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Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 1/24
12.04.2004 by doelf
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Update 2.9.2004:
Alleine das AGP 8x-Problem mit unserer Powercolor Radeon 9800 Pro konnte das neue BIOS 1.8 nicht lösen, die Karte verabschiedete sich zuvor mit Abstürzen und Pixelfehlern ins Hardwarenirvana. Eine Sapphire Radeon 9800 Pro sowie diverse X800 Pro Karten bescheinigten dem PT880 Neo-FISR eine gute Kompatibilität zu ATi-Karten.
Eigentlich hatten wir das MSI PT880 Neo-FISR bereits aufgegeben, doch dank des BIOS 1.8 sieht die Sache nun anders aus. Und somit gibt es ein neues Fazit!
Update 12.8.2004:
Update 27.7.2004:
Update 25.4.2004:
Seit einigen Wochen befinden sich zwei Mainboards bei uns im Testcenter, die für den Intel Pentium 4 Prozessor geeignet sind und auch die aktuelle Ausbaustufe mit dem Prescott-Core unterstützen. Eigentlich gingen wir davon aus, diesen Test schnell durchführen zu können, doch der Teufel steckte dieses Mal im Detail. Konfrontiert mit "Kleinigkeiten", die nicht so funktionierten, wie der Tester es erwartet hatte, machten wir uns an die Ursachenforschung und nahmen beide Platinen noch näher unter die Lupe, als wir dies gewöhnlich schon tun. Um es vorwegzunehmen: Weder das Albatron PX875P Pro noch das MSI PT880 Neo-FISR sind mit ihrem derzeitigen BIOS perfekt, wenn man aber die Problemstellen kennt, kann man mit beiden Mainboards gut arbeiten. Wer einen Verriss erwartet, wird ebenso enttäuscht werden, wie derjenige, der auf eine Empfehlung hofft. Wer allerdings ein preiswertes und schnelles Pentium 4 Mainboard sucht, mit dem man unter Beachtung einiger Punkte sehr gut leben kann, sollte unbedingt weiterlesen; zumal in diesem Test der Troubleshooting-Guide mit inbegriffen ist.
Im Benchmark-Abschnitt werden zudem 8 Mainboards mit 6 verschiedenen Chipsätzen (ALi M1683, Intel i848P, Intel i865PE, Intel i875P, VIA PT800 und VIA PT880) verglichen!
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 2/24
12.04.2004 by doelf
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Das Albatron PX875P Pro
Betrachten wir zunächst das Albatron PX875P Pro, welches Intels i875P (Canterwood) Chipsatz einsetzt. Bereits am 14.04.2003 stellte Intel diesen Chipsatz vor, und wir testeten ihn ausführlich. Seitdem haben wir etliche Canterwood Platinen begutachtet (QDI P4I875P, EPoX 4PCA3+, AOpen AX4C Max II, MSI 875P Neo, ASUS P4C800 Deluxe) und waren doch erstaunt, daß recht viele dieser Mainboards am Anfang mit einigen Problemchen zu kämpfen hatten.
Albatron hielt sich bis Januar 2004 aus dem Canterwood-Geschehen komplett heraus und lieferte dann mit dem Albatron PX875P Pro ein sehr überraschendes Mainboard ab. Bei Platinen mit Intels "Bestem" erwarten wir eigentlich eine überschwängliche Ausstattung, doch unser Testsample ist wahrlich spartanisch ausgestattet: Neben einem 3Com 10/100 MBit-LAN Chip (3C920) finden wir einen Realtek ALC655 Audio-Codec.
Eine der interessantesten Funktionen der aktuellen Intel Chipsätze ist Intels Communications Streaming Achitecture (CSA) zur Anbindung des hauseigenen P82547EI Gigabit-LAN Adapters, Albatron verzichtet darauf diesen zu nutzen und spart konsequenterweise gleich auch Gigabit-LAN per PCI-Contoller ein, denn dieser würde den PCI-Bus sowieso übergebührlich belasten. Poweruser werden sich am Kopf kratzen, Normalos mit DSL-Anschluß können diesen problemlos einstöpseln und werden keinen Unterschied feststellen.
Auch auf die ICH5-R hat Albatron verzichtet. Zwar werden zwei S-ATA Schnittstellen angeboten, die RAID Funktion bleibt jedoch außen vor. Auch auf die Implementierung anderer RAID-Chips wurde verzichtet, so daß maximal 6 Laufweke angeschlossen werden können (2x S-ATA, 4x ATA100) - im Gegensatz zu VIA bietet Intels Southbridge keine ATA133 Funktionalität.
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12.04.2004 by doelf
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Layout
Das Albatron PX875P Pro ordnet die Stromversorgung oberhalb der CPU an, somit ist es beim Einsatz eines CPU-Kühlers mit Rippen, die sich auf den Längsseiten öffnen, möglich, die passive Northbridge-Kühlung und die Stromversorgung mitzukühlen.
Die Speicherbänke lassen sich auch bei eingebauter Grafikkarte öffnen, hinter den DIMM-Bänken finden wir die IDE- sowie die Stromanschlüsse - eine bewährte Lösung.
Der Floppy-Anschluß liegt unten rechts und damit etwas ungünstig. Am unteren Rand des Mainboards finden wir die Audio- und USB-Ports.
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12.04.2004 by doelf
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Das PX875P Pro bietet fünf PCI-Steckplätze; den Realtek ALC655 AC97 5.1 Audiocodec finden wir vor dem AGP-Steckplatz, der 3Com 3C920 Lan-Controller liegt links des zweiten PCI-Steckplatzes.
Das BIOS ist verlötet; sollte ein Flash-Vorgang fehlschlagen, ist dies ausgesprochen ungünstig. Albatron legt ein Slotblech mit 4 USB-Anschlüssen bei, ein dritter USB-Header bleibt den Frontanschlüssen des Gehäuses vorbehalten. Das ATX-Anschlußpanel entspricht dem Standard und bietet PS/2-Anschlüsse für Tastatur und Mouse, 2x USB 2.0, LAN, LPT1, COM1 und 2 sowie drei Audio-Buchsen.
Welche Zielgruppe hat Albatron mit dem PX875P Pro im Sinn? Zum einen Käufer, die zwar einen schnellen Intel-Chipsatz wollen, aber dennoch ein preiswertes Mainboard ohne überflüssigen Schnickschnack suchen. Mit knapp 110 Euro ist der Endkundenpreis des PX875P Pro sehr fair angesetzt, wir haben es hier mit einem der preiswertesten Canterwood-Mainboards zu tun. Trotzdem ist die Verarbeitung hochwertig, und es wurden - wie bei Albatron üblich - hochwertige ELKOs von Sanyo verbaut.
BIOS
Weiterhin hat man aber auch Overclocker im Visier, denn nackte Platinen ohne empfindliche Extras sind zumeist besser zu übertakten. Im Praxistest werden wir sehen, was tatsächlich im PX875 Pro steckt, denn die Optionen im BIOS erscheinen uns etwas mager:
Wir wollen aber kein vorschnelles Urteil fällen, denn in unserem letzten P4-Roundup konnten gerade Albatrons Mainboards beim Overclocking punkten! Abgesehen von den grobschlächtigen Voltage-Optionen fallen zwei Punkte ins Auge: "Ratio 8x" erzwingt einen Multiplikator von "8", allerdings ist diese Option lediglich für unlocked CPUs verfügbar, und die gibt es nicht im Handel. Die zweite Auffälligkeit finden wir unter PAT: Albatron bietet verschiedene Betriebsmodi an und erlaubt gar die Abschaltung der Funktion. Während die Einstellungen "Turbo" und "Ultra" keinen Systemstart zuließen, erwies sich die Option "Disable" als nützlich. Im Grunde hält sich das BIOS des PX875P Pro nicht an Intels Vorgaben und verursacht dadurch einige Probleme, die wir gleich näher beleuchten werden.
