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A.C.Ryan XTOR Xilencer passive HDD-Kühlung und -Dämmung im Test - 2/4
24.10.2005 by doelf
Der komplette Artikel als Druckversion

Konstruktion und Kompatibilität
Im Rahmen dieses Artikels haben wir den XTOR Xilencer mit einer Maxtor Maxline III 250 GB Serial-ATA Festplatte getestet. Da unsere Version des Xilencer noch nicht für Serial-ATA Festplatten angepaßt war, haben wir diese Anpassungen selber vorgenommen. Im Laufe des Tests haben wir folgende Festplatten mit dem Kühler verwendet:

  • IBM IC35L040A - 40GB PATA: Geeignet.
    Die Festplatte hat Kontakt zu den Kühlprofilen und die Kabel lassen sich auf der Rückseite herausführen.

  • Maxtor DiamondMax Plus8 6Y040LO - 40GB PATA: Ungeeignet!
    Die Festplatte ist zu flach gebaut und bekommt somit keinen Halt zwischen den Kühlprofilen.

  • Maxtor Maxline III - 250GB SATA: Bedingt geeignet.
    Die Festplatte hat guten Kontakt zu den Kühlprofilen, aufgrund des S-ATA Anschlusses muß das rückseitige Abschlußblech nachgeschnitten werden.

  • Samsung SP1614C - 160 GB SATA: Bedingt geeignet.
    Die Festplatte hat guten Kontakt zu den Kühlprofilen, aufgrund des S-ATA Anschlusses muß das rückseitige Abschlußblech nachgeschnitten werden.

  • Seagate ST3250823AS - 250 GB SATA: Bedingt geeignet.
    Die Festplatte hat guten Kontakt zu den Kühlprofilen, aufgrund des S-ATA Anschlusses muß das rückseitige Abschlußblech nachgeschnitten werden.

Die Maxtor DiamondMax Plus8 6Y040LO ist eine ziemliche Ausnahme unter den handelsüblichen Festplatten, da sie ca. 4 mm flacher ist. Dieses Modell kann daher nicht mit dem XTOR Xilencer verwendet werden. Bei den anderen Festplatten hatten wir keine grundsätzlichen Probleme. Auf die Anpassungen für die Serial-ATA Festplatten kommen wir später zu sprechen, bei der neuen Variante des Xilencer sind diese sowieso nicht mehr notwendig, da eine spezielle Rückseite für Serial-ATA Festplatten mitgeliefert wird. Beginnen wir einfach Schritt für Schritt mit dem Zusammenbau. Zunächst befestigt man Strom- und Datenkabel an der Festplatte und setzt diese mittig auf eines der Kühlprofile:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Mit einem scharfen Messer schneidet man einen der beiden kürzeren Dämmklötze zu, um die Kabel durchführen zu können:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die beiden Dämmklötze platzieren wir vor und hinter der Festplatte:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Jetzt kommt das zweite Kühlprofil oben auf die Festplatte:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Auf der Vorder- und Rückseite werden danach die Deckel an den Kühlprofilen verschraubt:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Den rückwärtigen Deckel unseres Xilencers der ersten Revision mußten wir noch für die Verwendung mit der Serial-ATA Festplatte anpassen. Das geht recht einfach mit einem scharfen Cutter oder einer Feile:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Seitlich noch die langen Dämmstreifen einlegen, fertig:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Und wie soll man die gedämmte Festplatte in ein Gehäuse einbauen? Man verschraubt sie! Die Schrauben werden einfach in die seitlichen Dämmstreifen gedreht - nicht unbedingt elegant, aber es funktioniert. Da es keinerlei Markierungen gibt, welche dem Benutzer zeigen, wo er die Schrauben ansetzen soll, kann es leicht geschehen, daß die Festplatte nicht ganz gerade im Gehäuse verschraubt wird. Bei der ersten Version des Xilencer, welche wir getestet haben, kann man dies nur mit Sorgfalt beim Einbau verhindern. Die neue Version, welche seit Anfang Oktober ausgeliefert wird, verfügt nicht nur über seitliche Schraublöcher, es werden auch Abstandshalter zur Entkopplung der Schrauben beigepackt. Es gelang übrigens problemlos, die Schienen eines CS601 Gehäuses seitlich am Xilencer zu montieren, die Festplatte in den 5 1/4 Zoll Schacht zu schieben und die Einschubabdeckung wieder einzusetzen.

Weiter: 3. Temperatur- und Schallmessungen

1. Einleitung und Eckdaten
2. Konstruktion und Kompatibilität
3. Temperatur- und Schallmessungen
4. Fazit

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