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Mainboards unter 70 Euro - 1/18
01.09.2003 by doelf
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Anfang Juli hatten wir uns Mainboards für unter 40 Euro angesehen; bei einem solch niedrigen Preis kann man nur das Nötigste erwarten, und zumindest das Elitegroup K7S5A Pro V5.0 überraschte uns positiv. Nun setzen wir den Preis ein wenig höher an und betrachten drei Platinen zwischen 40 und 70 Euro:

Während das Asus A7V8X-X und das Shuttle AK39N 1.1 den VIA KT400 Chipsatz (mit VT8235 Southbridge) einsetzen, bietet uns das Asrock K7S8XE Gelegenheit, einen Blick auf den SiS 748 Chipsatz zu werfen. Dieser Chipsatz hat keinen leichten Stand gegen VIAs KT600 und NVIDIAs nForce 2-Familie. Wie beim NVIDIA nForce2 400 (ohne Ultra) und VIAs KT600 handelt es sich auch beim SiS 748 um einen Chipsatz mit Single-Channel-DDR400-Speicherinterface. Im Gegensatz zu VIAs KT400 ist der SiS 748 ein Chipsatz der neuesten Generation, allerdings setzen ihn bisher nur wenige Hersteller ein. Vergleichen wir die beiden Chipsätze:

 VIA KT400SiS 748
CPU/FSB200/266/333200/266/333/400
DDR200/266/333/(400)200/266/333/400
AGP8x8x
IDEATA133ATA133
S-ATAneinnein
USB 2.06x6x
PCI5x6x
LAN10/100 MBit10/100 MBit
SoundAC97, 6 KanäleAC97, 6 Kanäle
IO-APICjaja
North-Southbridge533 MB/s1 GB/s

Auf dem Papier ist der SiS 748 dem VIA KT400 also überlegen, wer eine FSB400 CPU mit Barton Core einsetzen will, der kommt - jedenfalls bei unserer Auswahl - nicht um den SiS 748 herum. Allerdings wird der Käufer einer solch teuren CPU eher zu einem anderen Mainboard greifen.
Betrachten wir zunächst das Asus A7V8X-X mit VIAs KT400 Chipsatz...

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Mainboards unter 70 Euro - 2/18
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Asus A7V8X-X

Das Asus A7V8X-X kann seine Verwandtschaft zum Asus A7V8X nicht leugnen, die "-X"-Version basiert auf einem ähnlichen PCB, die Ausstattung wurde jedoch auf das Nötigste heruntergeschraubt. Im Karton finden sich ein Floppy- sowie ein ATA133-Kabel, ein I/O-Shield, die Treiber-CD sowie das Handbuch. Auf einem Beipackzettel zum Thema EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) wird darauf hingewiesen, nur CPUs mit mindestens einem Gigahertz Takt einzusetzen - befremdlich.


Preiswert: Das Asus A7V8X-X


Viel Ausstattung: Das Asus A7V8X

Geboten wird 10/100 MBit LAN, 6-Kanal Sound mit koaxialem Digital-Ausgang sowie vier nutzbare USB 2.0-Anschlüsse. Auf Firewire, S-ATA oder RAID muß man jedoch verzichten. Mit einem Preis von 62,50 Euro ist das Mainboard dennoch attraktiv, zumal es die Übertaktungsfunktionen des großen Bruders übernimmt.

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Mainboards unter 70 Euro - 3/18
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Im Vergleich zum A7V8X fällt der deutlich kleiner Kühler auf der Northbridge auf, der auf dem A7V8X-X zuweilen sehr heiß wird. Dieser könnte bei einer Erhöhung des Frontsidebus zu einem limitierenden Faktor werden, da der Kühler jedoch mit Pushpins befestigt wurde, sollte der Austausch kein großes Problem darstellen.

Besonders schwere CPU-Kühler können auf dem Asus A7V8X-X verschraubt werden, die entsprechenden Bohrungen werden auf der Platine geboten. Die beiden ATA133-Anschlüsse, der Floppy-Anschluß sowie der ATX-Stromanschluß wurden von Asus hinter die Speicherbänke gelegt - das schafft Platz für lange Steckkarten und hält die notwendigen IDE-Kabellängen kurz. Die DIMM-Sockel sitzen sehr dicht am AGP-Slot und dessen Verriegelung, selbst kruze Grafikkarten müssen ausgebaut werden, wenn man Arbeitsspeicher ein- oder ausbauen möchte.

Im ATX-Anschluß-Panel finden wir PS/2-Anschlüsse für Tastatur und Mouse, LPT- und COM-Port, 4x USB 2.0, 10/100 MBit LAN, drei analoge Audio-Anschlüsse sowie einen koaxialen Digital-Ausgang. Die analogen Anschlüsse können per Software konfiguriert werden und neben 6-Kanal-Sound auch Line-Out, Line-In sowie Mikrofonanschluß bieten. COM2 und Gameport vermissen wir, der Gameport kann per Slotblende als Zubehör nachgekauft werden, der Anschluß befindet sich rechts vom sechsten PCI-Steckplatz.

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Links oberhalb des PCI #1 finden wir einen Realtek RTL8201BL Chip, der die 10/100 MBit LAN Funktionalität ermöglicht. Links vom vierten PCI-Steckplatz befindet sich ein Analog Devices AD1980 AC97 Audio-Codec, welcher sich für den 6-Kanal-Sound verantwortlich zeigt.

