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Im Test: Asus K8V Deluxe vs MSI K8T Neo - 1/15
31.12.2003 by holger
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Der Launch des Athlon 64 ist schon ein paar Tage her, um genau zu sein, erschien AMDs neuer Hoffnungsträger am 23. September 2003. Damals stellten wir euch zum entsprechenden Artikel das MSI K8 Neo als passenden Untersatz vor. Heute, nach dreimonatiger Reifezeit, wollen wir selbiges Board sowie das Asus K8V Deluxe genauer unter die Lupe nehmen.
Die Testkandidaten im Detail
| Asus K8V Deluxe | MSI K8T Neo | |
| DDR-RAM | 3 (2 DDR400) | 3 (2 DDR400) |
| AGP, PCI | 1 (4x), 5 x PCI 32Bit/33 MHz | 1 (4x), 5 x PCI 32Bit/33 MHz |
| COM, LPT, USB 2.0 | 1, 1, 8/4 über Bracket | 1, 1, 6/2 über D-LED-Bracket |
| VT8237: ATA133/SATA Promise PDC20378 PATA/SATA |
2 / 2 1 / 2 |
2 / 2 1 / 2 |
| Sound | AnalogDevice AD1980 | ALC655 |
| LAN | 3Com 3C940 | RTL8110S-32 |
| Firewire | VIA VT6306 2/1 über Bracket |
VIA VT6306 2 über Back-Panel |
| Hardwaremonitor | Ja | Ja |
| Lüfteranschlüsse | 3 | 4 |
| Besonderheiten | - | CoreCell D-LED |
Im Test: Asus K8V Deluxe vs MSI K8T Neo - 2/15
31.12.2003 by holger
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Beide Platinen zeigen sich bis zum Platinenrand mit Extras und Goodies geradezu voll gestopft. Beide bieten 5.1-Sound, Firewire, Raid 0 und 1 per VT8237 sowie Raid 0, 1 und 0+1 per Promise PDC20378 und einen Gigabit-Lan-Controller. Beinahe könnte man meinen, dass man es – mal abgesehen von der Platinenfarbe – mit Zwillingen zu tun hat; das Layout ist auf den ersten Blick ebenfalls nahezu deckungsgleich. Doch wie immer entdeckt man beim genaueren Hinsehen einige Unterschiede:

Die Beigaben des Asus K8V Deluxe
Das Asus K8V Deluxe kommt endlich in augenfreundlicher Farbe daher: Das dezente Schwarz sieht edel aus; da man bei dieser Platinenfarbe Verarbeitungsmacken sehr viel leichter entdeckt, ist höchste Fertigungsqualität Grundvoraussetzung. Schön, dass Asus die Erwartungen in diesem Punkt erfüllen kann. Dem steht MSI mit dem gewohnten, aber nicht minder hübschen Rot in nichts nach – auch hier kann die Fertigungsqualität überzeugen.

Die Beigaben des MSI K8T Neo
Im Test: Asus K8V Deluxe vs MSI K8T Neo - 3/15
31.12.2003 by holger
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Doch schon am Backpanel hören die vermeinten Gemeinsamkeiten auf: Beim MSI findet man beinahe sämtliche Anschlüsse – einschließlich optischer und coaxialer Audio-Ausgänge sowie Firewire-Konnektoren – über das Backpanel ausgeführt; bis auf ein Erweiterungspanel mit D-LED sowie zwei weiteren USB-Anschlüssen werden also keine freien PCI-Slots blockiert.
Asus hingegen packt drei Brackets mit in den Karton: Eines führt vier USB-Ports aus, sodass tatsächlich alle acht möglichen Anschlüsse der VT8237 zugäglich gemacht werden, ein Audio-Panel mit optischem sowie koaxialem SPDIF-Out und ein Bracket mit einem einzigen Firewire-Anschluss.