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12.04.2004 by doelf
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Übertakten
Albatron spricht von 1,2 GHz FSB und tatsächlich konnten wir auch mit 4 x 300 MHz Windows noch starten (DDR480, AGP: 66 MHz, PCI: 33 MHz), danach war unsere Windows-Installation allerdings zerstört. Als stabil erwies sich 4 x 266 MHz (DDR533, AGP: 88 MHz, PCI: 44 MHz), was als sehr gutes Ergebnis gewertet werden kann. Mehr als erstaunlich ist hierbei der extrem hohe AGP-/PCI-Takt, den wir mit dem PC-Geiger, dem BIOS, allen Softwaretools und Benchmarks bestätigen mußten, ehe wir ihn glauben konnten.

1064 MHz Systembus

266 MHz = DDR533!

Stabiler Betrieb bei 88 MHz AGP- sowie 44 MHz PCI-Takt !?!
Bis dato hatten wir derart hohe AGP-Taktraten für utopisch gehalten - vor allem wenn sich eine GeForce FX5900 Ultra im AGP-Steckplatz befindet!
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12.04.2004 by doelf
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Praxisbetrieb
Soundprobleme
Die Installation der Albatron PX875P Pro mit BIOS 1.05 zeigte keinerlei Probleme, das Board installierte Windows 2000 SP4 und alle Treiber klaglos, die Hardware war funktionsbereit. Wir unterzogen die Platine einem Audiotest, doch die Ergebnisse waren - kurzgesagt - miserabel. Die Kopfhörer ließen ein Knacksen, Knattern und Klicken vernehmen, das selbst bei mittlerer Lautstärke noch wahrzunehmen war. Es begann eine langwierige Suche nach der Ursache: Netzteil, Laufwerke, Grafikkarte, Kabel, Monitor, W-LAN Router, DECT-Telefon - die Ursache konnte nicht gefunden werden. Auch die Treiber wurden in diversen Versionen getestet, ohne daß eine Verbesserung zu verzeichnen gewesen wäre. Da zudem Probleme mit dem Speicher auftraten, schickte uns Albatron ein zweites Mainboard. Also wurde die zweite Platine aufgebaut und siehe da: Die Soundprobleme gehörten der Vergangenheit an - so dachten wir zumindest! Nach dem ersten Erfolgserlebnis verkabelten wir das neue Mainboard vollständig, und das Knacksen, Knattern und Klicken war wieder da. Also begaben wir uns wieder auf Fehlersuche und machten den Speaker-Anschluß als Schuldigen aus: Wurde ein Gehäuselautsprecher über den Speaker-Anschluß angeklemmt, dann waren die Störgeräusche kaum zu ertragen, ließ man das Speakerkabel ab, funktionierte der onboard-Sound tadellos! Die Soundqualität betrachten wir später im Vergleich zu den anderen Mainboards.
Da kaum ein Bedarf für einen Gehäuselautsprecher besteht - vom Debug-Piepen bei der Fehlersuche einmal abgesehen - kann man mit diesem Problem leben, wenn man weiß, wie es umgangen werden kann. Allerdings steht zu vermuten, daß das Mainboard einen Layoutfehler in der Masseführung hat, der die Störungen verursacht. An diesem Fehler suchten wir eine halbe Woche.
Speicherprobleme
Problemfeld Nummer zwei ist der Speicher. An dieser Stelle wollen wir uns noch nicht mit der Speicherkompatibilität beschäftigen - dieses komplexe Thema werden wir für beide Mainboards gemeinsam abhandeln - sondern mit einer Besonderheit des Albatron-BIOS. Als wir versuchten DDR400 Speicher im DDR320 oder DDR266 Modus zu betreiben, blieb der Bildschirm schwarz wie die Nacht - erst ein CLEAR-CMOS sorgte für Abhilfe. Doch warum? Im BIOS stellten wir PAT auf "Disabled" und versuchten es abermals: diesmal gelang der DDR320 sowie der DDR266 Betrieb. Wir erinnern uns: Intels Performance Acceleration Technology wird nur im DDR400 Betrieb unterstützt. Normalerweise hat der Benutzer keinen Zugriff auf diesbezügliche Einstellungen, und bei niedrigerem Speichertakt wird PAT einfach nicht unterstützt. Albatron bietet nun jedoch verschiedene Optionen für den PAT-Modus an und somit muß man PAT anscheinend per Hand ausschalten. Doch halt: Dies gelingt nur mit einseitigen Speicherriegeln, nicht aber mit unseren doppelseitigen Modulen! Im Normalfall wird niemand DDR400 Speicher zu DDR320 oder DDR266 degradieren, wer allerdings übertakten möchte, kann bei einem Verhätnis von CPU zu Speicher von 1,6 (200 * 1,6 = 320) den FSB auf 1000 MHz bringen und dennoch den Speichertakt auf DDR400 beschränken (250 * 1,6 = 400). Diese beliebte Übertaktungsvariante bleibt uns das PX875P Pro im Zusammenspiel mit doppelseitigen Speicherriegeln also schuldig.
Es gibt jedoch auch Benutzer, die ihren "alten" DDR333-Speicher weiterverwenden wollen und dennoch eine FSB800 CPU einsetzen, auch diese müßten eigentlich von diesem Problem betroffen sein. Albatron versuchte unsere Erkenntnisse auszuwerten, blieb jedoch erfolglos. Allerdings wurde bei Albatron für diese Tests echter DDR333-Speicher eingesetzt, was die Vermutung nahelegt, daß das PX875P Pro nur dann, wenn es DDR400 (oder schnelleren) Speicher findet, PAT erlaubt und Probleme mit dem DDR320/DDR266-Modus bekommt. Wird echter DDR333 oder DDR266 Speicher eingebaut, stellt sich das Problem allem Anschein nach erst gar nicht - dann steht nicht einmal bei der Übertaktung solcher Speichermodule auf DDR400 die Option "PAT" zur Auswahl.
Intels Spezifikationen zu PAT sind eindeutig: Im DDR400-Betrieb stellt der Canterwood PAT an, bei niedrigeren Speichertaktraten stellt der Canterwood PAT aus - Einstellungen für PAT im BIOS sind nicht vorgesehen. Die Funktion ist alleine von der tatsächlichen Taktrate, nicht aber von der Spezifikation (DDR400/DDR333) des eingesetzten Speichers abhängig! Durch einen Trick kann PAT auch auf Mainboards mit Springdale-Chipsatz aktiviert werden, dies ist nicht in Intels Sinne und wird von Intel somit auch nicht spezifiziert - die Umsetzung würde allerdings dem Vorgehen Albatrons beim PX875P Pro entsprechen. Allem Anschein nach haben die BIOS-Programmierer die Erfahrungen mit Albatrons Springdale-Platine PX865PE Pro II einfließen lassen, was zu den seltsamen Verhaltensweisen des PX875P Pro im Zusammenspiel mit einigen Speicherkombinationen führt. 12 Monate nach der Einführung eines Chipsatzes erwarten wir allerdings eine fehlerfreie und spezifikationsgemäße Programmierung des BIOS! Während die Soundprobleme des PX875P Pro eine sehr gute Wertung verhindern, verfehlt die Platine wegen ihrer Speicherzicken auch die Empfehlung "Gut".
