV-Ausgang wollte ebenfalls nicht gelingen, da der Intel-Treiber nur ein Umschalten zwischen beiden Ausgängen zuließ, jedoch nicht den gleichzeitigen Betrieb.
Im Handbuch selbst fanden wir ebenfalls keinen ausdrücklichen Hinweis auf die Dualhead-Fähigkeit, lediglich die bereits oben erwähnte
Bios-Option „CRT+EFP“ lässt auf deren Existenz schließen. Stattdessen findet sich auf Seite 1-4 ein Hinweis auf die Spezifikationen der integrierten Grafik. Demnach verfügt der Core lediglich über einen integrierten 350 MHz 24-bit RAMDAC – echtes Dualhead ist jedoch nur über zwei RAMDACs möglich!
Um eine möglichst gute Performance zu erreichen, sollte der User unbedingt die aktuellen Treiber einsetzen. Der von uns unter Windows XP verwendete
Treiber 11.2 ist in der Lage, satte 64 MB für Grafikanwendungen zu adressieren, der auf der beigelegten CD befindliche Treiber schaffte hingegen lediglich 48 MB. Dies ist insbesondere deshalb bemerkenswert, da viele Spiele mit dem älteren Treiber ihren Dienst quittierten, mit dem neuen jedoch absolut reibungslos arbeiteten.
Um die Ressourcenverteilung braucht man sich bei einem solch hoch integrierten Rechner keinerlei Gedanken zu machen – jedenfalls dann nicht, wenn der Hersteller sauber gearbeitet hat. MSI lies es sich dennoch nicht nehmen und hat das Interrupt Request Routing im Handbuch über alle 4 Order dokumentiert (falls PCI-Karten auf mehr als eine INT zurückgreifen müssen).
| Order 1 | Order 2 | Order 3 | Order 4 | |
| VGA | INT A# | - | - | - |
| 1394 | INT D# | - | - | - |
| PCMCIA | INT C# | - | - | - |
| PCI Slot | INT B# | INT C# | INT D# | INT A# |
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Die Stabilität
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Benchmarks
Zum Vergleich dienen die Benchmarkergebnisse des HiQ-Mini-PCs mit onboard VGA.
| Sandra 2002.1.8.59 |
Dhrystone | Whetstone | INT/SSE | FPU/SSE | Mem/INT | Mem/FPU |
| HiQ Mini-PC DDR266 Pentium 4 1.8 onboard VGA |
3303 | 936/2215 | 7114 | 8678 | 1129 | 1128 |
| Hermes 845GL DDR266 Pentium 4 1.8 onboard VGA |
3457 | 947/2261 | 7180 | 8736 | 1288 | 1279 |
Kommen wir nun zu MadOnion's Benchmarks:
| MadOnion | PCMark2002/CPU | PCMark2002/MEM | 3DMark2000 | 3DMark2001SE |
| HiQ Mini-PC DDR266 Pentium 4 1.8 onboard VGA |
4276 | 3177 | 1462 | 657 |
| Hermes 845GL DDR266 Pentium 4 1.8 onboard VGA |
4352 | 3374 | 3131 | 1490 |
| OpenGL | Vulpine GL 1024x768x32 |
Cinebench Shading |
Cinebench Raytrace |
| HiQ Mini-PC DDR266 Pentium 4 1.8 onboard VGA |
- | 12,06 | 17,59 |
| Hermes 845GL DDR266 Pentium 4 1.8 onboard VGA |
11,3 | 13,57 | 18,09 |
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Fazit
Wer es noch nicht gemerkt hat: Wir waren von dem MSI Hermes 845GL-P einfach begeistert! Das thermische sowie akustische Design konnte voll und ganz überzeugen, selten bekommt der User für gerade einmal 330 Euro in der vorgestellten Version mit PCMCIA-Steckplätzen und Memory Stick-Slot einen so liebevoll designten Barebone. Zudem lässt sich der Hermes überaus einfach durch jeweils zwei PCMCIA- und PCI-Karten erweitern – welcher Mini-PC bietet das schon?! Der Hermes kann fast alles perfekt: Er ist ein echter Silent-PC, der eine hervorragende over-all-Leistung bietet – lediglich im 3D-Bereich muss der Anwender Abstriche machen. Wer jedoch auf der Suche nach dem idealen Office- und Multimedia-Rechner ist, ein ansprechendes Design wünscht, das sich mühelos ins heimische Wohnzimmer integrieren lässt, der sollte nicht lange überlegen und diesen Winzling mit der riesigen Ausstattung ganz oben auf seine Wunschliste setzen. Selbst der Tester hat sich dabei ertappt, dass die wuchtigen (Dual-) GHz-Boliden keines Blickes mehr gewürdigt wurden, stattdessen verrichtete der Hermes (nahezu) lautlos seine Dienste: Welch ein Segen kann ein kleiner, feiner und problemloser Silent-PC für die Augen, Ohren und Nerven sein!

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