Die Intersil-Stromversorgung auf dem MSI verwendet zwei Phasen, auf dem Asus findet man eine dreiphasige Analog-Device-Aufbereitung: Qualitativ konnten wir keine Unterschiede ausmachen, beide verrichteten anstandslos und stabil ihren Dienst.
Im Test: Asus K8V Deluxe vs MSI K8T Neo - 4/15
31.12.2003 by holger
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Warum Asus den ersten DIMM-Steckplatz blau und die beiden übrigen gelb einfärbt, bleibt wohl auf Ewig ein Geheimnis – ein Dual-Channel-Interface stellt der Athlon 64 jedenfalls nicht bereit, sodass eine farbige Kodierung überhaupt keinen Sinn macht.
MSI färbt die drei Slots hingegen grün ein: Bei Komplettbestückung läuft der eingesetzte Speicher im Übrigen nicht im DDR400-Mode, sondern nur mit DDR333 – das integrierte Speicherinterface des Athlon 64 ist hier der limitierende Faktor und erlaubt lediglich zwei Riegel bei DDR400. Der ATX- sowie der 12V-Stromanschluss wurden auf beiden Boards optimal verbaut: Der sperrige ATX-Anschluss findet sich am rechten Platinenrand, der kleine 12V-Anschluss in unmittelbarer Nähe zur Stromversorgung wieder.
Sämtliche Laufwerksanschlüssen werden griffgünstig auf gleichem Niveau verbaut, alleine Asus winkelt den Floppystecker am rechten Platinenrand ab. Sowohl Asus als auch MSI gönnen dem Bios-Baustein einen Sockel - sollte beim Update etwas schief gehen, kann dieser schnell und einfach ausgetauscht werden.
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Beide Boards beherbergen 5 PCI-Steckplätze, Asus verbaut zusätzlich einen proprietären WIFI-Steckplatz, der hauseigenen Wireless-Lan/Bluetooth-Karten aufnimmt – allerdings muss bei Verwendung solcher Karten der 5. PCI-Steckplatz leer bleiben, sodass sich letztendlich kaum ein Mehrnutzen erkennen lässt.
Der Gigabit-Lan-Controller auf dem K8V stammt von 3Com und hört auf die Bezeichnung „3C940“; dieser findet sich des Öfteren auf separaten Netzwerkkarten wieder. Der auf dem K8T verbaute Realtek „RTL8110S“ hatte sich bei uns bis jetzt noch nicht vorgestellt; aber auch dieser Realtek-Vertreter verrichtete anstandslos seinen Dienst.
In Sachen Firewire-Controller ist man sich wieder einig: Beide Kontrahenten vertrauen auf den bekannten VIA VT6307 – ergo bleibt im PC-Bereich Firewire 800 weiterhin ein Wunschtraum. Der AGP-Slot verriegelt auf beiden Boards Grafikkarten, die mittlerweile ja immer länger und schwerer werden, sodass diese selbst bei einem etwaigen Transport sicher an Ort und Stelle gehalten werden.
Der Northbridgekühler fällt auf dem Asus ein wenig mickerig aus, beim MSI wirkt der passive Kühler da schon imposanter. Da der Speichercontroller in der CPU selbst beheimatet ist, wird die Northbridge jedoch nicht derart heiß wie noch auf einem „VIA KT600-Vertreter“.
In Sachen Layout herrscht also weitgehend Gleichstand. Wie sieht es bei den BIOS-Einstellungen und dem Übertakten aus?
