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Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 1/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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UPDATE 03.07.2006:
Mit dem NesteQ NA 5201 fügen wir dem Testfeld das vierzehnte Netzteil hinzu. Es handelt sich hierbei um ein semi-passives Gerät mit einem 120 mm Lüfter.
UPDATE 21.03.2006:
Das dreizehnte Netzteil in diesem Roundup ist das be quiet! BQT P6-Pro 530 Watt. Mit der "Dark Power Pro"-Familie führt be quiet! nicht nur das Kabelmanagement sondern auch den 120 mm Lüfter im Netzteilboden ein.
UPDATE 23.02.2006:
Nach Rücksprache mit Antec möchten wir unseren Lesern nun darlegen, warum wir das Antec Neo HE 500 Watt nicht empfehlen können.
UPDATE 18.02.2006:
Das Testfeld wurde um ein weiteres Modell aus der 500 Watt-Klasse erweitert. Neu hinzugekommen ist das Antec Neo HE 500 Watt mit SLI-Unterstützung und abnehmbaren Kabeln. Zudem soll das Netzteil mit 18 dB(A) besonders leise arbeiten und eignet sich für ATX- sowie EPS-Systeme.
UPDATE 08.01.2006:
Wir haben unser Testfeld um zwei weitere Modelle der 500 Watt-Klasse erweitert: Das Cooler Master Real Power 550W (RS-550-ACLY) und das neue Cooler Master Real Power 550W SLI (RS-550-ACLY) empfehlen sich für besonders fordernde Konfigurationen und unterstützen sowohl ATX- als auch EPS-Systeme.
UPDATE 28.11.2005:
Für das be quiet! Dark Power 520 Watt haben wir nun ein Austauschgerät bekommen und können im Rahmen eines Nachtests klären, ob sich die 6-Pin Stromanschlüsse jetzt auch auf unsere PCI-Express Grafikkarten stecken lassen.
UPDATE 01.11.2005:
Wir haben unser Testfeld um zwei neue Netzteile erweitert: Das be quiet! Dark Power 520 Watt bietet nun zwei getrennte 12 Volt Spannungskreise sowie zwei 6-Pin Anschlüsse für PCI-Express Grafikkarten. Auch das Enermax Liberty 400 Watt bietet diese beiden Merkmale, verfügt darüberhinaus jedoch auch über abnehmbare Kabelstränge.
Netzteile sind ein gutes Geschäft: Preiswert in Fernost gefertigt, werden sie unter diversen Markennamen in Europa teuer angeboten, dabei laufen Noname und Markenartikel oft beim selben Hersteller vom Band. Im Gegensatz zu Arbeitsspeicher oder Mainboards kann man mit Netzteilen und Gehäusen noch viel Geld verdienen, daher müssen teure Markenprodukte nicht unbedingt besser sein als die OEM-Modelle, welche sich in preiswerten Gehäusen oder Komplettsystemen finden.
Der Hauptunterschied besteht zumeist in der Vielfalt der Anschlüsse sowie der Laufruhe der Lüfter. Preiswerte OEM-Netzteile sind zumeist leicht und haben nur kleine Kühlprofile. Das senkt das Transportgewicht und die Herstellungskosten, erfordert aber auch schneller drehende Lüfter. Das wiederum macht das Netzteil laut, ermöglicht aber auch die Verwendung preiswerterer Komponenten, die nicht so hohe Anforderungen an die Umgebungstemperatur stellen. Die Leistungsdaten eines solchen Netzteiles können oft durchaus überzeugen, die Verarbeitung und Lautstärke jedoch meist weniger.
Diese Aussagen gelten für Netzteile bis 350, maximal 400 Watt. Sollte das Billig-Netzteil 500, 600 oder gar 700 Watt anpreisen, so tut man gut daran, dem Gerät mit Mißtrauen zu begegnen. 350 Watt reichen für ein performantes System, das eine aktuelle Top-Grafikkarte einsetzt, vollkommen aus, zudem lassen sich Netzteile mit dieser Leistung durchaus preiswert herstellen. Aktuelle Preislisten chinesicher Hersteller sprechen von 6 bis 8 US-Dollar.
Bei 500 bis 700 Watt ist deutlich mehr Aufwand gefragt, die Kosten steigen, und das Netzteil kann nicht mehr für weniger als 10 US-Dollar angeboten werden. Das manche Hersteller dies dennoch tun, kann nur als Etikettenschwindel bezeichnet werden. Hier wird darauf spekuliert, daß die meisten Käufer, die zu einem solchen 500 bis 700 Watt Schnäppchen greifen, in Wahrheit auch mit 350 bis 400 Watt auskommen würden.
Das andere Extrem sind passiv gekühlte Netzteile, welche eine wahre Materialschlacht veranstalten, um komplett auf Lüfter verzichten zu können - das kostet natürlich deutlich mehr. Auch Extras wie Regelungen für die Gehäuselüfter oder spezielle Anschlüsse für Grafikkarten oder EPS-Netzteile sind im Massenmarkt nur selten gefragt, für diese Ausstattungsmerkmale muß man also tiefer in die Tasche greifen. Zudem bieten einige Markenhersteller auch bessere Garantieleistungen und eine Hotline an, wichtig im Ernstfall, aber auch ein Kostenfaktor.
Dennoch bleibt für den Hersteller, den Importeur, den Zwischenhandel und Verkäufer genug Geld übrig, wenn der Kunde mit seinem Markennetzteil nach Hause geht. Wir werden uns heute neun aktuelle Marken-Netzteile ansehen, die dem Kunden im Vergleich zur billigen Massenware aus Fernost, bei der 550 Watt für einen Endkundenpreis von 30€ zu haben sind, einen deutlichen Mehrwert bieten wollen. Ob die Luxus-Ware - ebenfalls aus Fernost - überzeugen konnte und ihr Geld wert ist, wollen wir in diesem Test klären.
Die folgende Übersicht stellt die Testkandidaten in Hinblick auf alle wichtigen Ausstattungsmerkmale gegenüber:
| Antec NeoPower 480 Watt |
Antec Phantom 350 Watt |
be quiet! BQT P5 420 Watt |
|
| Leistung in Watt | 480 | 350 | 420 |
| 12 Volt Kreise | 2 | 2 | 1 |
| Active PFC | ja | ja | ja |
| Lüfter | 1 x 120 mm, temperaturgeregelt |
lüfterlos | 2x 80 mm, temperaturgeregelt |
| Floppyanschlüsse | 2 (Adapter) | 2 | 2 |
| ATX-Anschluss | 20/24 Pin | 20/24 Pin | 20/24 Pin |
| ATX 12V / EPS | ja / nein | ja / nein | ja / nein |
| VGA 6 Pin | ja | ja | ja |
| VGA Molex | nein | nein | ja |
| HDD Molex/SATA | 9 / 2 | 7 / 2 | 6 / 4 |
| Lüfter Molex/3-Pin | 2 / - | - / - | 3 / 3 |
| Besonderheiten | Abnehmbare Kabel, Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch, 20 Pin-Adapter Lüfterregelung |
Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch, 20 Pin-Adapter |
Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch, 20 Pin-Adapter, Lüfterregelung, 3 Jahre Garantie |
| Levicom VisiblePower 450 Watt |
ichbinleise Power NT 400 Watt |
Sharkoon Silentstorm SHA430-9A 430 Watt |
|
| Leistung in Watt | 450 | 400 | 430 |
| 12 Volt Kreise | 1 | 2 | 2 |
| Active PFC | ja | ja | ja |
| Lüfter | 2 x 80 mm, temperaturgeregelt |
1 x 120 mm, temperaturgeregelt |
1 x 92 mm, 1 x 80 mm, temperaturgeregelt |
| Floppyanschlüsse | 2 | 1 | 2 |
| ATX-Anschluss | 20+4 Pin | 20/24 Pin | 20+4 Pin |
| ATX 12V/EPS | ja / nein | ja / nein | ja / nein |
| VGA 6 Pin | nein | nein | ja |
| VGA Molex | nein | nein | nein |
| HDD Molex/SATA | 8 / 2 | 5 / 2 | 8 / 2 |
| Lüfter Molex/3-Pin | - / - | - / - | - / - |
| Besonderheiten | Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch, 20 Pin-Adapter |
Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, Adapter: 1x/4x Molex Molex auf SATA |
Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch |
| Tagan TG480-U22 480 Watt |
be quiet! BQT P6 520 Watt |
Enermax Liberty 400 Watt |
|
| Leistung in Watt | 480 | 520 | 400 |
| 12 Volt Kreise | 2 | 2 | 2 |
| Active PFC | ja | ja | ja |
| Lüfter | 2 x 80 mm, temperaturgeregelt |
2 x 80 mm, temperaturgeregelt |
1 x 120 mm, temperaturgeregelt |
| Floppyanschlüsse | 2 | 2 | 1 |
| ATX-Anschluss | 20+4 Pin | 20/24 Pin | 20+4 Pin |
| ATX 12V/EPS | ja / ja | ja / ja | ja / ja |
| VGA 6 Pin | ja | 2x | 2x |