Die komplette Analyse dauerte - einmal ganz abgesehen von den Speicherkompatibilitätstests, die wir später im Vergleich zu den anderen Mainboards betrachten werden - eine knappe Woche.
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12.04.2004 by doelf
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Grafikkarten
Wir testeten das Albatron PX875P Pro mit einer GeForce FX5900 Ultra von Asus, einer Radeon 9800 Pro von Powercolor sowie einer GeForce 4Ti 4400 von Albatron; keine der Grafikkarten bereiteten dem Mainboard irgendwelche Probleme.
Erweiterungskarten und Resourcenvergabe
Die Kompatiblität mit Erweiterungskarten überprüften wir mit folgenden Geräten:
Auch hierbei ergaben sich keinerlei Probleme, alle Karten wurden korrekt erkannt und unter Windows 2000 SP4 eingebunden. Lediglich die VisionPlus DVB-S, welche wir gerade im Test haben, erwies sich bei der Aufnahme als bockig - dies aber auf allen Platinen, mit der wir diese Karte getestet haben.
Resourcen
Der Intel i875P Chipsatz stellt 8 INTs zu Verfügung, die beliebig vergeben werden können. Da Albatron den Interupt Request Table nicht dokumentiert, haben wir die Belegung nachgestellt. Abgesehen von dem Umstand, daß der erste PCI-Slot und der AGP-Steckplatz einen IRQ teilen, haben wir wenig zu bemängeln:
| IRQ 16 | IRQ 17 | IRQ 18 | IRQ 19 | IRQ 20 | IRQ 21 | IRQ 22 | IRQ 23 | |
| AGP | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#2 | - | - | - | X | - | - | - | - |
| PCI#3 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| PCI#4 | - | - | - | - | - | - | X | - |
| PCI#5 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| USB 2.0 #A | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB 2.0 #B | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB 2.0 #C | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB 2.0 #D | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB 2.0 Controller | - | - | - | - | - | - | - | X |
| LAN | - | - | - | - | X | - | - | - |
| Audio | - | X | - | - | - | - | - | - |
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 8/24
12.04.2004 by doelf
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Das MSI PT880 Neo-FISR
MSIs PT880 Neo-FISR setzt VIAs PT880 Chipsatz ein, welchen wir an dieser Stelle einer näheren Betrachtung unterwerfen möchten. Während VIA den PT800 Chipsatz mit seinem einkanaligen Speicherinterface gegen den Intel i848P positioniert, fordert der "Dual-Channel DDR400"-fähige PT880 den Intel i865PE sowie den i875P heraus.
800MHz FSB, Hyper-Threading, AGP 8X und DDR400 sind für die Northbridge aktueller Pentium 4-Chipsätze Pflicht. Mit dem "DualStream64 Dual Channel DDR400" Speichercontroller will VIA endgültig die Performancelücke zu Intels Springdale Chipsatz schließen und vieleicht sogar den Canterwood herausfordern - die Benchmarks werden zeigen, inwieweit dies gelingt. Die Überarbeitung des "Data Prefetch Protocol", Verbesserungen der "Branch Predictions" für den Speicher sowie eine Vergößerung des Branch-Tables sollen dem PT880 Beine machen.
Die VIA VT8237 Southbridge bietet Serial ATA/RAID, wobei RAID Level 0, RAID Level 1, RAID 0+1 sowie JBOD Konfigurationen möglich sind, 8-Kanal Audio, Gigabit Ethernet sowie 8 USB 2.0-Ports. Diese Ausstattung ist umfassend und kann über VIAs SATALite-Interface sogar noch um zwei weitere S-ATA Ports erweitert werden. Den Silkscreen des SATALite können wir auf unserem Mainboard verorten, unser MSI PT880 Neo-FISR kommt jedoch "nur" mit zwei S-ATA Anschlüssen daher.
Eine wichtige Neuerung ist die asynchrone Bus-Architektur des PT880, die es erlaubt, den PCI- und AGP-Takt festzustellen und lediglich den FSB-, CPU- und Speichertakt anzuheben. Diese Möglichkeit kennen wir zwar schon von NVIDIAs und Intels Chipsätzen, bei VIA ist sie jedoch neu - der PT800 bot diese Option noch nicht!
Auch die Anbindung zwischen North- und Southbridge hat VIA abermals verbessert: Mit der 8X V-Link-Architektur erreicht der PT800 533MB/sec, dank Ultra V-Link schafft der PT880 den doppelten Datendurchsatz (1066MB/sec).
Sowohl PT800 als auch PT880 unterstützen "VIA Velocity Gigabit Ethernet Companion Controller", zumeist findet man jedoch PCI-Chips anderer Hersteller, die auf den Mainboards verbaut werden. Im Fall des MSI PT880 Neo-FISR stammt der PCI Gigabit-LAN-Controller von Realtek. Alternativ kann auch ein 10/100 MBit Codec zum Einsatz kommen - MSI bietet z.B. eine etwas abgespeckte Variante des PT880 Neo-FISR ohne Firewire und mit VIA 10/100 MBit LAN an.
Weitere Informationen zum VIA PT880 gibt es bei VIA.
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12.04.2004 by doelf
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Das MSI PT8 Neo mit VIA PT800 Chipsatz wurde Ende 2003 bei uns getestet und konnte den "Editor's Choice" erlangen. Hatte uns die Stabilität und Unkompliziertheit des VIA-Chipsatzes damals noch überrascht, erwarten wir vom MSI PT880 die gleichen Qualitäten mit ein wenig mehr Performance.
Mit einem Preis von unter 80 Euro, ist das MSI PT880 Neo-FISR unterhalb von Modellen mit Intels i875P oder i865PE Chipsätzen angesiedelt, in Sachen Ausstattung braucht sich die Platine jedoch keineswegs zu verstecken! Neben Serial-ATA RAID, Gigabit-LAN, und Firewire bietet das Mainboard auch 5.1 Audio mit digitalen Ausgängen im optischen wie koaxialen Format.
Das Layout
Das Layout des PT880 Neo-FISR ist MSI gut gelungen: Das Mainboard bietet vier DIMM-Slots, deren farbliche Markierung etwas seltsam erscheint. Von Mainboards mit Intel Chipsatz sind wir gewohnt, daß man für den Dual-Channel-Betrieb gleichfarbige DIMM-Steckplätze bestücken muß. Auf dem PT880 Neo-FISR sind jedoch die beiden Kanäle farblich unterschieden, um einen Dual-Channel-Betrieb zu verwirklichen, ist daher eine Bestückung verschiedenfarbiger DIMM-Slots erforderlich.
Hinter den Speicherbänken hat MSI die beiden ATA133-Schnittstellen, den Floppy-Anschluß sowie den ATX-Stromanshluß untergebracht - diese Anordnung kann als ideal angesehen werden. Da das Mainboard lediglich über fünf PCI-Steckplätze verfügt, kann MSI auch zwischen langen AGP-Grafikkarten und den Verriegelungen der Speichersteckplätze viel Platz bieten.