Im Test: Asus K8V Deluxe vs MSI K8T Neo - 6/15
31.12.2003 by holger
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Bios, Overclocking und Alltagsbetrieb
| Asus K8V Deluxe | MSI K8T Neo | |
| CPU Referenztakt |
200 bis 300 in 1 MHz-Schritten |
190 bis 280 in 1 MHz-Schritten |
| CPU-Takt | 800-2000 MHz in 100 MHz-Schritten |
Keine Option |
| CPU-Ratio | Keine Option | Keine Option |
| AGP/PCI-Takt | Keine Option | Keine Option |
| VCore | 0.800-1.750
V Shutdown |
1.50/1.52/1.55/1.57/1.60/1.61/1.67 Auto |
| DDR Reference Voltage | 2.60-2.80V in
0.1V-Schritten Auto |
2.50-2.85V in
0.05V-Schritten Auto |
| AGP VDDQ Voltage | 1.5/1.7V | 1.55-1.85V in
0.05V-Schritten Auto |
| V-Link Voltage | 2.5/2.6V | - |
| Besonderheiten | - | Dynamic Overclocking Technology Disabled: Referenztakt 200 MHz Private: 202 MHz Sergant: 206 MHz Captain: 210 MHz Colonel: 215 MHz General: 220 MHz |
Bei der quantitativen Fülle an Overclocking-Optionen geben sich beide Kontrahenten wenig. Alleine MSI bietet mit D.O.T. eine dynamische Übertaktungstechnologie, die die CPU lediglich bei 100%iger Auslastung in Abhängig des ausgewählten Profils übertaktet. Dabei wird jedoch nicht an den Spannungseinstellungen von CPU und Speicher gedreht; erfahrene Overclocker werden somit per individueller Feineinstellung höhere Taktniveaus erreichen als per D.O.T.-Profil. Wäre da nicht ein kleiner Bios-Bug: Die ausgewählte VCore-Erhöhung wird einfach nicht umgesetzt!
Weniger gut gefiel uns, dass MSI per Default „Captain“ eingestellt hat, sodass der Referenztakt bereits bei beachtlichen 210 MHz liegt: Streng genommen verliert der User beim Erreichen einer CPU-Auslastung von 100 % die Garantie (D.O.T./Captain: 100% = 210 MHz!) – falls man nicht zuvor auf „Disabled“ umgestellt hat. Beim Asus sollte man ein Biosupdate ohne jegliche Eingabeoptionen flashen – auf dem P4C800 oder SK8N empfehlen sich die entsprechenden Optionen hingegen, um nicht nur Teile des Bios’ upzudaten. Beim K8V dürfen besagte Parameter eben nicht verwendet werden, ansonsten fehlen etliche Tunig-Parameter im Bios!
Überaus begüssenswert finden wir die Tatsache, dass sich dem User beim Asus sogar die Möglichkeit bietet, die VCore nach unten zu verstellen – Undervoltaging lautet die Devise, sodass der Prozessor um einige °C kühler laufen sollte. Seltsam finden wir jedoch die Option „Shutdown“ unter den Voltage-Einstellungen - was mag sich wohl dahinter verbergen: Richtig, der Rechner wird nach dem Reboot heruntergefahren – genial sinnlos! Wer seine CPU von vorneherein – aus welchen Gründen auch immer – mit weniger als der spezifizierten Taktrate ins Rennen schicken will, kann den Teiler im Bios von vorneherein begrenzen; Cool&Quiet finden wir dahingegen sinnvoller, hier wird die CPU über drei Powerstates hinweg getaktet. Grundvoraussetzung ist jedoch, dass das Bios ACPI 2.0 unterstützt, und eben jene Option ist per Default im Bios deaktiviert: So wird sich so mancher User wundern, warum Cool&Quiet nicht funktionieren will.
Beim Overclocking taten sich aufgrund des auf dem MSI festgestellten VCore-Bios-Bugs Unterschiede auf: Mit unserer CPU erreichten wir mit default-Voltage 220 MHz, auf dem Asus schafften wir mit einem Spannungsaufschlag von 0.2 Volt 5 MHz mehr – nicht gerade eine berauschende Mehrausbeute: Die CPU war demnach schlicht am Limit, da hilft keine Spannungserhöhung weiter.