| VGA Molex | ja | ja | nein |
| HDD Molex/SATA | 8 / 4 | 6 / 4 | 6 / 6 |
| Lüfter Molex/3-Pin | - / - | 3 / 3 | - / - |
| Besonderheiten | Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch, Erdung, Adapter: 2x Molex-zu-PEG |
Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch, 20 Pin-Adapter, Lüfterregelung, 3 Jahre Garantie |
Abnehmbare Kabel, Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch, 20 Pin-Adapter, 3 Jahre Garantie |
| Cooler Master Real Power 550 Watt |
Cooler Master Real Power 550 Watt SLI |
Antec Neo HE 500 Watt |
|
| Leistung in Watt | 550 | 550 | 500 |
| 12 Volt Kreise | 3 | 3 | 3 |
| Active PFC | ja | ja | ja |
| Lüfter | 1 x 120 mm, temperaturgeregelt |
1 x 120 mm, temperaturgeregelt |
1 x 80 mm, temperaturgeregelt |
| Floppyanschlüsse | 1 | 1 | 2 |
| ATX-Anschluss | 20/24 Pin | 20/24 Pin | 20+4 Pin |
| ATX 12V/EPS | ja / ja | ja / ja | ja / ja |
| EPS 6-Pin | ja | nein | nein |
| VGA 6 Pin | ja | 2x | 2x |
| VGA Molex | nein | nein | nein |
| HDD Molex/SATA | 6 / 3 | 6 / 3 | 6 / 4 |
| Lüfter Molex/3-Pin | - / - | - / - | - / - |
| Besonderheiten | Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch, Verbrauchsanzeige, 20 Pin-Adapter |
Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch, Verbrauchsanzeige, 20 Pin-Adapter |
Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch |
| be quiet! BQT P6-Pro 530 Watt |
NesteQ NA 5201 520 Watt |
|
| Leistung in Watt | 530 | 520 |
| 12 Volt Kreise | 2 | 2 |
| Active PFC | ja | ja |
| Lüfter | 1 x 120 mm, temperaturgeregelt |
1 x 120 mm, temperaturgeregelt |
| Floppyanschlüsse | 1 | 2 |
| ATX-Anschluss | 20/24 Pin | 20+4 Pin |
| ATX 12V/EPS | ja / ja | ja / ja |
| VGA 6 Pin | 2x | 2x |
| VGA Molex | ja* | nein |
| HDD Molex/SATA | 8 / 6 | 8 / 4 |
| Lüfter Molex/3-Pin | 3 / 3 | - / - |
| Besonderheiten | Kaltgerätekabel, 4 Schrauben, mehrsprachiges Handbuch, 20 Pin-Adapter, Lüfterregelung, 3 Jahre Garantie |
Kaltgerätekabel, mehrsprachiges Handbuch, semi-passive Kühlung, 3 Jahre Garantie |
Der ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 für Netzteile schreibt zwei unabhägige 12 Volt Spannungskreise vor, um eine höhere Stabilität zu gewährleisten und die sogenannten "Peak Voltage Ripple" zu glätten. Gerade die CPU ist ein recht unberechenbarer 12 Volt Konsument und neigt zu deutlichen Lastwechseln. Diese können den 12 Volt Strang überfordern, denn auch Grafikkarten, Lüfter und Laufwerke hängen als Verbraucher an der 12 Volt Schiene. In unserem Testfeld bieten fast alle Kandidaten zwei getrennte 12 Volt Rails, lediglich das be quiet! BQT P5 420 Watt und das Levicom VisiblePower 450 Watt setzten auf eine einzelne 12 Volt Schiene. Tagan erlaubt beim TG480-U22 480 Watt das Umschalten auf der Rückseite des Netzteiles. Sollte das System mit zwei getrennten Leitungen instabil werden, z.B. weil zwei Grafikkarten im SLI-Betrieb noch unberechenbarer als eine CPU sein können, bietet Tagan die Möglichkeit, beide 12 Volt Schienen wieder zu kombinieren. Auch die beiden Modelle von Cooler Master und das Antec Neo HE 500 Watt bilden eine Ausnahme: Sie bieten gleich drei 12 Volt-Rails und versprechen somit zusätzliche Stabilität.
Betrachten wir nun die einzelnen Testkandidaten...
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 2/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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Antec NeoPower 480 Watt
Das Antec NeoPower 480 Watt gehört zu den ersten Netzteilen mit abnehmbaren Kabelsträngen. Es wird ein vielfältiges Kabelsortiment mitgeliefert, welches man an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Auf diese Weise spart man sich unnötige Kabel, welche ansonsten unnütze im Gehäuse herumhängen.
Antec bietet ein 6-Pin Kabel für PCI-Express Grafikkarten, aber keinen separaten Molex-Anschluß für AGP-Grafikkarten. Wem die Kabelvielfalt noch nicht ausreicht, der kann sich mit je zwei weiteren Molex- und SATA-Anschlüssen die mitgelieferten Kabelstänge modifizieren.
Zur Kühlung setzt Antec einen 120 mm Lüfter im Boden des Netzteiles ein, die dort angesaugte Luft verläßt das Netzteil zur Rückseite hinaus. Die Kühlprofile im Netzteil sind von mittler Größe, der Aufbau wirkt kompakt, übersichtlich und doch nicht gedrängt.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 3/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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Antec Phantom 350 Watt
Statt auf pure Leistung setzt Antec beim Phantom 350 Watt auf absolute Stille. Das passiv gekühlte Netzteil ist mit Kühlprofilen versehen und recht gewichtig - sorgfältiges Verschrauben ist daher oberste Pflicht! Die Verarbeitung ist vorbildlich. Da sich ja kein Lüfter dreht, zeigt eine blaue LED an, ob das Netzteil gerade in Betrieb ist oder nicht.
Antec bietet zwar ein 6-Pin Kabel für PCI-Express Grafikkarten, ein separater Molex-Anschluß für stromhungrige AGP-Grafikkarten fehlt jedoch. Auf vier Kabelstränge verteilt Antec die Anschlüsse für Lüfter und Laufwerke, das erscheint ausreichend.
Während vier Seiten des Netzteiles mit Kühlprofilen versehen wurden, dienen Vorder- und Rückseite als Lufttunnel. Die warme Luft kann hier aus dem Gehäuse nach außen entweichen. Im Testbetrieb wurde das Netzteil nicht besonders heiß - eine Gehäuselüftung vorrausgesetzt.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 4/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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be quiet! BQT P5 420 Watt
be quiet! setzt beim BQT P5 420 Watt auf Qualität und gibt 3 Jahre Garantie sowie 48-Stunden Vor-Ort-Austausch im ersten Jahr. Die spiegelnde Oberfläche soll nicht nur schick aussehen, sondern auch für besonders niedrige Strahlungswerte sorgen. Sie ist allerdings auch sehr empfindlich, man sieht jeden Kratzer und Fingerabdruck.
Das BQT P5 420 Watt bietet drei Lüfteranschlüsse, deren Drehzahl vom Netzteil geregelt wird. Zudem laufen die Netzteil- und Gehäuselüfter nach dem Ausschalten des Computers noch drei Minuten lang nach, um eine ausreichende Abkühlung zu ermöglichen und die Komponenten somit zu schonen.
be quiet! trennt nicht nur die Lüfter komplett aber, sondern bietet auch einen 6-Pin Anschluß für PEG sowie einen separaten Molex-Anschluß für AGP-Grafikkarten. Für die Laufwerke gibt es vier weitere Anschlußkabel, dabei erscheinen vor allem die vier SATA-Anschlüsse sehr zeitgemäß. Weiniger zeitgemäß: Das Netzteil weist keine zwei getrennten 12V Spannungskreise auf.
Zur Kühlung verwendet be quiet! zwei 80 mm Lüfter, einer zieht Luft oberhalb der CPU ab, der zweite bläst die heiße Luft zur Rückseite hinaus. Das Netzteil wirkt im Inneren sehr vollgestopft und enthält großzügig dimensionierte Kühlprofile.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 5/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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Levicom VisiblePower 450 Watt
Das Levicom VisiblePower 450 Watt Netzteil in der schwarzen Ausführung (black) besteht aus Aluminium und Plexiglas. Der durchsichtige Kunststoff gibt den Blick frei auf die rote Platine, recht kleine Kühlkörper in Neon-Grün und die blauen Lüfter. Diese 80 mm Lüfter wurden mit jeweils 4 blauen LEDs versehen, die abhängig von der Drehzahl heller oder dunkler leuchten.