Die Northbridge wurde um 45° gedreht und dies gilt auch für den passiven Kühler, welchen wir auf dieser vorfinden. Auch unter Last entsteht hier nur wenig Hitze, so daß eine aktive Kühlung keinen Sinn machen würde. CPU-Kühler, die sich zu den Lägsseiten hin öffnen, können die Northbridge und die ELKOs, welche von OST stammen, mit der Prozessor-Abluft mitkühlen. Der Abstand des Northbridgekühlers zum AGP-Steckplatz ist sehr großzügig bemessen.
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VIAs VT8237 Southbridge befindet sich unterhalb des CoreCell-Chips, welcher das dynamische Übertakten verwirklicht. Rechts von der Southbridge hat MSI die Serial-ATA Anschlüsse angeordnet, welche auch RAID-Funktionalität bieten. Darunter ist ein Winbond WB3697HF (Monitoring) sowie das verlötete BIOS zu verorten. Links davon ist Platz für einen VIA SATALite PHY, der die S-ATA Funktionalität der VT8237 Southbridge um zwei weitere S-ATA Ports erweitern würde. Als Optionen für RAID-Arrays werden die Modi RAID 0, RAID 1 und JBOD (Just a Bunch of Disks) sowie bei Anwesenheit eines SATALite auch RAID 0+1.
Links neben dem vierten und fünften PCI-Steckplatz finden wir den ALC655 Audiocodec von Realtek. Links vor PCI #2 und #3 sehen wir einen Chip, dessen Aufdruck von einem Strichcode-Aufkleber verdeckt wird. Hierbei handelt es sich um einen VIA VT6307 Firewire-Controller. Links oberhalb des ersten PCI-Slots wurde schließlich noch der Realtek RTL8110S-32 Gigabit-LAN Controller untergebracht.
Das ATX-Anschlußpanel bietet zwei PS/2-Buchsen für Tastatur und Mouse, LPT1 und COM1, 1x 6-Pin Firewire, 4x USB 2.0, Gigabit-LAN, 5 analoge Audio-Anschlüsse sowie einen optischen und einen koaxialen Digitalausgang. Ein Slotblech führt zwei weitere USB-Anschlüsse nach außen und beinhaltet die D-LED Diagnose-Anzeige.
Mit dem PT880 Neo-FISR hat MSI ein Mainboard gebaut, dessen Layout kaum Anlaß zur Kritik bietet; einzig das gesockelte BIOS müssen wir beanstanden.
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12.04.2004 by doelf
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BIOS
MSI hat wieder einmal die Overclocker im Visier und bietet umfangreiche Tuningoptionen. Ob sich der VIA PT880 Chipsatz allerdings so gut zum Übertakten eignet wie Intels Canterwood werden wir etwas später betrachten.
Die Auswahl an Tuningoptionen ist gewaltig, nach der Auswahl erhält man farblich markiert den Hinweis, ob die gewählte Option spezifikationsgerecht, überhöht oder vollkommen übertrieben ist. In Anbetracht von 3,30 Volt DDR- und 2,20 Volt AGP-Voltage ist dies sicherlich angebracht!
Da das Mainboard einen CoreCell-Chip besitzt, wird auch MSIs dynamisches Übertakten wieder angeboten. Die Stufen sind wie folgt unterteilt: Private = 1%; Sergant = 3%; Captain = 5%; Colonel = 7%; General = 10%; Commander = 15%.
Übertakten
In der Praxis hatte das dynamische Übertakten allerdings so seine Probleme und bei fast allen Einstellungen (Sergant, Captain, Colonel) brach die Performance ein:
Die Einstellungen General (10%) und Commander (15%) brachten hingegen eine Fehlermeldung beim Windowsstart, da Probleme mit dem IDE-Controller auftraten. Hier wird anscheinend wirklich übertaktet, aber in einer Art und Weise, welche der Southbridge nicht gefällt.
Erfolgreicher waren wir beim manuellen Übertakten: 4 x 233 MHz = 932 MHz Bustakt sowie 233 MHz/DDR466 Speichertakt konnten stabil erreicht werden, bei 4 x 240 MHz = 960 MHz Bustakt sowie 480 MHz Speichertakt startete der Rechner zwar noch Windows, die Benchmarks liefen jedoch instabil. Das MSI PT880 Neo-FISR ist somit ein brauchbares Mainboard für Overclocker, wahre Höhenflüge wie mit einer Canterwood Platine sind jedoch nicht zu erwarten.

935,6 MHz Bustakt mit DDR466
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Praxisbetrieb
Sound und Arbeitsspeicher
Im Gegensatz zum Albatron PX875P Pro gab es beim MSI PT880 Neo-FISR keine Auffälligkeiten hinsichtlich des onboard Sounds. Auch die Speichereinstellungen funktionierten problemlos, wobei anzumerken wäre, daß bei der Auswahl DDR266, DDR333 sowie DDR400 für den Speichertakt der Systembus sowie die CPU spezifikationskonform getaktet werden; bei DDR433, DDR450, DDR466 sowie DDR500 handelt es sich hingegen um Tuningoptionen, die ein Anheben der anderen Takte nachsichziehen. Eine ausführliche Betrachtung der Speicherkompatibilität sowie die Audio-Auswertung folgen im Vergleich mit den anderen Mainboards!
Grafikkarten
Das MSI PT880 Neo-FISR hinterließ im Verlauf unseres üblichen Testparcours einen hervorragenden Eindruck und hätte um ein Haar einen Editor's Choice bekommen, doch dieses Mal hatten wir den Testablauf ja drastisch erweitert und so fand eine Powercolor Radeon 9800Pro den Weg in unser Testsystem. Eigentlich sollte eine ATi-Karte keine große Herausforderung für ein aktuelles Mainboard sein, doch bereits die Treiberinstalation verlief alles andere als rund. Wir hatten VIAs Hyperion 4.51 installiert und spielten ATis Catalyst 4.3 auf, dessen Installation bis zum Reboot unproblematisch verlief. Nachdem der Rechner neu gestartet und die Windows Anmeldung abgeschlossen war, meldete sich der Grafiktreiber mit einem schwerwiegenden Problem, das zu einem "Reset" der Grafikkarte geführt hätte - ein Neustart wäre nun angebracht. Der Neustart verlief dann problemlos und wir konnten 3DMark03 starten, allerdings wurde bei der Initialisierung des ersten Testlaufes der Bildschirm schwarz und der Rechner blieb stehen, ohne daß wir einen einzigen Frame gesehen hatten. Stromstecker ziehen, nochmals probieren: Wieder sehen wir nur schwarz. Stromstecker ziehen, diesmal 3DMark2001SE starten - na also: geht doch! Die Freude währte nicht lange, nach wenigen Minuten sahen wir nur noch einen schwarzen Bildschirm. AGP-Fastwrites im BIOS abgeschaltet, AGP 4x erzwungen, Netzteiltausch, Speichertausch, ältere Treiberversionen, doch leider, leider keine Abhilfe.