Speichereinstellungen
| Asus K8V Deluxe | MSI K8T Neo | |
| Systemperformance | Auto / Standard / Turbo | Fast / Turbo |
| Speichertakt | DDR200/266/300/333/400 Auto |
DDR266/333/400 Auto |
| CAS | 2.0/2.5/3.0 | 2.0/2.5/3.0 |
| tRAS | 5-15 | 5-15 |
| tRP | 2-6 | 2-6 |
| tRCD | 2-6 | 2-6 |
| tRC | 7-13 | - |
| tRFC | 9-15 | - |
| tWR | 2/3 | - |
| tRWT | 1-6 | - |
| DDR Clock Delay | 1-6 | - |
| Burst Length | 4/8 | 4/8 |
| Bank Interleaving | Auto / Disabled | Auto / Disabled |
Rätselraten ist beim Feintuning der Speichereinstellungen beim K8V angesagt: Was meint der Hersteller etwa mit tRWT? Etwa die bekannte Option „Fast Read Write Turn Around“? Weiterhin muss sich Asus fragen lassen, warum man die vier wichtigsten Optionen (tCL-tRP-tRCD-tRAS; z.B. 2.5-3-3-8) zwischen die übrigen kryptischen Kürzel verstreut.
Wird die Festplatte am primären Anschluss des K8V angeschlossen, wird diese nach dem Scannen sämtlicher angeschlossenen Laufwerke kurz abgeschaltet und sogleich wieder gestartet. Wird die Platte dahingegen am sekundären IDE angeschlossen, bleibt das Klacken aus – Bios-Bug…
Nach der Installation von Windows taucht im Gerätemanager der Hinweis auf, dass der Treiber des VIA-Raid-Controllers nicht installiert sei. Das ist auch normal, jedenfalls dann, wenn die Option im Bios aktiviert gewesen wäre – war sie aber nicht. Störend wirkt sich dieser Mini-Fehler nicht aus: Windows fragte nicht nach dem Treiber, außerdem werden keine zusätzlichen Ressourcen beansprucht, da ja kein Treiber geladen werden konnte.
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31.12.2003 by holger
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IRQ-Routing
| Asus K8V Deluxe | INT A | INT B | INT C | INT D | INT E | INT F | INT G | INT H |
| AGP | Shared | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI 1 | Shared | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI 2 | - | Shared | - | - | - | - | - | - |
| PCI 3 | - | - | Shared | - | - | - | - | - |
| PCI 4 | - | - | - | Used | - | - | - | - |
| PCI 5 | Shared | - | - | - | - | - | - | - |
| Gigabit Lan | - | Shared | - | - | - | - | - | - |
| Promise PDC20378 | - | - | Shared | - | - | - | - | - |
| IEEE 1394 | Shared | - | - | - | - | - | - | - |
| VIA SATA Raid | - | - | - | - | Used | - | - | - |
| USB2.0 Host Controller/ Hub 1/2/3/4 |
- | - | - | - | - | Used | - | - |
| AC97 Audio | - | - | - | - | - | - | Used | - |
| MSI K8T Neo | INT A | INT B | INT C | INT D | INT E | INT F | INT G | INT H |
| AGP | Shared | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI 1 | Shared | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI 2 | - | Shared | - | - | - | - | - | - |
| PCI 3 | - | - | Used | - | - | - | - | - |
| PCI 4 | - | - | - | Shared | - | - | - | - |
| PCI 5 | - | Shared | - | - | - | - | - | - |
| Gigabit Lan | Shared | - | - | - | - | - | - | - |
| Promise PDC20378 | - | Shared | - | - | - | - | - | - |
| IEEE 1394 | - | - | - | Shared | - | - | - | - |
| VIA SATA Raid | - | - | - | - | Used | - | - | - |
| USB2.0 Host Controller/ Hub 1/2/3/4 |
- | - | - | - | - | Used | - | - |
| AC97 Audio | - | - | - | - | - | - | Used | - |
Die INT-Leitungen waren auf beiden Boards sinnvoll geroutet: Beim Asus sollte Slot 4, beim MSI Slot 3 für solche Karten verwendet werden, die keine anderen neben sich dulden.