Der ITE IT8712F-A rechts von PCI #5 ermöglicht das Hardware-Monitoring, noch weiter rechts finden wir den gesockelten BIOS-Chip. Sollte beim BIOS-Update etwas schief gehen, so stellt der Austausch des Chips kein großes Problem dar. Der CLEAR-CMOS Jumper befindet sich übrigens gleich rechts von der BIOS-Batterie. Links unterhalb des BIOS-Chips ist eine LED zu verorten, die anzeigt, ob das Mainboard Strom bekommt. Gleich darunter befindet sich einer der beiden Lüfteranschlüsse, der zweite liegt rechts oberhalb des CPU-Sockels und ist für den CPU-Lüfter reserviert. Ein weiteres Stück links von der LED liegt der Anschluß für die USB-Ports 5 und 6, welche für die Front-Anschlüsse entsprechend ausgestatteter Gehäuse benutzt werden können.

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Resourcenvergabe

  INT A INT B INT C INT D INT E INT F INT G INT H
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - - - X - - - -
PCI#2 X - - - - - - -
PCI#3 - X - - - - - -
PCI#4 - - X - - - - -
PCI#5 - - - X - - - -
PCI#6 X - - - - - - -
USB#A - - - - - X - -
USB#B - - - - - X - -
USB#C - - - - - X - -
USB 2.0 - - - - - X - -
Audio - - - - - - X -
LAN - - X - - - - -

Der VIA KT400 bietet vier INT-Leitungen für die PCI-Steckplätze und onboard PCI-Komponenten, vier weitere INTs stehen SB-internen Geräten zur Verfügung. Da unser Asus A7V8X-X nicht gerade an einer übermäßigen Ausstattungsdichte leidet, geht es bei der Resourcenvergabe recht entspannt zu. Warum der PHY-Netzwerk-Tranceiver von Realtek (RTL8201BL, herausgeführt über die Southbridge) auf INT-C und nicht E, F, G oder H landet, ist uns allerdings rätselhaft.

Stabilität und Alltagsbetrieb
Wie jedes Mainboard, das wir testen, so mußte auch das Asus A7V8X-X (BIOS 1006) einen dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen.

  1. Zunächst wurde Windows 2000 installiert und mit SP4 sowie DX9 versehen: keine Probleme
  2. Im zweiten Schritt folgten die Benchmarks bei FSB266 und FSB333: keine Probleme
  3. Zuletzt sorgten 3DMark2001SE, SiSoft Sandra und Prime95 für einen Tag Dauerlast: keine Probleme
Dabei wurde der DDR333 Speicher mit 2-6-2-2-2T Timings betrieben und der AMD Athlon XP 1700+ auf 2166 MHz übertaktet. Hinsichtlich der Kompatibilität zum Arbeitsspeicher gibt es Folgendes zu berichten: Abgesehen davon, daß wir die 1T-Command-Rate nur in einer Kombination nutzen konnten, hinterläßt das Asus A7V8X-X einen sehr guten Eindruck. DDR400 Speicher wurde von VIA für diesen Chipsatz nicht freigegeben, Asus erlaubt die DDR400 Nutzung - allerdings nur für zwei Speicherbänke! Somit können zwei einseitige oder ein doppelseitiger DDR400-Riegel genutzt werden. Weiterhin ist laut Asus nur die Nutzung von vier Bänken im DDR333-Betrieb möglich, bei uns funktionierten jedoch sogar drei doppelseitige DDR333 Module - also sechs bestückte Bänke.
Die USB 2.0 Anschlüsse funktionierten ebenso wie der Suspend-To-RAM (S3) Modus und das Aufwachen per PS/2-Tastatur fehlerfrei. Das Mainboard mag nicht jede ATi-Karte im AGP 8x-Modus betreiben, zur Not kann man im BIOS jedoch AGP 4x erzwingen. Das BIOS 1006 überzeugt durch umfangreiche Optionen und wirkt ausgereift. Auf die Tuning- und Übertaktungs-Optionen kommen wir später noch zu sprechen.

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Shuttle AK39N 1.1

Shuttles AK39N 1.1 baut auf der Platine des Vorgängers AK38N auf, der Preis liegt bei ca. 65 Euro. Auch dieses Board verwendet den VIA KT400 Chipsatz und die VT8235 Southbridge, der Lieferumfang des AK39N umfaßt ein Floppy- und ein ATA133-Kabel, ein sehr stabiles I/O-Shield, ein Slotblech mit dem Anschluß für Subwoofer und Center-Speaker sowie Handbuch und CD.

Im Vergleich zum Asus A7V8X-X ist das Shuttle AK39N 1.1 geradezu winzig, dabei bietet das schmale, blaue Mainboard eine vergleichbare Ausstattung: Auch auf dem AK39N 1.1 wird 5.1-Sound und 10/100 MBit LAN geboten, wie auf dem Asus-Mainboard gibt es 6 möglche USB 2.0 Anschlüsse, nach außen geführt sind auf dem AK39N 1.1 jedoch nur zwei (bei Asus immerhin vier), ein Slotblech für die weiteren Anschlüsse vermissen wir.

Während das Asus A7V8X-X einen koaxialen Digital-Ausgang bietet, liefert Shuttle ein Slotblech für Subwoofer und Center-Speaker mit, so kann man trotz 5.1-Sound einen analogen Audio-Eingang weiternutzen. Wegen des Digital-Ausganges bietet das A7V8X-X nur einen COM-Port, das AK39N 1.1 kann mit zwei seriellen Schnittstellen aufwarten. Weiterhin bietet Shuttles Platine auch einen Game-Port (bei Asus ist eine Blende mit Game-Port als Extra erhältlich), einen LPT-Port und PS/2-Anschlüsse für Mouse und Tastatur.