Dummerweise hatten einige Webseiten das MSI PT880 Neo-FISR mit einer Radeon 9800Pro bzw. 9800XT getestet, es schien also doch möglich zu sein. Also haben wir ein frisches Testsystem aufgebaut und Windows 2000 SP4 neu aufgespielt, dieses Mal verwendeten wir allerdings die von MSI mitgelieferten Kabel. Fehler beim Kopieren von Dateien und sporadische Abstürze zeigten uns deutlich, daß es ein schwerwiegendes Problem gab: Das IDE-Faltkabel von MSI war defekt. Nach einem Kabeltausch wurde abermals neu installiert, diesmal ohne Dateifehler. Nachdem DirectX 9b mit sätlichen Fixes aufgespielt war, machten wir uns daran, auch den Grafiktreiber zu installieren. Wiederum verlief das Setup einwandfrei, nach dem Systemstart wurde allerdings nur der VGA-Treiber von Windows geladen. Also nochmals den Catalyst 4.3 installiert, Neustart und diesmal meldete sich ATis Treiber ohne Probleme. Wir starten 3DMark03 und trauen unseren Augen nicht:
Hatten wir nicht zuvor DirectX 9b installiert? Dxdiag bestätigt unsere Erinnerungen: DirectX 9b ist installiert! Also gut: DirectX 9b wurde nochmals installiert und der Testrechner neu gestartet, diesmal konnten wir 3DMark03 ohne jegliche Proteste aufrufen. Aber würde diese Testsoftware auch stabil arbeiten? Nach dem Start des Testlaufes herrscht zunächst Optimismus: wir sehen Flugzeuge, dann wildes Geballer im Weltall. Als sich die beiden Trolle über den Bildschirm wälzen, wird dieser allerdings wieder scharz, der Rechner steht. Auch zwei weitere Versuche bringen keinen Erfolg - die Powercolor Radeon 9800Pro arbeitet indess mit dem Albatron PX875P Pro problemlos zusammen. Ein Blick ins Internet zeigt, daß wir mit unserem Problem nicht alleine sind: Bei forums.viaarena.com gibt es weitere Benutzer, die mit der Kombination aus Radeon 9800Pro und MSI PT880 keinen stabilen Betrieb erzielen.
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Als die BIOS Version 1.4 herauskam, versuchten wir uns abermals an der Radeon 9800Pro, doch auch weiterhin kam es zu Komplettabstürzen. Nachdem wir uns einen Tag lang mit den AGP-Einstellungen des BIOS 1.4 beschäftigt hatten, fanden wir folgende stabile Kombination:
Aktivierten wir AGP 8x oder die Option "AGP Fast Write", war es nicht möglich, auch nur einen einzigen Durchlauf von 3DMark03 zu beeden. Halten wir also fest: Während das MSI PT880 Neo-FISR in Kombination mit GeForce-Karten sehr empfehlenswert ist, ist das Zusammenspiel mit ATi-Karten sehr problematisch. Es bleibt zu hoffen, daß diese Probleme im Laufe der Markteinführung von MSI Grafikkarten mit ATi GPU in Angriff genommen werden. In Sachen Performance verliert man durch das Erzwingen des AGP 4x-Modus sowie die Deaktivierung der Fast Writes kaum Leistung, die Nachteile halten sich also in Grenzen.
Erweiterungskarten und Resourcenvergabe
Die Kompatiblität mit Erweiterungskarten überprüften wir mit folgenden Geräten:
Hierbei ergaben sich keinerlei Probleme, alle Karten wurden korrekt erkannt und unter Windows 2000 SP4 eingebunden. Lediglich die VisionPlus DVB-S, welche wir gerade im Test haben, erwies sich bei der Aufnahme als bockig - dies aber auf allen Platinen, mit der wir diese Karte getestet haben.
Resourcen
VIAs PT880 Chipsatz stellt 4 INTs für PCI-Karten zu Verfügung, für die Geräte der Southbridge stehen 4 weitere INTs bereit. Da MSI Firewire sowie Gigabit-LAN über PCI-Chips realisiert, wird es ein wenig eng. Für kritische Steckkarten bleibt somit nur der vierte PCI-Slot übrig:
| IRQ 16 | IRQ 17 | IRQ 18 | IRQ 19 | IRQ 20 | IRQ 21 | IRQ 22 | IRQ 23 | |
| AGP | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#2 | - | X | - | - | - | - | - | - |
| PCI#3 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| PCI#4 | - | - | - | X | - | - | - | - |
| PCI#5 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB 2.0 Hub | - | - | - | - | - | X | - | - |
| USB 2.0 Controller | - | - | - | - | - | X | - | - |
| LAN | - | - | X | - | - | - | - | - |
| Audio | - | - | - | - | - | - | X | - |
| S-ATA | - | - | - | - | X | - | - | - |
| Firewire | - | X | - | - | - | - | - | - |
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 14/24
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Speicherkompatibilität
Wir hatten Ende 2003 neue Speicherriegel von TakeMS erhalten, die eine neue Platinenrevision verwenden. Für diesen Test verwendeten wir folgende Module:
Während die TakeMS Module von 07/2003 ihren Dienst in allen aktuellen Testplatinen (Albatron PX875P Pro, MSI PT880 Neo-FISR und EPoX 4PCA3+) sauber verrichteten, kam keines der Mainboards mit der Version von 11/2003 zurecht. Die 256 MB TakeMS Module 11/2003 arbeiteten alleine ca. 12 bis 36 Stunden stabil, bevor ein Absturz auftrat. Die 512 MB Version von TakeMS erreichte nicht einmal 6 Stunden maximaler Laufzeit. Kombinierte man die vier Speicherriegel, war meist innerhalb von Minuten ein Fehler bei Memtest86 zu verzeichnen, unser Stabilitätstest (3DMark2001SE, Sandra 2004 Burn-In und Prime95 zusammen in der Dauerschleife) brachte den PC innerhalb von 5 bis 10 Minuten zum Stehen. Jeder Speicherriegel für sich alleine arbeitete fehlerfrei, im Duett oder Quartett gab es jedoch erhebliche Dissonanzen. Da diese Probleme bei allen drei Mainboards auftraten, sehen wir den Fehler eher bei MemorySolution als bei den Mainboardherstellern.
Einen Viererpack GeIL DDR400 Riegel mit 256 MB verkrafteten die Mainboards problemlos, und es sei hierbei angemerkt, daß wir die preiswerte CL3 Variante verwendeten und keinen teuren Speicher mit "Dual Channel"-Aufdruck. Wenn normaler DDR400-Speicher keinen Dual-Channel Betrieb beherrscht, hat der Hersteller des Speicherriegels einen Fehler gemacht. Unsere betagten DDR433 Reigel mit 256 MB von GeIL, die zum ersten Mal am 02.09.2002 zum Einsatz kamen, mochte das EPoX 4PCA3+ nicht, Albatron PX875P Pro und MSI PT880 Neo-FISR zeigten sich weniger wählerisch und arbeiten auch mit diesen Riegeln zusammen. Auf dem MSI PT880 Neo-FISR mußte die Option "Top Performance" im Zusammenspiel mit den GeIL DDR433 Modulen allerdings DISABLED bleiben.
Die Speicherriegel von Corsair verhielten sich wieder einmal vorbildlich und arbeiteten auf allen drei Mainboards ohne irgendwelche Probleme. Eine Kombination aus Corsair und GeIL war ebenso möglich wie eine Kombination aus Corsair und den TakeMS Speicherriegeln von 07/2003, auch die Mixtur TakeMS 07/2003 mit GeIL gelang auf allen Kandidaten. Alleine für die Speichertests wurden 5 Wochen investiert! Im Normalfall ist dies nicht möglich, doch kurz vor dem Abschied vom Sockel 478 wollten wir in diesen Test noch einmal unser ganzes Know-How einfließen lassen.