Auch die UV-sensitive Ummantelung des ATX-Stromkabels sowie die UV-sensitiven Stecker zeigen ganz klar die Zielgruppe des Levicom VisiblePower an: Die Modder-Gemeinde! Leider fehlen jedoch 6-Pin-Versorgungskabel für PCI-Express Grafikkarten der gehobenen Leistungsklasse bzw. separate Molex-Anschlüsse für stromhungrige AGP-Grafikkarten. Auch eine Lüfterregelung für Gehäuselüfter fehlt. Wie das Modell von be quiet! setzt auch Levicom beim Visible Power 450 Watt auf einen einzelnen 12V Spannungskreis.
Die Laufweksanschlüsse verteilen sich auf lediglich drei Kabel. Dadurch sind Störeinflüsse einzelner Geräte auf die komplette Kette möglich. Insbesondere die Stromversorgung von Grafikkarten und Lüftern sollte nach Möglichkeit von der der Laufwerke abgetrennt werden. Beim Levicom VisiblePower 450 Watt Netzteil ist das jedoch kaum möglich.
Die Lüftung geschieht als Tunnel, auf einen Luftabzug oberhalb der CPU wird verzichtet. Obwohl die Kühlprofile recht klein geraten sind und die Plexiglashaube keine Wärme abführen kann, arbeitet das Netzteil überraschend kühl.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 6/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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ichbinleise Power NT 400 Watt
Das ichbinleise Power NT 400 Watt ist ein Fortron FSP400-60THN-P, welches mit einem temperaturgeregelten MR Fan 12/2350 versehen wurde. Dieses Netzteil wird als stromsparend eingestuft, ist jedoch auf OEM-Hersteller zugeschnitten und geizt daher mit Anschlüssen. Dort kommt es auf jeden Pfennig an und jedes überzählige Kabel kostet Geld und Arbeitszeit beim Wegbinden.
MR Computertechnik hat diesen Mangel erkannt und liefert einen Molex 1-auf-4 Verteiler sowie einen Molex-auf-SATA Adapter von Sharkoon mit. Einen 6-Pin Anschluß für PCI-Express Grafikkarten oder einen separaten Molex-Anschluß für AGP-Grafikkarten bekommt man hierdurch trotzdem nicht.
Die Verarbeitung des Netzteiles ist gelungen, im Gegensatz zu den Modellen von Levicom und be quiet! wird hier ein Trennung in zwei 12 Volt-Stromkreise vorgenommen. Aufwand und Kühlprofile stehen den Mitbewerbern in keinem Punkt nach, und das Gewicht des Fortron FSP400-60THN-P ist entsprechend hoch.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 7/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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Sharkoon Silentstorm SHA430-9A 430 Watt
Das Sharkoon Silentstorm SHA430-9A ist gut verarbeitet und macht einen robusten und umempfindlichen Eindruck. Auf der Rückseite befindet sich ein Drehknopf, mit dem man die Umdrehungszahl der Lüfter voreinstellen kann. Nach dem Drehen dauert es allerdings ein paar Sekunden, bis die Drehzahl langsam angepaßt wird.
Sharkoon bietet eine mittelere Auswahl an Anschlüssen: Während man das Fortron FSP400-60THN-P und das Levicom VisiblePower 450 Watt übertreffen kann, bleibt man dennoch klar hinter Antecs Neopower 480 Watt, dem Tagan TG480-U22 480 Watt oder dem be quiet! BQT P5-420 Watt zurück. Erfreulich ist der 6-Pin Anschluß für PCI-Express Grafikkarten, das Pendant für AGP-Modelle vermissen wir jedoch. Dafür ist die 12 Volt-Versorgung in zwei unabhängige Spannungskreise aufgeteilt.
Das Netzteil läßt seine Lüfter nach dem Abschalten des Rechners noch bis zu zwei Minuten nachlaufen, um die Innentemperatur des Gehäuses unter 40°C zu senken. Das Tachosignal des Netzteillüfters kann über einen 3-Pin Anschluß vom Mainboard ausgewertet werden, eine Steuerung für Gehäuselüfter wird leider nicht geboten.
In Bezug auf die Kühlung setzt Sharkoon auf zwei Lüfter: Im Boden des Netzteiles befindet sich ein 92 mm Lüfter, auf der Rückseite ein 80 mm Lüfter. Um heiße Luft hinter den CD/DVD-Laufwerken anziehen zu können, wurde die Vorderseite weitgehend perforiert. Die Kühlprofile im Inneren sind von mittlerer Größe, die Luftführung wurde klar umgesetzt.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 8/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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Tagan TG480-U22 480 Watt
Besonders flexibel gibt sich das Tagan TG480-U22, welches sowohl auf Mainboards mit ATX- als auch auf Platinen mit EPS-Anschluß eingesetzt werden kann. Hierfür bietet Tagan ein zweites Kabel, welches mit dem ATX 12V-Stecker zusammen einen EPS 8-Pin Connector ergibt. Weiterhin werden zwei speziell abgeschirmte Kabel geboten, die für den Anschluß an Grafikkarten bestimmt sind. Es handelt sich um einen 6-Pin-Anschluß für PCI-Express- sowie einen Molex-Anschluß für AGP-Grafikkarten. Für SLI-Systeme legt Tagan einen zweiten 6-Pin-Anschluß bei, der durch zwei Molex-Stecker gespeist wird.
Anschlußkabel gibt es reichlich, so daß Grafikkarte, Lüfter und Laufwerke getrennt verkabelt werden können. Die Kabel könnten jedoch ein paar Zentimeter länger sein. Mit vier SATA-Anschlüssen ist das Tagan gut bestückt, ein Erdungskabel gehört hierbei zu den ungewöhnlicheren Ausstattungsmerkmalen des Netzteiles.
Zwei getrennte 12V-Spannungskreise zeigen, daß Tagan auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Doch auch hier gibt es wieder eine Besonderheit: Mit einem Schalter auf der Rückseite des Netzteiles lassen sich die beiden 12V-Kreise kombinieren, ein Vorgehen, was auf kritischen Systemen u.U. die Stabilität verbessern kann.
Wie be quiet! packt auch Tagan neben den üblichen Kabelbindern farbige Klettbinder bei, welche wiederverwertet werden können. Mit be quiet! hat Tagan auch die 3-jährige Garantie gemein. Das besonders gut abgeschirmte Kaltgerätekabel mit Ferritkern ist jedoch einzigartig.
Das Kühlprinzip ist bei Tagan ein Tunnel: Auf der Vorderseite zieht das Netzteil mit einem 80 mm Lüfter heiße Luft hinter den Laufwerken an und befördert sie auf der Rückseite mit einem weiteren 80 mm Lüfter aus dem Gehäuse. Auf der Oberseite findet sich ein sehr feinmaschiges Lochblech, welches den Blick auf die Rückseite der Platine freigibt. Ob dies der zusätzlichen Kühlung dienen soll, bleibt jedoch unklar.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 9/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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be quiet! BQT P6 520 Watt
Mit der "Dark Power"-Serie (BQT P6) liefert be quiet! nun den Nachfolger der erfolgreichen BQT P5-Familie aus. Abermals setzt man auf Service und bietet 3 Jahre Garantie sowie 48-Stunden Vor-Ort-Austausch im ersten Jahr. Auch das be quiet! BQT P6 520 Watt wurde mit dem spiegelnden Lack versehen, den wir von der BQT P5-Serie her kennen. Das sieht zwar schick aus, aber man sieht auch jeden Fingerabdruck.
Den Lüfternachlauf von 180 Sekunden nach dem Herunterfahren des PC und die temperaturabhängige Drehzahlregelung von bis zu drei Gehäuselüftern kennen wir bereits vom BQT P5 420 Watt, be quiet! hat diese sinnvollen Extras beibehalten und die Lüfteranschlüsse im Molex- und 3-Pin-Format um einige Zentimeter verlängert.
Wir finden es positiv, daß be quiet! die Lüfter und die Stromversorgung für AGP-Grafikkarten von den Laufwerksanschlüssen abtrennt. Zudem sind die beiden 6-Pin Stromanschlüsse für leistungsstarke SLI- oder Crossfire-Plattformen ein sinnvoller Schritt gegenüber dem BQT P5 420 Watt, welches nur einen dieser Anschlüsse hat. In der Praxis erwiesen sich die 6-Pin Stecker als extrem schwergängig, auf drei Testkarten konnten wir die Stecker nicht vollständig aufstecken.
UPDATE: Unsere Rückfrage bei Listan ergab zunächst Verwunderung, wir waren wohl die einzigen, die Probleme mit dem 6-Pin Stecker hatten. Listan prüfte daraufhin die Lieferung und es stellte sich heraus, daß einige Netzteile der Musterlieferung mit den problematischen Steckern versehen waren. Man sicherte uns sogleich ein Austausgerät zu, welches 14 Tage später bei uns eintraf und für einen Nachtest verwendet wurde. Das Austausgerät entspricht unserem ursprüglichen Testmuster, hat aber ganz normale, leichtgängige 6-Pin Stecker für PCI-Express Grafikkarten.