Taktung
Ein Blick auf den CPU-Z-Screenshot zeigt, dass Asus den Systemtakt mit 200.3 MHz eingestellt hat; daraus resultiert ein CPU-Takt von 2002.5 MHz. MSI gerät mit exakt 200.0 MHz Referenztakt und glatten 2000.00 MHz erst gar nicht in den Verdacht des default-Overclockings (man verwendet stattdessen ja die D.O.T.-Einstellung "Captain" und erreicht bei Volllast gleich 210 MHz!).
Nur derjenige, der auf dem Asus als Systemperformance „Auto“ einstellt, wird sein System mit 200.3 MHz Referenztakt betreiben. „Normal“ liefert bei einem reduzierten Multiplikator von 9,5 mit 212 MHz Referenztakt einen CPU-Takt von 2014.2 MHz; „Turbo“ liefert bei 9 x 228 MHz satte 2051.9 MHz. Darüber hinaus spielt Asus in Abhängigkeit des ausgewählten Profils mit den Speichertimings, mehr dazu unter dem Punkt „Speichertest“ weiter unten.
Beiden Mainboards muss man an dieser Stelle eine Irreführung der Benutzer zur Last legen: Dank D.O.T. sieht der User alle Werte im grünnen Bereich und übertaktet seinen Prozessor dennoch, bei Asus sind 9,5 x 212 MHz statt 10 x 200 MHz "Normal". Wenn die Hersteller im BIOS diverse Übertaktungsoptionen anbieten und versierte Benutzer diese optional nutzen können, finden wir das durchaus positiv. Wenn man jedoch ein versierter Benutzer sein muß, um die Übertaktungen abschalten zu können, finden wir das bedenklich. Einen "Editor's Choice" haben die beiden Platinen spätestens hier verspielt!
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Asus K8V Deluxe: IDE-Performance
Am P-ATA-Anschluss der VT8237 erreicht unsere WD800JB satte 88.6 MB/s bei einer CPU-Auslastung von 13.3% CPU-Belastung. Am Promise messen wir 89.2 MB/s bei 11.2% CPU-Belastung.
MSI K8T Neo: IDE-Performance
Auf dem MSI erreicht man am P-ATA-Konnektor der VT8237 hervorragende 88.7 MB/s bei 14.7% CPU-Belastung, am Promise sogar 89.1 MB/s bei einer CPU-Belastung von 15.5%.
Stabilität
Auch das Asus K8V Deluxe sowie das MSI K8T Neo mussten unseren dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen:
Zu diversen BIOS Bugs (wirkungslose VCore-Auswahl bei MSI, IDE-Resets bei Asus,...) gesellt sich eine schlechte Speicherkompatibilität bei MSI und eine nur befriedigende bei Asus. Wer den richtigen Speicher erwischt, wird auf keine Probleme stossen, wer den falschen Speicher kauft, kann sich auf eine langwierige Fehlersuche freuen. Anfangs dachten wir noch, die Hersteller würden solche Probleme durch BIOS-Updates schnell in den Griff bekommen, doch wir haben uns leider geirrt und streichen im Hinterkopf die Wertung "Sehr Gut". Um ein "Gut" zu erreichen, müsste die neue Plattform aber schon ein Überflieger sein...
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31.12.2003 by holger
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Das Testsetup
Die USB2.0 Performance des MSI K8T Neo / Asus K8V Deluxe
| SiSoft Sandra 8.59: Punktzahl; Sequential Read; Sequential Write | ||
| Asus K8V Deluxe USB 2.0 i865PE | 19777 28 MB/s 27 MB/s | |
| MSI K8T Neo USB 2.0 VIA PT800 | 19774 28 MB/s 27 MB/s | |
| MSI K8T Master2 USB 2.0 i875P | 19470 28 MB/s 25 MB/s | |
| Intel D865GBF USB 2.0 i875P | 17741 25 MB/s 25 MB/s | |
Beide Boards setzten sich an die Spitze unseres Vergleichstests; der K8T800 deklassiert in dieser Disziplin jeden anderen Chipsatz: Sehr Gut!