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Das Layout des Shuttle AK39N 1.1 ist gut gelungen: Shuttle platziert die Stromversorgung oberhalb des CPU-Sockels und kann diesen somit nach links und damit dichter an das ATX-Anschluß-Panel rücken. Trotzdem bleibt ausreichend Platz für große CPU-Kühler - im Test verwendeten wir einen Thermalright SLK800 - auch die Bohrungen für verschraubbare Kühler sind auf dem AK39N 1.1 vorhanden. Um diese herum finden wir allerdings einige SMD-Bauteile, die - abhängig von der Befestigungskonstruktion des Kühlers - ein Problem darstellen können.

Rechts neben dem CPU Sockel finden wir drei DIMM-Sockets, direkt über diesen sitzt ein Stromanschluß, wie wir ihn von Festplatten (und einigen GeForce FX-Grafikkarten) her kennen. Wie der ATX 12V-Stecker auf Pentium 4-Platinen, so soll auch dieser der stabileren Stromversorgung des Mainboards dienen. Der ATX-Stromstecker sitzt neben dem Floppy-Anschluß rechts oben auf dem Mainboard.

Unter diesen beiden Anschüssen sind Primary- und Secondary-IDE zu verorten, die Shuttle ebenfalls ordentlich hinter den DIMMs angeordnet hat. Somit stehen langen AGP- und PCI-Karten keine unnötigen Hindernisse im Wege. Die Northbridge wird auf dem AK39N 1.1 passiv gekühlt, der Kühler ist deutlich profilierter und arbeitet wirkungsvoller als sein Pendant auf dem Asus A7V8X-X. Die Befestigung erfolgt auf beiden Mainboards via Pushpins.

Zwischen AGP-Steckplatz und den DIMM-Sockeln ist ausreichend Platz vorhanden, Speicherbausteine können ein- und ausgebaut werden, ohne daß man zuvor die Grafikkarte entfernen muß.

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Mainboards unter 70 Euro - 8/18
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Da Shuttle die Stromversorgung oberhalb des CPU-Sockels legt, rückt dieser ein Stück nach unten, und es bleibt nur Platz für fünf PCI-Steckplätze. Links von PCI #1 finden wir einen Realtek ALC650 AC97 5.1-Audiocodec, links von PCI #4 liegt ein ITE IT8705F Monitoring-Chip, links vor dem fünften PCI-Steckplatz ist das gesockelte BIOS zu verorten. Der CLEAR-CMOS-Jumper befindet sich gleich links neben der BIOS-Batterie. Rechts vom BIOS-Chip finden wir einen der drei Lüfteranschlüsse, ein weiterer befindet sich oberhalb vom ersten PCI-Slot und der dritte, für den CPU-Lüfter, ist oben links auf der Platine zu finden. Bleiben noch die USB-Anschlüsse 3 bis 6 zu erwähnen, die unterhalb von PCI #5 eingesteckt werden.

Resourcenvergabe

  INT A INT B INT C INT D INT E INT F INT G INT H
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - X - - - - - -
PCI#2 - - X - - - - -
PCI#3 - - - X - - - -
PCI#4 X - - - - - - -
PCI#5 - X - - - - - -
USB#A - - - - - X - -
USB#B - - - - - X - -
USB#C - - - - - X - -
USB 2.0 - - - - - X - -
Audio - - - - - - X -
LAN - - - - - - - X

Shuttles Resourcenvergabe ist klar und sauber: Der VIA KT400 bietet vier INT-Leitungen für die PCI-Steckplätze und onboard PCI-Komponenten, diese stehen auf dem AK39N 1.1 ausschließlich den Steckplätzen zur Verfügung. Alle onboard Funktionen werden von Southbridge-internen Geräten übernommen, denen vier weitere INTs geboten werden. Besser kann man das Potential des VIA KT400 kaum nutzen!

Stabilität und Alltagsbetrieb
Wie jedes Mainboard, das wir testen, so mußte auch das Shuttle AK39N 1.1 (BIOS AK39S019) einen dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen.

  1. Zunächst wurde Windows 2000 installiert und mit SP4 sowie DX9 versehen: keine Probleme
  2. Im zweiten Schritt folgten die Benchmarks bei FSB266 und FSB333: keine Probleme
  3. Zuletzt sorgten 3DMark2001SE, SiSoft Sandra und Prime95 für einen Tag Dauerlast: keine Probleme
Dabei wurde der DDR333 Speicher mit 2-6-2-2-2T Timings betrieben und der AMD Athlon XP 1700+ auf 1833 MHz übertaktet. Hinsichtlich der Kompatibilität zum Arbeitsspeicher gibt es Folgendes zu berichten: Auch das Shuttle AK39N 1.1 verweigerte die 1T-Command-Rate beim Einsatz des DDR433 Speichers von GeIL im DDR333-Modus, der Betrieb zweier Module im DDR400 Modus war bei 2T jedoch problemlos möglich. Auch mit drei DDR333 Modulen von GeIL gab es keinerlei Probleme, hier funktionierte auch die 1T-Command-Rate einwandfrei.
Weder die USB 2.0 Anschlüsse noch der Suspend-To-RAM (S3) Modus machten auf dem AK39N 1.1 Probleme, das Aufwachen via PS/2-Tastatur funktioniert allerdings nicht, nachdem der PC komplett vom Strom getrennt worden war. Beim Einsatz einer ATi Radeon 9200 von HIS gab es Abstürze im AGP 8x-Betrieb, ein Zurücksetzen auf den AGP 4x-Modus brachte Abhilfe - dies ist im BIOS, aber auch in ATis Treibern möglich.
Auf die Tuning- und Übertaktungs-Optionen kommen wir später noch zu sprechen.