Die wichtigste Änderung steckt allerdings im Detail: Das BQT P6 520 Watt unterstützt die ATX12V Spezifikation in der Version 2.2 und bietet zwei getrennte 12 Volt Spannungskreise, die gab es bei der BQT P5-Serie noch nicht. Bei den Laufwerksanschlüssen gibt es hingegen keine Änderungen: 6x Molex, 4x SATA, 2x Floppy.
Zur Kühlung verwendet be quiet! weiterhin zwei 80 mm Lüfter, einer zieht Luft oberhalb der CPU ab, der zweite bläst die heiße Luft zur Rückseite hinaus. Im Inneren wirkt das Netzteil aufgeräumter als die BQT P5-Serie, ein eindeutiger Luftkanal ist vorhanden und die Kühlprofile sind dennoch ausreichend dimensioniert, die neue Platine besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Das weitgehend überarbeitete Innenleben des be quiet! BQT P6 520 Watt gefällt uns sehr gut, auch die großzügigeren Kabellängen erleichtern den Einbau deutlich. Laut Hersteller entsprechen die verwendeten Materialien übrigens der Umweltverordnung nach RoHS (Restriction of Hazardous Substances). be quiet! hat die Schwachstellen des Vorgängers vollständig beseitigt, nun müssen nur noch die Messwerte stimmen.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 10/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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Enermax Liberty 400 Watt
Das von uns getestete Enermax Liberty 400 Watt ist das kleinste Modell der Serie, die beiden anderen Varianten bieten 500 und 620 Watt und sind somit besser für SLI- oder Crossfire-Systeme geeignet. Für den Betrieb mit zwei High-End Grafikkarten dürften dem 400 Watt Modell nämlich die Reserven fehlen. Das Netzteil kommt mit einem unempfindlichen schwarzen Effektlack und ist gleich dreifach eingepackt.
Wie Antec beim NeoPower 480 Watt setzt auch Enermax auf ein moduleres Kabelsystem, bei dem sich nicht benötigte Stränge entfernen lassen. Das Kabelchaos im PC hat also zumindest teilweise ein Ende gefunden. Während Antec Molex- und SATA-Anschlüsse auf getrennte Stränge verteilt, setzt Enermax auf gemischte Kabel, welche allerdings etwas widerspenstiger sind. Zudem liegen die Anschlüsse bei Enermax dichter zusammen, da Enermax davon ausgeht, daß maximal zwei Geräte pro Stang angeschlossen werden (2x Molex, 2x SATA oder 1x Molex + 1x SATA). Da viele moderne Systeme Molex-Anschlüsse nur noch für die CD- und DVD-Laufwerke verwenden und bei den Festplatten auf Serial-ATA setzen, gefällt uns Antecs Lösung unterm Strich etwas besser. Ein Pluspunkt für Enermax ist allerdings das Easy-Plug Design der Molex-Anschlüsse: Die Stecker wurden mit einer griffigen Lasche versehen, welche das Aufstecken und Abziehen erleichtert und die Finger schont.
Zudem bietet das Enermax Liberty 400 Watt zwei Buchsen für die 6-Pin Stromversorgung von PCI-Express Grafikkarten sowie sechs Buchsen für weitere Kabelstänge, Enermax packt aber nur drei weitere Kabelstränge für Laufwerke bei, einen Kabelstrang mit einem einzelnen, geschirmten Molex-Anschluß für leistungsstarke AGP-Grafikkarten gibt es nicht, und auch Anschlüsse für Gehäuselüfter bietet das Netzteil leider nicht. Ein Monitoring-Anschluß für den Netzteillüfter ist, wie bei Enermax üblich, natürlich auch beim Liberty 400 Watt vorhanden.
Technisch erfüllt das Liberty 400 Watt die ATX 12V 2.2 Spezifikationen und bietet zwei getrennten 12V Spannungskreise. Durch seinen einzelnen 120 mm Lüfter auf der Unterseite verspricht es zudem hohe Laufruhe. Da Enermax ein vorstehendes Lüftergitter verbaut, kann es bei einigen Gehäusen jedoch zu Problemen beim Einbau kommen, da das Lüftergitter auf den seitlichen oder hinteren Auflagen für das Netzteil aufliegt und die Bohrungen für die Verschraubung des Netzteils am Gehäuse somit um einen guten Millimeter nach oben verlagert werden.
Innen wirkt das Netzteil aufgeräumt, die Kühlrippen fallen allerdings etwas bescheiden aus.
Lieferumfang:
Technische Daten:
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Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 11/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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Cooler Master Real Power 550 Watt
Cooler Master bietet im Rahmen der "Real Power" Serie drei Netzteile an, von denen wir heute zwei vorstellen werden. Neben dem Real Power 450 Watt gibt es zwei Modelle mit 550 Watt. Davon ist eines mit einem 6-Pin EPS-Stecker und einem 6-Pin Stecker für PCI-Express Grafikkarten ausgestattet, das andere bietet zwei 6-Pin PCI-Express-Stecker und trägt daher den Beinamen "SLI".
Das Cooler Master Real Power 550 Watt erfüllt die Anforderungen der ATX 12V V 2.01 und der EPS 12V V 2.1 Spezifikation, andere Hersteller sind hier bereits einen Schritt vorraus und orientieren sich am ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 wie z.B. das Enermax Liberty 400 Watt. Dennoch versucht sich Cooler Master von den Mitbewerbern abzusetzen und bietet statt zwei gleich drei 12 Volt-Spannungskreise. Mit einem 24-, 6- und einem 8-Pin EPS Stecker läßt sich das Netzteil vielseitig für Servermainboards verwenden. Die sechs Molex-Stecker wurden mit griffigen Laschen versehen, die stark an das Easy-Plug Design von Enermax erinnern. Zudem bietet das Real Power 550W drei SATA- und einen Floppy-Stromanschluß. In Anbetracht der Tatsache, daß Cooler Master keine weiteren Anschlüsse für Lüfter oder für die Stromversorgung einer AGP-Grafikkarte anbietet, ist dies für ein 550 Watt Netzteil schon etwas mager. Dennoch sollten die gebotenen Anschlüsse für die meisten Nutzer ausreichen. Auch die Kabellängen liegen eher im Mittelfeld. Hier bietet beispielsweise das be quiet! BQT P6 520 Watt deutlich mehr.
Mit nur einem 6-Pin PCI-Express Anschluß ist das Cooler Master Real Power 550 Watt kein idealer Partner für CrossFire- oder SLI-Systeme, dafür gibt es die Real Power 550 Watt SLI Variante. Ein Novum ist das Panel für einen 3,5-Zoll Schacht, welches Cooler Master "Total Power Consumption Display" getauft hat. Es soll die aktuelle Leistungsaufnahme des gesamten Systems anzeigen. Wir werden dieses kleine Panel auf der nächsten Seite zusammen mit dem Cooler Master Real Power 550 Watt SLI näher betrachten.
Der 120 mm Lüfter ist doppel kugelgelagert und leuchtet blau. Er dreht auch bei geringer Last mit 1200 U/min schon recht schnell und arbeitet somit im IDLE-Betrieb lauter als die Lüfter der meisten anderen Netzteile in diesem Testfeld. Ab 50 Prozent Last dreht der Lüfter bis auf 2400 U/min hoch. Zum Vergleich: Der Lüfter des Enermax Liberty 400 Watt rotiert nur in einem Bereich von 890 bis 1348 U/min. Das Lüftergitter wurde beim Real Power 550W vollständig in den Boden des Netzteiles eingelassen und stört beim Einbau nicht.
Die Innenansicht zeigt ein aufgeräumtes Design, das einen guten Luftfluß ermöglicht. Die Kühlprofile fallen recht klein aus, was auch die höhere Lüfterdrehzahl erklären würde.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 12/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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Cooler Master Real Power 550 Watt SLI
Auch das Cooler Master Real Power 550 Watt SLI ist schwarz, verwendet einen doppelt kugelgelagerten 120 mm Lüfter und verfügt über fest angeschlossene Kabelstränge. Selbst die Typenbezeichnung und die Aufkleber sind identisch.
Der einzige Unterschied zum Cooler Master Real Power 550 Watt ohne "SLI" besteht in einem einzigen Kabelstrang: Statt des weißen 6-Pin EPS-Steckers finden wir beim Real Power 550 Watt SLI einen zweiten 6-Pin Stromstecker für PCI-Express Grafikkarten. Damit wird das Netzteil zu einem idealen Partner für CrossFire- oder SLI-Konfigurationen.
Kommen wir nun zum Kurztest des "Total Power Consumption Displays", welches die aktuelle Leistungsaufnahme des gesamten Systems anzeigen soll. Das Display wird in einen freien 3,5-Zoll Einschub verbaut und bewegt einen roten Zeiger über eine horizontal angeordnete Skala. Diese Skala unterteilt sich in einen blauen Bereich, welcher bis "50" reicht, und einen roten, der die Skala bis "80" fortführt. Laut Cooler Master soll man den angezeigten Wert mit 10 multiplizieren, um den aktuellen Stromverbrauch in Watt zu erhalten. Da ein Netzteil, welches 550 Watt zu leisten vermag, nur selten in höhere Bereiche vordringen wird, finden wir den roten Bereich dieser Skala etwas fragwürdig - zumindest für die Werte, welche oberhalb der kurzfristigen Maximalbelastung von 650 Watt liegen.
