Wie bereits zum ersten Kühlertest des SLK900U angekündigt, reichen wir am heutigen Tag den Test des Kühlers auf der Sockel A-Plattform, genauer auf dem EPoX 8RDA3+ mitsamt XP2700+, nach. Natürlich testen wir den Kühler nicht einfach auf einer anderen Plattform, sondern nehmen die Noiseblocker-Variante unter die Lupe, die wir mit drei verschiedenen Noiseblocker-Lüftern sowie mit manueller Lüftersteuerung bestücken.
Der Lieferumfang
Auch diesmal sieht der User sich nach dem Auspacken einer Vielzahl von Bauteilen gegenüber. Des Rätsels Lösung ist schnell gefunden: Der Kühler ist ein Universalgenie und lässt sich sowohl auf Sockel-A- als auch auf Pentium-4-Plattformen verbauen. Ob dies tatsächlich eine signifikante Steigerung des Nutzens auf Userseite darstellt, muss jeder selbst entscheiden, schließlich wird man nicht ständig die Sockel-Lager wechseln. Unsere
Vermutung geht eher in Richtung Kostensenkung beim Hersteller, wobei die höheren Produktionskosten durch die Universalmontage auf den Kunden überwälzt werden dürften. Nichts desto trotz darf man nicht übersehen, dass der User auf einem Pentium-System die Möglichkeit hat, entweder das Retention-Modul zu nutzen oder den Kühler mit dem Mainboard zu verschrauben – in Anbetracht des Gewichts von sage und schreibe 760g keine schlechte
Idee. Diejenigen, die den Rechner an Ort und Stelle belassen und nicht ständig auf LANs unterwegs sind, wählen die
komfortablere Montage, dürfen jedoch keinen 92mm-Lüfter mehr einsetzen. Beim Sockel-A sieht die Welt indessen trister aus: Der User muss, ob er will oder nicht, die Schraubmontage wählen und darf die übrigen Pentium 4-Utensilien im Karton verstauen. Bisher bekannte Inkompatibilitäten betreffen das EPoX 8K3A sowie das ASUS A7N8X, diese müssen sich mit den kleineren Thermalright-Modellen zufrieden geben.