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Mainboards unter 70 Euro - 9/18
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Asrock K7S8XE
Kommen wir nun zu unserem letzten Kandidaten, dem Asrock K7S8XE mit dem SiS 748 Chipsatz. Obwohl das Mainbard den neuesten Chipsatz mit aktuellen Merkmalen wie FSB400 und DDR400 bietet, liegt der Preis mit ca. 59 Euro recht niedrig. Es ist die preiswerteste Platine in unserem "Unter 70 Euro"-Testfeld. Betrachten wir zunächst den SiS 748 Chipsatz:

Die Anbindung von SiS 748 Northbridge und SiS 963L Southbridge findet per MuTIOL 1G mit einem Gigahertz Bandbreite pro Sekunde statt, VIAs KT400 Chipsatz bringt es "nur" auf 533 MHz. Leider schränkt Asrock den DDR333- und DDR400-Spaß stark ein: Im DDR400-Modus kann nur eine Speicherriegel verwendet werden, im DDR333-Modus sind es immerhin zwei. Wer alle drei DIMM-Sockel bestücken will, muß sich mit DDR266 zufrieden geben - wir werden dies natürlich überprüfen!

Der Lieferumfang fällt ähnlich mager aus wie bei den beiden anderen Platinen: Ein ATA133- sowie ein Floppy-Kabel, ein I/O-Shield, das Handbuch und die Treiber-CD.

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Mainboards unter 70 Euro - 10/18
01.09.2003 by doelf
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Das Layout des Asrock K7S8XE ist befriedigend, allerdings gibt es ein paar Kritikpunkte: Die Laufwerksanschlüsse (IDE und Floppy) befinden sich hinter den PCI-Steckplätzen 1, 2 und 4. Sie wurden parallel zu den PCI-Steckplätzen angeordnet, so daß man die Flachbandkabel zwischen überlange Karten hindurchführen kann. Idealerweise hätte Asrock die Anschlüsse jedoch hinter die DIMM-Sockets legen sollen - genügend Platz wäre auf der großen Platine vorhanden. Dies gilt auch für den ATX-Stromanschluß, der sich links neben der Northbridge befindet!

Im Anschluß-Panel finden wir PS/2 Buchsen für Tastatur und Mouse, LPT-, COM- und Game-Port, 4x USB 2.0, 10/100 MBit LAN und die drei analogen Audio-Anschlüsse. Diese können für 5.1-Sound oder für Line-In/Mic-In benutzt werden.

Um den CPU-Sockel herum finden wir vier Löcher, in denen schwere CPU-Küher verschraubt werden können. Asrock läßt hierbei ausreichend viel Platz, so daß es bei der Verschraubung keine Probleme geben sollte. Die Northbridge wurde mit einem wuchtigen, passiven Kühler versehen. Dieser wird durch Pushpins gehalten und kann leicht gegen Modelle mit Lüfter ausgetauscht werden. Allerdings wird dies kaum nötig sein, da sich die Hitzeentwicklung der 748-Northbridge in Grenzen hält. Die drei DIMMs kommen sich mit langen Grafikkarten in die Quere, Speicherriegel können nur mit Mühe ein- und ausgebaut werden, wenn man zuvor die Grafikkarte nicht entfernt.

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Mainboards unter 70 Euro - 11/18
01.09.2003 by doelf
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Das Asrock K7S8XE bietet 6 PCI-Steckplätze. Links vom ersten PCI-Slot finden wir einen C-Media CMI9739A AC97 5.1 Audiocodec, links vor dem vierten PCI-Steckplatz ist ein Winbond W83697HF zu verorten, durch den das Hardware-Monitoring verwirklicht wird. Links neben dem ATX-Stromanschluß befindet sich ein Realtek RTL8201BL 10/100 MBit LAN-Chip.

Rechts unten auf der Platine hat Asrock das gesockelte BIOS angebracht, darüber sitzt der Floppy-Anschluß und ein wenig höher die BIOS-Batterie. Links neben dieser ist der CLEAR-CMOS Jumper zu finden.

Oberhalb der BIOS Batterie befinden sich Primary- und Secondary-IDE, links davon die SiS 963L Southbridge. Der Header für die USB-Anschlüsse 5 und 6 wurde rechts unterhalb des sechten PCI-Steckplatzes ausgeführt.

Resourcenvergabe
Bevor wir die IRQ-Vergabe nachstellen konnten, begann das Mainboard zu zicken und verweigerte schließlich gänzlich den Dienst. Das ist sehr schade, denn das Asrock K7S8XE hatte es immerhin schon durch unseren Stabilitätstest geschafft, und auch die Verarbeitung der Platine machte einen ordentlichen Eindruck.

Stabilität und Alltagsbetrieb
Wie jedes Mainboard, das wir testen, so mußte auch das Asrock K7S8XE (BIOS Beta 105) einen dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen.