Doch kommen wir zum Praxistest: Wir starten unser System und lassen es im IDLE-Modus laufen. Während unser Stromverbrauchsmesser 108 Watt anzeigt, pendelt sich der Zeiger des Displays deutlich unter "10" ein. Da die Ablesbarkeit aufgrund der gebogenen Skala und des gut 2 mm vor der Skala stehenden Zeigers recht mäßig ist, vermuten wir eine Anzeige von ca. 80 Watt:
Wir setzen CPU und Grafikkarte unter Last, welches der Zeiger mit einem leichten Zucken registriert. Er wandert knapp über die "10" und bleibt bei ca. 110 Watt stehen. Für einen Intel Pentium 4 3,4 GHz Extreme Edition mit Gallatin-Core unter Volllast, 1 Gigabyte Corsair TWINX XMS512-4000, eine MSI Radeon RX850XT Platinum Edition, eine 250 Gigabyte Maxtor MaxLine III SATA-Festplatte, ein DVD-ROM-Laufwerk von Toshiba und drei 120 mm Lüfter ist das ein wahrhaft phantastisches Resultat. Intel kann auf Core Duo und Core Solo verzichten, denn der Pentium 4 Extreme Edition ist der wahre Sparkünstler! Oder hat sich das "Total Power Consumption Display" vermessen? Unser Strommessgerät zeigt mit 260 Watt Leistungsaufnahme satte 150 Watt mehr an, die Werte auf der Anzeige des "Total Power Consumption Display" sind also - bei aller Liebe - unter aller Kanone.
Da uns zwei dieser Displays zur Verfügung standen, prüften wir beide, um einen eventuellen Defekt auschließen zu können. Nach dem Ablesen der Messwerte können eigentlich nur beide Displays defekt sein, denn sie zeigen nicht einmal annähernd den tatsächlichen Stroverbrauch an.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 13/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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Antec Neo 500 Watt
In der ersten Version dieses Testberichtes, welchen wir seither um etliche Netzteile erweitert haben, stellte das Antec NeoPower 480 Watt in Sachen Stabilität das Maß aller Dinge dar. Zudem handelte es sich um eines der ersten Netzteile mit abnehmbaren Kabelsträngen. Nun ist der Sinn abnehmbarer Netzteilkabel sehr umstritten, denn Steckverbindungen sind immer anfälliger als fest verlötete Verbindungen. Dennoch ist das Konzept der abnehmbaren Kabel praktisch und wird von Antec auch weiterhin verfolgt.
Im Vergleich zum NeoPower 480 Watt möchte Antec allerdings eine deutlich bessere Effizienz bieten, denn der Vorgänger arbeitete nicht nur sehr stabil, sondern verbrauchte dabei auch mehr Strom als die Mitbewerber. Das "HE" des Antec Neo HE 500 Watt steht somit für "High Efficiency", das Netzteil soll einen Wirkungsgrad von beeindruckenden 85% erreichen. Dabei erfüllt es die Anforderungen des ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 , welcher 70% bei Vollast, 72% bei Halblast sowie 65% bei geringer Last fordert. Zudem entspricht das Antec Neo 500 Watt der EPS 12V Spezifikation.
Etwas überraschend verzichtet Antec auf den 120 mm Lüfter des Vorgängers und verbaut einen einzelnen 80 mm Lüfter auf der Rückseite des Netzteiles. Oberhalb der CPU wird daher keine Luft angezogen und abgeführt. Antec setzt laut eigener Angabe auf einen einzelnen 80 mm Lüfter, da das neue Design nur wenig Abwärme erzeugt und mehrere oder größere Lüfter somit nicht mehr notwendig sind. Die Lautstärke des automatisch regelnden Lüfters liegt laut Antec unter 18 dB(A).
Die Verarbeitung ist einwandfrei, im Inneren des Netzteils sehen wir einen klar definierten Kühlkanal mit zwei voluminösen Kühlkörpern. Die abnehmbaren Kabel sitzen bombenfest, vielleicht sogar etwas zu fest, um sie bequem abnehmen zu können.
Da wir das Antec Neo HE 500 Watt gleich zweimal bekommen hatten, dazu gleich mehr, konnten wir beide Geräte miteinander vergleichen und stellten dabei fest, daß Antec den 20+4 ATX-Stecker zwischen Dezember und Januar geändert hat. In der alten Version schiebt man die 4-Pin Ergänzung in zwei Schienen ein, die neue Variante hat auf der einen Seite einen Clip und auf der anderen Seite eine feste Verbindung, die durchgebrochen werden muß.
Das ist natürlich nicht sonderlich elegant und einmal getrennt halten die beiden Teilstecker auch nur noch mäßig zusammen.
Lieferumfang:
Technische Daten:
In der 500 Watt Klasse sehen wir sehr unterschiedliche Ansätze. Während die beiden +12 Volt Spannungskreise des be quiet! BQT P6 520 Watt zusammen 396 Watt leisten, kommen die drei +12 Volt Spannungskreise des Cooler Master Real Power 550 Watt nur auf 360 Watt. Antec stellt beide Mitbewerber in den Schatten und bringt in der Addition der drei +12 Volt Spannungskreise satte 456 Watt auf die Waage.
Die +5 Volt Leitung fällt mit 17 Ampere maximaler Stromstärke (85 Watt) vergleichsweise mager aus, Cooler Master bietet hier 25, be quiet! sogar 35 Ampere. Bei +3,3 Volt liegt das Antec Neo HE 500 Watt mit 23 Ampere (75,9 Watt) zwischen dem Cooler Master Real Power 550 Watt mit 20 Ampere und dem be quiet! BQT P6 520 Watt mit 28 Ampere.
Betrachten wir einmal die Stromstärke der +5 Volt Schiene der anderen Testkandidaten:
Mit seinen 17 Ampere liegt das Antec Neo HE 500 Watt deutlich unter allen Mitbewerbern. Als Richtwert hatten wir in der Vergangenheit zumeist empfohlen, daß man beim Netzteilkauf auf mindestens 25 Ampere auf der +5 Volt-Schiene achten soll. Zugegeben, die +12 Volt Spannungskreise sind in letzter Zeit immer wichtiger geworden, doch 17 Ampere? Der ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 sieht bei der typischen Leistungsverteilung eines 250 Watt ATX12V-Systems immerhin eine Anforderung von bis zu 12 Ampere für +5V VDC, der selbe Wert wird auch für 300 und 350 Watt ATX12V-Systeme angegeben. Ab 400 Watt steigt die Anforderung auf 14 Ampere, bei 450 Watt liegt sie bei 15 Ampere. Antec liegt mit 17 Ampere zwar im Soll, andere Hersteller bieten aber deutlich mehr Spielraum.
Auch die 23 Ampere der +3,3 Volt-Schiene sind recht knapp dimensioniert, denn bereits bei 450 Watt ATX12V-Konfigurationen können laut ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 bis zu 22 Ampere benötigt werden. Daher zum Vergleich hier auch die Werte der anderen Testkandidaten:
Und warum reiten wir auf der +3,3 und +5 Volt Leistung so herum? Weil unser erstes Testmuster genau auf diesen Leitungen die Hürde riss! Im Lasttest sahen wir Reboots kurz nachdem die +3,3 Volt-Schiene mit +3,2 Volt an der -4% Abweichung kratzte und sich die +5 VDC mit +4,77 Volt und -4,6% Abweichung der maximal zulässigen Grenze von -5% näherte.
Antec hat die ersten beiden Buchsen neben den ATX-Stromkabeln des Netzteils von den drei dahinter liegenden getrennt, zumindest was die 12 Volt-Leitung betrifft. So empfiehlt der Hersteller, bei SLI- oder Crossfire-Konfigurationen eine der beiden ersten sowie einen der drei weiteren Buchsen für die Grafikkarten zu verwenden. Wir probierten verschiedene Konfigurationen aus, mit einem ernüchternden Ergebnis:
UPDATE 23.02.2006:
Allerdings hatte uns Antec im Dezember nicht nur ein Neo HE 500 Watt geschickt, sondern auch ein Neo HE 550 Watt, zudem erreichte uns wenige Tage nach den Testmustern von Antec ein Neo HE 500 Watt von einem Händler, der massive Probleme mit diesem Netzteil hatte und uns um eine Prüfung bat. Alle drei Netzteile versagten im Zusammenspiel mit dem Albatron PX915P Pro, jedes Netzteil wurde mit den drei oben genannten Kabelkonfigurationen getestet, jeder Durchlauf endete mit einem Absturz. Das Gerät aus dem Handel sollte für Systeme mit Mainboards der Asus A8N-Serie dienen, daher probierten wir auch unser Asus A8N-SLI Deluxe mit den drei Netzteilen aus und uns gelang nicht einmal eine vollständige Installation von Windows XP.
