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Im Test: 4 Mainboards und 4 Chipsätze für Intels Pentium 4 mit DDR400/FSB800 - 7/24 Ebenso wie Asus verzichtet auch Albatron auf den ersten PCI-Slot und läßt dessen Platz brach liegen. Schade, sechs PCI-Slots hätten das Mainboard aufwerten können. Zudem gibt es auch nur zwei DIMM-Slots, die allerdings beliebig mit DDR266, DDR333 oder DDR400 Riegeln bestückt werden können. Der Abstand zum AGP-Steckplatz ist recht gering, lange Grafikkarten müssen vor dem Aus- oder Einbau des Speichers entfernt werden.
Auf der Northbridge finden wir einen massiven Kühlkörper, der ein hohes Übertaktungspotential suggeriert. Der Kühler wurde parallel zum AGP-Slot ausgerichtet und sollte auch beidseitig gekühlten Grafikkarten nicht im Wege sein. Während der ATX-Stromanschluß gleich hinter den Speicherbänken zu finden ist, hat Albatron die IDE-Anschlüsse (S-ATA bietet das Albatron PX848PV/Pro nicht) knapp unterhalb des AGP-Steckplatzes in einem 90 Grad Winkel zu den PCI-Steckplätzen angeordnet. Ausladende Kühlerkonstruktionen auf der Grafikkarte machen einen IDE-Kabelwechsel zu einer fummeligen Angelegenheit. Erfreulich: Lange PCI-Karten finden in den PCI-Slots 3 bis 5 dann doch noch ihren Platz.
Den Floppy-Anschluß legt Albatron unter den fünften PCI-Steckplatz, was auf den ersten Blick überaus unsinnig erscheint. Im OEM-Sektor ist es jedoch nicht unüblich, die Flachkabel der Diskettenlaufwerke hinter dem Mainboard zu verlegen. Wer derart vorgeht, erspart sich Kabelgewirr und verbessert den Luftfluß im PC. Gleich rechts neben dem Floppy-Anschluß finden wir zwei USB-Header, die dort gut erreichbar liegen. Ein Slotblech für einen der Header ist im Lieferumfang enthalten. Unter den IDE-Anschlüssen des Albatron PX848PV/Pro finden wir die BIOS-Batterie und den CLEAR-CMOS-Jumper. Links daneben liegt die ICH4, Intels Southbridge der 84x-Generation ohne Serial-ATA.
Der BIOS-Chip befindet sich links des vierten PCI-Steckplatzes, er wurde leider verlötet ausgeführt. Links vom zweiten PCI-Slot ist ein 3Com 910 LAN-Chip zu verorten, ein kleines Stück darüber finden wir den Realtek ALC655 AC97 Chip, der die Audio-Funktionalität des Chipsatzes herausführt.
1. Einleitung |
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