  1. Zunächst wurde Windows 2000 installiert und mit SP4 sowie DX9 versehen: Dies mißlang zunächst, da Fehler beim Kopieren der Installationsdaten von CD auf Festplatte auftraten. Wir ersetzten das BIOS 1.0 mit der Beta 1.05 und die Probleme waren verschwunden.
  2. Im zweiten Schritt folgten die Benchmarks bei FSB266 und FSB333: Während es beim synchronen Betrieb von FSB und Speicher keine Probleme gab, mußten wir beim asynchronen Betrieb enige Abstürze über uns ergehen lassen.
  3. Zuletzt sorgten 3DMark2001SE, SiSoft Sandra und Prime95 für einen Tag Dauerlast: Solange FSB und Speicher synchron betrieben wurden, gab es keine Probleme. Allerdings mußte man sich an die Vorgaben Asrocks bezüglich des Speichers halten: maximal ein Speicherriegel im DDR400-Betrieb und maximal zwei bei der Verwendung von DDR333!
Hinsichtlich der Kompatibilität zum Arbeitsspeicher gibt es Folgendes zu berichten: Wie man sieht, ist für den stabilen Betrieb des Asrock K7S8XE der Blick ins Handbuch von Nutzen. Die Platine ist allerdings noch sehr jung und es steht zu hoffen, daß weitere BIOS-Updates das Mainboard noch reifen lassen.
Auf die Tuning- und Übertaktungs-Optionen kommen wir später noch zu sprechen.

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Mainboards unter 70 Euro - 12/18
01.07.2003 by doelf
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Das Testsetup:

RightMark Audio Analyzer
Nachdem bei den Mainboards unter 40 Euro sowohl das Syntax SV-266A 1.0 als auch das ECS K7S5A Pro 5.0 eine sehr mäßige Sound-Qualität lieferten, erhoffen wir uns von der 70-Euro Klasse wenigstens durchschnittlichen Audio-Genuß. Lauschen wir den Kandidaten:

RightMarkt 5.0 Asus
A7V8X-X
Shuttle
AK39N 1.1
Asrock
K7S8XE
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere Abweichungen sind besser)
+9.35;-13.25 +0.29;-0.30 +0.14;-2.00
Noise level, Eigen-Rauschpegel, dBA
(niedrigere Werte sind besser)
-69.4 -86.4 -72.0
Dynamic range, Dynamik-Bereich, dBA
(größere Werte sind besser)
69.2 86.1 69.6
Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) %
(niedrigere Werte besser)
0.017 0.0061 0.160
Intermodulation distortion, %
(kleinere Werte sind besser)
0.157 0.624 1.927
Stereo crosstalk (Übersprechen), dB
(niedrigere Werte besser)
-70.1 -84.6 -74.4

In Sachen "Frequency response" zeigt unser Asus A7V8X-X gleich einen Aussetzer, die Werte sind mangelhaft. Alle anderen Messdaten sehen besser aus, die Ergebnisse sind durchweg befriedigend. Zudem hat das A7V8X-X die geringste Intermodulationsverzerrung, allerdings kann der gemessene Wert auch hier nur als durchschnittlich bezeichnet werden.
Das Shuttle AK39N 1.1 zeigt durchweg gute und sehr gute Werte, lediglich die Intermodulationsverzerrung fällt zu hoch aus und kann nur noch mit "ausreichend" bewertet werden. Dennoch ist das Ergebnis überzeugend und kann selbst mit teuren Soundkarten mithalten!
Das Asrock K7S8XE bietet nur durchschnittliche Kost, in Sachen Intermodulationsverzerrung zeigt es einen Totalausfall - das Ergebnis ist hier mangelhaft. Wie beim Asus A7V8X-X kann der onboard Sound insgesamt als befriedigend bewertet werden.
In Sachen Sound haben sich die Mehrausgaben schon einmal bezahlt gemacht, auch wenn einzig das Shuttle AK39N 1.1 völlig überzeugen kann, so erhält man bei den Mainboards von Asrock und Asus zumindest eine durchschnittliche Qualität geboten. Mit seinem koaxialen Digital-Ausgang kann sich das Asus A7V8X-X zudem einen kleinen Bonus sichern.

USB 2.0 Performance
Betrachten wir nun die USB 2.0 Performance, hierbei soll das Albatron PX865PE Pro II mit Intels i865PE Chipsatz als Vergleichswert dienen. Es wurde wieder das Advance 2,5"-Case mit einer IBM 40 GB Notebook-Festplatte benutzt:

SiSoft Sandra 8.59 Punktzahl Sequential Read Sequential Write
Asrock K7S8XE 13086 19 MB/s 18 MB/s
Shuttle AK39N 1.1 13085 19 MB/s 18 MB/s
Albatron PX865PE Pro II 13041 19 MB/s 18 MB/s
Syntax SV-266A 11027 15 MB/s 18 MB/s
Asus A7V8X-X 10818 15 MB/s 17 MB/s
ECS K7S5A Pro 5.0 10766 15 MB/s 15 MB/s

Überraschung: Während sich das Asus A7V8X-X in Sachen USB-Leistung mit den "Unter 40 Euro"-Boards herumschlagen muß, setzt sich das Shuttle AK39N 1.1 unter Verwendung des gleichen Chipsatzes (VIA VT8235) sogar vor unser Springdale-Platine! Auch das mehrmalige Wiederholen dieses Tests half nicht, das Asus A7V8X-X wollte einfach die Daten nicht schneller über den USB-Bus schaufeln. Eine minimal bessere Leistung als das Shuttle bot der SiS 748 Chipsatz auf dem Asrock K7S8XE. Während sich Asrock und Shuttle ein "sehr gut" erarbeiten, bleibt dem A7V8X-X nur ein "befriedigend".