Wir kontaktierten Antec und man sagte uns zu, das Problem ernsthaft zu prüfen. Im Januar traf dann ein Ersatzgerät ein, abermals ein Antec Neo HE 500 Watt. Dieses Netzteil verhielt sich in unseren drei Testläufen wie folgt:
Auch mit dem Asus A8N-SLI Deluxe arbeitete das neue Netzteil klaglos zusammen. Hatten wir einfach nur eine fehlerhafte Serie erwischt? Wir fragten bei Antec nach, bekamen aber erst nach der Veröffentlichung unseres Testberichtes eine Antwort. Folgendes können wir nun bestätigen:
Wir wurden von Antec gebeten, uns auf obige Aussagen zu beschränken und da diese zutreffen, haben wir auch kein Problem damit. Gerne hätten wir unseren Lesern zudem mitgeteilt, an welchem Detail sich die alte und die neue Revision der Netzteile unterscheiden lassen und welche Mainboards von der Inkompatibilität betroffen sind. Wir wurden jedoch gebeten, diese Informationen, welche uns teilweise vorliegen, nicht zu veröffentlichen und diese Bitte respektieren wir. Damit ist es uns aber leider auch nicht möglich, eine Empfehlung für dieses Produkt auszusprechen, da sich der Kunde beim Kauf nicht sicher sein kann, ob es Probleme mit seinem Mainboard gibt und welche Revision des Netzteiles er erwirbt. Solche Kompatibilitätsprobleme sind keine Seltenheit und sagen nur wenig über die Qualität des Produktes aus, da zumeist erst das Zusammenspiel bestimmter Komponenten das Problem hervorruft. Unabdingbar ist in unseren Augen jedoch der transparente Umgang mit solchen Problemen - insbesondere wenn sich der Hersteller mit seinem Produkt an Retail-Kunden wendet.
Bleibt noch die Frage, warum Antec - gerade im Vergleich zum NeoPower 480 Watt - die +3,3 und +5 Volt Leitung derart herunterfährt. Die Antwort ist einfach: Um die Effizienz des Netzteils zu steigern. Es ist wesentlich einfacher, den durch die Steckdose ankommenden Wechselstrom mit geringen Verlusten auf die +12 Volt Spannungskreise zu verteilen, als ihn ebenso verlustarm auf noch niedrigere Spannungsniveaus, wie z.B. +3,3 oder +5 Volt, zu bringen. Eine stärkere 3,3 oder 5 Volt Schiene bei gleichzeitig hoher Effizienz verlangt deutlich mehr Aufwand. Und mit sinkender Effizienz steigt auch die Abwäre, wodurch wiederum eine aufwendigere und im Zweifelsfall auch lautere Kühlung notwendig wird.
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 14/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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be quiet! BQT P6-Pro 530 Watt
Als wir Ende 2005 das be quiet! BQT P6 520 Watt bekamen, hatten wir ein Netzteil mit 120 mm Lüfter sowie Kabelmanagement erwartet. Doch diese Features hat sich be quiet! für die "Dark Power Pro"-Serie aufgespart, die zur diesjährigen CeBIT in den Handel ging. Doch das erste, was beim BQT P6-Pro 530 Watt ins Auge sticht, ist nicht der 120 mm Lüfter oder das Kabelmanagement, sondern die neue Lackierung. Auch das BQT P6-Pro 530 Watt kommt im Hochglanz-Look, allerdings ist die neue, gebürstete Lackierung wesentlich unempfindlicher und unsere fettigen Pfoten hinterließen keine Fingerabdrücke für die Ewigkeit. Das mag jetzt überflüssig und banal klingen, doch jeder Case Modder mit Seitenfenster und einem be quiet! Netzteil mutierte bisher innerhalb weniger Tage zum Putzteufel und hatte immer ein Staubtuch griffbereit.
be quiet! setzt weiterhin auf zwei 12 Volt-Spannungskreise und umfangreiche Ausstattung. Für SLI- und Crossfire-Systeme gibt es zwei 6-Pin PEG-Anschlüsse, drei Gehäuselüfter werden vom Netzteil mitgeregelt und laufen - zusammen mit dem 120 mm Lüfter des Netzteiles selbst - für bis zu 3 Minuten nach dem Abschalten des Systems weiter, um die Hardware abzukühlen. be quiet! nennt diese Technik "ECASO".
Das be quiet! BQT P6-Pro 530 Watt erfüllt die Anforderungen des ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 und erzielt bei 50 prozentiger Auslastung einen Wirkungsgrad von 80 Prozent. Das Netzteil bietet Active PFC mit einem Wirkunsgrad von 0,99 zur Stabilisierung der Ausgangsspannungen, weiterhin erfüllt es die RoHS Richtlinien (Restriction of the use of Hazardous Substances) zur Vermeidung gesundheitsschädlicher Substanzen. Mit dem be quiet! BQT P6-Pro 530 Watt sehen wir also ein Netzteil auf dem aktuellen Stand der Technik.
Die Platine wird aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt und soll somit eine besonders lange Lebensdauer haben. be quiet! gibt daher nicht nur 3 Jahre Garantie, sondern bietet auch einen Vor-Ort-Austausch innerhalb von 48 Stunden im ersten Jahr. Zudem bietet der Hersteller eine kostenlose Support-Hotline an - das nennen wir einen erstklassigen Service!
Kommen wir nun zum Kabelmanagement und dem neuen Lüfter. be quiet! hat dem 120 mm Lüfter einen 3-Pin Anschluß spendiert, welcher das Tachosignal an das Mainboard weiterreicht. Wenn unser System keine Last erzeugt, dreht der Lüfter mit 981 U/min und ist quasi unhörbar. Unter Last drehte der Lüfter in unserem Testsystem bis 1172 U/min hoch und arbeitete auch dann noch sehr leise.
Das Kabelmanagement besteht aus 6 Anschlüssen, zwei blauen für die PCI-Express Grafikkarten, sowie vier weiteren für die Laufwerke und weitere Stromverbraucher. Drei zusätzliche Anschlüsse sind mit der Lüftersteuerung des Netzteiles verbunden und den drei Gehäuselüftern vorbehalten. Da die blauen und schwarzen 6-Pin Stecker unterschiedlich belegt sind, hat be quiet! diese kodiert.
Wir zitieren das Handbuch:
"Alle Kabel sind so konzipiert, daß eine Verwechselung der Kabelrichtung und ein Vertauschen der Anschlüsse ausgeschlossen sind."
Leider wurde diese Kodierung nur halbherzig umgesetzt. Während die beiden mittleren Kontakte der blauen PEG-Anschlüsse rund sind, ist einer dieser Kontakte bei den schwarzen Steckern eckig. Somit verhindert be quiet! zwar, daß man einen schwarzen Stecker in eine blaue Buchse steckt, doch was soll die beiden abgerundeten Kontakte der blauen Stecker davon abhalten, in die schwarzen Buchsen zu passen? Genau: Nichts! Hier sollte be quiet! dringend nachbessern, bevor jemand seine Grafikkarte grillt.
Ebenfalls nicht ideal wurde der 4/8-Pin Stromanschluß für das Mainboard gelöst. Der 4-Pin ATX 12 Volt Anschluß wird hierbei aus dem 8-Pin EPS verlängert. Wer einen 4-Pin Anschluß auf dem Mainboard hat, ärgert sich über den 8-Pin Stecker und wer einen 8-Pin Anschluß hat, ärgert sich über den 4-Pin Stecker, denn einer von beiden hängt immer im Weg. Zudem ist dieses Kabel - wie auch alle anderen - recht steif. be quiet! ummantelt die Kabel und versieht die Übergänge zum Stecker mit Schrumpfschläuchen. Damit will man die Abschirmung optimieren, das Verlegen der Kabel wird aber deutlich erschwert. Sitzen Festplatten dicht zusammen oder trifft eine extrem lange Grafikkarte (GeForce 7800/7900 oder Radeon X1900) auf ein Hindernis, so ist der Biegeradius der Kabel oftmals zu hoch. Zudem entsteht bei zu starker Biegung eine Hebelkraft, die sich auf den Stecker auswirkt. Beim Anschluß der Komponenten sollte man daher Vorsicht walten lassen und be quiet! sollte sich Gedanken über flexiblere Kabel machen.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 15/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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NesteQ NA 5201 520 Watt
Mit dem NA 5201 520 Watt von NesteQ betreten wir Neuland: Zum einen ist es das erste semi-passive Netzteil in unserem Testcenter, zum anderen handelt es sich um das erste Produkt der Firma NesteQ, welches wir unter die Lupe nehmen. Doch halt, einige Leser erinnern sich vielleicht noch an einen anderen Test, bei dem der Netzteillüfter nur bei Bedarf zugeschaltet wurde. Damals hatten wir uns ein Canterwood Mainboard von AOpen angesehen, das mit Hilfe von SilentTek II auch den Netzteillüfter regeln konnte. Dieses Konzept zeigte leider einige Schwachpunkte, da beispielsweise der Netzteillüfter auch dann ausgeschaltet blieb, wenn das System abstürzte.
