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Im Test: Asus K8V Deluxe vs MSI K8T Neo - 8/15
31.12.2003 by holger
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Asus K8V Deluxe: IDE-Performance
Am P-ATA-Anschluss der VT8237 erreicht unsere WD800JB satte 88.6 MB/s bei einer CPU-Auslastung von 13.3% CPU-Belastung. Am Promise messen wir 89.2 MB/s bei 11.2% CPU-Belastung.
MSI K8T Neo: IDE-Performance
Auf dem MSI erreicht man am P-ATA-Konnektor der VT8237 hervorragende 88.7 MB/s bei 14.7% CPU-Belastung, am Promise sogar 89.1 MB/s bei einer CPU-Belastung von 15.5%.
Stabilität
Auch das Asus K8V Deluxe sowie das MSI K8T Neo mussten unseren dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen:
- Zunächst wurde Windows XP installiert und mit SP1 sowie DX9 gepatcht: keine Probleme
- Im zweiten Schritt folgten die Benchmarks bei FSB800 sowie im Dual-Channel DDR400-Mode: keine Probleme
- Zuletzt sorgten 3DMark2001SE, SiSoft Sandra und Prime95 für einen Tag Dauerlast: keine Probleme
Wie sieht es jedoch mit der Kompatibilität aus?
- Speichertest
Hier bestücken wir lediglich zwei der drei Speicherbänke auf Athlon 64-Platinen, die den Volllast Stresstest bestanden haben – schließlich ist der in der CPU integrierte Speichercontroller selbst der limitierende Faktor, da dieser lediglich zwei Speicherbausteine im DDR400-Mode verwalten kann. Unterm Strich sollte dies keine allzu heikle Aufgabe darstellen, schließlich haben wir es auf Athlon 64-Systemen im Sockel 754-Gewand lediglich mit Single-Channel-Vertretern zu tun.
Ergebnis: Das MSI K8T Neo stellte sich im Vergleich zum Asus K8V Deluxe als das wählerischere Mainboard heraus. Das MSI produzierte mit der alten Revision unserer Memory Solution-Module in Prime95 Rechenfehler, die aktuelle Revision, die uns Memory Solution eiligst bereitstellte, arbeitete in den Größen 256 sowie 512 MB ohne Probleme. Wohl gemerkt: Dieser Speicher arbeitet auf anderen Boards selbst im Dual-Channel-Mode absolut zuverlässig. Beim Asus stießen wir auf das gleiche Problem – erst die neue Revision vertrug sich mit dem K8V Deluxe.
Während sämtliche Corsair-Module auf dem Asus stabil und zuverlässig liefen, konnten wir auf dem MSI lediglich mit unseren TWINX 3200LL- sowie PC3500-Modulen ein stabiles Betriebsverhalten verifizieren. Inkompatibel waren folgende Corsair-Module: PC3700, PC4000 sowie TWINX 4000Pro.
Auch beim Auslesen der korrekten SPD-Werte müssen die Mainboardhersteller offensichtlich neue Erfahrungen sammeln: Keines unserer Module wurde auf beiden Boards korrekt ausgelesen!
Das Asus gönnt sich sogar den „Luxus“ und stellt das SPD in Abhängigkeit des entsprechenden Performance-Profis ein: „Auto“ lieferte bei 200.3 MHz „3-5-5-6“; „Normal“ bei 212 MHz „2-5-5-6“ und Turbo bei satten 228 MHz „2.5-4-3-6“. Wer hier nicht verwirrt ist, der kann sich beglückwünschen lassen ;-)
- Unser IDE Transfertest
Von einer Test-CD werden Daten auf die Festplatte kopiert und dort entpackt. Dieser Test wurde auf einer WB 80GB 7200RPM durchgeführt, die am Primary IDE als Master hing. Zudem haben wir - wie bereits erwähnt - die Funktion und Performance der IDE-Controller getestet, wobei es keine Beanstandungen gab.
Ergebnis: 50 GB sauber kopiert und bestanden
- USB 2.0 Funktionstest
Die anfäglichen USB-Schwächen einiger Chipsätze gehören zum Glück der Vergangenheit an. Die USB 2.0-Performance wird auf den nächsten Seite genauer beleuchtet, hier testen wir zunächst die Kompatibilität mit diversen USB-Geräten.
Ergebnis: keine Probleme, Test bestanden
- PCI Kompatibilität und Leistung
Folgende Karten kamen zum Einsatz: Promise Ultra100 TX2, Z-Cyber Raid-Controller, Soundblaster Live 5.1, Intel 10/100-Netzwerkkarte. Die Mainboards wurden im APIC Modus betrieben.
Ergebnis: keine Probleme, Test bestanden
Zu diversen BIOS Bugs (wirkungslose VCore-Auswahl bei MSI, IDE-Resets bei Asus,...) gesellt sich eine schlechte Speicherkompatibilität bei MSI und eine nur befriedigende bei Asus. Wer den richtigen Speicher erwischt, wird auf keine Probleme stossen, wer den falschen Speicher kauft, kann sich auf eine langwierige Fehlersuche freuen. Anfangs dachten wir noch, die Hersteller würden solche Probleme durch BIOS-Updates schnell in den Griff bekommen, doch wir haben uns leider geirrt und streichen im Hinterkopf die Wertung "Sehr Gut". Um ein "Gut" zu erreichen, müsste die neue Plattform aber schon ein Überflieger sein...
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