Weiter: 13. Benchmarks: SiSoft Sandra

1. Einleitung
2. Asus A7V8X-X: Ausstattung
3. Asus A7V8X-X: Layout #1
4. Asus A7V8X-X: Layout #2
5. Asus A7V8X-X: Resourcen und Stabilität
6. Shuttle AK39N 1.1: Ausstattung
7. Shuttle AK39N 1.1: Layout
8. Shuttle AK39N 1.1: Resourcen und Stabilität
9. Asrock K7S8XE: SiS 748 Chipsatz und Ausstattung
10. Asrock K7S8XE: Layout
11. Asrock K7S8XE: Resourcen und Stabilität
12. Testsetup, RightMark und USB 2.0 Performance
13. Benchmarks: SiSoft Sandra
14. Benchmarks: Futuremark
15. Benchmarks: VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench
16. Overclocking: Optionen und SiSoft Sandra
17. Overclocking: Futuremark, VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench
18. Fazit

Diesen Test diskutieren...

Mainboards unter 40 Euro - 13/18
01.07.2003 by doelf
Der komplette Artikel als Druckversion

Die Benchmarks

Sandra
2002.1.8.59
Dhrystone Whetstone INT/SSE FPU/SSE Mem/INT Mem/FPU
Shuttle AK39N 1.1
AMD Athlon XP1700+
DDR333 2,0-6-2-2 2T*1
4040 2020 8014 9317 1917 1792
Asrock K7S8XE
AMD Athlon XP1700+
DDR266 CL2*3
4007 2021 8020 9269 1640 1534
Asus A7V8X-X
AMD Athlon XP1700+
DDR333 2,0-6-2-2 2T*2
4000 2006 7954 9193 1899 1771
Shuttle AK39N 1.1
AMD Athlon XP1700+
DDR400 2,0-7-2-2 2T*1
3997 2020 8015 9313 1847 1733
Asus A7V8X-X
AMD Athlon XP1700+
DDR400 2,0-6-2-2 2T*2
3973 2005 7954 9194 1426 1369
Asrock K7S8XE
AMD Athlon XP1700+
DDR333 CL2*3
3971 2021 8020 9323 1592 1502
ECS K7S5A Pro 5.0
AMD Athlon XP1700+
DDR266 2,0-6-3 Fast
3970 2011 7977 9221 1796 1681
Syntax SV-266A
AMD Athlon XP1700+
DDR266 2,0-5-2-2*
3967 2003 7942 9180 1469 1366
*: Obwohl wir DDR266 2,0-5-2-2 einstellten, scheint das Syntax mit DDR200 2,5-5-2-2 zu arbeiten!
*1: Obwohl wir für DDR400 die Einstellungen 2-6-2-2-2T wählten, arbeitete das Mainboard mit 2-7-2-2-2T!
*2: Das Asus A7V8X-X lief mit DDR400-Speicher DEUTLICH langsamer als mit DDR333! DDR400 Speicher wird vom Chipsatz offiziell nicht unterstützt, dennoch konnten zwei DDR400 Riegel verwendet werden.
*3: Es gibt nur die Speichereinstellungen CL2, CL2,5 und CL3! Zudem gibt es folgende Einschränkungen für die Speicherriegel: 3x DDR266 oder 2x DDR333 oder 1x DDR400. Sobald wir 3x DDR333 oder 2x DDR400 einsetzen, wurde das Mainboard instabil.

Für den VIA KT400 Chipsatz ist DDR400 ein Performancekiller! Bringt der asynchrone Betrieb mit DDR333-Speicher noch geringe Vorteile im Vergleich zum synchronen Betrieb mit DDR266, so kann die Kombination unserer FSB266-CPU mit DDR400-Speicher absolut nicht überzeugen. Wer eine FSB333-CPU verwendet, der sollte auf jeden Fall zu DDR333 Speicher greifen oder aber schnelleren Speicher im DDR333-Modus betreiben. Wer eine FSB-266 CPU einsetzt, kann seinen "alten" DDR266-Speicher getrost weiternutzen. Während das Shuttle AK39N 1.1 mit DDR400 noch erträgliche Werte liefert, versetzt uns das Asus A7V8X-X in DDR200-Zeiten zurück.

Das Asrock K7S8XE verspricht DDR266, DDR333 und DDR400 Unterstützung, doch diese ist mit Vorsicht zu genießen. Nur im synchronen Takt mit dem Frontsidebus liefert das Mainboard eine ausreichende Speicherperformance, bei asynchronem Betrieb wurde es zuweilen gar instabil! Weiterhin ist der Speicherausbau abhängig vom Speichertakt limitiert: Verwendet man DDR266-Module, so kann man alle drei DIMM-Sockel bestücken, beim Einsatz von DDR333 können nur noch zwei DIMM-Sockel genutzt werden, und sollte man auf die Idee kommen, die DDR400 Unterstützung zu testen, so darf nur noch ein Speicherriegel eingesetzt werden! Dies ist übrigens völlig unabhängig von den Speicher-Timings - zur Auswahl stehen lediglich CL2, CL2.5 sowie CL3 - Zuwiderhandlung wird mit Abstürzen bestraft. Um es noch einmal mit aller Klarheit zu sagen:

Peinlich: Im DDR266-Betrieb lag das ECS K7S5A Pro 5.0 mit dem alten SiS 735 Chipsatz in Bezug auf die Speicherperformance deutlich vor dem Asrock K7S8XE!