Der Advanced Silence Mode (ASM) von NesteQ arbeitet unabhängig von anderen Systemkomponenten und ist weder auf das Mainboard noch auf eine proprietäre Software angewiesen. Es handelt sich schlicht und einfach um eine automatische Regelung des Netzteillüfters, die den Lüfter nur dann zuschaltet, wenn die Temperatur im Inneren des Netzteiles über einen bestimmten Schwellenwert steigt. Dieser liegt bei unserem Testmuster bei 65°C. NesteQ geht davon aus, daß das Netzteil bis zu 99 Prozent der Zeit ohne Lüfter auskommt. Ob dem so ist, liegt vor allem an den verwendeten Systemkomponenten und wieviel CPU-Last im Hintergrund von Programmen generiert wird. Im IDLE-Betrieb, in unserem Fall bei einer Leistungsaufnahme zwischen 85 (AMD Athlon 64 3500+/GeForce 6150) und 120 Watt (Intel P4 EE 3,46 GHz/Radeon X850XT-PE) kommt das Netzteil fast immer ohne Lüfter aus.
Wer sich intensiver mit Netzteilen beschäftigt hat, wird wissen, daß der ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 einen Überhitzungsschutz (Over-temperature Protection) anrät. Dieser Schutzmechanismus soll in dem Moment aktiv werden, wenn der Bereich der Betriebstemperatur, welcher mit +10 bis +50°C definiert wurde, verlassen wird. NesteQ überschreitet diesen Richtwert um 15°C, der Hersteller muß die Bauteile folglich so auswählen, daß sie auch bei einer höheren Betriebstemperatur nicht ausfallen und zudem auch noch bei +65°C effizient arbeiten. Da NesteQ 3 Jahre Garantie auf seine Netzteile gibt, scheint man sich dort der Qualität der Geräte sicher zu sein.
In der Praxis finden wir auf der Rückseite des Netzteiles einen kombinierten Druckknopf und Drehregler sowie drei LEDs. Leuchtet die blaue LED, so befindet sich das Netzteil im ASM Modus. Ab einer Temperatur von +65°C schaltet sich der Lüfter ein und die rote "FAN ON"-LED beginnt zu leuchten. Sobald die Temperatur wieder unter 65°C abgesunken ist, schalten sich Lüfter und LED wieder aus.
Alternativ kann die Lüfterdrehzahl auch manuell eingestellt werden. Hierzu drückt man auf den Knopf und justiert die Lüftergeschwindigkeit durch drehen desselben. Im manuellen Modus leuchtet eine grüne LED ("FAN ADJ ON"). Sollte die Lüfterdrehzahl zu gering für eine ausreichende Kühlung gewählt werden, regelt das Netzteil den Lüfter automatisch hoch. Als Lüfter setzt NesteQ den kugelgelagerten Globe Fan B1202512M mit 120 mm Durchmesser ein. Dieser Lüfter kann zwischen 6 und 12 Volt geregelt werden, bei 12 Volt erreicht er ca. 2400 U/min.
Es stellt sich nun die Frage, für welche Fälle welcher Betriebsmodus sinnvoll ist. Wer die Lüftung des Gehäuses ohne Einbeziehung des Netzteiles konzipiert hat, sollte den ASM-Betrieb wählen. Bei einer solchen Konstellation ist das Netzteil in erster Linie nur für sich selbst verantwortlich, sobald es sich unter Last stark erwärmt, wird der 120 mm Lüfter im Boden des Netzteiles natürlich auch zur Kühlung des Systems beitragen. Wer auf rückwärtige Gehäuselüfter verzichten will und deshalb das Netzteil als aktives Element im Belüftungskonzept benötigt, sollte den manuellen Betriebsmodus wählen und die Lüfterdrehzahl auf die Bedürfnisse seines Computers anpassen.
Das NesteQ NA 5201 520 Watt entspricht dem aktuellen ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 und beherrscht die in der gehobenen Klasse üblichen Schutzmechanismen Over Voltage Protection (OVP), Over Current Protection (OCP), Over Temperature Protection (OTP) sowie Over Power Protection (OPP). Das Netzteil bietet Active PFC (Active Power Factor Correction, >99%) und erreicht laut Hersteller eine Effizienz von bis zu 83 Prozent. Die Gehäuselackierung ist sehr unempfindlich und die Verarbeitung auf einem hohen Niveau. Die Kabelstränge sind fest mit dem Gehäuse verbunden und nicht abnehmbar.
Wie bei den Modellen von be quiet! finden wir auch am NesteQ NA 5201 520 Watt einen kombinierten ATX 12V/EPS 12V Anschluß, bei dem sich der 4-Pin Stecker aus dem 8-Pin Anschluß verlängert. Diese Methode hat den Nachteil, daß einer der beiden Anschlüsse immer ungenutzt im Bereich des CPU-Lüfters herumhängt. NesteQ ummmantelt jeden Kabelstrang, um das Verlegen im Gehäuse zu erleichtern und die einzelnen Adern durch das Netzgeflecht zusätzlich zu schützen. NesteQ versieht die Molex-Anschlüsse mit griffigen Laschen, die sehr an das Easy-Plug System von Enermax erinnern:
Durch die beiden 6-Pin Stromanschlüsse für PCI-Express Grafikkarten ist das Netzteil für CrossFire- sowie SLI-Systeme geeignet. Angesichts von 40 A auf den kombinierten 12 Volt Schienen sollte auch der Betrieb eines ATi Radeon X1900XT CrossFire Dopples kein Problem darstellen - ATi empfahl für eine solche Konfiguration kürzlich noch mindestens 38 A. Die Kabellängen des Netzteiles entsprechen den üblichen Abmessungen, wer längere Stränge benötigt, sollte sich die Modelle von be quiet! ansehen.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Anschlüsse:
Netzteil-Roundup 2005/2006 – 14 Netzteile zwischen 350 und 550 Watt - 15/20
30.08.2005 by doelf; UPDATE: 03.07.2006
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Das Testsystem
Um der Leistungsklasse der getesteten Netzteile gerecht zu werden, haben wir mit folgender Konfiguration getestet:
Die Last wurde mit Prime95 (maximale CPU-Last) sowie 3DMark2001SE (1280x1024x32, 4xAA, 8xAF) erzeugt. Auf diese Weise wurden CPU und Grafikkarte gleichzeitig gefordert und eine möglichst hohe Belastung für die Netzteile erzeugt. Die Auslastung beträgt auch bei Systemen mit Dual-Core oder HyperThreading CPU knapp 100 Prozent, da Prime95 einen Kern und 3DMark2001SE den anderen auslastet.
Messergebnisse
Jedes Netzteil wurde 24 Stunden unter Volllast in unserem geschlossenen Testsystem betrieben. Auf diese Weise stellen wir sicher, daß sich tageszeitabhängige Schwankungen im Stromnetz nicht zu stark auf das Testergebnis auswirken. Während der Testphase werden die Minimal- und Maximalwerte für die +3,33, +5,0 und +12,0 Volt Leitungen aufgezeichnet. Gibt es mehrere 12 Volt Spannungskreise, so messen wir den 12 Volt Spannungskreis der CPU. Hierzu werden drei hochwertige Multimeter eingesetzt.
Idealerweise sollten für solche Messungen spezielle Teststationen oder ein Oszilloskop verwendet werden, dies würde jedoch unseren finanziellen und personellen Rahmen sprengen. Somit lief parallel zu den Multimetern eine Monitoring-Software (Speedfan), die neben den zuvor genannten Leitungen auch 5 Vsb (Standby) sowie die Temperatur der CPU und des Chipsatzes protokolliert. Nach dem 24 stündigen Testlauf - durch den sich das Netzteil gut erwärmt hat - wird der Stromverbrauch des kompletten Systems gemessen, einmal ohne Last und einmal unter Volllast. Zuletzt messen wir die Geräuschkulisse auf einem Testsystem ohne Lüfter und ohne Laufwerke.