Stabilität
Die vorangegangenen Ausführungen zeigen, wie man mit beiden Mainboards einen stabilen Betriebszustand erreichen kann. Werden die Punkte zum Speicherausbau sowie beim MSI PT880 Neo-FISR die erforderlichen BIOS-Einstellungen für den Betrieb mit ATi-Grafikkarten beachtet, wird man an beiden Platinen viel Freude haben.
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 15/24
12.04.2004 by doelf
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Das Testsetup:
Wir haben unser Testsystem um diverse Speichermodule erweitert und verwenden nun eine Asus V9950 Grafikkarte mit GeForce FX5900 Ultra GPU, dem wir auch mit neuen Spielebenchmarks Rechung tragen werden. Die mit fetter Schrift hervorgehobenen Komponenten wurden für die Benchmarks verwendet.
Eine Anmerkung zum Testsetup: Hyper Threading funktioniert unter Windows 2000 SP4 fehlerfrei. Alle Benchmarks wurden mit dem Intel Pentium 4C 3,0 GHz durchgeführt, Hyper Threading war immer aktiviert.
Soundcheck
| RightMarkt 5.0 | Albatron PX848PV |
MSI PT8 Neo |
Albatron PX875P |
MSI PT880 Neo |
| Frequency response, dB Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz (geringere=besser) |
+0.30;-0.41 | +0.32;-0.45 | +0.21;-1.27 | +0.30;-0.41 |
| Noise level, dBA Eigen-Rauschpegel (niedriger=besser) |
-86.0 | -87.5 | -85.1 | -85.8 |
| Dynamic range, dBA Dynamik-Bereich (größer=besser) |
78.4 | 80.0 | 78.9 | 77.9 |
| Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) % (niedriger=besser) |
0.043 | 0.043 | 0.022 | 0.040 |
| Intermodulation distortion, % (kleiner=besser) |
0.078 | 0.081 | 0.065 | 0.077 |
| Stereo crosstalk, dB Übersprechen (niedriger=besser) |
-80.4 | -80.8 | -82.9 | -81.0 |
Das Albatron PX875P Pro leistet sich in der Disziplin "Frequency response" mit -1.27 dB einen kleinen Ausrutscher, in den anderen Disziplinen liegt es meist knapp vor dem MSI PT880 Neo-FISR. Die Einzelwerte beider Kandidaten liegen zwischen "Sehr Gut" und "Befriedigend", man kann also von einem guten onboard Sound sprechen.
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 16/24
12.04.2004 by doelf
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USB 2.0- und Firewire-Performance
Wir sind nun komplett auf SiSoft Sandra 2004 umgestiegen, welches wir auch für die Messung der USB 2.0-Performance verwenden. In einem externen Firewire-/USB 2.0 Case (Avance iFire2) befindet sich eine 2,5" Notebookfestplatte mit 40 GB und 4200 U/Min von IBM (IC25N040AT), wir schließen diese via Firewire bzw. USB 2.0 an die Testkandidaten an und messen die Performance:
| SiSoft Sandra 2004: Overall; Sequential Read; Sequential Write | ||
| Albatron PX848Like USB 2.0 ALi M1683 | 13324 18 MB/sec 14 MB/sec | |
| MSI PT880 USB 2.0 VIA PT880 | 13238 19 MB/sec 18 MB/sec | |
| MSI PT880 Firewire VIA PT880 | 13225 19 MB/sec 18 MB/sec | |
| Soltek EQ3401M USB 2.0 i865G | 13154 19 MB/sec 18 MB/sec | |
| MSI PT8 Neo USB 2.0 VIA PT800 | 13152 19 MB/sec 18 MB/sec | |
| Albatron PX848PV USB 2.0 i848P | 13151 19 MB/sec 18 MB/sec | |
| Asus P4P800 USB 2.0 i865PE | 13145 19 MB/sec 18 MB/sec | |
| Asus P4P800 Firewire i865PE | 13121 19 MB/sec 18 MB/sec | |
| EPoX 4PCA3+ USB 2.0 i875P | 13059 19 MB/sec 18 MB/sec | |
| Soltek EQ3401M Firewire i865G | 12858 18 MB/sec 18 MB/sec | |
| Albatron PX875P USB 2.0 i875P | 12266 17 MB/sec 18 MB/sec | |
Beide Mainboards lieferten über den USB-Anschluß ausreichend viel Strom, um unsere 40 GB IBM IC25N040AT zu versorgen. Die USB 2.0-Performace liegt bei allen Kandidaten Kopf-an-Kopf, nur das Albatron PX875P Pro erzielt eine etwas geringere Leserate, und das Albatron PX848 Like Pro mit der ALi M1563 Southbridge erreicht beim Lesen und Schreiben zwar eine geringere Übertragungsrate, bekommt von SiSoft Sandra 2004 aber dennoch die höchste Punktzahl - hierbei werden jedoch auch Zugriffszeiten sowie Burstraten berücksichtigt.
MSIs PT880 Neo-FISR kann sowohl in Hinsicht auf die USB 2.0- als auch auf die Firewire-Performance glänzen.
IDE/PCI-Performance
Das Albatron PX875P Pro erreicht unter HDTach eine Burstrate von 86 MB/sec - dies ist ein typisches Ergebnis für die aktuellen Intel-Chipsätze, deren ICH5-Southbridge "nur" ATA100 bietet.

Albatron PX875P Pro: IDE-Performance
Das MSI PT880 Neo-FISR kommt hingegen nur auf 81.2 MB/sec (BIOS 1.3) bzw. 87.3 MB/Sec (BIOS 1.4) - da VIAs VT8237 Southbridge ATA133 unterstützt, ist das zu wenig! Eine Gegenprüfung mit dem ZCyber Speed Way RAID 133 PCI-Controller brachte auf beiden Mainboards eine Burstrate von 110 MB/sec hervor, diese erfüllt unsere Erwartungen an ATA133 und bescheinigt beiden Platinen einen hohen PCI-Durchsatz. In Hinblick auf die ATA133-Schnittstellen des PT880 Neo-FISR sollte MSI das BIOS nochmal genauer unter die Lupe nehmen.

MSI PT880 Neo-FISR: IDE-Performance

MSI PT880 Neo-FISR: PCI-Performance mit Z-Cyber Speed Way RAID 133
CPU-, Bus- und Speichertakt
Nicht immer treffen die Mainboardhersteller die Taktraten genau, recht häufig verrechnet man sich ein wenig nach oben, wodurch derart "übertaktete Mainboards" in Benchmarks einen Vorteil haben. Wie sieht es bei den Testkandidaten aus?
| Taktraten | Albatron PX848PV |
MSI PT8 Neo |
Albatron PX875P Pro |
MSI PT880 Neo |
| Frequency response, dB CPU-Takt Soll: 3000 MHz |
3006.9 | 3013.1 | 3006.9 | 3014.1 |
| Bus-Takt Soll: 800 MHz |
801.8 | 803.5 | 801.8 | 803.8 |
| Speicher-Takt Soll: 200 MHz (DDR400) |
200.5 | 200.9 | 200.5 | 200.9 |
Alle Mainboards liegen knapp über der Spezifikation, MSI taktet hierbei etwas höher als Albatron und kann 6 bis 7 MHz Vorteil beim Prozessortakt erzielen. Bei der Betrachtung der Benchmarks wird dieser Vorteil von 0,2 Prozent aber kaum eine entscheidende Rolle spielen.