Weiter: 14. Benchmarks: Futuremark

1. Einleitung
2. Asus A7V8X-X: Ausstattung
3. Asus A7V8X-X: Layout #1
4. Asus A7V8X-X: Layout #2
5. Asus A7V8X-X: Resourcen und Stabilität
6. Shuttle AK39N 1.1: Ausstattung
7. Shuttle AK39N 1.1: Layout
8. Shuttle AK39N 1.1: Resourcen und Stabilität
9. Asrock K7S8XE: SiS 748 Chipsatz und Ausstattung
10. Asrock K7S8XE: Layout
11. Asrock K7S8XE: Resourcen und Stabilität
12. Testsetup, RightMark und USB 2.0 Performance
13. Benchmarks: SiSoft Sandra
14. Benchmarks: Futuremark
15. Benchmarks: VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench
16. Overclocking: Optionen und SiSoft Sandra
17. Overclocking: Futuremark, VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench
18. Fazit

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Mainboards unter 40 Euro - 14/18
01.07.2003 by doelf
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FutureMark PCMark2002/CPU PCMark2002/MEM 3DMark2000 3DMark2001SE
Shuttle AK39N 1.1
AMD Athlon XP1700+
DDR400 2,0-7-2-2 2T*1
4414 3447 10710 10323
Shuttle AK39N 1.1
AMD Athlon XP1700+
DDR333 2,0-6-2-2 2T*1
4410 3384 10858 10291
ECS K7S5A Pro 5.0
AMD Athlon XP1700+
DDR266 2,0-6-3 Fast
4374 3022 10302 9685
Asus A7V8X-X
AMD Athlon XP1700+
DDR333 2,0-6-2-2 2T*2
4371 3260 10497 9929
Asrock K7S8XE
AMD Athlon XP1700+
DDR266 CL2*3
4355 2990 9687 9203
Asus A7V8X-X
AMD Athlon XP1700+
DDR400 2,0-6-2-2 2T*2
4323 2855 9563 9178
Asrock K7S8XE
AMD Athlon XP1700+
DDR333 CL2*3
4283 2978 9397 8945
Syntax SV-266A
AMD Athlon XP1700+
DDR266 2,0-5-2-2*
4212 2638 9343 8876
*: Obwohl wir DDR266 2,0-5-2-2 einstellten, scheint das Syntax mit DDR200 2,5-5-2-2 zu arbeiten!
*1: Obwohl wir für DDR400 die Einstellungen 2-6-2-2-2T wählten, arbeitete das Mainboard mit 2-7-2-2-2T!
*2: Das Asus A7V8X-X lief mit DDR400-Speicher DEUTLICH langsamer als mit DDR333! DDR400 Speicher wird vom Chipsatz offiziell nicht unterstützt, dennoch konnten zwei DDR400 Riegel verwendet werden.
*3: Es gibt nur die Speichereinstellungen CL2, CL2,5 und CL3! Zudem gibt es folgende Einschränkungen für die Speicherriegel: 3x DDR266 oder 2x DDR333 oder 1x DDR400. Sobald wir 3x DDR333 oder 2x DDR400 einsetzen, wurde das Mainboard instabil.

Noch eine Überraschung: Futuremark bescheinigt dem Shuttle AK39N 1.1 eine sehr gute Performance im DDR400 Betrieb! Das Asus A7V8X-X hingegen zeigt nur bei DDR333 seine Stärken. Während das Asrock K7S8XE enttäuscht, kann der SiS 735 - beinahe schon ein Chipsatz-Klassiker - auf dem ECS K7S5A Pro 5.0 wieder gute Ergebnisse vorweisen.

Weiter: 15. Benchmarks: VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench

1. Einleitung
2. Asus A7V8X-X: Ausstattung
3. Asus A7V8X-X: Layout #1
4. Asus A7V8X-X: Layout #2
5. Asus A7V8X-X: Resourcen und Stabilität
6. Shuttle AK39N 1.1: Ausstattung
7. Shuttle AK39N 1.1: Layout
8. Shuttle AK39N 1.1: Resourcen und Stabilität
9. Asrock K7S8XE: SiS 748 Chipsatz und Ausstattung
10. Asrock K7S8XE: Layout
11. Asrock K7S8XE: Resourcen und Stabilität
12. Testsetup, RightMark und USB 2.0 Performance
13. Benchmarks: SiSoft Sandra
14. Benchmarks: Futuremark
15. Benchmarks: VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench
16. Overclocking: Optionen und SiSoft Sandra
17. Overclocking: Futuremark, VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench
18. Fazit

Diesen Test diskutieren...

Mainboards unter 40 Euro - 15/18
01.07.2003 by doelf
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OpenGL, DirectX, Video Vulpine GL
1024x768x32
Codecreatures
1024x768x32
TMPEG nBench
Shuttle AK39N 1.1
AMD Athlon XP1700+
DDR400 2,0-7-2-2 2T*1
80,6 26,5 fps
9,4 Mio
3:47 min 1979
Shuttle AK39N 1.1
AMD Athlon XP1700+
DDR333 2,0-6-2-2 2T*1
80,6 26,6 fps
9,3 Mio
3:46 min 1971
Asus A7V8X-X
AMD Athlon XP1700+
DDR333 2,0-6-2-2 2T*2
79,2 26,0 fps
9,1 Mio
3:52 min 1946
ECS K7S5A Pro 5.0
AMD Athlon XP1700+
DDR266 2,0-6-3 Fast
78,6 26,3 fps
9,2 Mio
3:51 min 1907
Asrock K7S8XE
AMD Athlon XP1700+
DDR266 CL2*3
74,2 26,3 fps
9,2 Mio
3:53 min 1866
Asus A7V8X-X
AMD Athlon XP1700+
DDR400 2,0-6-2-2 2T*2
74,0 25,6 fps
9,0 Mio
3:57 min 1845
Syntax SV-266A
AMD Athlon XP1700+
DDR266 2,0-5-2-2*
73,8 25,9 fps
9,1 Mio
3:56 min 1791
Asrock K7S8XE
AMD Athlon XP1700+
DDR333 CL2*3
73,3 26,1 fps
9,2 Mio
3:55 min 1836
*: Obwohl wir DDR266 2,0-5-2-2 einstellten, scheint das Syntax mit DDR200 2,5-5-2-2 zu arbeiten!
*1: Obwohl wir für DDR400 die Einstellungen 2-6-2-2-2T wählten, arbeitete das Mainboard mit 2-7-2-2-2T!
*2: Das Asus A7V8X-X lief mit DDR400-Speicher DEUTLICH langsamer als mit DDR333! DDR400 Speicher wird vom Chipsatz offiziell nicht unterstützt, dennoch konnten zwei DDR400 Riegel verwendet werden.
*3: Es gibt nur die Speichereinstellungen CL2, CL2,5 und CL3! Zudem gibt es folgende Einschränkungen für die Speicherriegel: 3x DDR266 oder 2x DDR333 oder 1x DDR400. Sobald wir 3x DDR333 oder 2x DDR400 einsetzen, wurde das Mainboard instabil.