| +3,3 V min. |
+3,3 V max. |
+5 V min. |
+5 V max. |
+12 V min. |
+12 V max. |
|
| Antec Neo HE 500 Watt |
+3,25 | +3,33 | +4,88 | +5,01 | +11,73 | +12,04 |
| Antec NeoPower 480 Watt |
+3,28 | +3,36 | +4,96 | +5,04 | +11,86 | +12,10 |
| Antec Phantom 350 Watt |
+3,31 | +3,38 | +4,88 | +4,96 | +11,98 | +12,28 |
| be quiet! BQT P5 420 Watt |
+3,33 | +3,41 | +5,04 | +5,15 | +11,67 | +12,22 |
| be quiet! BQT P6 520 Watt |
+3,38 | +3,44 | +5,04 | +5,15 | +11,92 | +12,40 |
| be quiet! BQT P6-Pro 530 Watt |
+3,31 | +3,42 | +4,99 | +5,12 | +11,86 | +12,28 |
| Cooler Master Real Power 550 Watt |
+3,28 | +3,36 | +4,93 | +5,09 | +11,61 | +12,16 |
| Cooler Master Real Power 550 Watt SLI |
+3,28 | +3,36 | +4,93 | +5,07 | +11,61 | +12,04 |
| Enermax Liberty 400 Watt |
+3,28 | +3,38 | +5,04 | +5,15 | +11,86 | +12,22 |
| ichbinleise Power NT 400 Watt |
+3,30 | +3,36 | +4,93 | +5,04 | +11,61 | +12,04 |
| Levicom VisiblePower 450 Watt |
+3,31 | +3,39 | +5,01 | +5,15 | +11,49 | +12,10 |
| NesteQ NA 5201 520 Watt |
+3,31 | +3,39 | +4,99 | +5,12 | +11,86 | +12,16 |
| Sharkoon Silentstorm SHA430-9A 430 Watt |
+3,28 | +3,34 | +5,04 | +5,12 | +11,92 | +12,28 |
| Tagan TG480-U22 480 Watt |
+3,34 | +3,41 | +5,04 | +5,12 | +11,55 | +12,04 |
Das erste erfreuliche Resultat: Alle Netzteile haben das Testsystem stabil über 24 Stunden betreiben können.
Die ATX Spezifikation sieht für die +3,33, +5,0 und +12,0 Volt sowie +5,0 Volt VSB eine maximale Abweichung von 5 Prozent vor. Damit wären wir bei der zweiten erfreulichen Mitteilung: Alle Netzteile haben die ATX-Spezifikation erfüllt.
Betrachten wir nun die Ergebnisse der einzelnen Probanten im Detail:
| Antec Neo HE 500 Watt: Abweichungen | ||
| Leitung | Abweichung | ![]() |
| + 3,33V | -2.4% | |
| + 5V | -2.4% | |
| + 12V | -2.25% | |
| + 5V VSB | -3.4% | |
Das Neo HE 500 Watt wurde von Antec auf Stromsparen getrimmt, kann aber nicht an die Werte seines Vorgängers, das Antec NeoPower 480 Watt, heranreichen. Nachdem das erste Testmuster auf der 5 Volt-Leitung die Hürde riss, zeigte sich das zweite zahmer. Die Schwankungen liegen diesmal unter 2,4 Prozent, lediglich die +5 VSB Schiene, welche für die Standby-Power sorgt und somit das Aufwachen des PC via PS/2, USB oder LAN ermöglicht, liegt mit -3,4 Prozent deutlicher neben dem Soll.
| Antec NeoPower 480 Watt: Abweichungen | ||
| Leitung | Abweichung | ![]() |
| + 3,33V | -1.5% | |
| + 5V | -0.8% | |
| + 12V | -1.17% | |
| + 5V VSB | 1.6% | |
Das Antec NeoPower 480 Watt zeigt ein wirklich hervorragendes Ergebnis! Keine der überwachten Leitungen weicht mehr als 1,6 Prozent vom Soll ab, das ist die Bestleistung in diesem Testfeld.
| Antec Phantom 350 Watt: Abweichungen | ||
| Leitung | Abweichung | ![]() |
| + 3,33V | 1.5% | |
| + 5V | -2.4% | |
| + 12V | 2.33% | |
| + 5V VSB | 2.4% | |
Auch das Antec Phantom 350 Watt schlägt sich sehr gut: Die maximalen Abweichungen sehen wir auf den 5 Volt Leitungen, und diese betragen nicht mehr als 2,4 Prozent. Für ein Netzteil der 350 Watt Klasse, welches mit diesem Testsystem schon stark gefordert wird, ist das Ergebnis sogar hervorragend.
| be quiet! BQT P5 420 Watt: Abweichungen | ||
| Leitung | Abweichung | ![]() |
| + 3,33V | 2.4% | |
| + 5V | 3% | |
| + 12V | -2.75% | |
| + 5V VSB | 2.4% | |
Das be quiet! BQT P5 420 Watt zeigt die stärkste Abweichung mit +3 Prozent auf der +5 Volt Leitung, die +12 Volt bricht maximal um -2,75 Prozent ein. Auch das ist ein gutes Ergebnis, allerdings wurde das Netzteil von unserem Setup nicht bis an seine Grenzen gefordert. Angesichts der Herstellerangabe von 37 A für die +5 Volt Leitung ist die Abweichung schon etwas überraschend, einen derart deutlichen Ausschlag zeigt ansonsten nur das Levicom VisiblePower 450 Watt.
| be quiet! BQT P6 520 Watt: Abweichungen | ||
| Leitung | Abweichung | ![]() |
| + 3,33V | 3.3% | |
| + 5V | 3% | |
| + 12V | 3.33% | |
| + 5V VSB | 1.4% | |
Statt 37 A (BQT P5 420 Watt) gibt be quiet! die +5 Volt Leitung beim BQT P6 520 Watt mit 35 A an, das Ergebnis bleibt jedoch unverändert und wir sehen weiterhin +3 Prozent Abweichung nach oben. Die Abweichung der +3,33 Volt Leitung ist auf +3,03 Prozent gestiegen, die +12 Volt Leitung zeigt im Test die deutlichste Abweichung und liegt mit +12,40 Volt ca. +3,33 Prozent über dem Soll. be quiet! verspricht besonders starke 12 Volt Leitungen und scheint dies mit besonders viel Volt zu verwechseln. Während das Modell BQT P5 420 Watt einen Einbruch auf +11,67 Volt zeigte, der einer Abweichung von -2,75 Prozent entspricht, schießt man nun ein wenig über das Ziel hinaus. Abweichungen zwischen 3 und 3,33 Prozent sind zwar kein schlechtes Ergebnis, dennoch geht es hier, wie beim Dartspiel, darum, möglichst genau den Soll-Wert zu treffen.
| be quiet! BQT P6-Pro 530 Watt: Abweichungen | ||
| Leitung | Abweichung | ![]() |
| + 3,33V | 2.7% | |
| + 5V | 2.4% | |
| + 12V | 2.33% | |
| + 5V VSB | 1.4% | |
Beim BQT P6 520 schoß be quiet! für unseren Geschmack ein wenig über das Ziel hinaus. Das Netzteil blieb zwar innerhalb der erlaubten Grenzwerte, legte aber durch die Bank etwas zuviel Spannung an. Wie sieht es nun beim BQT P6-Pro 530 Watt aus? Deutlich besser! Der Ausbruch auf der 12 Volt-Schiene ist verschwunden und auch auf der +3,33 und +5 Volt Leitung sehen wir bessere Werte. Die maximale Abweichung liegt bei nur 2,7 Prozent, ein sehr gutes Ergebnis.
| Cooler Master Real Power 550 Watt: Abweichungen | ||
| Leitung | Abweichung | ![]() |
| + 3,33V | -1.5% | |
| + 5V | 1.8% | |
| + 12V | -3.25% | |
| + 5V VSB | -1.4% | |
Das Cooler Master Real Power bringt 550 Watt und drei 12 Volt Stromkreise mit in den Ring. Doch eine hohe Watt-Zahl bedeutet nicht unbedingt auch eine Bestleistung und die drei 12 Volt Spannungskreise können unter Umständen sogar eine größere Abweichung verursachen, da die Ampere-Leistungen der einzelnen Spannungskreise geringer ausfallen, als bei einem einzelnen. Die höhere Stabilität wird ja durch die Verminderung (Glättung) der "Peak Voltage Ripple" erreicht, die bei den starken Lastwechseln moderner Computersysteme auftreten. Die einzige Abweichung um mehr als zwei Prozent betrifft einen Abfall auf der +12 Volt Leitung.
| Cooler Master Real Power 550 Watt SLI: Abweichungen | ||
| Leitung | Abweichung | ![]() |
| + 3,33V | -1.5% | |
| + 5V | 1.4% | |
| + 12V | -3.25% | |
| + 5V VSB | -1.4% | |
Beim Cooler Master Real Power 550 Watt SLI sehen wir fast identische Werte im Vergleich zum Cooler Master Real Power 550 Watt ohne "SLI". Kein Wunder, denn beide Netzteile sind ja weitgehend baugleich und unterscheiden sich nur durch einen einzigen Kabelstrang. Immerhin können wir mit dieser Messung belegen, daß die Serienstreuung bei Cooler Master ausgesprochen gering ist. Die SLI-Variante des Real Power 550W zeigt den gleichen Abfall auf der 12 Volt Leitung um 3,25 Prozent, alle anderen Schienen zeigen sehr gute Ergebnisse mit lediglich 1,4 und 1,5 Prozent Abweichungen.
| Enermax Liberty 400 Watt | ||
| Leitung | Abweichung | ![]() |