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Im Test: QTechnology – Papst Series mit 400 Watt - 3/4
14.12.2003 by holger
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Der Innenraum kann im Vergleich zu vielen anderen Testkandidaten als regelrecht „aufgeräumt“ bezeichnet werden, insbesondere die strömungsoptimierten Kühlerprofile fallen unmittelbar ins Auge. Zur besseren Wärmeableitung kommen wohl – neben dem konventionellen Aluminiumprofil – Profile aus einer Legierung zum Einsatz, die zwar an Kupfer erinnert, jedoch beim genaueren Betrachten nicht als solche identifiziert werden kann. Anders als beim be quiet!, bei dem zusätzliche Profile auf dem vorhandenen Kühler verschraubt wurden, sind beim QTechnology zwecks besserer Wärmeableitung keine nachträglichen Tuningmaßnahmen erkennbar: Das gesamte Innenraumkonzept wirkt durchdacht und wie aus einem Guss.

Um Schwingungen gleich im Keim zu unterdrücken, werden Spulen sowie Kondensatoren vergossen – das sieht nicht immer schön aus, ist aber unumgänglich. Den Qualitätseindruck unterstreicht das handschriftliche abgezeichnete Prüfsiegel – wie kann man sich den Aufwand bei einem Consumer-Produkt bloß erlauben?

Im Ausstattungskapitel verliert der Testkandidat jedoch gegenüber so manchem Kraftmeier: Es wird keine interne Gehäuselüfterregelung verbaut, noch nicht einmal die Drehzahl der verbauten Papst-Lüfter darf der User überwachen. Das dürfte bei der sehr niedrigen Drehzahl, mit der die Lüfter säuseln, wohl kaum sinnvoll sein, da die meisten Mainboads derart niedrige Drehzahlen schlechtweg nicht auslesen können. Ob eines möglichen Netzteilausfalls braucht sich der User wohl aufgrund der spezifizierten Lebensdauer (MTBF) von 100.000 Stunden wohl kaum Gedanken machen.

Statt allem Pomp konzentriert man sich auf eine sorgfältig ausgelegte Steuerung der beiden Papst-Lüfter; der Messfühler wurde penibel mittels Schrumpfschlauch am Kühler befestigt. Dass von den beiden Propellern im Laufenden Betrieb kaum etwas zu hören war – allenfalls ein sehr leises Säuseln -, brauche wir eigentlich nicht extra erwähnen. Auch nach stundenlangem Betrieb wurde das Netzteilgehäuse lediglich 30 °C, die Abluft hingegen nur 38 °C warm – ein hervorragendes Ergebnis, das auf eine effiziente Arbeitsweise des Netzteils schließen lässt.

Dem Anwender stehen fünf 4-Pin- und zwei Floppy-Anschlüsse, der übliche 20-Pin ATX-Haupt-Anschluss sowie ein 6-Pin AUX-Mainboard- und der +12 V-Anschluss zur Verfügung. Die Kabellänge kann als bescheiden bezeichnet werden: ATX-, Auxiliary-, 12V- sowie ein 4-Pin-Anschlusskabel – offensichtlich soll der User hier den mitgelieferte S-ATA-Adapter anschließen - verfügen über eine Länge von nur 42 cm, die zwei Kabelbäume, die die übrigen Geräte-Stecker ausführen, weisen jeweils eine Länge von insgesamt 70 cm auf. Mitbewerber bringen es auf mehr an Kabellänge, sodass dem User in so manchem großen Towergehäuse das Kabel ausgehen kann.

Weiter: 4. Messungen und Fazit

1. Einleitung
2. Ausstattung und erster Eindruck
3. Innenaufbau
4. Messungen und Fazit
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