Auch im dritten Benchmark-Block setzt sich das Shuttle AK39N 1.1 an die Spitze, das Asus A7V8X-X kann beim Einsatz von DDR333 den Anschluß wahren, und das Asrock K7S8XE hängt hinterher - besonders bei Vulpine GL und TMPEG. Wiederum kann sich das ECS K7S5A Pro 5.0 gut in Szene setzen, hier sieht man, wozu eine lange Reifezeit gut sein kann!

Weiter: 16. Overclocking: Optionen und SiSoft Sandra

1. Einleitung
2. Asus A7V8X-X: Ausstattung
3. Asus A7V8X-X: Layout #1
4. Asus A7V8X-X: Layout #2
5. Asus A7V8X-X: Resourcen und Stabilität
6. Shuttle AK39N 1.1: Ausstattung
7. Shuttle AK39N 1.1: Layout
8. Shuttle AK39N 1.1: Resourcen und Stabilität
9. Asrock K7S8XE: SiS 748 Chipsatz und Ausstattung
10. Asrock K7S8XE: Layout
11. Asrock K7S8XE: Resourcen und Stabilität
12. Testsetup, RightMark und USB 2.0 Performance
13. Benchmarks: SiSoft Sandra
14. Benchmarks: Futuremark
15. Benchmarks: VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench
16. Overclocking: Optionen und SiSoft Sandra
17. Overclocking: Futuremark, VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench
18. Fazit

Diesen Test diskutieren...


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Mainboards unter 70 Euro - 18/18
01.09.2003 by doelf
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Fazit




Das Asus A7V8X-X...
...bietet solide Hausmannskost mit (gerade noch) befriedigendem Sound, LAN und guter Erweiterbarkeit durch 6 PCI Steckplätze. Die Ressourcenvergabe sollte eine problemlose Bestückung mit Erweiterungskarten ermöglichen, der VIA KT400 Chipsatz arbeitet unkompliziert, und das Mainboard eignet sich gut zum Übertakten.
Die Northbridgekühlung fällt ein wenig mager aus, und auch die USB 2.0-Performance kann nicht vollständig überzeugen. Die große Platine wirkt in Anbetracht der "-X"-Ausstattung verschwenderisch und überdimensioniert. Auch wenn das Layout recht gut gelungen ist, würde das Asus A7V8X-X auf einem Schönheitswettbewerb keinen Blumentopf gewinnen. Hinzu kommt die EMV-Beschränkung, die nur CPUs oberhalb von einem Gigahertz erlaubt.
Das Asus A7V8X-X vereinigt eine solide Performance (solange man die Finger von DDR400 läßt) mit hoher Stabilität, Overclocking und einem unkomplizierten Alltagsverhalten. Die Vorstellung ist zwar nicht perfekt, aber gut:

Das Asus A7V8X-X kann bei unserem Partner HiQ Computer für 62,50 Euro erworben werden!




Das Shuttle AK39N 1.1...
...ist eine elegante und sehr schnelle Platine, die einen hervorragenden onboard Sound bietet. Die Resourcenvergabe wurde sehr gut gelöst, und durch seine kompakten Abmessungen sollte das AK39N 1.1 in jedes ATX-Gehäuse passen. Zudem gibt es umfangreiche Optionen zum Speichertuning und eine hohe Stabilität.
Allerdings vermißt man die Übertaktungsoptionen, insbesondere den Multiplikator sowie Spannungsmanipulationen. Probleme mit AGP 8x-Karten von ATi kann man - wie beim Asus A7V8X-X - wahlweise im BIOS oder im Catalyst beheben, indem man den AGP 4x-Modus erzwingt.
Das AK39N 1.1 vereinigt ein gutes Layout, hohe Performance (auch bei DDR400), hohe Stabilität und ein unkompliziertes Alltagsverhalten mit einem fairen Preis (ca. 65 Euro). Wer nicht übertakten möchte, liegt mit dieser Platine richtig!




Das Asrock K7S8XE...
...bietet einen seltenen Chipsatz auf einer großen, ziemlich lichten Platine. Was vielversprechend begann, setzt sich mit Ernüchterung fort: Die Speicherperformance kann nicht überzeugen, darunter leiden auch die anderen Benchmarks. Hinzu kommt der Ausfall des Mainboards nach der ersten Testphase. Unserer Meinung nach hat Asrock noch ein gutes Stück Arbeit vor sich, allerdings möchten wir das Asrock K7S8XE sowie den SiS 748 Chipsatz keinesfalls abschreiben! Wir versuchen schon bald ein Wiedersehen zu bieten!




Danksagung
Unser Dank gilt:




- Seite 18 -


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