RightMark Audio Analyzer
| RightMarkt 5.0 | Asus K8V Deluxe |
MSI K8T Neo |
Intel D865GBF |
MSI K8T Master2 |
| Frequency response, dB Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz (geringere=besser) |
+9.28;-13.53 | +0.30;-0.47 | +0.20;-0.90 | +0.27;-1.41 |
| Noise level, dBA Eigen-Rauschpegel (niedriger=besser) |
-83.2 | -83.0 | -77.9 | -84.1 |
| Dynamic range, dBA Dynamik-Bereich (größer=besser) |
82.7 | 75.5 | 77.1 | 83.8 |
| Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) % (niedriger=besser) |
0.0070 | 0.037 | 0.017 | 0.0034 |
| Intermodulation distortion, % (kleiner=besser) |
0.038 | 0.627 | 0.070 | 8.759 |
| Stereo crosstalk, dB Übersprechen (niedriger=besser) |
-84.4 | -78.6 | -77.3 | -83.5 |
Der Frequenzgang des Asus’ ist doch arg verbogen: Der Bass aufgebläht, die Höhen ausgemergelt. Das MSI läuft in dieser wichtigen Teildisziplin zur Hochform auf, in den anderen fallen die Werte leicht hinter die Messwerte des Asus-Vertreters zurück. Während wir dem Asus K8V Deluxe somit nur einen ausreichenden Sound bescheinigen können, kann MSI ein gutes "Befriedigend" verbuchen - die Intermodulationsverzerrung von deutlich mehr als einem halben Prozent wertet die Qualität hierbei ab.
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Die Benchmarks: BAPCO
| BAPCO SYSmark2002 | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 292 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 294 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 273 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 349 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 322 | |
| Internet Content Creation | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 365 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 370 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 340 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 469 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 431 | |
| Office Productivity | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 234 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 234 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 220 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 260 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 241 | |
Das MSI liegt im Gesamtergebnis knapp vor dem Asus, wobei die Teildisziplin „Internet Content Creation“ einen nicht wegzudiskutierenden Vorsprung von fünf Punkten ausweist.
Obwohl hier drei Prozessoren der 3200er Klasse antreten, sind die Abstände deutlich: Während der Athlon 64 3200+ den Athlon XP 3200+ hinter sich lassen kann, kommt bei BAPCO der Pentium 4 3,2 GHz mit einem deutlichen Vorsprung ins Ziel und auch der Pentium 4 3,0 GHz läßt die AMD CPUs hinter sich.
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SiSoft Sandra
| Sandra 2002.1.8.59: Dhrystone; Whetstone; SSE | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 7557 2998 4182 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 8191 3017 4183 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 6060 3035 - | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 9881 2749 6082 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 9350 2583 5764 | |
| Sandra 2002.1.8.59: INT/SSE; FPU/SSE | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 11239 12337 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 11243 12355 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 12046 14004 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 14714 23307 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 13779 21913 | |
| Sandra 2002.1.8.59: Mem/SSE; Mem/SSE | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 3018 3015 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 3016 3015 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 2868 2692 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 4766 4760 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 4710 4724 | |
Sandra weist dem K8V einen Nachteil im Kapitel „Dhrystone“ nach, wodurch die leichten Vorteile des MSI unter MAGIX und SYSmark erklärbar werden.
Trotz der niedrigen Taktung von 2000 MHz kann sich der AMD Athlon 64 3200+ gut in Szene setzen, dank SSE-Unterstützung und einen schnellen Speichercontroller setzt er sich vor den Athlon XP 3200+ (2200 MHz), doch auch diesen synthetischen Benchmark dominiert der Intel Pentium 4 klar.