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 17/24
12.04.2004 by doelf
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Benchmarks
CPU-Performance
Sehen wir uns nun die Ergebnisse von SiSoft Sandra 2004 an:
| SiSoft Sandra 2004: Dhrystone; Whetstone; Whetstone SSE | ||
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 9301 3754 6615 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 9225 3764 6713 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 9202 3759 6704 | |
| Asus P4P800 i865PE | 9198 3738 6768 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 9164 3756 6682 | |
| Albatron PX875P i875P | 9142 3759 6585 | |
| EPoX 4PCA3+ i875P | 9126 3784 6730 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 9121 3735 6698 | |
| Albatron PX848PV i848P | 9046 3755 6694 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 8972 3744 6644 | |
| SiSoft Sandra 2004: INT/SSE; FPU/SSE | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 23156 33566 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 23034 32046 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 23033 33172 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 23028 33194 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 23006 33257 | |
| Albatron PX875P i875P | 23001 33377 | |
| Albatron PX848PV i848P | 22995 33270 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 22945 33263 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 22936 33117 | |
| Asus P4P800 i865PE | 22933 33180 | |
Bei SiSoft Sandra 2004 liegen alle Kandidaten eng beeinander, weder PAT noch Dual-Channel-Speichercontroller können bei der reinen CPU-Performance einzelnen Platinen Vorteile bescheren. Auch das MSI PT880 Neo-FISR kann an seinem Single-Channel-Vetter nur mit der BIOS-Option "Top Performance" Vorteile vorbei ziehen.
Vergleichen wir diese Ergebnisse mit den Resultaten von Futuremarks PCMark2002:
| Futuremark PCMark2002: CPU | ||
| Asus P4P800 i865PE | 5688 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 5626 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 5485 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 5481 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 5467 | |
| Albatron PX875P i875P | 5446 | |
| EPoX 4PCA3+ i875P | 5441 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 5438 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 5427 | |
| Albatron PX848PV i848P | 5425 | |
Keine klaren Vorteile, auch bei Futuremarks PCMark2002 liegen die Mainboards hinsichtlich der Prozessor-Power Kopf an Kopf. VIAs PT880 kann in diesem Test beide Canterwood-Platinen hinter sich lassen, wird aber selber vom Asus P4P800 Deluxe, welches Intels Springdale Chipsatz verwendet, übertroffen.
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 18/24
12.04.2004 by doelf
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Speicher-Performance
Nicht nur die reine CPU-Kraft entscheidet über die Leistungsfähigkeit eines Mainboards, auch der Speicherdurchsatz ist von Bedeutung. Hier wollen uns die Hersteller seit einiger Zeit die Vorteile eines zwei-kanaligen Speichercontrollers schmackhaft machen, neuerdings auch VIA.
Sehen wir uns zunächst wieder die Ergebnisse von SiSoft Sandra 2004 an:
| SiSoft Sandra 2004: Mem/INT; Mem/FPU | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 4812 4825 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 4812 4796 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 4754 4777 | |
| Albatron PX875P i875P | 4713 4705 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 4656 4636 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 4319 4267 | |
| Asus P4P800 i865PE | 4290 4284 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 3052 3040 | |
| Albatron PX848PV i848P | 2981 2992 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 2924 2947 | |
Das Ergebnis in diesem synthetischen Benchmark ist eindeutig: Die Chipsätze mit einkanaligem Speicherinterface liegen deutlich zurück! Während sich VIAs PT880 vor Intels Springdale setzten kann, bedarf es der "Top Performance"-Option, um Canterwood-Niveau zu erreichen. Albatrons PX875P Pro ist leider kein Überflieger und liegt hinter dem EPoX 4PCA3+ zurück.
Und wie sehen die Ergebnisse bei Futuremarks PCMark2002 aus?
| Futuremark PCMark2002: MEM | ||
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 8983 | |
| EPoX 4PCA3+ i875P | 8922 | |
| Albatron PX875P i875P | 8859 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 8852 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 8268 | |
| Asus P4P800 i865PE | 8092 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 7847 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 7278 | |
| Albatron PX848PV i848P | 7173 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 6943 | |
Futuremarks PCMark2002 bestätigt die Ergebnisse von SiSoft Sandra 2004, allerdings fällt hier der Vorteil der zweikanaligen Chipsätze geringer aus. Dieses Mal kann sich das MSI PT880 Neo-FISR knapp an die Spitze setzen - wenn der "Top Performance"-Modus genutzt wird. Das Albatron PX875P Pro liegt auch dieses Mal hinter dem EPoX 4PCA3+.
Zuletzt betrachten wir noch die Ergebnisse von AIDA32:
| AIDA32: Lesen; Schreiben | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 4769 1435 | |
| Albatron PX875P i875P | 4679 1429 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 4668 1405 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 4338 1574 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 4162 1518 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 3869 1289 | |
| Asus P4P800 i865PE | 3821 1277 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 2983 949 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 2935 1009 | |
| Albatron PX848PV i848P | 2914 1108 | |
Auch bei AIDA32 sehen wir das EPoX 4PCA3+ vor dem Albatron PX875P Pro; MSIs PT880 Neo-FISR liegt diesmal im Lesetest deutlich zurück, kann sich gegen den Springdale aber sehr gut behaupten. Im Schreibtest erzielt VIAs PT880 Chipsatz sogar Bestwerte.
Allerdings sind diese drei Benchmarks rein synthetisch, ob sich diese Messungen auch in der Praxis bestätigen, muß sich noch zeigen!
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 19/24
12.04.2004 by doelf
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Spiele-Performance
Beginnen wir mit den synthetischen Benchmarks von Futuremark:
| Futuremark 3DMark2001SE | ||
| Asus P4P800 i865PE PAT | 14556 | |
| EPoX 4PCA3+ i875P | 14317 | |
| Albatron PX875P i875P | 14284 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 13911 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 13690 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 13647 | |
| Asus P4P800 i865PE | 13540 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 13539 | |
| Albatron PX848PV i848P | 13409 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 13270 | |
Bei 3DMark2001SE (DirectX 8.1) ergibt sich folgende Reihenfolge: Canterwood vor VIA PT880 vor Springdale. Die Leistungsgewinne durch VIAs Dual-Speicher-Controller sind nicht umwerfend, erst der "Top Performance"-Modus zeigt einen deutlicheren Zugewinn. Abermals kann Albatrons PX875P Pro das EPoX 4PCA3+ nicht überholen.
| Futuremark 3DMark2003 | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 5793 | |
| Albatron PX875P i875P | 5766 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 5758 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 5744 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 5723 | |
| Asus P4P800 i865PE | 5701 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 5673 | |
| Albatron PX848PV i848P | 5663 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 5588 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 5535 | |
Bei 3DMark2003 (DirectX 9) rückt das Feld dichter zusammen: Abermals sehen wir den Canterwood vor VIAs PT880, der wiederum vor Intels Springdale ins Ziel kommt. Wie üblich liegt Albatrons PX875P Pro hinter dem EPoX 4PCA3+.
Betrachten wir nun ein paar echte Spiele:
| Aquamark03 | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 37494 | |
| Albatron PX875P i875P | 37359 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 37139 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 37085 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 37056 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 36814 | |
| Asus P4P800 i865PE | 36424 | |
| Albatron PX848PV i848P | 36038 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 35980 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 35871 | |
Bei Aquamark03 (DirectX 9) bestätigen sich unsere rein synthetischen Ergebnisse: Die Platinen mit Canterwood liegen vor VIAs PT880, es folgt das Asus P4P800 Deluxe mit Intels Springdale. Wie gewohnt liegt das EPoX 4PCA3+ vor Albatrons PX875P Pro.
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 20/24
12.04.2004 by doelf
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| Unreal Tournament 2003: Flyby; Botmatch | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 179.75 62.39 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 177.0 61.37 | |
| Albatron PX875P i875P | 176.74 61.83 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 173.97 59.83 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 170.62 59.16 | |
| Asus P4P800 i865PE | 168.09 58.48 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 167.89 58.68 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 166.96 58.11 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 166.55 57.68 | |
| Albatron PX848PV i848P | 165.83 57.53 | |
Unreal Tournament 2003 (OpenGL) sieht ebenfalls Intels Canterwood vor VIAs PT880 und dahinter Intels Springdale. Die Reihenfolge der Dual-Channel-Chipsätze ist bisher sehr konstant, das gilt auch für die Reihenfolge von EPoX 4PCA3+ und Albatron PX875P Pro.
| Gunmetal: Benchmark 1; Benchmark 2 | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 29.38 34.68 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 28.41 33.64 | |
| Albatron PX875P i875P | 28.38 33.66 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 28.09 32.64 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 28.05 32.30 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 28.05 32.63 | |
| Asus P4P800 i865PE | 28.02 32.55 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 27.76 31.74 | |
| Albatron PX848PV i848P | 27.33 32.24 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 27.28 31.86 | |
Auch Gunmetal 2 (DirectX 9) bestätigt die bisherigen Ergebnisse:
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 21/24
12.04.2004 by doelf
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Professionelle 3D- und Rendering-Performance
Genug gespielt, nun wollen wir sehen, was die Kandidaten bei der Arbeit leisten!
| Cinebench 2003: Raytracing 1 CPU; 2 CPU | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 289 355 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 288 351 | |
| Albatron PX848PV i848P | 288 347 | |
| Albatron PX875P i875P | 287 352 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 286 349 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 285 344 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 283 351 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 283 348 | |
| Asus P4P800 i865PE | 283 349 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 281 351 | |
Das Raytracing fordert CPU-Power, bei diesem Test bringen weder Dual-Channel-Speichercontroller noch PAT noch "Top Performance" irgendwelche Vorteile - das Feld ist gut gemischt. Auffällig: Das MSI PT8 Neo liegt vor dem PT880 Neo-FISR und das EPoX 4PCA3+ überholt wieder einmal das Albatron PX875P Pro.
| Specviewperf 7.1: 3dsmax02 | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 11.74 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 11.41 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 11.40 | |
| Albatron PX875P i875P | 11.37 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 11.35 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 11.29 | |
| Asus P4P800 i865PE | 11.25 | |
| Albatron PX848PV i848P | 10.54 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 10.52 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 10.18 | |
Diesem Test der Specviewperf 7.1 Suite liegt die 3D-Software "3ds max" zu Grunde. 3ds max profitiert vom Dual-Channel-Speicherinterface der Chipsätze, die sich hier an die Spitze setzen können. VIAs PT880 kommt diesmal in den Bereich des Canterwood, während der Springdale etwas zurück liegt. Alleine das EPoX 4PCA3+ vermag es, den Ruf des i875P zu verteidigen und setzt sich klar vor alle anderen Platinen.
| SpecViewPerf 7.1: drv09 | ||
| Albatron PX875P i875P | 36.30 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 36.30 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 36.30 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 36.30 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 36.30 | |
| Asus P4P800 i865PE | 36.30 | |
| Albatron PX848PV i848P | 36.30 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 36.30 | |
| EPoX 4PCA3+ i875P | 36.30 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 36.29 | |
Die Software "DesignReview" aus der Specviewperf 7.1 Suite liefert keine neuen Erkenntnisse - abgesehen davon, daß der ALi M1683 marginal zurückfällt.
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 22/24
12.04.2004 by doelf
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| SpecViewPerf 7.1: dx-08 | ||
| Albatron PX848PV i848P | 29.21 | |
| EPoX 4PCA3+ i875P | 29.21 | |
| Albatron PX875P i875P | 28.44 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 27.96 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 27.75 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 26.69 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 26.63 | |
| Asus P4P800 i865PE | 26.62 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 26.62 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 22.52 | |
Ebenfalls in Specviewperf 7.1 Suite finden wir die Software "Data Explorer": Wieder einmal sehen wir Canterwood vor VIA PT880 vor Springdale. Erstaunlich: Das Albatrons PX848PV Pro mogelt sich mit i848P Chipsatz an die Spitze des Testfeldes.
| SpecViewPerf 7.1: light-06 | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 9.124 | |
| Albatron PX875P i875P | 8.907 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 8.677 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 8.588 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 8.462 | |
| Asus P4P800 i865PE | 8.406 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 8.402 | |
| Albatron PX848PV i848P | 8.280 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 8.280 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 8.277 | |
Lightscape ist die nächste Profi-Software aus der Specviewperf 7.1 Suite. Canterwood vor VIA PT880 vor Springdale - diese Reihenfolge wird abermals bestätigt, und abermals kann sich das Albatron PX875P Pro nicht gegen das EPoX 4PCA3+ durchsetzen.
| SpecViewPerf 7.1: proe02 | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 13.50 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 13.43 | |
| Albatron PX875P i875P | 13.16 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 12.92 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 12.83 | |
| Asus P4P800 i865PE | 12.82 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 12.76 | |
| Albatron PX848PV i848P | 12.26 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 12.07 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 11.95 | |
Beim Pro/ENGINEER liegt - wie gewohnt - die Canterwood Platine von EPoX vor derjenigen von Albatron. Dem VIA PT880 Chipsatz fällt es diesmal schwer, sich gegen Intels i865PE durchzusetzen. Erst mit der BIOS-Option "Top Performance" kann das MSI PT880 Neo-FISR am Asus P4P800 Deluxe vorbeiziehen.
| SpecViewPerf 7.1: ugs-03 | ||
| EPoX 4PCA3+ i875P | 8.284 | |
| Asus P4P800 i865PE PAT | 8.259 | |
| Albatron PX875P i875P | 8.234 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 TopPerformance | 8.022 | |
| Soltek EQ3401M i865G | 8.001 | |
| Asus P4P800 i865PE | 7.987 | |
| MSI PT880 Neo VIA PT880 | 7.877 | |
| MSI PT8 Neo VIA PT800 | 7.850 | |
| Albatron PX848Like ALi M1683 | 7.828 | |
| Albatron PX848PV i848P | 7.826 | |
Zum Abschluß betrachten wir Unigraphics: Wiederum sehen wir die Mainboards mit Canterwood Chipsatz vorne, dieses Mal kann VIAs PT880 das Asus P4P800 Deluxe mit Intels Springdale jedoch nur mit aktivierter "Top Performance" überholen. Albatrons PX875P Pro liegt wie immer hinter dem EPoX 4PCA3+.
Albatron PX875P Pro vs MSI PT880 Neo-FISR - 23/24
12.04.2004 by doelf
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