Im Test: Asus K8V Deluxe vs MSI K8T Neo - 12/15
31.12.2003 by holger
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Die Benchmarks: Futuremark
| PCMark2002/CPU | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 6522 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 6520 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 6763 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P HT | 7918 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P HT | 7432 | |
| PCMark2002/MEM | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 8395 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 8365 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 5918 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 9129 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 8979 | |
| 3DMark2001SE | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 15610 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 15677 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 14158 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 14994 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 14735 | |
PCMark2002 sieht zwischen den VIA K8T800-Testkandidaten hingegen keinen Unterschied, wobei hier lediglich eine einzige aggregierte Größe ausgegeben wird.
Der AMD Athlon XP 3200+ profitiert von 200 MHz mehr Prozessortakt, der AMD Athon 64 3200+ profitiert von seinem integrierten Speichercontroller, der Pentium 4 profitiert vom Dual-Channel-Speicherinterface und seiner extrem hohen Taktung. 3DMark2001SE mischt das alles gut durch und bescheinigt dem Athlon 64 3200+ die beste Mischung!
Im Test: Asus K8V Deluxe vs MSI K8T Neo - 13/15
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Die Benchmarks: Spiele und 3D
| Vulpine GL, 1024x768x32 | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 102,7 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 102,8 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 100,4 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P HT | 101,2 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P HT | 100,2 | |
| Quake III, Timedemo 1, 1024x768x32 | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 319,6 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 346,2 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 258,4 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 294,6 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 291,2 | |
| Codecreatures, 1024x768x32 | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 32,5 fps 11,6 Mio | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 32,4 fps 11,6 Mio | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 32,1 fps 11,5 Mio | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 31 fps 11 Mio | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 30,7 fps 10,8 Mio | |
| UT 2003, 1024x768x32: flyby; botmatch | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 188,51 96,24 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 188,62 96,81 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 185,90 74,99 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 184,23 71,82 | |
Bei 3D-Anwendungen zeigt das MSI erneut leichte, bei Quake III sogar deutliche Leistungsvorteile.
Im Vergleich zu den anderen Plattformen wird das Ergebnis von 3DMark2001SE bestätigt: Auch wenn der AMD Athlon 64 3200+ in synthetischen CPU- und Speicher-Benchmarks zurück liegt, kann seine Spiele-Performance voll und ganz überzeugen!
| Cinebench Raytrace: Single CPU; Multi CPU | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 33.86 - | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 34,10 - | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 30,67 - | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 32,72 37,50 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 30,96 35,32 | |
Auch im Raytracing-Test von Cinebench erzielen die beiden VIA K8T800 Mainboards respektable Werte, die Pentium 4 Plattform profitiert bei Profisoftware mit Unterstützung mehrerer CPUs jedoch von der HyperThreading-Technologie.
Im Test: Asus K8V Deluxe vs MSI K8T Neo - 14/15
31.12.2003 by holger
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Die Benchmarks: Multimedia
| MAGIX mp3 maker platinum (Patch 3.03d) | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 36,76 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 36,96 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 32,25 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 47,73 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 45,39 | |
Erneut liegt das K8T leicht vor dem K8V Deluxe, der Rückstand des nForce2 mit Athlon XP 3200+ ist deutlich, der Vorsprung der Pentium 4 Systeme ist jedoch noch deutlicher.
| TMPEG Encoder (in fps) | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 41,90 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 41,66 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 40.32 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P HT | 50,34 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P | 41,44 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P HT | 47,76 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P | 39,27 | |
Im Vergleich unserer Sockel 754-Platinen geht TMPEG knapp an das K8V Deluxe.
Während die Athlon 64 3200+ Plattformen den Athlon XP 3200+ abermals hinter sich lassen, profitiert auch TMPEG deutlich vom HyperThreading der Pentium 4 Prozessoren.
| Mainconcept 1.3.1 AVI2MPEG Converter, Angaben in Sekunden (niedriger=besser) | ||
| Asus K8V Deluxe AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 1700 | |
| MSI K8T Neo AMD Athlon 64 3200+ VIA K8T800 | 1690 | |
| Asus A7N8X AMD Athlon XP 3200+ nForce2 Ultra400 | 1906 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.2 GHz i875P HT | 1633 | |
| Intel D875PBZ Pentium4 3.0 GHz i875P HT | 1729 | |
Mainconcept sieht das MSI K8T Neo einen Hauch vor dem Asus K8V Deluxe.
Während der Athlon XP 3200+ in diesem Test deklassiert wird, kann der Pentium 4 3,2 GHz nur einen denkbar knappen Vorsprung ins Ziel retten.
Im Test: Asus K8V Deluxe vs MSI K8T Neo - 15/15
31.12.2003 by holger
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Fazit und Empfehlungen
Unterm Strich nehmen sich beide Boards kaum etwas: Im positiven wie auch im negativen Sinn. Obwohl beide Testkandidaten mittlerweile eine gewisse Reifezeit in Form von Bios-Updates vorzuweisen haben, sind weiterhin einige Kinderkrankheiten auszumachen: Vor allem das MSI K8T Neo will bei der Wahl des richtigen Speichers vorher gefragt werden, jeden Riegel mag man schließlich nicht akzeptieren. Das Asus zeigt sich bei der Wahl des richtigen Speichers hingegen relativ unkompliziert; hier wie dort hält man jedoch vom Auslesen der hinterlegten SPD-Parameter wenig, man bevorzugt eher die eigene Timing-Rezeptur.
Das MSI gewinnt die Performancewertung, insbesondere bei 3D-Anwendung mit einem teilweise recht deutlichen Vorsprung, wobei wir guter Dinge sind, dass Asus in Form von Bios-Updates noch nachziehen kann – schließlich werkelt auf beiden Boards der gleiche Chipsatz. Als Plattform bietet sich der VIA K8T800 mit AMDs Athlon 64 eindeutig für Spieler an, will man hingegen Videos bearbeiten oder professionelle 3D- und Rendering-Software einsetzen, sollte man lieber zu einem Intel Pentium 4 mit HyperThreading greifen. Erfreulich, daß die Ergebnisse in dieser Hinsicht so klar ausfallen ;-)
Im Bezug auf Ausstattung und Layout herrscht zwischen beiden Testkandidaten weitgehend Gleichstand: Tendenziell sehen wir Asus aufgrund der beigelegten Software von interVideo (WinDVD, WinRip, Win DVD Creator) sowie acht ausgeführten USB-Ports leicht im Vorteil. In Sachen Sound bekleckert sich hier niemand mit Ruhm, beim Asus K8V Deluxe führt dieser sogar zu einer leichten Abwertung.
In Sachen Preisgestaltung gibt es einen Vorteil für Asus: Das Asus K8V Deluxe wird mit 145 Euro, das MSI K8T Neo FIS2R mit ca. 167 Euro gehandelt – bei all der gebotenen Ausstattung ein vertretbarer Preis für beide Produkte.
Stabile und überaus performante Rechenkünstler auf Basis des Athlon 64 kann man mit den beiden Kontrahenten sicherlich bauen – vorausgesetzt, man hat die nach wie vor vorhanden Bios-Bugs umschifft: Mit Hilfe dieses Reviews sollte dies dem User hoffentlich gelingen, sodass man mit beiden Boards überaus zufrieden sein kann. Das perfekte Athlon 64-Mainboard haben wir jedoch noch nicht gesehen! Addiert man alle Kleinigkeiten zusammen, die uns an unseren Testkandidaten auffielen, dann reicht das Gebotene nicht für eine gute Wertung aus. Versierte Benutzer mit Freude an neuen Plattformen sowie Spieler werden jedoch mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen! Zudem wirkt der neue Athlon 64 3000+ in diesem Zusammenhang wie eine Einladung, die neue Plattform einmal auszubrobieren ;-)
Unser Dank gilt:
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www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-viak8t800-print.phtml